Die vorliegende Arbeit führt eine umfassende Diagnose durch, die sich auf Personendaten, Leistungsdiagnostik und den Gesundheits- sowie Leistungsstatus konzentriert. Kapitel 1 analysiert allgemeine Daten, biometrische Details und den Gesundheitszustand. Die Leistungsdiagnostik, inklusive Auswahl des Testverfahrens und Testbewertung, wird detailliert beschrieben, gefolgt von einer Einschätzung des Gesundheits- und Leistungsstatus der Person. Kapitel 2 setzt klare Ziele und Prognosen, darunter die Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit, Senkung der Ruheherzfrequenz und des Körperfettanteils. Die Trainingsplanung im Mesozyklus wird in Kapitel 3 thematisiert, mit Grob- und Detailplanung sowie einer fundierten Begründung. Hierbei steht die Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit im Fokus. Kapitel 4 präsentiert eine umfassende Literaturrecherche, die die wissenschaftlichen Grundlagen der Diagnose und Trainingsplanung unterstützt. Die vorgestellte Fallstudie bietet einen detaillierten Einblick in die Anwendung einer ganzheitlichen Diagnose und Trainingsplanung zur Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Personendaten
1.1.1 Allgemeine Daten
1.1.2 Biometrische Daten
1.1.3 Allgemeiner Gesundheitszustand
1.2 Leistungsdiagnostik/Ausdauertestung
1.2.1 Auswahl des Testverfahrens
1.2.2 Testverlauf
1.2.3 Testbewertung
1.3 Gesundheits- und Leistungsstatus der Person
1.3.1 Gesundheitsstatus
1.3.2 Leistungsstatus
2 ZIELSETZUNG UND PROGNOSE
2.1 Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit
2.2 Senkung der Ruheherzfrequenz
2.3 Senkung des Körperfettanteils
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
3.1 Grobplanung Mesozyklus
3.2 Detailplanung Mesozyklus
3.3 Begründung Mesozyklus
4 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit widmet sich der Erstellung eines systematischen Trainingsplans zur Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit und allgemeinen Fitness einer sportlich vorbelasteten Person nach einer längeren Phase reduzierter Aktivität. Ziel ist es, durch eine wissenschaftlich fundierte Diagnose und eine darauf aufbauende periodisierte Trainingsplanung nach dem Vita-Maxima-Test, die körperliche Leistungsfähigkeit, den Gesundheitsstatus sowie die Körperkomposition gezielt zu optimieren.
- Diagnostik der aktuellen Ausdauer-Leistungsfähigkeit mittels Vita-Maxima-Test.
- Analyse physiologischer Parameter wie Ruheherzfrequenz, Blutdruck und Körperfettanteil.
- Entwicklung eines 6-wöchigen Trainings-Mesozyklus basierend auf Dauermethoden.
- Wissenschaftliche Begründung der gewählten Trainingsmethoden und Belastungssteuerung.
Auszug aus dem Buch
1.2.1 Auswahl des Testverfahrens
Die Ausdauertestung dient der Bestimmung der Ausdauer-Leistungsfähigkeit der Person. Zur Diagnose können verschiedene Tests mit unterschiedlichen Belastungsprotokollen eingesetzt werden. Die Tests „erfassen physiologische Merkmale in Abhängigkeit von der Leistung“ (Oliver, Marschall & Büsch, 2008, S. 148). Anschließend werden die erreichten Leistungen sowie die erfassten Merkmale zur „Festlegung von Trainingsbeanspruchungen herangezogen“ (Oliver, Marschall & Büsch, 2008, S. 149) und Trainingsempfehlungen abgeleitet. Weiterhin kann mit Hilfe von Re-Tests die Leistungsentwicklung dokumentiert werden. Dies ist für die Messung der Zielerreichung notwendig. Zunächst wird festgelegt, dass die Ausdauertestung der Person auf einem Fahrradergometer durchgeführt wird, da die Person ein Fahrradergometer besitzt und Erfahrung im Umgang mit diesem Gerät aufweist. Beim vorhandenen Fahrradergometer ist die Belastung computergestützt dosierbar und eine feine Abstufung (fünf Watt) der Wattzahl möglich. Die Einstellung der Wattzahl ermöglicht eine stufenförmige Belastungssteigerung. Weiterhin zeigt das Gerät die Drehzahl pro Minute an, welche im Hinblick auf die Ausbelastungskriterien der Testung notwendig ist. Auf einem Fahrradergometer besteht aufgrund der niedrigen koordinativen Anforderungen eine sehr geringe Gefahr von orthopädischen Fehlbelastungen, was in Hinblick auf die vor zwei Jahren erlittene Knieverletzung zu berücksichtigen ist.
