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Geschlechtsspezifische Perspektive auf das duale Bildungssystem

Titel: Geschlechtsspezifische Perspektive auf das duale Bildungssystem

Hausarbeit , 2009 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Hamda Ullah (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der heutigen Zeit ist die Frage nach der richtigen beruflichen Entscheidung immer wichtiger geworden. Arbeitplatzknappheit, Arbeitslosigkeit und Anstieg von Qualifikationsstandards verlangen eine genauere und gut kalkulierte berufliche Lebensplanung. Dies muss schon in der Schulzeit anfangen. Gerade bei der Vielfalt an Bildungswegen sind wir nicht nur gezwungen schon früh Entscheidungen in Bezug auf die Berufswahl zu treffen, sondern wir sehen uns auch der Gefahr ausgesetzt auf unwiderrufliche Weise den falschen Weg für uns zu wählen. Welche berufsbildende Maßnahme ist das Richtige für mich, wenn ich in einem bestimmten Berufsfeld arbeiten möchte? Was sind die Qualifikationsvoraussetzungen? Aber noch wichtiger ist die Frage, welcher Bildungsweg für meine Ziele die beste Option ist mir das gewünschte Fachwissen anzueignen?
Das sind nur einige von vielen Fragen, die bei dem Thema Berufsausbildung aufkommen. In dieser Hausarbeit liegt der Fokus jedoch nur auf eine Art der Berufsausbildung, und zwar dem des dualen Bildungssystems mit der Perspektive auf geschlechtsspezifische Unterschiede, die auf dem Ausbildungsmarkt zu verzeichnen sind.
Zunächst wird in dieser Arbeit in Form eines Überblicks das deutsche Schulsystem dargestellt und dann auf die duale Berufsausbildung eingegangen, indem zuerst der geschichtliche Hintergrund erläutert und anschließend der Aufbau bzw. die Konstitution dieses Bildungszweigs aufgezeigt wird.
Im darauf folgenden Schritt wird auf Grundlage empirischer Daten die Verteilung von Frauen und Männern auf dem Ausbildungsmarkt untersucht und dies dann in einem Zwischenfazit festgehalten.
Im letzten Schritt wird auf Basis verschiedener Ansätze versucht die herausgebildeten Ergebnisse der Untersuchung zu erklären.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das duale Bildungssystem

2.1. Geschichte

2.2. Aufbau und Konstitution

3. Geschlechtsspezifische Verteilung im Berufsausbildungsbereich

4. Zwischenfazit

5. Ursachen der Verteilungen

5.1. Ökonomische Ansätze

5.2. Sozialisationsansatz

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die geschlechtsspezifischen Disparitäten innerhalb des deutschen dualen Bildungssystems, um zu ergründen, welche ökonomischen und sozialisationsbedingten Faktoren die unterschiedliche Verteilung von Frauen und Männern auf dem Ausbildungsmarkt verursachen.

  • Strukturen und Geschichte des dualen Ausbildungssystems
  • Empirische Analyse der Geschlechterverteilung in Ausbildungsberufen
  • Rolle ökonomischer Rahmenbedingungen bei der Berufswahl
  • Einfluss von Sozialisationsprozessen auf die Geschlechtsrollenfindung
  • Bedeutung von Geschlechtsstereotypen bei Einstellungsentscheidungen

Auszug aus dem Buch

2.2. Aufbau und Konstitution

Die Berufsausbildung wird in den verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Modellen umgesetzt. Es lassen sich drei Typen unterscheiden:

1) Betriebliche Ausbildung (Training-on-the-job)

2) Lehrausbildung (Duales System)

3) Vollzeitschulische Berufsausbildung

In Deutschland wird das zweite Modell, also das der Lehrausbildung, praktiziert (Vgl. Konietzka, D., 1999: 63). Im Gegensatz zu den beiden anderen Modellen, die jeweils überwiegend theoretische oder überwiegend praktische Lehrinhalte vermitteln, vereint die Lehrausbildung sowohl theoretische als auch praktische Lerninhalte zu einem dualen Lehrsystem.

