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Heilpädagogische Beziehungsgestaltung in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen

Titel: Heilpädagogische Beziehungsgestaltung in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen

Hausarbeit , 2023 , 13 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Sarah Gerk (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit soll sich mit dem Thema der Beziehungsarbeit mit Menschen mit psychischen Störungen beschäftigt werden. Hierzu soll die Frage beantwortet werden, welche Faktoren für einen erfolgreichen Beziehungsaufbau und den Erhalt einer positiven Beziehung in der Arbeit mit Menschen mit psychischen Störungen bedeutsam sind. Die Heilpädagogik spielt in der Psychiatrie schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts eine Rolle.

Es wurden diese primär in Einrichtungen für Jugendliche mit psychischen Erkrankungen eingesetzt. Hier wurde eine präventive Wirkung erwartet, denn auffällige Kinder sollten sich nicht zu ausfälligen Erwachsenen entwickeln. 1975 wurde dann eine Erhebung zur Psychiatrie Enquête, also zur Lage der Psychiatrie in der Bundesrepublik Deutschland, durchgeführt. Diese ergab, dass 45% der Patientinnen und Patienten in psychiatrischen Kliniken dort länger als fünf Jahre lebten und das Problem der Hospitalisierung vorherrschte.

Daneben wurden häufig Menschen mit einer Behinderung, primär einer geistigen Behinderung, fehlplatziert untergebracht. Darauf folgten Projekte zur Enthospitalisierung, so etwa heilpädagogische Heime, therapeutische Wohngemeinschaften oder ambulante Anbindungen. Diese Stellen verfolgten das Ziel, Menschen mit psychischen Störungen und/oder einer geistigen Behinderung Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.

Dieses Ziel wird bis heute von Heilpädagogische Fachkräfte verfolgt. Laut einer Berufsfeldanalyse des Berufs- und Fachverbandes Heilpädagogik aus dem Jahr 2011 sind rund 12% der Heilpädagogische Fachkräfte im psychiatrischen Arbeitsfeld tätig. Das Gebiet der Heilpädagogik hat demzufolge einen Stellenwert im Tätigkeitsfeld mit Menschen mit psychischen Störungen. Dies beinhaltet auch den Aufbau und Erhalt von Beziehungen mit den Klienten. In der folgenden Arbeit soll sich damit befasst werden, was die Gelingensbedingungen für den Aufbau und den Erhalt gelingender Beziehungen in der heilpädagogischen Arbeit mit psychisch kranken Menschen sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Menschen mit psychischen Störungen

3. Heilpädagogik bei psychischen Störungen

4. Beziehungsarbeit in der Heilpädagogik

5. Gelingensbedingungen beim Aufbau und bei der Pflege gelingender Beziehungen in der heilpädagogischen Arbeit mit psychisch kranken Personen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung und Gestaltung der Beziehungsarbeit in der heilpädagogischen Praxis mit psychisch erkrankten Menschen, um Faktoren für einen gelingenden Beziehungsaufbau fundiert herauszuarbeiten.

  • Grundlagen zur Definition und Abgrenzung psychischer Störungen
  • Die Rolle der Heilpädagogik im psychiatrischen Tätigkeitsfeld
  • Methodische Konzepte zur professionellen Beziehungsgestaltung
  • Gelingensbedingungen für den Aufbau vertrauensvoller Arbeitsbeziehungen
  • Umgang mit Herausforderungen wie Zwangskontexten und Krisensituationen

Auszug aus dem Buch

4. Beziehungsarbeit in der Heilpädagogik

Zunächst muss der Begriff ‚Beziehung‘ definiert werden. Ist dieser zwar in der Alltagssprache häufig verwendet, hat er in der heilpädagogischen Arbeit eine große Bedeutung und muss daher genauer umrissen werden.

Im Lexikon der Soziologie ist eine Beziehung als die „Bezeichnung für die aktuellen wie potentiellen Vorgänge (Erwartungen, Wahrnehmungen, Kommunikationen, soziales Handeln) zwischen zwei oder mehreren Individuen und zwar unabhängig von der zeitlichen Dauer dieser Wechselbeziehung“ (Fuchs-Heinritz, 1994, S.100) beschrieben. Diese Definition zeigt zwei Aspekte. Zum einen geht es um zwischenmenschliche Vorgänge, welche auch die Erwartungen und Wahrnehmungen der einzelnen Personen aufgreift. Zum anderen wird der Aspekt der Zeit beschrieben, so sind Beziehungen unabhängig der zeitlichen Dauer.