Als Test wird der Stufentest des Bundesausschusses für Leistungssport (BAL), der Vita-Maxima-Test (vgl. Rost, 2002, S. 53), ausgewählt. Dieser Test dient vor allem der Bestimmung der Ausdauer-Leistungsfähigkeit von gesunden und leistungsfähigen Personen. Beim Vita-Maxima-Test handelt es sich um einen maximalen Ausbelastungstest. Bei einem maximalen Ausbelastungstest wird die maximal erreichbare Herzfrequenz der Testperson ermittelt. Die Person verfügt über jahrelange Trainingserfahrung im oberen Amateur...
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: Erfassung der persönlichen Ausgangssituation, Durchführung eines Vita-Maxima-Tests zur Bestimmung der Ausdauerleistung sowie Analyse des Gesundheitsstatus.
2 ZIELSETZUNG UND PROGNOSE: Definition konkreter, messbarer Ziele hinsichtlich Ausdauersteigerung, Herzfrequenzoptimierung und Körperfettreduktion.
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Erstellung eines 6-wöchigen Trainingsplans mit differenzierter Grob- und Detailplanung sowie theoretische Begründung der gewählten Trainingsmethoden.
4 LITERATURRECHERCHE: Wissenschaftliche Kontextualisierung durch Vergleich mit bestehenden Studien zu den Effekten aeroben Trainings auf das Herz-Kreislauf-System.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Ausdauertraining, Vita-Maxima-Test, Leistungsdiagnostik, Mesozyklus, Grundlagenausdauer, Herzfrequenz, Gesundheitsmanagement, Belastungssteuerung, Trainingsplanung, Physiologie, Sportökonomie, Körperfettanteil, Dauermethode, Leistungsfähigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit umfasst die sportwissenschaftliche Planung und Begründung eines individuellen Trainingsprogramms für eine Person mit dem Ziel, die allgemeine Ausdauerleistung und Fitness zu verbessern.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind Leistungsdiagnostik, Trainingsperiodisierung, Ausdauersport und Herz-Kreislauf-Physiologie.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist die Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit um 15 % sowie die Optimierung gesundheitsbezogener Parameter wie Ruheherzfrequenz und Körperfettanteil innerhalb definierter Zeiträume.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird der Vita-Maxima-Test zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit genutzt, kombiniert mit einer strukturierten Trainingsplanung auf Basis anerkannter sportwissenschaftlicher Trainingsmethoden wie der extensiven und intensiven Dauermethode.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil behandelt die detaillierte Bestandsaufnahme (Diagnose), die Zielsetzung, die wochenweise Trainingsplanung (Mesozyklus) und die wissenschaftliche Fundierung des gewählten Vorgehens.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wesentlichen Begriffe umfassen Leistungsdiagnostik, Ausdauerleistung, Trainingsintensität, Herzfrequenz und Mesozyklus-Planung.
Warum wurde ein Fahrradergometer für den Test gewählt?
Aufgrund vorangegangener Knieverletzungen bietet das Fahrradergometer eine gelenkschonende Testumgebung mit hoher Dosierbarkeit der Belastung, was eine sichere Durchführung garantiert.
Wie wird der Fortschritt des Trainings überwacht?
Der Fortschritt wird durch regelmäßige Belastungstests (Re-Tests nach 6 Wochen), tägliche Dokumentation der Herzfrequenz und Bioelektrische-Impedanz-Analysen zur Körperfettmessung nach bestimmten Intervallen überprüft.
- Arbeit zitieren
- Sascha Fischer (Autor:in), 2021, Ganzheitliche Diagnose und Trainingsplanung. Eine Fallstudie zur Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1437806