Das „duale“ an dem deutschen Ausbildungsmodell bezieht sich nicht nur auf die Art der Inhalte, sondern auch auf die entsprechende Trägerschaft, den Rechtsbereich, die Finanzierung und auch die Pädagogik (Vgl. Konietzka, D., 1999: 54).

Die Trägerschaft des dualen Bildungssystems sind zum einen die Unternehmen, die zuständig für die betriebliche Ausbildung sind, und zum anderen die Bundesländer, die ihre Verantwortung im schulischen Unterricht haben (Vgl. Konietzka, D., 1999: 54).

Der Rechtsrahmen für die betriebliche Ausbildung ist definiert durch das Berufsbildungsgesetz (BBiG) (Vgl. Konietzka, D., 1999: 54) und für den schulischen Unterricht durch die Schulbehörden der Bundesländer.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Relevanz beruflicher Entscheidungen sowie der Zielsetzung, geschlechtsspezifische Unterschiede im dualen Bildungssystem zu untersuchen.

2. Das duale Bildungssystem: Überblick über die historische Entwicklung und die strukturelle Konstitution der Lehrausbildung in Deutschland.

3. Geschlechtsspezifische Verteilung im Berufsausbildungsbereich: Empirische Analyse der Verteilung von Frauen und Männern anhand von Daten des WSI-FrauenDatenReports.

4. Zwischenfazit: Zusammenfassung der festgestellten Disparitäten zwischen den Geschlechtern in Bezug auf Ausbildungsplatzwahl und Berufsschulbesuch.

5. Ursachen der Verteilungen: Erklärungsversuche für die ungleiche Verteilung basierend auf arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen und der Sozialisationstheorie.

6. Fazit: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Ausblick auf den Forschungsbedarf hinsichtlich soziologischer Aspekte der Bildung und Integration.

Schlüsselwörter

Duales Bildungssystem, Berufsausbildung, Geschlechtsspezifische Verteilung, Sozialisation, Geschlechtsrolle, Geschlechtsstereotyp, Arbeitsmarkt, Berufswahl, Ausbildungsmarkt, Berufsabschluss, Betriebliche Ausbildung, Dienstleistungsberufe, Fertigungsberufe, Chancengleichheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das deutsche duale Bildungssystem unter besonderer Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Unterschiede bei der Verteilung auf verschiedene Ausbildungsberufe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Struktur des dualen Systems, die empirische Geschlechterverteilung in Ausbildungsgängen sowie die Erklärungsansätze für diese Unterschiede durch Ökonomie und Sozialisation.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie und warum sich Frauen und Männer unterschiedlich auf dem Ausbildungsmarkt verteilen und welche soziologischen Faktoren diesen Prozess beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und wertet bestehende empirische Daten, insbesondere aus dem WSI-FrauenDatenReport, aus.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das duale System, die statistische Untersuchung der Geschlechterverhältnisse und eine Diskussion der Ursachen durch ökonomische Ansätze und den Sozialisationsansatz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind duales Bildungssystem, Geschlechterrollen, Arbeitsmarkt, Berufswahl und Sozialisation.

Welche Rolle spielt die "Geschlechtsrolle" laut der Autorin?

Die Geschlechtsrolle wird als ein normatives Konstrukt verstanden, das durch gesellschaftliche Erwartungen definiert wird und die individuellen Wahlentscheidungen im Bildungs- und Berufsverlauf maßgeblich prägt.

Warum finden sich laut der Arbeit Disparitäten in den Ausbildungsberufen?

Disparitäten entstehen einerseits durch ökonomische Faktoren wie das begrenzte Angebot in bestimmten Sektoren und andererseits durch sozialisationsbedingte Geschlechtsstereotype, die Bewerber und Arbeitgeber in ihrer Orientierung leiten.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Geschlechtsspezifische Perspektive auf das duale Bildungssystem
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Soziologie)
Note
1,3
Autor
Hamda Ullah (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
14
Katalognummer
V147532
ISBN (Buch)
9783640583683
ISBN (eBook)
9783640584000
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschlechtsspezifische Perspektive Bildungssystem
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hamda Ullah (Autor:in), 2009, Geschlechtsspezifische Perspektive auf das duale Bildungssystem, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/147532
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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