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Das Schicksal der beiden Zeugen nach Apk 11 und die Auferstehung Jesu

Titel: Das Schicksal der beiden Zeugen nach Apk 11 und die Auferstehung Jesu

Seminararbeit , 2022 , 21 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Josephin Adler (Autor:in)

Theologie - Biblische Theologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das eschatologische Auftreten der beiden letzten Zeugen soll in dieser Arbeit näher betrachtet und rekonstruiert werden, sodass das Geschick Jesu, welches in den Evangelien auftritt, in Bezug zu dieser Traditionsvorstellung verstanden werden kann. Es soll der Frage nachgegangen werden, welchen Einfluss die traditionsgeschichtlichen Bezüge aus Apk 11 auf die Darstellung des Geschickes Jesu haben.

Apk 11,3 – 13 gehört zu den Texten in der Bibel, die besondere Wirkmechanismen und Motive aufweisen. Die beiden genannten Zeugen lösten bereits im letzten Jahrhundert vermehrt Diskussionen aus, um wen und in welchem Kontext es sich bei diesen beiden Personen handle. Hierbei wurden verschiedene jüdische Schriften herangezogen, um eine Traditionslinie erkennbar zu machen. Es wurde sichtbar, dass die beiden Zeugen und ihr Wirken Ähnlichkeiten in den Motiven mit den Auferstehungsvorstellungen der Evangelien aufweisen. Hier hat besonders Klaus Berger eine umfassende Darstellung ermöglicht, auf die ich mich in dieser Arbeit vorrangig beziehe. In dieser Arbeit liegt der Fokus auf der Auferstehung Jesu in Verbindung zum Schicksal der beiden Zeugen in der Apokalypse nach Johannes.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ein kurzer Überblick der Auferstehung Jesu im Zusammenhang mit individueller, nicht-eschatologischer Auferstehung und Märtyrervorstellungen

3. Die literarische Betrachtung der Zeugentradition nach Apk 11

3.1 Die Charakterisierung der zentralen Hauptakteure

3.1.1 Die Charakterisierung der beiden Zeugen

3.1.2 Die Charakterisierung des Tieres

3.1.3 Die Charakterisierung der Feinde

3.2 Die Seitenstücke zur Apk 11 als weitere Traditionselemente

3.2.1 Kopt Elias-Apk

3.2.2 Kopt Dan-Apk

3.2.3 Hippolyt

4. Die traditionsgeschichtliche Rahmung von Apk 11

5. Die Relationen der Tradition zum Geschick Jesu in den Evangelien

5.1 Gemeinsamkeiten

5.2 Unterschiede

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss traditionsgeschichtliche Bezüge aus der Offenbarung des Johannes (Apk 11) auf die Darstellung des Geschickes Jesu in den Evangelien haben, um die Auferstehungsvorstellungen in ein verwandtes traditionsgeschichtliches Umfeld einzuordnen.

  • Analyse der Zeugentradition in Apk 11.
  • Untersuchung frühjüdischer Märtyrervorstellungen und deren Analogie zur Auferstehung Jesu.
  • Erforschung von „Seitenstücken“ (Elia-Apokalypse, Daniel-Apokalypse, Hippolyt-Texte).
  • Vergleichende Analyse der Motive von Erniedrigung, Tod, Auferstehung und Himmelfahrt.
  • Differenzierung zwischen dem Geschick Jesu und den apokalyptischen Zeugenvorstellungen.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Die Charakterisierung der beiden Zeugen

Im 11. Kapitel der Offenbarung des Johannes steht das Auftreten von zwei prophetischen Gestalten im Mittelpunkt. Sie erhalten in V. 3 die Bezeichnung „meine Zeugen“. Zunächst wird ihre Vollmacht (V. 3 – 6), dann ihr Tod (V. 7 – 10) und zum Schluss ihre Auferstehung (V. 11 – 13) beschrieben. Zuvor werden in den ersten beiden Versen jedoch zwei wichtige Elemente genannt, die später in der Apokalypse einen Wiedererkennungswert gewinnen. Zum einen wird die Trennung der Heiden von der Göttlichkeit angesprochen, zum anderen die Zeitspanne von 42 Monaten.

