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Bank- und Versicherungsrecht. Die Beaufsichtigung systemrelevanter und nicht systemrelevanter Institute innerhalb der EWWU

Titel: Bank- und Versicherungsrecht. Die Beaufsichtigung systemrelevanter und nicht systemrelevanter Institute innerhalb der EWWU

Hausarbeit , 2018 , 26 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die derzeitige Beaufsichtigung systemrelevanter Institute und nicht systemrelevanter Institute („less significant institutes“) innerhalb der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) miteinander zu vergleichen. Zudem werden am Beispiel eines an der Schwelle zur Systemrelevanz stehenden Institutes, die wichtigsten Änderungen des Aufsichtskonzeptes dargestellt.

Zunächst werden die theoretischen Grundlagen beziehungsweise die Begrifflichkeiten und deren Definition erklärt, um ein Grundverständnis zu der Materie aufzubauen. Dazu muss verstanden werden, was systemrelevante- und nicht systemrelevante Institute sind und wer für die Aufsicht der Institute auf nationaler und europäischer Ebene zuständig ist. Zudem muss verstanden werden, was die Gründe und Ziele der Beaufsichtigung sind. Anschließend wird die Beaufsichtigung innerhalb der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion betrachtet und ein Vergleich der Beaufsichtigung systemrelevanter und nicht systemrelevanter Banken gezogen. Um die Regulierungsmaßnahmen und Vorschriften zu verstehen, wird ein Einblick in die wichtigsten Punkte von Basel III genommen. Zum Schluss werden die wichtigsten Änderungen des Aufsichtskonzeptes eines an der Schwelle zur Systemrelevanz stehenden Institutes erläutert. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick in die Zukunft.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG

1.2 ZIELSETZUNG UND AUFBAU DER ARBEIT

2. GRUNDLAGEN UND BEGRIFFSERKLÄRUNGEN

2.1 SYSTEMRELEVANTE INSTITUTE

2.2 NICHT SYSTEMRELEVANTE INSTITUTE

2.3 AUFSICHTSORGANE

2.3.1 NATIONALE AUFSICHTSORGANE

2.3.2 EUROPÄISCHE AUFSICHTSORGANE

2.4 GRÜNDE UND ZIELE DER BANKENAUFSICHT

3. BEAUFSICHTIGUNG DER INSTITUTE INNERHALB DER EWWU

4. GRUNDLAGEN ZU BASEL-III

5. INSTITUTE AN DER SCHWELLE

6. ZUSAMMENFASSUNG

7. AUSBLICK

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit zielt darauf ab, die bestehende Bankenaufsicht für systemrelevante und nicht systemrelevante Institute innerhalb der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) zu vergleichen und die Anpassungen im Aufsichtskonzept für Institute an der Schwelle zur Systemrelevanz zu analysieren.

  • Grundlagen der Bankenaufsicht und Definition systemrelevanter Institute
  • Aufgaben und Struktur nationaler sowie europäischer Aufsichtsorgane
  • Vergleich der Aufsichtssysteme für systemrelevante und nicht systemrelevante Institute
  • Regulierungsmaßnahmen und Anforderungen basierend auf Basel III

Auszug aus dem Buch

2.1 systemrelevante Institute

Unter „systemrelevanten“ Instituten, welche auch „systembedeutende“ Institute oder „too big to fail“ genannt werden, versteht man wichtige Finanzinstitute, welche für die Stabilität des Finanzsystems von enormer Bedeutung sind, sodass bei einer drohenden Insolvenz der Staat versucht diese zu verhindern. Man spricht dabei von einem „Bail-out“. Besonderen Einfluss auf die Stabilität des gesamten Finanzsystems haben dabei Banken, Versicherungen und andere Finanzinstitute. Da Banken eine besondere Rolle in der Wirtschaft erfüllen, kann deren Insolvenz zu starken Auswirkungen auf die Realwirtschaft führen. Die Systemrelevanz eines Institutes steigt in der Regel mit seiner Größe, wobei diese jedoch kein alleiniges Merkmal darstellt. Auch die Vernetzung zu anderen Finanzakteuren, welche diese wiederum im Insolvenzfall auch betreffen würden, spielt eine wichtige Rolle.3 Das Geschäftsmodell, die Profitabilität, das Ausfallrisiko und die globale Bedeutung sind weitere Faktoren, die das systemische Risiko einer Bank beeinflussen.4 Auch ist anzunehmen, dass die systemische Relevanz einer national agierenden Bank im Heimatland größer ist, als auf europäischer Ebene.5 Laut der Deutschen Bundesbank zählt ein Institut als systemrelevant, wenn die Bilanzsumme mindestens 30 Milliarden Euro beträgt oder 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmacht oder aber es als eines der drei bedeutendsten Banken eines Staates gilt.6 Es ist jedoch festzuhalten, dass keine allgemeingültige Definition eines systemrelevanten Institutes existiert.7

Auf dem Finanzmarkt gelten derzeit etwa 28 Banken und neun Versicherungsunternehmen als „too big to fail“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Diese Einleitung erläutert die Problematik der Finanzkrise 2007/2008 und die daraus resultierende Notwendigkeit, Banken strenger zu regulieren.

