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„Die neue alte Heimat“ - Integrationschancen von Spätaussiedlern in Süddeutschland - Kooperative Beratung und einige Anwendungsmöglichkeiten in der Migrationsberatung

Das Beispiel der beratungsbedürftigen Spätaussiedler in einer Migrationsberatungsstelle

Titel: „Die neue alte Heimat“ -  Integrationschancen von Spätaussiedlern in Süddeutschland - Kooperative Beratung und einige Anwendungsmöglichkeiten in der Migrationsberatung

Bachelorarbeit , 2009 , 59 Seiten , Note: 2

Autor:in: Zarema Sadykova (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit beschäftige ich mich mit dem Thema der Integration von Spätaussiedler/-innen – Russlanddeutschen in Deutschland und den Anwendungsmöglichkeiten der Kooperativen Beratung in Sozialer Arbeit im Bereich der Integration.
Integration stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie die Bildung bzw. Herstellung eines Ganzen, also die Vervollständigung und Eingliederung in ein größeres Ganzes oder auch der Zustand, in dem sich etwas befindet, nachdem es integriert worden ist (vgl. Fassmann 2006, S. 226).
Migration ist ein hoch emotional besetztes Thema und löst Fragen nach der eigenen Identität, Fragen nach dem Verhältnis zur Identität des anderen und Fragen nach der Vereinbarkeit und der Verträglichkeit bzw. der Unverträglichkeit unterschiedlicher Kulturen und Religionen aus (vgl. Süssmuth, 2006, S. 203).
Die Frage der Integration der Spätaussiedler ist eine sehr aktuelle und sowohl in der Öffentlichkeit, als auch in den Medien und im sozialen Bereich ein häufiges, und oftmals sehr umstrittenes Thema, das stark von Debatten um Zuwanderung und Integrationspolitik geprägt ist. Dieses Thema steht im Zusammenhang mit den gesamtgesellschaftlichen Aufgaben, Spracherwerb, Akzeptanz der einheimischen Bevölkerung und noch vielen anderen Rahmenbedingungen für Integration. Auf das dauerhafte und alltägliche Zusammenleben mit zugewanderten Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion ist Deutschland noch nicht gut genug vorbereitet. Die Menschen sind zwar in Deutschland angekommen, aber sehr häufig „Fremde“ geblieben.
Integration ist für die deutsche Regierung jedoch sehr wichtig. Es gibt verschiedene Organisationen und Foren zur Förderung der Integration von Zuwandern in Deutschland, die Leitlinien der Integration intensiv vermitteln und die Verantwortung aller Institutionen für eine erfolgreiche Integration herausstellen. Eine der wichtigsten Institutionen sind die Beratungsstellen für Migranten, die sich mit Problemen der zugewanderten Menschen beschäftigen. Darum wird in meiner Arbeit das Thema Migration und Beratung näher eingegangen. Hier werden die Aspekte der Kulturorientierung, Interaktionsprozesse in der Aussiedlerberatung genauer betrachtet, sowie auch von den Themen interkulturelle Kompetenz in der Sozialen Arbeit und dem Bedarf der ausländischen Fachkräfte in Beratungsstellen gesprochen.[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zur Themenwahl

