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Zur Shop-Startseite › BWL - Controlling

Non-Profit-Controlling

Titel: Non-Profit-Controlling

Seminararbeit , 2009 , 33 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Janine Draht (Autor:in)

BWL - Controlling

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Non-Profit-Organisationen (NPO) genießen häufig eine Art Vorschussvertrauen seitens sozialer Investoren und anderer Interessensgruppen. Der gute Zweck oder allgemein ausgedrückt die Gemeinwohlorientierung reicht meist als Entscheidungskriterium aus und führte in der Vergangenheit dazu, dass soziale Investoren eher weniger Nachweise über die Ansätze ihrer Arbeit und erzielten Wirkungen eingefordert haben.
In jüngerer Zeit hat sich in diesem Bereich jedoch viel entwickelt. Unsachgemäße Verwendung von Spendengeldern und das Wachsen dieser Organisationen haben dazu beigetragen, dass auch in diesem Bereich über mehr Transparenz diskutiert wird.
Dem gemeinnützigen Sektor werden fünf Prozent des Bruttoinlandproduktes zugeschrieben, er stellt 1,7 Millionen Arbeitsplätze und darüber hinaus spenden Bürger Ihre Zeit, um diese Einrichtungen zu unterstützen in einem Stundenvolumen, dass das Stundenvolumen des öffentlichen Dienstes um zehn Prozent übersteigt.
Es wird deutlich, welchen Stellenwert gemeinwohlorientierte Unternehmen im gesamtwirtschaftlichen Rahmen einnehmen. Daher ist es nur nachvollziehbar, dass die Stimmen lauter werden, die einen Nachweis über den effizienten und wirkungsvollen Einsatz der Mittel fordern.
Non-Profit-Organisationen übernehmen Aufgaben, die zur sozialen Stabilität und sozialen Gerechtigkeit beitragen. Sich dieser Aufgabe bewusst annehmend, versuchen immer mehr dieser Organisationen Resultate und Wirkungen zu analysieren und zu belegen. Diese Ergebnisse tragen dazu bei, sozialen Investoren Effektivität zu zeigen und in die eigene Entwicklung im Sinne der Gemeinnützigkeit zu investieren.
Aus dieser Betrachtung heraus entwickelte sich diese Seminararbeit zum Thema Non-Profit-Controlling. Ziel dieser Seminararbeit ist es die Kritik am Non-Profit-Sektor darzustellen und Richtlinien und Umsetzungswege auszuarbeiten, die dieser entgegen wirken. Dabei soll auf die externe Einflussnahme unabhängiger Institutionen, die daraus resultierende Notwendigkeit des Controllings und die spezifischen Umsetzungs-möglichkeiten eingegangen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriff der Non-Profit-Organisation

2.1 Die Probleme der Begriffsabgrenzung

2.2 Definition

3. Interessens- und Anspruchsgruppen – Eine Darstellung der Stakeholder

4. Externe Richtlinien für mehr Transparenz und Milderung von Informationsasymmetrien

4.1 Notwendigkeit externer Richtlinien

4.2 Intermediärer Ansatz am Beispiel des Spenden-Siegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen

4.2.1 Kurzdarstellung des DZI

4.2.2 Auszüge aus den Leitlinien zur Selbstverpflichtung

4.2.3 Auszüge aus den Ausführungsbestimmungen

5. Grundlagen des Controlling in Non-Profit-Organisationen

5.1 Notwendigkeit

5.2 Voraussetzungen

5.3 Besonderheiten und Herausforderungen

6. Strategisches Controlling

6.1 Einordnung

6.2 Portfolio-Analyse

6.3 Balanced Scorecard

7. Operatives Controlling

7.1 Einordnung

7.2 Social Return on Investment

8. Kritische Würdigung

9. Anhang- Ermittlung der Positionierung von SLG in der Portfolio-Matrix am Beispiel der Tagespflege einer Sozialstation

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und der praktischen Umsetzung von Controlling in Non-Profit-Organisationen (NPO), um angesichts wachsender Transparenzanforderungen soziale Wirksamkeit nachzuweisen und Ressourcen effizient einzusetzen.

  • Strukturmerkmale und Definition von Non-Profit-Organisationen
  • Stakeholder-Management und externe Transparenzrichtlinien
  • Strategische Controllinginstrumente wie Portfolio-Analyse und Balanced Scorecard
  • Operative Ansätze zur Messung gesellschaftlicher Mehrwerte mittels Social Return on Investment

Auszug aus dem Buch

6.2 Portfolio-Analyse

Die Grundidee der Portfolio-Analyse stammt von Markowitz, der diese entwickelte, um eine optimale Zusammenstellung von Wertpapieren in Bezug auf eine Risikominimierung bei gefordertem Ertrag bzw. Gewinnmaximierung bei einer bestimmten Risikobereitschaft darzustellen. Dabei geht es vor allem darum sich von einer isolierten Betrachtung zu lösen und den Gesamtbeitrag der einzelnen Wertpapiere zu betrachten.

Allgemein beruht die Portfolio-Analyse auf dem Prinzip einer ganzheitlichen Betrachtung und Beurteilung einzelner Leistungsbereiche.

