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Die Rolle und Funktion des Lichts im niederländischen Barock anhand Pieter de Hoochs Gemälde "Die Mutter"

Title: Die Rolle und Funktion des Lichts im niederländischen Barock anhand Pieter de Hoochs Gemälde "Die Mutter"

Term Paper , 2017 , 32 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Mette Kleinsteuber (Author)

Art - Art Theory, General

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Hausarbeit widmet sich der Darstellung und Funktion des Lichts in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts. Durch eine detaillierte Formanalyse wird die Lichtgestaltung in "Die Mutter" untersucht, wobei auch andere Kompositionsmittel in Bezug auf das Licht beleuchtet werden. Die Arbeit vollzieht die Entwicklung der Lichtgestaltung in der Kunst bis ins 17. Jahrhundert nach und zeigt auf, wie Licht, Raum und Farbe miteinander interagieren. Die Auseinandersetzung mit Licht im niederländischen Barock wird innerhalb naturphilosophischer Überlegungen der Zeit (Samuel van Hoogstraten, Descartes) eingebettet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Licht im Wandel der Zeit

2.2 Beschreibung und Formanalyse mit dem Schwerpunkt auf die Lichtgestaltung

2.2.1 Kurzbeschreibung Die Mutter von Pieter de Hooch

2.2.2 Das Licht in Die Mutter

2.2.3 Weitere Kompositionsmittel in Abhängigkeit des Lichts

2.3 Einfluss auf die Lichtgestaltung im 17. Jahrhundert

2.3.1 Licht

2.3.2 Licht und Raum

2.3.3 Licht und Farbe

3. Fazit

4. Literaturverzeichnis

5. Abbildungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Rolle und Funktion des Lichts im Gemälde "Die Mutter" des niederländischen Barockmalers Pieter de Hooch. Dabei wird mittels einer detaillierten formalen Bildanalyse erforscht, wie das Licht als aktives Gestaltungsmittel eingesetzt wird, um räumliche Tiefe zu erzeugen sowie Komposition, Farbe und narrative Aspekte des Werkes maßgeblich zu beeinflussen.

  • Historische Entwicklung der Lichtdarstellung vom Mittelalter zur Neuzeit
  • Formanalyse von Pieter de Hoochs "Die Mutter" unter Berücksichtigung der Lichtführung
  • Interdependenz von Licht, räumlicher Struktur und Farbgebung
  • Kontextualisierung der Lichtgestaltung durch kunsttheoretische Traktate des 17. Jahrhunderts
  • Vergleichende Betrachtung mit zeitgenössischen Künstlern

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Das Licht in Die Mutter

Eines der auffälligsten Gestaltungsmerkmale in diesem Werk Pieter de Hoochs ist das Licht. Der Schwerpunkt der Formanalyse liegt deswegen auf den Lichtverhältnissen und der Lichtführung. Die zwei hintereinander gesetzten Räume, Schlafzimmer und Diele, sind nicht nur im Interieur verschieden, sondern auch in unterschiedliche Lichtverhältnisse getaucht. In den ersten Raum fällt durch die Oberfenster leicht diffuses, jedoch gebündeltes Tageslicht ein, dass den Raum gedämpft beleuchtet. Der Bereich unmittelbar nahe der rechten Wand bleibt somit im Schatten, da das diagonal einfallende Licht diesen Bereich nicht erhellt. Das Licht betont die Szene in der Mitte des Raumes, besonders die Mutter mit ihrem Kind in der Krippe, der Bettpfanne und den roten Mantel. Durch die präzisere Beleuchtung werden in diesem Bereich nicht nur die Farben zum Leuchten gebracht, worauf noch zurückzukommen ist, sondern auch die Kontraste etwas stärker gestaltet. Die rechte Hand der Mutter, die den Faden des Korsetts hält und Richtung Neugeborenes weist, ist beleuchtet, die Finger liegen dagegen im Schatten. Ebenso ist das Gesicht der Mutter halb beleuchtet, halb im dunklen Körperschatten (siehe Abb. 2). Trotz der Betonung der Szene und des Helldunkels ist die Hautfarbe der Mutter nicht überbelichtet, sondern fein dem zarten Licht angepasst.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die kunstgeschichtliche Vernachlässigung des Lichts als Kompositionsmittel und Vorstellung der Leitfragen zur Lichtgestaltung im Werk von Pieter de Hooch.

2. Hauptteil: Detaillierte Untersuchung der historischen Lichtentwicklung, gefolgt von einer tiefgehenden Formanalyse des Gemäldes "Die Mutter" und einer theoretischen Einordnung der aktiven Lichtgestaltung im 17. Jahrhundert.

2.1 Licht im Wandel der Zeit: Überblick über den Übergang vom mittelalterlichen Eigenlicht zum neuzeitlichen Beleuchtungslicht in der Tafelmalerei.

2.2 Beschreibung und Formanalyse mit dem Schwerpunkt auf die Lichtgestaltung: Inhaltliche Beschreibung des Bildes sowie eine auf der Eigenbeobachtung basierende Analyse der Lichtführung, der stofflichen Glanzpunkte und weiterer kompositioneller Elemente.

