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Die Perikope "Die Heilung der blutflüssigen Frau". Exegese zu Matthäus 9,18-22

Titel: Die Perikope "Die Heilung der blutflüssigen Frau". Exegese zu Matthäus 9,18-22

Hausarbeit , 2022 , 24 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Theologie - Biblische Theologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit behandelt die Perikope "Die Heilung der blutflüssigen Frau" aus Matthäus 9,18-22. Die Ausarbeitung erfolgt auf Grundlage des Münchener Neuen Testaments.

Die gewählte Perikope handelt von einer Frau, die an Blutfluss leidet und durch Jesus geheilt wird. Ich habe diese Perikope gewählt, da das große Vertrauen zu Jesus und die Heilungen Jesu mir sehr imponieren. Der Aspekt des Vertrauens ist auch heute noch aktuell und betrifft jeden Einzelnen in verschiedenen Bereichen des Lebens. Dabei spielt Vertrauen sowohl im alltäglichen Leben als auch bei Familien und Freunden eine entscheidende Rolle. Eindeutig zeigt sich die entscheidende Rolle von Vertrauen in der aktuellen Debatte um die Corona-Impfung und die Coronaregeln. Dabei stellt sich die Frage nach Vertrauen in die Politik, die Wissenschaft und Informationsquellen.

Beim erstmaligen Lesen der Perikope wirkt es zunächst als habe Jesus die Frau aufgrund ihres Glaubens von ihrer Krankheit geheilt. Unklar ist jedoch, warum die Frau sich so sicher ist, dass die Berührung der Kleidung Jesu zur Heilung ihrer Krankheit führen könne. Jesus sagt der Frau, dass sie Mut haben soll und ihr Glaube sie gerettet hat. Daraus folgend stellt sich die Frage, ob ihr Glaube ausreichend war, aber sie zunächst zu wenig Mut hatte. Deshalb untersucht diese Arbeit die Perikope unter der Leitfrage: Warum mangelt es der Frau, trotz ihres immensen Glaubens, an Mut?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historische Verordnung des Evangeliums

3. Übersetzungsvergleich

4. Kontextanalyse

4.1 Gliederung des Gesamtevangeliums

4.2 Kontextanalyse

5. Textanalyse

6. Form- und Gattungskritik

7. Einzelexegese

8. Synoptischer Vergleich

9. Redaktionskritik

10. Hermeneutische Besinnung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Perikope „Die Heilung der blutflüssigen Frau“ aus Matthäus 9,18-22 exegetisch zu untersuchen und dabei insbesondere der Leitfrage nachzugehen, warum es der Frau trotz ihres immensen Glaubens an Mut mangelte. Die Arbeit beleuchtet dabei den historischen sowie den kontextuellen Rahmen des Matthäusevangeliums und analysiert die Struktur des Textes.

  • Exegese der Perikope Mt 9,18-22 unter Einbeziehung verschiedener Bibelübersetzungen.
  • Untersuchung der historischen Verordnung und Intention des Matthäusevangeliums.
  • Kontextuelle Verortung und formgeschichtliche Einordnung der Heilungserzählung.
  • Synoptischer Vergleich zwischen Matthäus, Markus und Lukas sowie redaktionskritische Analyse.
  • Reflexion der hermeneutischen Relevanz für den heutigen Religionsunterricht.

Auszug aus dem Buch

5.Textanalyse

Der Prolog zwischen dem Vater und Jesus in Vers 18, wo dieser Jesus bittet seine Tochter zu heilen, bildet die Einleitung der Perikope. Vers 19 fungiert als Übergang zwischen der Einleitung und dem Hauptteil, da dieser beschreibt, wie Jesus und seine Jünger losgehen. Dieses losgehen wirkt wie der Auslöser für den Hauptteil. Danach folgt eine unerwartete Handlung, da diese nur eingeschoben ist und nichts mit dem vorherigen Text zu tun hat. Jesus und die Jünger haben die Intention in das Haus des Vorstehers zu gehen und treffen auf dem Weg auf eine Frau. Der Vers 20 ist die Haupthandlung und handelt von einer an Frau, die an Blutfluss leidet und das Gewand Jesu berührt. Vers 21 ist die Erweiterung der Haupthandlung, d.h. Vers 20 ist die Beschreibung und eine Erklärung der Handlung der Frau, eine Klarstellung ihres Verhaltens. Dieser Vers soll dem Leser helfen die Hintergründe der Hauptaktion nachvollziehen zu können und die Intention der Frau zu verstehen. Somit bilden Vers 20 und 21 den Hauptteil der Perikope und Vers 22 den Schluss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Perikope Mt 9,18-22 ein, begründet das Themeninteresse durch den Aspekt des Vertrauens und stellt die Leitfrage nach dem Mangel an Mut bei der Frau.