Beziehungsgestaltung und Beziehungsarbeit ist dabei mehr als ein freundliches Lächeln im Vorbeigehen oder auf die Schulter zu klopfen. „Es geht vielmehr um den Aufbau tragender Beziehungserfahrungen, die bisherige Erfahrungen positiv erweitern oder in der nötigen Form verändern und korrigieren“ (Flosdorf, 2009, S.21). Die Beziehung lebt zunächst von der Wahrnehmung und der Mitteilung und danach vom Austausch über beide Aspekte. Wahrnehmung bedeutet hierbei das Aufnehmen dessen, was im Umfeld passiert. Dies ist ein doppelseitiger Prozess, so wird die Situation sowohl von außen als auch bei sich selbst wahrgenommen. Die Mitteilung des Wahrgenommenen induziert dann die Gegenseitigkeit und lässt den Prozess der Beziehungsgestaltung starten. Diese Prozesse müssen reflektiert werden, um eine positive Beziehung zu gestalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Beziehungsarbeit im Kontext psychischer Erkrankungen ein und erläutert die Relevanz der Heilpädagogik für dieses Arbeitsfeld.

2. Menschen mit psychischen Störungen: Das Kapitel definiert den Begriff „psychische Störung“ im Abgleich zur psychischen Gesundheit und beschreibt die Diversität der betroffenen Klienten sowie die Herausforderungen unterschiedlicher Krankheitsstadien.

3. Heilpädagogik bei psychischen Störungen: Hier wird der Stellenwert der Heilpädagogik im psychiatrischen Gesamtkontext dargelegt, wobei der Fokus auf Empowerment, Teilhabe und fachübergreifenden Kompetenzen liegt.

4. Beziehungsarbeit in der Heilpädagogik: Dieses Kapitel widmet sich der theoretischen Fundierung des Beziehungsbegriffs und führt Konzepte wie die Beziehungsgestaltung und Basisvariablen für die pädagogische Praxis ein.

5. Gelingensbedingungen beim Aufbau und bei der Pflege gelingender Beziehungen in der heilpädagogischen Arbeit mit psychisch kranken Personen: Es werden konkrete fachliche Bedingungen diskutiert, die für den erfolgreichen Aufbau und die Aufrechterhaltung beruflicher Beziehungen unter Berücksichtigung der individuellen Beeinträchtigungen nötig sind.

6. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Gelingensbedingungen zusammen und betont die Notwendigkeit der kontinuierlichen Reflexion und Weiterentwicklung heilpädagogischen Handelns.

Schlüsselwörter

Heilpädagogik, Beziehungsarbeit, psychische Störung, Psychiatrie, Beziehungsgestaltung, Basisvariablen, Empowerment, Teilhabe, professionelle Beziehungsgestaltung, Reflexion, psychiatrische Pflege, Respekt, Wahrnehmung, Kommunikation, Krankheitsbild.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der heilpädagogischen Beziehungsarbeit und analysiert, welche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Beziehungsaufbau zu Menschen mit psychischen Störungen essenziell sind.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Themen sind die fachliche Definition psychischer Störungen, der spezifische Beitrag der Heilpädagogik zur Unterstützung psychiatrischer Klienten und die konkrete Ausgestaltung professioneller Arbeitsbeziehungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es, die Faktoren zu identifizieren, die für einen erfolgreichen Beziehungsaufbau und den Erhalt einer positiven, tragfähigen Beziehung in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen ausschlaggebend sind.

Welche methodische Herangehensweise wird gewählt?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung und Analyse fachwissenschaftlicher Literatur, um Konzepte der Beziehungsgestaltung und deren Anwendung in der Praxis systematisch zu reflektieren.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Verortung psychischer Erkrankungen und der Heilpädagogik sowie die detaillierte Vorstellung von Variablenkonzepten und Bedingungen für gelingende Beziehungen im beruflichen Kontext.

Welche sind die prägenden Schlüsselwörter?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Begriffe wie Heilpädagogik, Beziehungsgestaltung, psychische Störungen, Empowerment, Reflexion und professionelle Basisvariablen.

Wie geht die Autorin mit dem Aspekt von Zwang im psychiatrischen Setting um?

Es wird betont, dass gerade bei Zwangssituationen die konsequente Einhaltung der Basisvariablen der Beziehungsarbeit und eine respektvolle Haltung entscheidend sind, um die Zusammenarbeit trotz der schwierigen Rahmenbedingungen positiv zu gestalten.

Warum ist die Metakommunikation in der heilpädagogischen Arbeit so wichtig?

Die Metakommunikation ist entscheidend, um Inhalts- und Beziehungsebenen zu trennen und Beziehungsmuster zu erkennen, was besonders beim Umgang mit oft beeinträchtigter Selbst- und Fremdwahrnehmung bei psychisch Kranken notwendig ist.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Heilpädagogische Beziehungsgestaltung in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
2,3
Autor
Sarah Gerk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
13
Katalognummer
V1437482
ISBN (eBook)
9783346993625
ISBN (Buch)
9783346993632
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Heilpädagogik, Rehabilitation, psychische Krankheit, Beziehungsgestaltung, Beziehungsarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Gerk (Autor:in), 2023, Heilpädagogische Beziehungsgestaltung in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1437482
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Leseprobe aus  13  Seiten
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