Ausschlaggebend für die Wahl dieses Themas war für mich der persönliche Bezug zur Materie. Seit November 1997 bin ich Aquafitnesstrainerin und arbeite seit März 1998 im Rogners Margaretenbad in diesem Bereich. Dies war für mich Anlass eine evaluative Studie durchzuführen, um die Motive herauszuarbeiten, die unsere Kunden dazu bewegen an dieser speziellen und neuartigen Form der Gymnastik teilzunehmen, was sie besonders schätzen, welche Zielgruppe, Alterstufen etc. durch Aquafitness überhaupt angesprochen werden.
Aquafitness, was ist das eigentlich? Es kommt (wie so vieles) aus dem amerikanischen Bereich, wo es neben Aquajogging bereits jahrelang erfolgreich auf dem Gebiet der Rehabilitation, aber auch im Breitensport, angeboten wiord. Es ist als präventives Bewegungstraining anzusehen, das Übungsprogramme für alle gesundheitsbewussten Personen anbietet. In Gegensatz zum Schwimmen, wo man bemüht ist den Wasserwiderstand durch eine optimale Körperlage so niedrig wie möglich zu halten, erhöht man im Aquafitness-Training den Wasserwiderstand bewusst ( auch mit zusätzlichen Geräten).
Durch den Auftrieb im Wasser wird der Stütz- und Bewegungsapparat entlastet, die Muskulatur entspannt und die Gelenkigkeit erhöht. Aufgrund der herabgesetzten Reizempfindlichkeit des vegetativen Nervensystems im Wasser, die neben der muskulären auch zu einer psychischen Entspannung beiträgt, steigert sich bei vielen Personen durch das Gefühl der Schwerelosigkeit das Wohlbefinden.
Neben den beschriebenen Effekten des Wasserauftreibs, fördert der Wasserwiderstand durch die Reibung des Wassers an der Hautoberfläche die Durchblutung in Form einer leichten Massage. Es kommt zu einer Anregung des Stoffwechsels und zu einem verbesserten venösen Rücktransport.
1 Einleitung
2 Literaturrecherche
3 Definitionen
4 Hypothesen
5 Fragebogen
6 Ergebnisse aus der Fragebogenauswertung
7 Conclusio
8 Literaturliste
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Diese Arbeit widmet sich der empirischen Erforschung der Beweggründe und motivationalen Faktoren von Teilnehmern an Aquafitness-Kursen. Das primäre Ziel besteht darin, die spezifischen Motive für die Teilnahme an dieser Gymnastikform zu identifizieren, die Zielgruppe zu analysieren und Optimierungspotenziale für das bestehende Aquafitness-Angebot abzuleiten.
- Analyse der motivationalen Hintergründe und Freizeitinteressen der Kursteilnehmer.
- Untersuchung des Zusammenhangs zwischen sportlicher Betätigung und dem subjektiven Wohlbefinden.
- Evaluierung der Wirksamkeit bestehender Werbestrategien und Angebotsstrukturen.
- Erhebung der Anforderungen an die Qualifikation und das Auftreten der Trainer.
Auszug aus dem Buch
1 Einleitung
Ausschlaggebend für die Wahl dieses Themas war für mich der persönliche Bezug zur Materie. Seit November 1997 bin ich Aquafitnesstrainerin und arbeite seit März 1998 im Rogners Margaretenbad in diesem Bereich. Dies war für mich Anlass eine evaluative Studie durchzuführen, um die Motive herauszuarbeiten, die unsere Kunden dazu bewegen an dieser speziellen und neuartigen Form der Gymnastik teilzunehmen, was sie besonders schätzen, welche Zielgruppe, Alterstufen etc. durch Aquafitness überhaupt angesprochen werden.
Aquafitness, was ist das eigentlich? Es kommt (wie so vieles) aus dem amerikanischen Bereich, wo es neben Aquajogging bereits jahrelang erfolgreich auf dem Gebiet der Rehabilitation, aber auch im Breitensport, angeboten wiord. Es ist als präventives Bewegungstraining anzusehen, das Übungsprogramme für alle gesundheitsbewussten Personen anbietet. In Gegensatz zum Schwimmen, wo man bemüht ist den Wasserwiderstand durch eine optimale Körperlage so niedrig wie möglich zu halten, erhöht man im Aquafitness Training den Wasserwiderstand bewusst ( auch mit zusätzlichen Geräten).
