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Violinpädagogik im Rahmen der Suzuki - Methode

Titel: Violinpädagogik im Rahmen der Suzuki - Methode

Hausarbeit , 2008 , 9 Seiten , Note: 1,75

Autor:in: Sandra Wackenhut (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Einleitung
Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Vorstellung und Untersuchung der Suzuki-Methode Shinichi Suzukis, welche zunächst vom Erlernen des Violinspiels ausging, heute aber auch auf andere Instrumente übertragen bzw. erweitert wurde. Zuerst aber werde ich kurz auf die geschichtlichen Grundlagen der Violine eingehen.
Man kann sich natürlich fragen, warum Kinder ausgerechnet das Violinspiel erlernen sollen, wo es doch viele Instrumente gibt, die eventuell einfacher bzw. schneller zu erlernen sind. Eine berechtigte Frage, die zunächst gar nicht so leicht zu beantworten ist.
Aber ist es überhaupt nötig, Antworten dafür parat zu haben? Spielen Fragen nach besonderen Vorzügen, Wirkungen oder positiven Nebeneffekten eines Instruments bei der Instrumentenwahl überhaupt eine essentielle Rolle? Meiner Meinung nach wird bei der Wahl des Instruments selten im Voraus über Antworten auf die genannten Fragen reflektiert, sondern eher nach pragmatischen oder ästhetischen Gründen oder auch nach Popularität und Modernität der Instrumente vorgegangen.
Nach einer Untersuchung dieser Gründe wird deutlich, dass die Instrumentenwahl in seltenen Fällen nach einer systematische Beantwortung der Ausgangsfragen stattfindet. Trotzdem soll an dieser Stelle eine nach meinen Erfahrungen gemachte Besonderheit des Erlernens der Violine, welche selbstverständlich auch für andere Streichinstrumente gilt, die Violine jedoch von vielen anderen Instrumenten unterscheidet, hervorgehoben werden: Die Bildung und Schulung des musikalischen Gehörs.
Für die Produktion reiner, sauberer Töne ist neben der (Finger-)Technik ein feines musikalisches Gehör unentbehrlich. Natürlich wird es erst nach und nach erworben, so dass es mit den Jahren des Übens perfektioniert werden kann und auch auf andere musikalische Bereiche wie das Singen angewendet werden bzw. dort von hohem Nutzen sein kann. Es trägt sehr zur Perfektionierung der Intonation beim Singens und des Vom-Blatt-Singens bei. Das Violinspiel generell bietet viele Möglichkeiten des Zusammenspiels in den verschiedensten Orchestern und Ensembles, da es heutzutage in nahezu allen Musikgenres vertreten ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Geschichtliche Grundlagen der Violine

Die Suzuki-Methode

Entstehung

Zur Person – Shinichi Suzuki

Acht Grundprinzipien

Besonderheiten und Zielsetzung

Unterrichtsformen

Einzelunterricht (eine halbe Stunde pro Woche)

Gruppenunterricht (Eine Stunde pro Woche)

Ergänzungen des Unterrichts

Suzukis Violinschule

Suzuki-Methode und dann?

Problematik und Kritik

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Suzuki-Methode nach Shinichi Suzuki hinsichtlich ihres methodisch-didaktischen Aufbaus, ihrer philosophischen Grundlagen und ihrer Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern diese spezielle Unterrichtsform über das rein instrumentale Lernen hinaus positive Effekte erzielt und für welche Zielgruppen sie sich besonders eignet.

  • Historische Entwicklung der Violine als Musikinstrument
  • Entstehung und philosophische Grundpfeiler der Suzuki-Methode (Muttersprachen-Methode)
  • Struktur des Unterrichts (Einzel- vs. Gruppenunterricht und Ergänzungen)
  • Kritische Reflexion der Methode hinsichtlich kultureller Unterschiede und Einseitigkeit
  • Bedeutung der Elternrolle und des sozialen Umfelds für den Lernerfolg

Auszug aus dem Buch

Acht Grundprinzipien

1. Niemand ist es leid, ein bestimmtes Wort zu wiederholen, wenn er einem Baby das Sprechen beibringen möchte. Das Wort „Mama“ beispielsweise wird tausende Male wiederholt.

Da nach Suzuki Talent nicht angeboren ist, sondern durch Erfahrung und ständiger Wiederholung erworben wird, ist ständiges Wiederholen für das Erlernen des Violinspiels essentiell.

Dabei betont Suzuki die Einfachheit und Geläufigkeit der ersten Stücke, dies ist z. B. bei dem oft und gerne ausgewählten Lied „Twinkle, Twinkle, Little Star“ der Fall, eine damals in jedem Haushalt bekannte einfach zu singende und spielende Melodie.