2. Historische Verordnung des Evangeliums: In diesem Kapitel werden Fragen nach Verfasser, Zielgruppe, Abfassungsort, Zeit sowie die Intention des Matthäusevangeliums geklärt.

3. Übersetzungsvergleich: Es folgt ein Vergleich verschiedener Bibelübersetzungen hinsichtlich ihrer Zielsetzung, des Sprachgebrauchs und deren Einfluss auf das Verständnis des Textes.

4. Kontextanalyse: Das Kapitel verortet die Perikope innerhalb des Gesamtevangeliums und untersucht deren Abgrenzung sowie zeitliche und personelle Verknüpfungen.

5. Textanalyse: Hier wird die innere Struktur der Perikope methodisch analysiert, inklusive der Identifikation von Akteuren, Tempora und erzählerischen Brüchen.

6. Form- und Gattungskritik: Die Perikope wird auf ihre Gattungszugehörigkeit untersucht, unter Berücksichtigung der Forschung von Bultmann und Dibelius, sowie deren „Sitz im Leben“ bestimmt.

7. Einzelexegese: Dies ist eine detaillierte chronologische Analyse der einzelnen Verse, bei der Motive, Begriffe und die Bedeutung der Heilung für die Frau im Fokus stehen.

8. Synoptischer Vergleich: Hier werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Berichterstattung bei Matthäus, Markus und Lukas gegenübergestellt.

9. Redaktionskritik: Dieses Kapitel prüft, welchen spezifischen Eigenanteil und theologischen Schwerpunkt der Evangelist Matthäus im Vergleich zu seinen Vorlagen setzt.

10. Hermeneutische Besinnung: Abschließend wird die heutige Relevanz des Textes sowie dessen didaktische Eignung für den Religionsunterricht reflektiert.

Schlüsselwörter

Matthäusevangelium, Perikope, Blutfluss, Jesus, Exegese, Glaube, Vertrauen, Heilung, Mut, Synoptiker, Redaktionskritik, Gattungskritik, Religionsunterricht, Bibelübersetzung, Wundererzählung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt eine exegetische Untersuchung der Perikope der Heilung der blutflüssigen Frau aus Matthäus 9,18-22.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die historische Einordnung des Evangeliums, den Vergleich verschiedener Übersetzungen, die strukturelle Textanalyse sowie die Gattungs- und Redaktionskritik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Analyse der Perikope unter der Leitfrage, warum die Frau in der Erzählung trotz ihres offensichtlich großen Glaubens an Mut mangelte.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt klassische exegetische Methoden wie die Text- und Kontextanalyse, den synoptischen Vergleich sowie form- und redaktionskritische Ansätze.

Was wird im Hauptteil der Exegese besonders behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der chronologischen Einzelexegese der Verse 18-22, der Einordnung der Erzählung in den Gesamtzusammenhang des Evangeliums und der religionspädagogischen Reflexion.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Mt 9,18-22, Exegese, Glaube, Vertrauen, Heilung und der synoptische Vergleich.

Warum spielt der „Vorsteher“ in der Einzelexegese eine Rolle?

Der Vorsteher dient als personelle Verknüpfung zu der übergeordneten Handlungsstruktur und verdeutlicht durch seine Darstellung im Vergleich zu der Frau unterschiedliche Arten der Initiative gegenüber Jesus.

Welche Bedeutung hat das Ergebnis der Hermeneutischen Besinnung?

Die Reflexion zeigt, dass die Perikope trotz ihrer antiken Entstehung durch die Vermittlung christlicher Werte wie Hilfsbereitschaft und Vertrauen auch modernste Anwendung im Religionsunterricht der Oberstufe findet.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Perikope "Die Heilung der blutflüssigen Frau". Exegese zu Matthäus 9,18-22
Note
1,5
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
24
Katalognummer
V1430933
ISBN (eBook)
9783346981622
ISBN (Buch)
9783346981639
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Exegese
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Die Perikope "Die Heilung der blutflüssigen Frau". Exegese zu Matthäus 9,18-22, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1430933
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Leseprobe aus  24  Seiten
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