1.2 Forschungsfrage

2. Geschichtlicher Überblick - Migration und Integration der Russlanddeutschen in Deutschland

2.1 Zum Begriff des ‚Spätaussiedlers’ und ‚Russlanddeutschens’

2.2 Demographische Angaben

2.3 Einwanderung und Schicksal der Deutschen in Russland

2.4 Zuwanderung und Integration von Spätaussiedlern

3. Kooperative Beratung

3.1 Definitionen von Beratung und Kooperative Beratung

3.2 Grundlagen und theoretische Ansätze der Kooperativen Beratung

3.2.1 Menschenbildkonzeption

3.2.2 Wirklichkeitskonstruktion

3.2.3 Beratungskonzeption

3.3 Methodisches Vorgehen der Kooperativen Beratung

3.3.1 Gesprächsführung

3.3.2 Grundhaltungen des Beraters

3.3.3 Kooperative Beratungsschritte

3.4 Kooperative Beratung als Empowermentsprozess

4. Beratung von Migranten

4.1 Kulturorientierung in der Beratung

4.2 Interaktionsprozesse in der Aussiedlerberatung

5. Spezifische Fragestellungen und erste theoretisch begründete Antworten

5.1 Erste begründete Antwort auf die Forschungsfragen

5.2 Spezifische Fragestellungen

6. Untersuchungspersonen

7. Erhebungsinstrument

7.1 Dimensionen – Skalen des Fragebogens

8. Durchführung der Fragebogenuntersuchung

9. Untersuchungsergebnisse

10. Diskussion der Ergebnisse

11. Diskussion und Reflexion des eigenen Vorgehens

12. Reflexion

12.1 Rückbezug zu den Forschungsfragen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Integrationschancen von Spätaussiedlern aus der ehemaligen Sowjetunion in Deutschland und erforscht, wie die Methode der Kooperativen Beratung als stärkeorientierter Ansatz in der Migrationsberatung eingesetzt werden kann, um den Integrationsprozess effektiv zu unterstützen.

  • Grundlagen der Migration und Integration von Russlanddeutschen.
  • Theoretische Konzeption und Methodik der Kooperativen Beratung.
  • Bedeutung von interkultureller Kompetenz in Beratungskontexten.
  • Empirische Untersuchung zur Beratungszufriedenheit und Selbsteinschätzung der Zielgruppe.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Menschenbildkonstruktion

Wenn man mit Menschen arbeitet, hat man immer implizite oder explizite Annahmen und Sichtweisen über ihre grundsätzlichen Fähigkeiten. Für die Beratung wird ein Mensch zu einer notwendigen Voraussetzung als „Gegenstand“ bezeichnet, d.h. mit anderen Worten Gegenstandsverständnis oder Menschenbildkonzeption. Diese Konzeption beeinflusst den Beratungsprozess und das Beratungsergebnis auf vielfältige Weise, z.B. wie der Berater die Vorgehensweise strukturiert und ob er bestimmte kommunikative Bedingungen herstellt oder nicht (Mutzeck, 2008, S11,12).

Der Mensch ist ein universelles, ganzheitliches Wesen, welches von seinen generellen Möglichkeiten her (potenziell) die Fähigkeiten des Denkens, einschließlich des Entscheidens und Wollens, des Füllens, des Sprechens und des Handelns besitzt (Mutzeck 2008). Alle diese menschlichen Fähigkeiten stehen einerseits in Zusammenhang mit der Körperlichkeit und Spiritualität und der Umwelt, anderseits Sozialität und Historität. Der Mensch ist ein potenziell aktives Wesen und kann sowohl zu sich selbst in Beziehung treten (Intraaktion), als auch zu seiner Umwelt, zu den Mitmenschen (Interaktion).

Die psychologische und pädagogische Theorie betrachtet einen Mensch als ein „reflexives Subjekt“, das Fähigkeiten umfasst wie: Reflexivität, Rationalität, Intentionalität, Sinnesorientierung, Erkenntnisfähigkeit, Emotionalität, Verbalisierungs- und Kommunikationsfähigkeit, Handlungskompetenz und Autonomie.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Integration von Russlanddeutschen und stellt das Ziel vor, die Methode der Kooperativen Beratung als stärkeorientierten Ansatz zu untersuchen.

2. Geschichtlicher Überblick - Migration und Integration der Russlanddeutschen in Deutschland: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe, beleuchtet die historische Entwicklung und Migration der Russlanddeutschen sowie aktuelle demographische Daten.

3. Kooperative Beratung: Das Kapitel führt in die Grundlagen, den theoretischen Rahmen, die methodische Gesprächsführung und die Empowerment-Aspekte der Kooperativen Beratung ein.

4. Beratung von Migranten: Hier werden die Anforderungen an die Migrationsberatung, insbesondere die Kulturorientierung und die Dynamik in multikulturellen Teams, analysiert.

5. Spezifische Fragestellungen und erste theoretisch begründete Antworten: Die Forschungsfragen werden präzisiert und theoretisch vorab beantwortet, um den Rahmen für die empirische Analyse zu setzen.

6. Untersuchungspersonen: Beschreibung der demographischen Daten und der Zusammensetzung der für die Studie befragten Gruppe.

