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Einsatz von "Reswitch-Leibchen" zum Training der Vororientierung im Jugendfußball

Eine explorative Untersuchung

Title: Einsatz von "Reswitch-Leibchen" zum Training der Vororientierung im Jugendfußball

Term Paper , 2023 , 28 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit werden theoretische Grundlagen zum generellen kognitiven Training im Jugendfußball und zur speziellen Bedeutung von Schulterblicken beleuchtet. Anschließend wird in einer explorativen Untersuchung anhand von drei Probanden untersucht, inwieweit sich die Anzahl der Schulterblicke bei eigenem und gegnerischem Ballbesitz in 4v4-Spielformen im Training ändert, wenn ein normales 4v4 oder ein 4v4 mit Einsatz der Reswitch-Leibchen (wechselnde Teams) gespielt wird.

Über die letzten Jahrzehnte ist im Fußball ein immer größeres Spieltempo zu beobachten. Das liegt neben taktischen Weiterentwicklungen auch an den gewachsenen athletischen Voraussetzungen, die durch eine zunehmende Professionalisierung des Trainings und der Integration sportwissenschaftlicher Erkenntnisse erklärt werden können. So haben Fußballer auf Spitzenniveau am Ball häufig kaum Zeit, bevor sie von einem oder mehreren Gegenspielern unter Druck gesetzt werden. Die dadurch gestiegenen Anforderungen an Entscheidungsschnelligkeit und -qualität erfordern von den Spielern ein hohes Maß an kognitiven Fähigkeiten. Sie müssen Situationen schnell wahrnehmen und verarbeiten können, um die richtigen Entscheidungen zu treffen und Lösungen zu finden. Erst zu entscheiden, wenn der Spieler den Ball am Fuß hat, ist in vielen Fällen bereits zu spät, vielmehr ist eine gute Vororientierung gefordert, um schon bei der Ballannahme ein möglichst umfassendes Bild der Positionen von Mit- und Gegenspielern zu haben und adäquat reagieren zu können. Aufgrund dieser Entwicklungen gewinnen auch Trainingsmethoden an Bedeutung, die dazu beitragen können, Spieler im kognitiven Bereich zu fördern. Dieses Thema ist auch Gegenstand dieser Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Eingrenzung und Relevanz des Themas

1.2 Forschungsfrage und Art der Forschung

1.3 Aufbau und Struktur der Arbeit

2. Theoretischer Rahmen

2.1 Vorstellung des Reswitch-Systems

2.2 Der Schulterblick im Fußball

2.2.1 Kognitive Fähigkeiten im Fußball

2.2.2 Definition, Einordnung und Bedeutung des Schulterblicks im Fußball

3. Methodik

3.1 Forschungsdesign und Datengewinnung

3.2 Gewinnung und Analyse der Daten

4. Ergebnisse

4.1 Schulterblicke

4.2 Ballaktionen

5. Diskussion

5.1 Mögliche Einflussfaktoren

5.2 Interpretation und Einordnung der Ergebnisse

5.3 Ableitung möglicher Hypothesen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht explorativ, inwieweit der Einsatz des Reswitch-Systems in kleinen Spielformen des Jugendfußballtrainings die Häufigkeit von Schulterblicken beeinflusst und welche Auswirkungen dies auf verbundene Ballaktionen hat.

  • Kognitive Voraussetzungen für die fußballerische Leistungsfähigkeit
  • Funktionsweise und Anforderungen des Reswitch-Trainingssystems
  • Bedeutung des Schulterblicks für die Spielübersicht
  • Vergleichende Analyse von Spielern in Standard-Feldern vs. Reswitch-Feldern
  • Ableitung von Hypothesen für weiterführende Forschung

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Kognitive Fähigkeiten im Fußball

Henseling und Maric (2020, S. 11 f.) beschreiben Aktionen eines Fußballspielers als andauernden Kreislauf von Wahrnehmung, Verarbeitung, Entscheidung und Ausführung. Im Fußball sind durch die abgesehen von der Abseitsregel freie Anordnung von 22 Spielern auf dem Feld unzählige verschiedene Situationen möglich, sodass Spieler ständig gefordert sind, neue Reize wahrzunehmen, zu verarbeiten und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das legt nahe, dass neben beispielsweise konditionellen oder technischen Fähigkeiten auch kognitive Fähigkeiten eine wichtige Rolle spielen können. Auch wenn es hier verschiedene Unterscheidungen gibt, wird ein der Forschung häufig eine Einteilung exekutiver Fähigkeiten (also kognitiver Fähigkeiten, die für die Kontrolle und Regulierung von Verhalten notwendig sind) nach Miyake et al. (2000) zugrunde gelegt, die zwischen der kognitiven Flexibilität, dem Arbeitsgedächtnis und der Inhibitionsfähigkeit unterscheidet.

Die kognitive Flexibilität beschreibt die Fähigkeit, sich an wechselnde Anforderungen anpassen zu können, z.B. beim Wechseln zwischen Aufgaben (Diamond 2013). Dies kann im Kontext des Fußballs beispielsweise eine Umschaltsituation oder eine taktische Anpassung des Gegners sein, auf die die Spieler reagieren müssen. Das Arbeitsgedächtnis hingegen beschreibt die Fähigkeit, wahrgenommene Informationen im Kopf zu behalten und mit ihnen zu arbeiten (ebd.). Im Kontext des Fußballs und der vorliegenden Arbeit muss ein Spieler beispielsweise nach einem erfolgten Schulterblick die Informationen über Positionen und Laufwege der Mit- und Gegenspieler speichern und verarbeiten, während er den Ball zugespielt bekommt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das steigende Spieltempo im Fußball und die daraus resultierende Notwendigkeit, kognitive Fähigkeiten im Training gezielt zu fördern, wobei die Forschungsfrage nach der Wirkung des Reswitch-Systems auf Schulterblicke formuliert wird.