2.2.1 Kurzbeschreibung Die Mutter von Pieter de Hooch: Beschreibung des Dargestellten inklusive der räumlichen Aufteilung, der Figuren und der Interieursituation.

2.2.2 Das Licht in Die Mutter: Analyse der Lichtverhältnisse in den beiden Bildräumen und der spezifischen Lichtführung auf die zentralen Bildelemente.

2.2.3 Weitere Kompositionsmittel in Abhängigkeit des Lichts: Untersuchung der orthogonalen Struktur, der diagonalen Verbindungen im Bildraum und der Abhängigkeit von Farbe und Licht.

2.3 Einfluss auf die Lichtgestaltung im 17. Jahrhundert: Einordnung der Ergebnisse in den kunsttheoretischen und naturphilosophischen Kontext des 17. Jahrhunderts.

2.3.1 Licht: Diskussion zu Lichtintensität, den Theorien von Künstlern wie Samuel van Hoogstraten und dem zeitgenössischen Kontinuumskonzept.

2.3.2 Licht und Raum: Analyse der Tiefenwirkung und der "Durchblick"-Komposition ("doorkijkje") im Vergleich zu Zeitgenossen wie Emmanuel de Witte.

2.3.3 Licht und Farbe: Untersuchung der engen Verschränkung von Farbsättigung, Stofflichkeit und Lichtwirkung unter Einbeziehung naturphilosophischer Überlegungen.

3. Fazit: Zusammenführung der Ergebnisse, wobei das Licht als atmosphärischer und kompositorischer Akteur im Werk von de Hooch bestätigt wird.

4. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Sekundärliteratur und Quellen.

5. Abbildungen: Verzeichnis und Darstellung der im Text zitierten Kunstwerke.

Schlüsselwörter

Pieter de Hooch, Lichtgestaltung, Barock, Niederländische Malerei, Lichtführung, Formanalyse, Die Mutter, Raumdarstellung, Bildkomposition, Farbwerte, Leuchtquellen, Schatten, Tiefenwirkung, Kunsttheorie, 17. Jahrhundert

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und Funktion des Lichts im niederländischen Barock, exemplarisch aufgezeigt an Pieter de Hoochs Gemälde "Die Mutter".

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Das Spektrum reicht von der kunstgeschichtlichen Entwicklung der Lichtdarstellung, über die spezifische Formanalyse des gewählten Gemäldes, bis hin zur kunsttheoretischen Einordnung des Lichts im 17. Jahrhundert.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Untersuchung zielt darauf ab, zu klären, welche Rollen das Licht bei de Hooch spielt, ob es ein handelndes Element ist und wie es mit anderen Kompositionsmitteln wie Raum, Farbe und Struktur interagiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt primär die Formanalyse auf Grundlage des Sehens sowie eine ergänzende Literaturanalyse zu den kunsttheoretischen und naturphilosophischen Diskursen des 17. Jahrhunderts.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einleitung zur Lichtentwicklung, eine detaillierte formale Analyse von "Die Mutter" und eine fundierte Untersuchung des Licht-Einflusses auf Raum- und Farbegestaltung im 17. Jahrhundert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Zu den zentralen Begriffen zählen Pieter de Hooch, Lichtgestaltung, Barock, Formanalyse, Bildkomposition und das aktive "handelnde Licht" des 17. Jahrhunderts.

Welche besondere Bedeutung hat das "handelnde Licht" für die Analyse?

Das handelnde Licht dient nicht nur der reinen Beleuchtung, sondern fungiert als kompositorisches Werkzeug, das den Betrachter leitet, Raumtiefe schafft und inhaltliche Beziehungen zwischen den dargestellten Personen (Mutter, Kind, Tochter) betont.

Wie trägt der Vergleich mit Zeitgenossen zum Verständnis des Gemäldes bei?

Der Vergleich mit Malern wie Gerard Dou, Emmanuel de Witte oder Nicolas Maes verdeutlicht de Hoochs spezifische Herangehensweise bei der Konstruktion von Lichträumen und der Einbindung von Durchblicken in seinen Interieurs.

Warum wird das Gemälde "Die Mutter" als Fallbeispiel gewählt?

Es dient als ideales Anschauungsobjekt für die komplexe, in den Raum integrierte Lichtgestaltung, die durch Reflexionen, Glanzpunkte und den atmosphärischen Unterschied zwischen zwei Räumen eine realistische, aber dennoch tiefsinnige Komposition erzeugt.

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Details

Title
Die Rolle und Funktion des Lichts im niederländischen Barock anhand Pieter de Hoochs Gemälde "Die Mutter"
College
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Kunst- und Bildgeschichte)
Course
Übung: Von Botticelli bis Vermeer. Bild- und Formanalyse vor Original
Grade
1,0
Author
Mette Kleinsteuber (Author)
Publication Year
2017
Pages
32
Catalog Number
V1474197
ISBN (eBook)
9783389033197
ISBN (Book)
9783389033203
Language
German
Tags
Pieter de Hooch Niederlande Kunstgeschichte Formalanalyse 17. Jahrhundert Lichtgestaltung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mette Kleinsteuber (Author), 2017, Die Rolle und Funktion des Lichts im niederländischen Barock anhand Pieter de Hoochs Gemälde "Die Mutter", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1474197
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