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Körperscham und Gewichtsdiskriminierung. Inwieweit hat gewichtsbezogene Diskriminierung negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen?

Title: Körperscham und Gewichtsdiskriminierung. Inwieweit hat gewichtsbezogene Diskriminierung negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen?

Term Paper , 2023 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Nicole Rischner (Author)

Psychology - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Die Hausarbeit untersucht die Problematik des Gewichtsstigmas und seine Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche. Sie beginnt mit einer Einleitung, die die hohe Prävalenz von Übergewicht und die damit verbundene gesellschaftliche Diskriminierung beschreibt. Es wird erörtert, wie Schamgefühle entstehen und welche negativen psychischen Folgen diese haben können. Der Unterschied zwischen Körper und Leib wird beleuchtet, um die subjektive Wahrnehmung des eigenen Körpers besser zu verstehen.

Norbert Elias’ Theorie des Zivilisationsprozesses wird herangezogen, um zu erklären, wie sich gesellschaftliche Normen und Körperpraktiken historisch entwickelt haben. Weiterhin wird das Körperideal im 20. und 21. Jahrhundert untersucht, wobei der Einfluss von Medien und Industrie auf das Schlankheitsideal und die Selbstoptimierungskultur dargestellt wird. Abschließend wird die gewichtsbezogene Diskriminierung in Deutschland thematisiert und aufgezeigt, wie sie das Selbstbild und die Lebensqualität der Betroffenen beeinträchtigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schamgefühle - Definition und Auswirkungen

3. Zusammenhang zwischen Körper und Leib

4. Über den Prozess der Zivilisation - Norbert Elias` körpersoziologische Beobachtung

5. Mehrgewichtigkeit und Körperideal im 20. und 21. Jahrhundert

6. Industrie der Selbstoptimierung - Diätkultur und normative Schönheit

7. Gewichtsbezogene Diskriminierung

7.1 Psychische Folgen bei Kindern und Jugendlichen

7.2 Gesellschaftliche Folgen

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die negativen Auswirkungen von gewichtsbezogener Diskriminierung auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Dabei wird analysiert, wie gesellschaftliche Schönheitsideale und Stigmatisierungsprozesse das Selbstbild und das Wohlbefinden junger Menschen beeinflussen.

  • Soziologische Grundlagen von Scham und Körperwahrnehmung
  • Einfluss des Zivilisationsprozesses nach Norbert Elias auf den Umgang mit dem Körper
  • Die Rolle der Diätindustrie und medialer Ideale bei der Entstehung von Körperunzufriedenheit
  • Mechanismen und psychische Folgen von Gewichtsstigma im Kindes- und Jugendalter
  • Gesellschaftlicher Umgang mit Adipositas und Diskriminierung im Alltag

Auszug aus dem Buch

7. Gewichtsbezogene Diskriminierung

Gewichtsdiskriminierung ist laut der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung e.V. (2023) eine der häufigsten Diskriminierungsformen in Deutschland und betrifft rund 46 bis 51% der Diskriminierungsfälle. Wobei 78% der Bevölkerung besonders hohes Gewicht brandmarken und die Verantwortung oft beim hochgewichtigen Individuum selbst verorten. Durch den negativen Umgang mit dem Körpergewicht in der Gesellschaft entwickeln mehrgewichtige Personen schon früh Scham für ihren Körper und nehmen das Stigma und die Verantwortung, die ihnen auferlegt wird, an. Deshalb kommt es nicht dazu, dass diskriminierte Personen sich gegen diskriminierende Attacken wehren.

Aufgrund der Tatsache, dass Übergewicht von der Medizin nicht als Behinderung oder chronische Erkrankung deklariert wird und Betroffene dies auch nicht möchten, sind Betroffene de jure gegenüber Diskriminierung ausgeliefert. Dicksein wird in der Gesellschaft weder als so gegeben, als Schicksalsschlag oder persönliche Identität gesehen. Im Gegenteil, dick zu sein ist mit einigen negativen Konnotationen verbunden, die wiederum mit dem Charakter des Individuums verbunden werden. Übergewichtigen werden mangelnde Verantwortung und Disziplin, Dummheit, Faulheit, Armut sowie eine schlechte Gesundheit und vieles mehr vorgeworfen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt das Problem der steigenden Adipositaszahlen und die damit verbundene gesellschaftliche Stigmatisierung dar, welche bereits bei Kindern negative psychische Auswirkungen hat.

2. Schamgefühle - Definition und Auswirkungen: Erläutert die psychologischen und physischen Facetten von Scham sowie deren Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden und die Identitätsbildung.