2. Theoretischer Rahmen: Dieses Kapitel stellt das Reswitch-Trainingssystem vor und erläutert die Bedeutung kognitiver Fähigkeiten sowie des Schulterblicks für eine erfolgreiche Spielfortsetzung im Fußball.

3. Methodik: Die Methodik beschreibt das explorative Forschungsdesign, bei dem durch Videoanalysen einer U15-Mannschaft das Verhalten von Spielern in Standard-Spielformen mit Reswitch-Spielformen verglichen wurde.

4. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen auf, dass die Spieler in den untersuchten 4v4-Spielformen im Reswitch-Feld tendenziell weniger Schulterblicke gegenüber dem Standard-Feld ausführten, jedoch bei den Ballaktionen individuell unterschiedliche Tendenzen aufwiesen.

5. Diskussion: Das Kapitel diskutiert mögliche Limitationen der Untersuchung, wie die geringe Stichprobengröße und Feldgrößen, um die Ergebnisse in den Kontext zu setzen und Hypothesen für künftige Studien abzuleiten.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Untersuchung erste Erkenntnisse liefert, jedoch zeigt, dass der Einsatz des Reswitch-Systems in 4v4-Formen nicht zwingend die Frequenz der Schulterblicke erhöht, was weiteren, methodisch breiteren Forschungsbedarf nahelegt.

Schlüsselwörter

Jugendfußball, Schulterblick, Reswitch-System, Kognitive Fähigkeiten, Exekutive Funktionen, Spielintelligenz, Wahrnehmung, Ballaktionen, Explorative Untersuchung, Trainingseffizienz, Scanning, 4v4-Spielformen, Vororientierung, Leistungsfähigkeit, Sportwissenschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des Reswitch-Trainingssystems, das ständige neue Mannschaftsaufteilungen während des Spiels erfordert, auf die Häufigkeit von Schulterblicken bei Jugendfußballern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit verknüpft kognitive Trainingsmethoden mit der spielerischen Leistung, wobei der Fokus insbesondere auf der visuellen Erkundung (Scanning) und der kognitiven Belastung durch wechselnde Spielersituationen liegt.

Was bildet das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Wie wirkt sich der Einsatz von Reswitch-Leibchen auf Schulterblicke und damit verbundene Ballaktionen im Jugendtraining aus?“

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine quantitative, explorative Videoanalyse der Trainingseinheiten einer U15-Mannschaft durchgeführt, um das Verhalten der Spieler (Schulterblicke und Ballaktionen) in unterschiedlichen Spielumgebungen zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung zu kognitiven Fähigkeiten und dem Reswitch-Konzept, die methodische Vorgehensweise bei der Datenerhebung sowie die detaillierte Ergebnispräsentation und deren anschließende Diskussion.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Forschungsarbeit?

Zentrale Begriffe sind Reswitch-System, Schulterblick (Scanning), Exekutive Funktionen, Jugendfußball-Training und explorative Forschung.

Warum konnte kein statistisch signifikanter Nachweis erbracht werden?

Aufgrund des hohen Aufwands bei der Datengewinnung lag die Stichprobengröße (drei Probanden) unter dem für eine interferenzstatistische Prüfung notwendigen Maß, weshalb die Arbeit explorativen Charakter hat.

Welchen Einfluss hat das Reswitch-System nach den vorliegenden Ergebnissen?

Die Daten legen tendenziell nahe, dass Spieler in 4v4-Spielformen mit Reswitch-Leibchen weniger Schulterblicke durchführen als in Standard-Spielformen, was möglicherweise auf eine höhere kognitive Auslastung durch die Anforderungsänderungen zurückzuführen ist.

Bietet das Reswitch-System dennoch Vorteile im Training?

Ja, obwohl die Häufigkeit der Schulterblicke sank, wird diskutiert, dass die erhöhte Anforderung an die Informationsaufnahme und -verarbeitung zur Verbesserung der kognitiven Flexibilität beitragen könnte.

Was empfiehlt der Autor für zukünftige Forschungsarbeiten?

Für zukünftige Forschung wird empfohlen, Vorher-Nachher-Untersuchungen mit größeren Stichproben und optimierten Kameraeinstellungen durchzuführen, um genauere Rückschlüsse auf nachhaltige Trainingseffekte zu ermöglichen.

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Details

Title
Einsatz von "Reswitch-Leibchen" zum Training der Vororientierung im Jugendfußball
Subtitle
Eine explorative Untersuchung
College
University of Applied Management  (Sport)
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2023
Pages
28
Catalog Number
V1462165
ISBN (eBook)
9783389009178
ISBN (Book)
9783389009185
Language
German
Tags
Fußball Jugendfußball Fußballtraining Reswitch Vororientierung Sport Training Wahrnehmung kognitives Training
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2023, Einsatz von "Reswitch-Leibchen" zum Training der Vororientierung im Jugendfußball, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1462165
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