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Pflege- und Dienstleistungsroboter. Notwendigkeit, Risiken und Chancen für eine alternde Gesellschaft

Titel: Pflege- und Dienstleistungsroboter. Notwendigkeit, Risiken und Chancen für eine alternde Gesellschaft

Seminararbeit , 2019 , 30 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Philipp Schönherr (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Robotik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Untersuchung aus dem Jahr 2019 setzt sich primär mit zwei sensiblen Themenkomplexen auseinander, welche unsere Gegenwart und besonders unsere Zukunft nachhaltig verändern werden und bisweilen schon jetzt stark prägen. Dabei handelt sich zunächst um die allgegenwärtige Thematik des demographischen Wandels in Deutschland, über den ein kurzer Überblick gegeben wird. Daran anknüpfend werden artverwandte Themen aufgegriffen, wie der Pflegenotstand und der Fachkräftemangel sowie die im Hinblick auf eine überalterte Gesellschaft zu erwartenden steigenden Bedarf an Pflegepotenzialen.

Aus diesen Aspekten heraus entsteht der Rahmen für den übergeordneten Themenkomplex dieser Untersuchung: der Vision des Robotereinsatzes im pflegerischen Tätigkeitsbereich. Vor diesem Hintergrund wird zunächst – soweit möglich – ein Überblick über diesen recht jungen Forschungsbereich der Robotik vermittelt und es werden drei Vertreter von teilautonomen Pflegeassistenzsystemen einer Leserschaft vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Prototypen: Lio und P-Care als auch um Paro, einem System, dass einem Sattelrobbenbaby nachempfunden und dem Prototypenstatus bereits seit geraumer Zeit entwachsen ist.

Nach dieser einleitenden Einführung in die Pflegerobotik und Vorstellung dreier Vertreter dieser Zunft und einer designtechnischen Exkursion zu Masahiro Mori und humanoiden Roboterdesign, werden Chancen und Risiken für unsere Gesellschaft in den Fokus gerückt. Herbei werden, unter anderem, Ängste und Hoffnungen angesprochen werden, etwa wenn es um Datenschutz, technischen Missbrauch, mögliche Rationalisierungspotenziale innerhalb der Pflege oder einem menschengerechten Altern gehen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen einer alternden Gesellschaft

2.1 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen – demographische Entwicklung & Pflegenotstand

2.2 Technologische Rahmenbedingungen und Stand der Forschung

2.2.1 Lio und P-Care

2.2.2 Paro

3. Risiken, Chancen und Diskussionen

3.1 Rationalisierungspotential durch den 'Pflegeroboter'?

3.2 Datenschutz und Sicherheit - intelligente und lernfähige Systeme

3.3 Humanoide Roboter – Anthropomorphisierung oder Abbild des Menschen?

4. Chancen und Notwendigkeit

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Vision des Robotereinsatzes in der Pflege vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des wachsenden Pflegenotstands. Ziel ist es, das technologische Potenzial von Assistenz- und Pflegerobotern kritisch zu beleuchten, aktuelle Forschungsergebnisse einzuordnen und die damit verbundenen gesellschaftlichen, ethischen sowie wirtschaftlichen Herausforderungen und Chancen zu analysieren.

  • Analyse der demografischen Herausforderungen und des Pflegenotstands
  • Technologische Bestandsaufnahme aktueller Robotersysteme (Lio, P-Care, Paro)
  • Diskussion von Risiken wie Rationalisierungspotenzialen und Datenschutzbedenken
  • Untersuchung der Bedeutung von Anthropomorphisierung und Mensch-Roboter-Interaktion
  • Bewertung von Potenzialen zur Unterstützung einer alternden Gesellschaft

Auszug aus dem Buch

2.2 Technologische Rahmenbedingungen und Stand der Forschung

In Anbetracht der Herausforderungen, mit denen unser Gesundheitswesen konfrontiert ist, gehen die Bestrebungen in der Forschung und Entwicklung der Pflege- und Serviceautomatisierung dahin, durch gezielte Systementwicklungen Lösungsansätze zu finden. Aktuell rücken Konzepte und Systeme aus der industriellen Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) in das Blickfeld der Forschung.

Das MRK stellt eine neue Anwendungsrichtung in der Robotik dar, die sich besonders dadurch auszeichnet, dass innovative Robotersysteme ohne Schutzzäune mit dem Menschen kollaborieren. Diese MRK stellt eine Weiterentwicklung der Mensch-Roboter-Kooperation dar, die in den letzten Jahren, im Zuge der Industrie 4.0 Kampagnen im industriellen Bereich, Eingang gefunden hat. Auch in der Industrie stellt der Fachkräftemangel ein Problem dar und mit der MRK verfolgt man das Ziel, zunehmend älter werdende Fachkräfte weiterhin im Produktionsprozess zu integrieren und Synergien, also die kognitiven Fähigkeiten der Menschen und die Leistungsfähigkeit der Roboter, nutzbar zu machen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik einer alternden Gesellschaft und den resultierenden Pflegenotstand ein und erörtert das Potenzial der Robotik zur Entlastung des Pflegesektors.

2. Gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen einer alternden Gesellschaft: Das Kapitel erläutert die demografischen Hintergründe und den Fachkräftemangel in der Pflege sowie den aktuellen Stand der Robotik-Forschung anhand konkreter Prototypen.

3. Risiken, Chancen und Diskussionen: Hier werden kritische Aspekte beleuchtet, insbesondere die Ängste des Personals vor Rationalisierung, Datenschutzproblematiken bei lernfähigen Systemen sowie Fragen zur Gestaltung humanoider Roboter.

