Die Unternehmensbewertung ist ein entscheidender Prozess, der mithilfe verschiedener Methoden durchgeführt werden kann. Das Discounted-Cash-Flow-Verfahren (DCF) ist eine weit verbreitete Methode, die es ermöglicht, Unternehmen objektiv und einheitlich zu bewerten. Diese Arbeit beleuchtet das DCF-Verfahren kritisch und informiert über seine Zusammensetzung sowie Vor- und Nachteile im Vergleich zum Ertragswertverfahren. Dabei wird aufgezeigt, wie das DCF-Verfahren von Aktienanalysten genutzt wird und welche Rolle es bei Unternehmensveräußerungen spielt. Die Abgrenzung zum Ertragswertverfahren bietet dem Leser einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Bewertungsmethoden. Das Fazit der Arbeit fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und bietet eine Schlussbewertung des DCF-Verfahrens.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Gang der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen vom Discounted Cashflow Verfahren
2.1 Vorteile des DCF-Verfahrens
2.2 Nachteile des DCF-Verfahrens
2.3 Die Entity-Methode
2.4 Die Equity-Methode
3 Vergleich von DCF- und Ertragswertverfahren
3.1 Parallelen
3.2 Differenzen
3.3 Fazit
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist es, das Discounted-Cashflow-Verfahren (DCF) theoretisch zu fundieren, seine Vor- und Nachteile kritisch zu beleuchten und eine vergleichende Abgrenzung zum klassischen Ertragswertverfahren vorzunehmen, um dessen Anwendungseignung in der Unternehmensbewertung zu bewerten.
- Grundlagen und Herleitung der DCF-Methodik
- Unterscheidung zwischen Entity- und Equity-Verfahren
- Analyse der Stärken und Schwächen der DCF-Anwendung
- Gegenüberstellung von DCF- und Ertragswertverfahren
- Differenzanalyse hinsichtlich Anwendungsbereich und Komplexität
Auszug aus dem Buch
3.1 Parallelen
Das DCF-Verfahren und auch das Ertragswertverfahren basieren auf Kennzahlen, dessen Aufgabe die Zukunftsprognose ist. Diese Basis stellt die erste Parallele der beiden Verfahren dar. In den vorherigen Kapiteln konnte der Leser erkennen, dass beide Verfahren aus zukunftsorientierten Annahmen bestehen. Aufgrund dieser unsicheren Annahmen, sind diese Aussagen lediglich als Schätzungen anzusehen. Sodann werden unbekannte Kennziffern als Berechnungsfundament aufgestellt. Diese sind nicht der Realität entsprechend, daher kann die Wertermittlung lediglich als Richtwert klassifiziert werden. Daher sind beide Verfahren grobe Hinweise, ob sich Investitionen lohnen oder nicht wohlgleich, ob sich der Verkauf von der Unternehmung lohnt oder nicht. Die Kapitalwertmethode wird von beiden Varianten angeführt, um dadurch einen abgezinsten Wert zu definieren. Es sind einige Zeitphasen notwendig, um die Berechnung durchzuführen. Letztlich gehören beide Verfahren zum Gesamtwertverfahren. Die Bedeutung liegt daher auf Berechnungen des Gesamtwertes und keinen Teilwertberechnung unterliegen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Beleuchtung der Relevanz von Unternehmensbewertungsverfahren und Vorstellung der Zielsetzung der Arbeit bezüglich des DCF-Verfahrens.
2 Theoretische Grundlagen vom Discounted Cashflow Verfahren: Erläuterung der investitionstheoretischen Basis, der funktionalen Unterscheidung in Entity- und Equity-Methode sowie der Vor- und Nachteile der Methode.
3 Vergleich von DCF- und Ertragswertverfahren: Kritische Gegenüberstellung beider Verfahren hinsichtlich ihrer theoretischen Gemeinsamkeiten sowie signifikanten Unterschiede in der Anwendung und Komplexität.
Schlüsselwörter
Unternehmensbewertung, DCF-Verfahren, Discounted Cashflow, Ertragswertverfahren, Entity-Methode, Equity-Methode, WACC, Diskontierung, Cashflow, Investitionstheorie, Unternehmenswert, Kapitalmarktorientierung, Prognose, Barwert, Finanzierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem Discounted-Cashflow-Verfahren (DCF) als Instrument der Unternehmensbewertung und grenzt dieses wissenschaftlich vom Ertragswertverfahren ab.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die theoretische Herleitung des DCF-Verfahrens, die Unterscheidung verschiedener Methodenansätze sowie der Vergleich mit anderen Bewertungsformen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, das DCF-Verfahren kritisch zu analysieren, seine Vor- und Nachteile darzustellen und aufzuzeigen, in welchen Kontexten es gegenüber dem Ertragswertverfahren Anwendung findet.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie einen vergleichenden methodischen Abgleich der Bewertungsverfahren.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Erläuterung der Entity- und Equity-Verfahren sowie die komparative Analyse zum Ertragswertverfahren.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind Unternehmensbewertung, DCF-Verfahren, Cashflow, Diskontierung, Entity-Methode, Equity-Methode und WACC.
Worin liegt der Hauptunterschied zwischen Entity- und Equity-Methode?
Die Entity-Methode betrachtet das Unternehmen als Ganzes inklusive Fremdkapital (WACC-Ansatz), während die Equity-Methode den Fokus auf die Zahlungsströme legt, die direkt den Eigenkapitalgebern zustehen.
Warum wird das DCF-Verfahren als internationaler Standard betrachtet?
Aufgrund seiner wissenschaftlichen Herleitung aus der Investitionstheorie und der hohen Vergleichbarkeit über verschiedene Wirtschaftsräume hinweg genießt es eine breite Akzeptanz.
Welche Kritik äußert der Autor an beiden Verfahren?
Beide Verfahren basieren auf zukunftsorientierten Prognosen und Schätzungen, weshalb die Ergebnisse stets als Richtwerte und nicht als absolute Fakten zu interpretieren sind.
Wie unterscheidet sich die Komplexität im Vergleich?
Das DCF-Verfahren wird als aufwendiger in der Gestaltung beschrieben, was jedoch im Umkehrschluss weniger Möglichkeiten zur Manipulation der zugrundeliegenden Kennzahlen bietet als bei einfacheren Ansätzen.
- Quote paper
- Clemens Fuchs (Author), 2020, Unternehmensbewertung mittels Discounted Cash Flow (DCF). Analyse und Vor- und Nachteile im Vergleich zum Ertragswertverfahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1453677