7. Erhebungsinstrument: Detaillierte Erläuterung der angewandten Fragebogen-Methode, der Skalenbildung und des Konstruktionsprozesses.

8. Durchführung der Fragebogenuntersuchung: Dokumentation des zeitlichen Ablaufs, der räumlichen Bedingungen und der methodischen Vorgehensweise bei der Datenerhebung.

9. Untersuchungsergebnisse: Statistische Darstellung der Befragungsergebnisse unter Verwendung von Häufigkeitstabellen für die verschiedenen Dimensionen.

10. Diskussion der Ergebnisse: Interpretation der statistischen Daten im Hinblick auf das Beratungsempfinden und die Selbstkompetenz der Befragten.

11. Diskussion und Reflexion des eigenen Vorgehens: Kritische Reflexion der Forschungsarbeit, der methodischen Herausforderungen und der persönlichen Lerneffekte der Autorin.

12. Reflexion: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Rückbezug auf die eingangs formulierten Forschungsfragen.

Schlüsselwörter

Integration, Spätaussiedler, Russlanddeutsche, Kooperative Beratung, Migrationsberatung, Empowerment, Interkulturelle Kompetenz, Beratungsmethode, Soziale Arbeit, Menschenbildkonzeption, Selbstwirksamkeit, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration von Spätaussiedlern aus der ehemaligen Sowjetunion und untersucht, inwieweit die Methode der Kooperativen Beratung zur Verbesserung ihrer Integrationschancen beitragen kann.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Kernbereichen gehören die Geschichte und Migration der Russlanddeutschen, die Theorie der Kooperativen Beratung nach Wolfgang Mutzeck sowie die besonderen Anforderungen an die Beratung von Migranten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen der Kooperativen Beratung für die Migrationsarbeit zu analysieren und zu prüfen, wie durch diesen Ansatz die Autonomie und Handlungsfähigkeit der Ratsuchenden gestärkt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer empirischen schriftlichen Befragung (Fragebogen) von Spätaussiedlern in einer Beratungsstelle.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Beratungstheorie, die spezifischen Herausforderungen der Migrationsarbeit und einen empirisch-praktischen Teil mit der Auswertung der erhobenen Daten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Integration, Kooperative Beratung, Empowerment, Interkulturelle Kompetenz und die spezifische Lebenssituation von Spätaussiedlern in Deutschland.

Welche Rolle spielt die interkulturelle Kompetenz laut den Ergebnissen?

Die Ergebnisse zeigen, dass die befragten Migranten interkulturelle Kompetenz und die Mehrsprachigkeit der Berater als essenzielle Voraussetzungen für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Beratung wahrnehmen.

Wie bewerten die Spätaussiedler ihre eigene Beratungssituation?

Die Mehrheit der Befragten nimmt die Beratungsstelle zunächst als unterstützende Instanz wahr, zeigt jedoch bei der eigenständigen Handlungsplanung aufgrund der neuen Lebensumstände Unsicherheiten, was den Bedarf an empowerment-orientierter Beratung unterstreicht.

Ende der Leseprobe aus 59 Seiten  - nach oben

Details

Titel
„Die neue alte Heimat“ - Integrationschancen von Spätaussiedlern in Süddeutschland - Kooperative Beratung und einige Anwendungsmöglichkeiten in der Migrationsberatung
Untertitel
Das Beispiel der beratungsbedürftigen Spätaussiedler in einer Migrationsberatungsstelle
Hochschule
Universität Salzburg
Veranstaltung
Didaktische Konzeptionen mit WELL-Methoden
Note
2
Autor
Zarema Sadykova (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
59
Katalognummer
V145240
ISBN (eBook)
9783640557318
ISBN (Buch)
9783640557875
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Heimat“ Integrationschancen Spätaussiedlern Süddeutschland Kooperative Beratung Anwendungsmöglichkeiten Migrationsberatung Beispiel Spätaussiedler Migrationsberatungsstelle
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Zarema Sadykova (Autor:in), 2009, „Die neue alte Heimat“ - Integrationschancen von Spätaussiedlern in Süddeutschland - Kooperative Beratung und einige Anwendungsmöglichkeiten in der Migrationsberatung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/145240
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Leseprobe aus  59  Seiten
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