Durch den Auftrieb im Wasser wird der Stütz- und Bewegungsapparat entlastet, die Muskulatur entspannt und die Gelenkigkeit erhöht. Aufgrund der herabgesetzten Reizempfindlichkeit des vegetativen Nervensystems im Wasser, die neben der muskulären auch zu einer psychischen Entspannung beiträgt, steigert sich bei vielen Personen durch das Gefühl der Schwerelosigkeit das Wohlbefinden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Autorin begründet ihre Themenwahl durch ihre praktische Tätigkeit als Aquafitnesstrainerin und erläutert die gesundheitlichen Vorteile von Bewegung im Wasser.
2 Literaturrecherche: Es wird dargelegt, dass im Bereich der Motiv- und Freizeitforschung für Aquafitness kaum bestehende Ansätze existierten, weshalb die Autorin eine eigene empirische Untersuchung anstrebte.
3 Definitionen: Hier werden zentrale Begriffe der Arbeit wie Aquafitness, regelmäßiger Besuch und Motivation für den Kontext der Studie präzise definiert.
4 Hypothesen: Die Autorin stellt statistische Hypothesen auf, die den Zusammenhang zwischen Wohlbefinden, Geschlecht, ärztlicher Empfehlung und Trainingsverhalten untersuchen.
5 Fragebogen: Dieses Kapitel präsentiert den verwendeten Erhebungsbogen, der zur Gewinnung von Teilnehmerdaten für die wissenschaftliche Studie entworfen wurde.
6 Ergebnisse aus der Fragebogenauswertung: Die erhobenen Daten werden mittels grafischer Auswertungen analysiert, um Altersverteilung, Motive und das Verhalten der Kunden darzustellen.
7 Conclusio: Die Autorin reflektiert die Ergebnisse der Untersuchung und zieht ein positives Fazit zur Anwendbarkeit der Daten für die weitere Teamarbeit.
8 Literaturliste: Ein Verzeichnis der verwendeten fachspezifischen Quellen sowie weiterführender Literatur und Nachschlagewerke.
Schlüsselwörter
Aquafitness, Motivforschung, Freizeitforschung, Wasserwiderstand, Bewegungstraining, Wohlbefinden, Zielgruppenanalyse, Trainingseffekte, Kundenbetreuung, Sportpsychologie, Rehabilitation, Breitensport, Gymnastik, Motivation, Gesundheit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Motiv- und Freizeitverhalten von Teilnehmern im Bereich Aquafitness anhand einer empirischen Studie.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Mittelpunkt stehen die Beweggründe für die Teilnahme, die Auswirkungen auf das Wohlbefinden sowie die Optimierung von Trainings- und Werbeangeboten.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, herauszufinden, warum Kunden an Aquafitness teilnehmen und wie das Angebot für die Zielgruppen attraktiver gestaltet werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Untersuchung basiert auf einer quantitativen Befragung von Aquafitness-Teilnehmern, deren Ergebnisse statistisch (SPSS) ausgewertet wurden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der Fragebogendaten, die unter anderem Alter, Geschlecht, Motivationsgründe und sportliche Vorkenntnisse der Kunden abdecken.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Aquafitness, Motivforschung, Kundenbindung und Gesundheitstraining beschreiben.
Warum spielt die Mundpropaganda laut der Studie eine so große Rolle?
Fast die Hälfte der Neukunden wird durch Empfehlungen von Freunden gewonnen, was die Bedeutung der Zufriedenheit des bestehenden Kundenstamms unterstreicht.
Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der männlichen Teilnehmer?
Männer nehmen seltener teil, da das Angebot oft als wenig „männlich“ wahrgenommen wird und der Bekanntheitsgrad unter dieser Zielgruppe geringer ist.
- Quote paper
- Dr. Iris Floimayr (Author), 1999, Motive für die Teilnahme an Aquafitness, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/14466