Johannes soll mit Hilfe eines Rohrs, was einem Maßstab gleicht, den Tempel Gottes und den Brandopferaltar ausmessen. Dabei soll der äußere Vorhof bei der Messung nicht beachtet werden. Der Tempel ist ein gesonderter Bereich, der unter dem besonderen Schutz Gottes steht. Der Vorhof des Jerusalemer Tempels war früher auch den Heiden zugänglich. Die besondere Maße des Heiligtums, welches hier eine himmlische Zuschreibung erhält, ist ein Zeichen der Vollkommenheit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Zeugentradition in Apk 11 ein und umreißt die methodische Herangehensweise der traditionsgeschichtlichen Forschung.

2. Ein kurzer Überblick der Auferstehung Jesu im Zusammenhang mit individueller, nicht-eschatologischer Auferstehung und Märtyrervorstellungen: Das Kapitel verknüpft die Auferstehung Jesu mit Märtyrermotiven und dem Verständnis von Propheten, um erste Analogien zu erarbeiten.

3. Die literarische Betrachtung der Zeugentradition nach Apk 11: In diesem Hauptteil wird das Auftreten der „beiden Zeugen“ analysiert, inklusive deren Feinde, des Tieres und verschiedener traditioneller Seitenstücke wie der Elia-Apokalypse.

4. Die traditionsgeschichtliche Rahmung von Apk 11: Hier werden die zeitlichen Aspekte und die Identität der Akteure in ihrem traditionsgeschichtlichen Kontext beleuchtet.

5. Die Relationen der Tradition zum Geschick Jesu in den Evangelien: Das Kapitel erörtert kritisch die Gemeinsamkeiten und signifikanten Unterschiede zwischen den apokalyptischen Zeugengeschichten und dem Evangelienbericht.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass Apk 11 keine Kopie ist, sondern Analogiebildungen bietet, die das Geschick Jesu theologische kontextualisieren.

Schlüsselwörter

Apokalypse, Apk 11, Auferstehung Jesu, Märtyrertradition, Traditionsgeschichte, Zeugen, Elia, Henoch, Daniel-Apokalypse, Erniedrigung, Himmelfahrt, Menschensohn, Eschatologie, Gottestriumph, Heilszeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die traditionsgeschichtlichen Verbindungen zwischen den beiden Zeugen aus Apk 11 und dem Geschick Jesu in den Evangelien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Märtyrertheologie, das apokalyptische Wochenschema, das Geschick Jesu und die Rolle von Prophetenfiguren wie Elia oder Henoch.

Was ist die Forschungsfrage?

Die Autorin fragt, welchen Einfluss traditionsgeschichtliche Motive aus Apk 11 auf die Darstellung des Geschickes Jesu haben.

Welche Methode wird angewandt?

Die primäre Methode ist die Traditionsgeschichte, ergänzt durch textvergleichende Analysen.

Was deckt der Hauptteil ab?

Der Hauptteil analysiert die Charakterisierung der Zeugen, die apokalyptischen Seitenstücke und die komparative Relation zu den Evangelien.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert auf Auferstehung, Märtyrertum, Apk 11 und die traditionsgeschichtliche Verortung des Menschensohns.

Wie werden die „beiden Zeugen“ in der Arbeit identifiziert?

Unter Rückgriff auf die untersuchten Seitenstücke (insb. Elia- und Daniel-Apokalypse) werden die Zeugen plausibel als Elia und Henoch identifiziert.

Was ist das zentrale Unterscheidungsmerkmal zwischen der Auferstehung Jesu und der Zeugentradition?

Die Arbeit arbeitet heraus, dass in Apk 11 der Auferstehungsvorgang eine öffentliche Rechtfertigung gegenüber Feinden darstellt, während Jesu Auferstehung in den Evangelien als singuläres Ereignis die Macht Gottes manifestiert und weniger eine bloße Kopie apokalyptischer Schemata ist.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Schicksal der beiden Zeugen nach Apk 11 und die Auferstehung Jesu
Hochschule
Technische Universität Dresden
Note
3,0
Autor
Josephin Adler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
21
Katalognummer
V1421685
ISBN (eBook)
9783346978455
ISBN (Buch)
9783346978462
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zeugen Jesu Auferstehung Jesu Apokalypse Johannes
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Josephin Adler (Autor:in), 2022, Das Schicksal der beiden Zeugen nach Apk 11 und die Auferstehung Jesu, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1421685
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Leseprobe aus  21  Seiten
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