Es ist eine Methode zur Unterstützung des strategischen Managements, um vorausschauend und zukunftorientiert zu führen, ganzheitliches Denken zu ermöglichen und dabei alle Leistungsbereiche einzubeziehen, sich mit schrittweiser Planung an Umweltveränderungen anzupassen, sich abzuzeichnende Veränderungen von Chancen und Risiken in der Umwelt wahrzunehmen und interne Stärken und Schwächen zu erkennen, klare Ziele zu formulieren und Strategien zu entwickeln, um diese umzusetzen.

Das Ziel ist dabei eine vergleichende visuelle Darstellung der strategischen Leistungsgruppen in standardisierter Form mittels einer Portfolio-Matrix.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtet den steigenden Bedarf an Transparenz und Wirkungsnachweisen im Non-Profit-Sektor aufgrund gewachsener Bedeutung und öffentlicher Diskussionen.

2. Begriff der Non-Profit-Organisation: Definiert die zentralen Strukturmerkmale von NPOs, insbesondere im Hinblick auf das Gewinnausschüttungsverbot und die private Organisationsform.

3. Interessens- und Anspruchsgruppen – Eine Darstellung der Stakeholder: Analysiert die Bedeutung von Stakeholdern für das langfristige Fortbestehen von NPOs und die Herausforderungen bei heterogenen Interessenslagen.

4. Externe Richtlinien für mehr Transparenz und Milderung von Informationsasymmetrien: Diskutiert die Notwendigkeit externer Kontrollinstanzen und illustriert dies am Beispiel des DZI-Spenden-Siegels.

5. Grundlagen des Controlling in Non-Profit-Organisationen: Erläutert den Nutzen von Controlling als Steuerungsinstrument sowie die spezifischen Voraussetzungen und Herausforderungen in NPOs.

6. Strategisches Controlling: Stellt mit der Portfolio-Analyse und der Balanced Scorecard methodische Ansätze zur langfristigen Sicherung von Erfolgspotenzialen vor.

7. Operatives Controlling: Beschreibt kurzfristige Steuerungsinstrumente und führt den Social Return on Investment als Methode zur Messung gesellschaftlicher Renditen ein.

8. Kritische Würdigung: Reflektiert den Status quo des NPO-Controllings zwischen Transparenzanforderungen und begrenzten administrativen Ressourcen.

9. Anhang- Ermittlung der Positionierung von SLG in der Portfolio-Matrix am Beispiel der Tagespflege einer Sozialstation: Bietet eine detaillierte, beispielhafte Anwendung der Portfolio-Analyse zur strategischen Einordnung einer Leistungssparte.

Schlüsselwörter

Non-Profit-Organisation, Controlling, Stakeholder, Transparenz, Portfolio-Analyse, Balanced Scorecard, Social Return on Investment, SROI, Spenden-Siegel, DZI, Gemeinwohlorientierung, Strategische Planung, Wirkungsanalyse, Instrumente, Ressourcenmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Controlling-Instrumente aus dem gewinnorientierten Bereich auf die besonderen Anforderungen von Non-Profit-Organisationen angepasst werden können, um Transparenz und Effizienz zu steigern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von NPOs, das Management von Stakeholder-Beziehungen, die Bedeutung externer Transparenzstandards und die Anwendung strategischer sowie operativer Controlling-Instrumente.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Kritikpunkte am Non-Profit-Sektor aufzuzeigen und Controlling-Richtlinien sowie Umsetzungswege zu erarbeiten, die zu einem effizienteren und wirkungsvolleren Einsatz der Mittel führen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der beispielhaften Anwendung von Management-Methoden wie der Portfolio-Matrix auf eine spezifische soziale Einrichtung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen (Controlling-Notwendigkeit, Voraussetzungen) als auch praktische Instrumente (Portfolio-Analyse, Balanced Scorecard, SROI) detailliert analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören NPO, Controlling, SROI, Stakeholder, Transparenz, Balanced Scorecard und Wirkungsnachweis.

Warum ist das DZI-Spenden-Siegel für NPOs relevant?

Es dient als externe Richtlinie, um durch die Selbstverpflichtung zu Transparenz und kontrollierter Mittelverwendung das Vertrauen von Spendern zu stärken und Informationsasymmetrien abzubauen.

Was macht den Social Return on Investment (SROI) besonders?

Der SROI kombiniert klassische Kosten-Nutzen-Analysen mit der Quantifizierung nicht-monetärer gesellschaftlicher Werte, um den realen Mehrwert einer sozialen Investition sichtbar zu machen.

Welche Herausforderung besteht bei der Einführung der Balanced Scorecard in einer NPO?

Die größte Herausforderung ist die notwendige Anpassung des Modells, da die klassische Finanzperspektive bei NPOs zugunsten der Sachzielorientierung in den Hintergrund treten muss.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Non-Profit-Controlling
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Berlin früher Fachhochschule
Note
1,3
Autor
Janine Draht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
33
Katalognummer
V147280
ISBN (eBook)
9783640580583
Sprache
Deutsch
Schlagworte
NPO Controlling NPO Controlling Non-Profit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Janine Draht (Autor:in), 2009, Non-Profit-Controlling, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/147280
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Leseprobe aus  33  Seiten
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