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Über Nikolaus von Kues: »Vom Nichtanderen« (»De li non aliud«)

Titel: Über Nikolaus von Kues: »Vom Nichtanderen« (»De li non aliud«)

Essay , 2010 , 6 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Nadine Heinkel (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des Mittelalters (ca. 500-1300)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Cusanischen Spätschrift »Vom Nichtanderen« (1462/63) geht es um Wesen, Seinsart sowie Erkennbarkeit Gottes. Es handelt sich um eine spekulative Theologie mit methodisch-philosophischem Anspruch. Gott wird hierbei durch das Nichtandere definiert, welches als das Wesenswas der Definition gilt, da es sich selbst und alles andere definiert. Die Definition des Nichtanderen lautet: »[D]as ›Nichtandere‹ ist nichts anderes als eben das ›Nichtandere‹.« (non aliud est non aliud quam non aliud). Der Grund, warum das Nichtandere das Wesenswas der Definition ist, warum es also alles andere und sich selbst definiert, ist die Tatsache, dass alles, was ist, eben nichts anderes ist, als das, was es ist.
Der vorliegende Essay befasst sich mit dem fünften Kapitel der Schrift über das Nichtandere. Es soll beleuchtet werden, wie »der Dreifaltige und Eine Gott durch das ›Nichtandere‹ bezeichnet […] [werden kann], obwohl doch das ›Nichtandere‹ jeder Zahl vorausgeht« . Als Basis für das Verständnis des Nichtanderen als Ausdruck der göttlichen Trinität wird allerdings in einem ersten Schritt noch einmal das Nichtandere als Gottesbegriff in einer knappen Form beleuchtet, bevor daraufhin der Argumentationsgang des fünften Kapitels nachvollzogen sowie durch Sekundärliteratur und weiterführende Gedanken ergänzt wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Das Nichtandere als Gottesbegriff
  • Das Nichtandere als Ausdruck der Dreieinigkeit
  • Schluss

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Der vorliegende Essay analysiert das fünfte Kapitel von Nikolaus von Kues' Schrift "Vom Nichtanderen", um die Bedeutung des "Nichtanderen" als Ausdruck der göttlichen Trinität zu untersuchen. Der Essay verfolgt das Ziel, den Argumentationsgang des fünften Kapitels zu beleuchten und durch Sekundärliteratur und weiterführende Gedanken zu ergänzen.

  • Das Nichtandere als Gottesbegriff
  • Die Beziehung zwischen dem Nichtanderen und der Trinität
  • Die Interpretation des "Nichtanderen" als Allegorie des trinitarischen Gottesglaubens
  • Die Grenzen der menschlichen Erkenntnisfähigkeit in Bezug auf die Dreieinigkeit
  • Die kritische Auseinandersetzung mit Cusanus' Theorie der Trinität

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung stellt den Kontext der Cusanischen Spätschrift "Vom Nichtanderen" vor und fokussiert auf die Definition von Gott durch das Nichtandere. Sie legt den Schwerpunkt auf die Erkennbarkeit Gottes und die spekulative Theologie mit methodisch-philosophischem Anspruch. Zudem wird das fünfte Kapitel als Analysebereich vorgestellt, welches die Beziehung zwischen dem Nichtanderen und der göttlichen Trinität untersucht.

Das Nichtandere als Gottesbegriff

Dieser Abschnitt untersucht die Definition des Nichtanderen als Gottesbegriff. Es wird erläutert, dass das Nichtandere als Name für Gott verstanden wird, jedoch kein eigentlicher Name ist, mit dem das Wesenswas Gottes tatsächlich erreicht werden kann. Das Nichtandere ist ein "vorzügliches Aenigma", welches zur Schau Gottes anleitet. Es wird betont, dass das Nichtandere als der durch sich eigenständige Ursprung, das absolute "Zuvor" betrachtet werden kann, da es sich selbst bestimmt und keines Anderen bedarf.

Das Nichtandere als Ausdruck der Dreieinigkeit

Dieses Kapitel konzentriert sich auf die Darstellung der Trinität durch das Nichtandere. Der Dialog zwischen Cusanus und Ferdinand stellt die Frage, ob das Nichtandere in theologischer Hinsicht dem Offenbarungsinhalt über den göttlichen Ursprung entspricht. Cusanus argumentiert, dass die dreifache Wiederholung des "Nichtanderen" in seiner Definition die Trinität symbolisiert. Der Abschnitt erklärt die Bedeutung des Nichtanderen als eine in sich geschlossene, vollkommene Bewegung, die von sich selbst ausgeht und in sich selbst zurückkehrt.

Schlüsselwörter

Die zentralen Begriffe und Konzepte des Textes sind: "Nichtandere", "Trinität", "Göttliches Prinzip", "docta ignorantia", "analogia entis", "Wesen Gottes", "Erkennbarkeit Gottes", "speku­lative Theologie", "philosophische Methode", "Dreieinigkeit", "Gott". Der Essay beschäftigt sich mit der philosophisch-theologischen Analyse des Begriffs des "Nichtanderen" und seiner Bedeutung für die Deutung der Dreieinigkeit im Werk des Nikolaus von Kues.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Über Nikolaus von Kues: »Vom Nichtanderen« (»De li non aliud«)
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Philosophisches Seminar)
Veranstaltung
Hauptseminar: Nikolaus von Kues, Das Nichtandere
Note
1,3
Autor
Nadine Heinkel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
6
Katalognummer
V145091
ISBN (eBook)
9783640549191
ISBN (Buch)
9783640553235
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nikolaus von Kues Cusanus Mittelalter Hauptlehren des Christentum Christentum Das Nichtandere Mystik Theologie Trinität Dreieinigkeit Dreifaltigkeit Philosophie des Mittelalters
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nadine Heinkel (Autor:in), 2010, Über Nikolaus von Kues: »Vom Nichtanderen« (»De li non aliud«), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/145091
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Leseprobe aus  6  Seiten
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