3. Zusammenhang zwischen Körper und Leib: Differenziert soziologisch zwischen dem objektiven Körper als physischer Gestalt und dem subjektiven Erleben des Leibes.

4. Über den Prozess der Zivilisation - Norbert Elias` körpersoziologische Beobachtung: Analysiert, wie historisch gewachsene gesellschaftliche Zwänge und die Entwicklung von Selbstkontrolle das heutige Schamempfinden beeinflussen.

5. Mehrgewichtigkeit und Körperideal im 20. und 21. Jahrhundert: Beschreibt den Wandel der Schönheitsideale und die Rolle der Fitness- und Diätindustrie bei der Vermittlung unerreichbarer körperlicher Standards.

6. Industrie der Selbstoptimierung - Diätkultur und normative Schönheit: Untersucht, wie mediale Einflüsse und familiäre Übertragungen zu einer frühen Körperunzufriedenheit bei Kindern führen.

7. Gewichtsbezogene Diskriminierung: Analysiert das Gewichtsstigma als gesellschaftliche Diskriminierungsform und deren Auswirkungen auf den Alltag.

7.1 Psychische Folgen bei Kindern und Jugendlichen: Zeigt auf, wie Diskriminierungserfahrungen zu Essstörungen, Depressionen und geringem Selbstwertgefühl führen.

7.2 Gesellschaftliche Folgen: Beleuchtet den „medical weight bias“ und die Ausgrenzung in sozialen Situationen.

8. Fazit: Fasst zusammen, dass nicht das Gewicht selbst, sondern das damit verbundene Stigma die größte Gefahr für die psychische Gesundheit darstellt und fordert präventive Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Gewichtsstigma, Gewichtsdiskriminierung, Körperscham, Psychische Gesundheit, Adipositas, Diätkultur, Norbert Elias, Psychogenese, Soziogenese, Essstörungen, Körperideal, Selbstwertgefühl, Medical Weight Bias, Jugendliche, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die soziologischen und psychologischen Auswirkungen der Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres Körpergewichts, mit besonderem Fokus auf Kinder und Jugendliche.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind Körpersoziologie, die Geschichte gesellschaftlicher Schönheitsideale, die Rolle der Diätkultur und die Auswirkungen von Stigmatisierungsprozessen auf die Psyche.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die Mechanismen der gewichtsbezogenen Diskriminierung zu verschaffen und aufzuzeigen, wie diese das Selbstwertgefühl und die psychische Gesundheit junger Menschen negativ beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse soziologischer Konzepte, insbesondere des Zivilisationsprozesses nach Norbert Elias, kombiniert mit der Auswertung aktueller Studien zum Thema Gewichtsstigmatisierung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Scham und Körper, die Analyse historischer und medialer Einflüsse auf Körperideale sowie die detaillierte Betrachtung der psychischen und gesellschaftlichen Folgen von Diskriminierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Hauptbegriffe sind Gewichtsstigma, Körperscham, psychische Gesundheit, Körperideal, Diskriminierung und Adoleszenz.

Warum spielt die Unterscheidung von „Körper“ und „Leib“ eine Rolle für diese Untersuchung?

Sie ist zentral, um zu verstehen, dass der Körper zwar von außen bewertet werden kann, aber der „Leib“ das subjektive Erleben betrifft, welches durch permanente Abwertung und Schamgefühle tiefgreifend gestört wird.

Was versteht man unter dem „medical weight bias“?

Dieser Begriff beschreibt Vorurteile bei medizinischem Fachpersonal, die dazu führen, dass gesundheitliche Probleme bei übergewichtigen Patienten vorschnell auf das Gewicht geschoben werden, was eine korrekte Diagnose und Behandlung erschwert.

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Details

Title
Körperscham und Gewichtsdiskriminierung. Inwieweit hat gewichtsbezogene Diskriminierung negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen?
College
University of Cologne  (Humanwissenschaftliches Institut)
Course
Körper und Gesellschaft: Bildungstheorien, Historische Bildungsforschung und Pädagogische Anthropologie
Grade
1,7
Author
Nicole Rischner (Author)
Publication Year
2023
Pages
19
Catalog Number
V1488254
ISBN (eBook)
9783389043752
ISBN (Book)
9783389043769
Language
German
Tags
Soziologie Pädagogik Norbert Elias Psychologie Kinder und Jugendliche Körpersoziologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicole Rischner (Author), 2023, Körperscham und Gewichtsdiskriminierung. Inwieweit hat gewichtsbezogene Diskriminierung negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1488254
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