Bei diesem Prinzip der Wiederholung kann sich der Lehrer optimal auf die ständige Arbeit an der Herausbildung eines schönen Tons konzentrieren. Als Übehilfe zur Verinnerlicherung der Stücke dienen Tonträger, die ergänzend zur Violinschule eingesetzt werden.

2. Ab dem Tag der Geburt des Kindes an, beginnen die Wiederholungen der Wörter, von denen es umgeben ist.

Suzuki empfiehlt, dem Kind so früh wie möglich gute Aufnahmen von Violinmusik vorzuspielen. Kein Kind sei zu jung, um gute Musik zu hören und dadurch würde es zuerst beginnen, die Melodie zu singen und schließlich angeregt werden, sie selbst spielen zu wollen.

Insbesondere das Stück, das das Kind gerade lernt, soll es neben dem täglichen Üben jeden Tag anhören, um es besser kennenzulernen und sein Gehör zu schulen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Der Autor führt in den Schwerpunkt der Arbeit ein, der auf der Untersuchung der Suzuki-Methode liegt, und beleuchtet die allgemeinen Beweggründe für die Wahl eines Instruments.

Geschichtliche Grundlagen der Violine: Dieses Kapitel skizziert die Entwicklung der Violine von ihren historischen Vorformen bis zu ihrer Bedeutung als zentrales Instrument in der abendländischen Musikgeschichte.

Die Suzuki-Methode: Hier wird der Ursprung der Methode, die Person Shinichi Suzuki, die acht Grundprinzipien sowie der methodische Aufbau des Unterrichts und die Besonderheiten der Zielsetzung ausführlich erläutert.

Fazit: Das abschließende Kapitel bewertet die Stärken und Schwächen der Methode kritisch und empfiehlt diese vor allem für früh beginnende Kinder mit unterstützendem Elternhaus.

Schlüsselwörter

Suzuki-Methode, Shinichi Suzuki, Violinpädagogik, Muttersprachen-Methode, Frühinstrumentalunterricht, Gehörschulung, Zen-Buddhismus, Instrumentalspiel, Talententwicklung, Wiederholungsprinzip, Elternrolle, Musikunterricht, Violinschule, Persönlichkeitsentwicklung, Gruppendynamik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Suzuki-Methode, einer speziellen musikpädagogischen Lehre zur Ausbildung von Kindern am Instrument.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Mittelpunkt stehen die Prinzipien des spielerischen Lernens, die Rolle der Eltern, der Aufbau des Unterrichts und die kulturellen Wurzeln der Methode.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Effektivität und die ganzheitlichen Auswirkungen der Suzuki-Methode auf Kinder zu untersuchen und kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor nutzt eine theoretische Aufarbeitung und kritische Analyse bestehender Literatur, ergänzt durch eigene Erfahrungswerte als Geigenspieler.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Detailliert werden die acht Grundprinzipien, die Unterrichtsstrukturen (Einzel- und Gruppenunterricht) sowie die kritischen Aspekte der Methode erläutert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Muttersprachen-Methode, Gehörschulung, frühkindliche Förderung und die Philosophie des Zen-Buddhismus im Kontext des Musikunterrichts.

Warum spielt das Hören von Tonträgern eine so zentrale Rolle?

Nach Suzuki bildet ständiges Hören die Grundlage für den Spracherwerb und analog dazu für das Erlernen der Musik, noch bevor Noten gelesen werden.

Welche Kritik äußert der Autor an der Suzuki-Violinschule?

Der Autor kritisiert unter anderem das Fehlen von Stücken aus der klassischen Moderne und der japanischen Musik sowie den Mangel an technischen Übungen.

Inwieweit beeinflusst der Zen-Buddhismus das Üben?

Er dient als philosophische Basis für das bewusste „Hier und Jetzt“ beim Üben, was die Konzentrationsfähigkeit und eine hemmungslose Herangehensweise fördert.

Für wen ist die Methode laut Fazit besonders geeignet?

Sie wird primär für sehr junge Kinder empfohlen, deren Eltern genügend Zeit investieren können und die eine musikalische Erziehung als Teil der allgemeinen Persönlichkeitsentwicklung sehen.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Violinpädagogik im Rahmen der Suzuki - Methode
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Musikinstitut)
Veranstaltung
Instrumentenkunde
Note
1,75
Autor
Sandra Wackenhut (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
9
Katalognummer
V146886
ISBN (Buch)
9783640578115
ISBN (eBook)
9783640578283
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Violinpädagogik Rahmen Methode Suzuki Geige Violine
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Wackenhut (Autor:in), 2008, Violinpädagogik im Rahmen der Suzuki - Methode, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/146886
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  9  Seiten
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