4. Chancen und Notwendigkeit: Das Kapitel fasst die Potenziale der Pflegerobotik zusammen, wie die Unterstützung einer selbstbestimmten Lebensführung und die Effizienzsteigerung im überforderten Gesundheitswesen.

5. Fazit: Das Fazit resümiert, dass Pflegeroboter ein wertvolles Entlastungsinstrument sein können, jedoch keine Lösung für grundlegende strukturelle Probleme der Pflege darstellen und ethisch sowie rechtlich verantwortungsvoll integriert werden müssen.

Schlüsselwörter

Pflegeroboter, Pflegenotstand, demographischer Wandel, Robotik, Mensch-Roboter-Kollaboration, Altenpflege, Datenschutz, Autonomie, Assistenzsysteme, Technologiefolgen, Menschenbild, soziale Interaktion, Gesundheitswesen, Rationalisierung, Ethik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Auswirkungen des Einsatzes von Pflegerobotern in einer zunehmend alternden Gesellschaft sowie die Frage, wie diese Technologie sinnvoll und ethisch vertretbar integriert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die demografische Entwicklung, den Fachkräftemangel in der Pflege, technologische Fortschritte in der Servicerobotik, Datenschutz, ethische Aspekte der Mensch-Roboter-Interaktion sowie die wirtschaftliche Perspektive.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Vision vom 'Pflegeroboter' zu leisten und aufzuzeigen, wie diese Systeme trotz technologischer und gesellschaftlicher Hürden zur Unterstützung von Pflegebedürftigen und Pflegekräften beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, um den aktuellen Stand der Forschung zusammenzuführen, und ergänzt dies durch eine kritische Auseinandersetzung mit ethischen Diskursen sowie Expertenpositionen aus dem Bereich der Geriatrie und Pflegewissenschaft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Rahmenbedingungen (sozial und technologisch), erörtert Risiken wie Datenschutz oder Rationalisierungsängste, untersucht die Bedeutung des Designs bei humanoiden Robotern und bewertet die Chancen für ein menschengerechtes Altern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Pflegeroboter, demographischer Wandel, Pflegenotstand, Mensch-Roboter-Kollaboration und ethische Akzeptanz.

Welche Rolle spielen die im Text erwähnten Roboter 'Lio', 'P-Care' und 'Paro'?

Diese Roboter dienen als konkrete Fallbeispiele, um den aktuellen Stand der Technik sowie unterschiedliche Ansätze wie soziale Interaktion (Paro) oder assistenzorientierte Unterstützung (Lio, P-Care) zu illustrieren.

Warum wird das Konzept der 'Mensch-Roboter-Kollaboration' (MRK) so stark betont?

Das MRK-Konzept aus der Industrie gilt als Vorbild, da es systematisierte Ansätze zur sicheren Zusammenarbeit von Mensch und Maschine ohne Schutzzäune liefert, die auf den Gesundheitsbereich übertragen werden sollen.

Wie steht die Arbeit zur These, dass Roboter Fachkräfte ersetzen könnten?

Die Arbeit betont, dass Roboter als unterstützende Assistenzsysteme gedacht sind und die Befürchtung des Ersetzens von Fachkräften zwar existiert, technisch sowie ethisch aber gegenwärtig und mittelfristig unplausibel bleibt.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor in Bezug auf die Zukunft der Pflegerobotik?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Roboter ein großes Potenzial haben, den Alltag zu erleichtern, jedoch keinesfalls die strukturellen Probleme wie Lohnsituation und schlechte Arbeitsbedingungen in der Pflege lösen können.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Pflege- und Dienstleistungsroboter. Notwendigkeit, Risiken und Chancen für eine alternde Gesellschaft
Hochschule
Universität Stuttgart  (Institut für Geschichte)
Veranstaltung
Automaten und Automatisierung vom Barock bis zur Industrie 4.0
Note
1,7
Autor
Philipp Schönherr (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
30
Katalognummer
V1473380
ISBN (eBook)
9783389030783
ISBN (Buch)
9783389030790
Sprache
Deutsch
Schlagworte
2019 Wissenskulturen Geschichte Geschichte der Naturwissenschaften und Technik GNT Soziologie Philosophie Politik Deutschland Japan Schweiz ZRFN Robotics F&P Robotics Fraunhofer Institut Paro Lio P-Care Caro-Bot Masahiro Mori Uncanny Valley Das Unheimliche Tal Pflegesektor Pflegebereich Pflege Pflegekräfte Krankenhaus Altenpflege Pflegepotenziale Datenschutz Rationalisierung demographischer Wandel Überalterung Gesellschaft deutsche Gesellschaft Industrienationen WHO Computerethik Roboterethik Industrie 4.0 menschengerechtes Altern Fachkräftemangel Pflegenotstand Überlastung der Pflege Vision Pflegerobotik Vision Pflegerobotik Automatisierung der Pflege Teilautomatisierung der Pflege Rationalisierungspotenziale Chancen Risiken social companion Roboter Pflegeroboter Robotereinsatz Robotik Dienstleistungsroboter Prototypen Zukunftstechnologie robotics Healthcare Technik Technisierung Technik und Alltag Philipp Schönherr Philipp David Schönherr National Institute of Advanced Industrial Science and Technology AIST STRANDS HOBBIT Studie Gesundheitssektor Pflegebedürftigkeit humanoide Roboter antropomorphisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp Schönherr (Autor:in), 2019, Pflege- und Dienstleistungsroboter. Notwendigkeit, Risiken und Chancen für eine alternde Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1473380
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  30  Seiten
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