2. GRUNDLAGEN UND BEGRIFFSERKLÄRUNGEN: Das Kapitel definiert systemrelevante Institute sowie die Aufgaben der zuständigen nationalen und europäischen Aufsichtsorgane.

3. BEAUFSICHTIGUNG DER INSTITUTE INNERHALB DER EWWU: Hier wird der Vergleich zwischen der nationalen Aufsicht für kleinere Banken und der EZB-Aufsicht für systemrelevante Institute aufgezeigt.

4. GRUNDLAGEN ZU BASEL-III: Dieses Kapitel erläutert die durch Basel III eingeführten Anforderungen an Eigenkapital, Liquidität und Verschuldungsobergrenzen.

5. INSTITUTE AN DER SCHWELLE: Hier wird analysiert, wie sich das Aufsichtskonzept ändert, wenn ein Institut den Status der Systemrelevanz erreicht.

6. ZUSAMMENFASSUNG: Die Arbeit fasst zusammen, dass alle Banken seit der Krise unter verstärkter Aufsicht stehen, jedoch differenzierte Anforderungen je nach Relevanz bestehen.

7. AUSBLICK: Der Ausblick thematisiert die möglichen Folgen strengerer Kapitalvorschriften für die Kreditvergabe und die zukünftige Geschäftstätigkeit der Banken.

Schlüsselwörter

Bankenaufsicht, Systemrelevanz, Too big to fail, Basel III, Europäische Zentralbank, EZB, BaFin, Deutsche Bundesbank, Eigenkapital, Liquidität, Finanzstabilität, Risikomanagement, EWWU, Finanzmarktaufsicht, Systemrisiken

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Aufsicht über Banken und Finanzinstitute innerhalb der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion sowie den regulatorischen Anforderungen an systemrelevante Institute.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Differenzierung zwischen systemrelevanten und nicht systemrelevanten Instituten, der regulatorischen Rolle von Basel III und den Aufgaben nationaler sowie europäischer Aufsichtsinstanzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist der Vergleich der Beaufsichtigung von systemrelevanten versus nicht systemrelevanten Instituten und die Erläuterung der Änderungen bei Erreichen der Systemrelevanz.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Auswertung regulatorischer Rahmenbedingungen sowie Fachliteratur zur Bankenaufsicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den Begriffsdefinitionen der Aufsichtskontext in der EWWU sowie die spezifischen Anforderungen an Kapital, Liquidität und Risikomanagement gemäß Basel III detailliert erörtert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Systemrelevanz, Basel III, Bankenaufsicht und Aufsichtsorgane geprägt.

Wie unterscheidet sich die Aufsicht für kleine Banken?

Nicht systemrelevante Institute (LSI) unterliegen primär der nationalen Aufsicht durch die BaFin und die Deutsche Bundesbank, während große systemrelevante Institute direkt von der Europäischen Zentralbank beaufsichtigt werden.

Was passiert, wenn eine Bank als systemrelevant eingestuft wird?

Bei Identifikation als systemrelevant gemäß festgelegter Indikatoren übernimmt die EZB die Aufsicht, und das Institut muss strengere Anforderungen an Eigenkapitalpuffer und Verlustabsorptionsfähigkeit erfüllen.

Warum ist das "Bail-out" ein zentraler Begriff für systemrelevante Banken?

Er beschreibt die staatliche Unterstützung, die notwendig wird, wenn große, vernetzte Institute ("too big to fail") drohen insolvent zu gehen, um die Stabilität des gesamten Finanzsystems zu bewahren.

Welcher Einfluss hat Basel III auf die Kreditvergabe?

Basel III könnte laut Ausblick die Kreditvergabe erschweren, da Banken aufgrund strengerer Sicherheitsvorschriften mehr Eigenkapital vorhalten müssen, was zu einer Abnahme der Geschäftsaktivitäten führen könnte.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bank- und Versicherungsrecht. Die Beaufsichtigung systemrelevanter und nicht systemrelevanter Institute innerhalb der EWWU
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
26
Katalognummer
V1431888
ISBN (eBook)
9783346985590
ISBN (Buch)
9783346985606
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bank- und Versicherungsrecht Bankrecht Versicherungsrecht Basel Basel III Aufsichtsorgane Finanzaufsicht systemrelevante Institute nicht systemrelevante Institute Nationale Aufsichtsorgane Europäische Aufsichtsorgane Bankenaufsicht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Bank- und Versicherungsrecht. Die Beaufsichtigung systemrelevanter und nicht systemrelevanter Institute innerhalb der EWWU, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1431888
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Leseprobe aus  26  Seiten
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