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Sprachwandel als Bedeutungswandel anhand des Lexems "Ehre"

Titel: Sprachwandel als Bedeutungswandel anhand des Lexems "Ehre"

Hausarbeit , 2023 , 29 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Thalia Twenhöven (Autor:in)

Germanistik - Linguistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Bedeutungswandel des Ausdrucks Ehre in der Zeit zwischen dem 18. und 21. Jahrhundert anhand eines Korpus, welches Soldatenbriefe enthält, und der aktuellen Bedeutungen anhand von Wörterbüchern. Dazu erfolgt zunächst der theoretische Teil, welcher die theoretischen Konzepte und den Forschungsstand enthält. In diesem Teil wird auf Begriffsdefinitionen, Verwendungsweisen und die etymologische Herleitung von Ehre eingegangen. Anschließend wird der empirische Teil dargestellt. Im Methodenkapitel wird die Vorgehensweise dargestellt, indem das Korpus und das Programm, mit welchem gearbeitet wird, vorgestellt werden. Der Analyse-/Auswertungsteil legt offen, wie bei der Analyse vorgegangen ist und welche Ergebnisse vorhanden sind. Im Anschluss wird anhand der Ergebnisse herausgestellt, ob ein Bedeutungswandel vorhanden ist, indem auch die historischen und die aktuellen Bedeutungen miteinander verglichen werden. Abschließend wird ein Fazit vorgelegt.

„Ehre als vorgezogener Mann“, „Ehrenmann“ — beide Ausdrücke enthalten das Lexem Ehre. Der Ausdruck Ehre als vorgezogener Mann entstammt einem Soldatenbrief aus dem Jahr 1940 und weist darauf hin, dass durch Wertschätzung eine spezifische Person das Recht bekommt, etwas Bestimmtes tun zu dürfen. Ehrenmann/Ehrenfrau war im Jahr 2018 das ‚Jugendwort des Jahres‘ und meint ‚jemand, der etwas (Besonderes) für einen tut‘, demnach wird die Wertschätzung gegenüber einer Person ausgedrückt, weil sie etwas Positives getan hat. Beide Ausdrücke enthalten das Lexem Ehre, doch weisen sie auch die selbe Bedeutung auf? Dadurch, dass Ehre zum militärkulturellen Wertekanon gehörte, aber heutzutage auch noch in der Jugendsprache vorkommt, erweist sich die Bedeutung sowie der Bedeutungswandel des Ehrbegriffs als interessant.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Konzepte

2.1 Begriffsdefinitionen

2.1.1 Bedeutungswandel

2.1.2 Attribution und Kollokation

2.2 Verwendungsweisen des Lexems Ehre

2.3 Etymologische Herleitung des Lexems Ehre

2.4 Forschungsstand

3 Methode

4 Analyse-/Auswertungsteil

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Bedeutungswandel des Ausdrucks Ehre im Zeitraum zwischen dem 18. und 21. Jahrhundert, indem sie historische Soldatenbriefe als Korpus heranzieht und mit aktuellen Definitionen aus Wörterbüchern vergleicht.

  • Analyse des Bedeutungswandels von Ehre in verschiedenen Epochen
  • Untersuchung des Sprachgebrauchs in einem Korpus aus Soldatenbriefen
  • Identifikation relevanter Attributionen und Kollokationen zur Bedeutungsbestimmung
  • Vergleich zwischen historischem Kontext und heutiger Verwendung des Lexems
  • Interpretation des Begriffs Ehre als soziales Konstrukt und Kommunikationsmedium

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

„Ehre als vorgezogener Mann“, „Ehrenmann“ — beide Ausdrücke enthalten das Lexem Ehre. Der Ausdruck Ehre als vorgezogener Mann entstammt einem Soldatenbrief aus dem Jahr 1940 und weist darauf hin, dass durch Wertschätzung eine spezifische Person das Recht bekommt, etwas Bestimmtes tun zu dürfen (vgl. Museumsstiftung Post und Telekommunikation: Briefsammlung. Feldpost 1939 bis 1945). Ehrenmann/Ehrenfrau war im Jahr 2018 das ‚Jugendwort des Jahres‘ und meint ‚jemand, der etwas (Besonderes) für einen tut‘, demnach wird die Wertschätzung gegenüber einer Person ausgedrückt, weil sie etwas Positives getan hat (vgl. Feichtinger 2019: 202). Beide Ausdrücke enthalten das Lexem Ehre, doch weisen sie auch die selbe Bedeutung auf? Dadurch, dass Ehre zum militärkulturellen Wertekanon gehörte (vgl. Gattinger 2008: 421; Markewitz 2022: 258 f.), aber heutzutage auch noch in der Jugendsprache vorkommt, erweist sich die Bedeutung sowie der Bedeutungswandel des Ehrbegriffs als interessant.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Bedeutungswandel des Ausdrucks Ehre in der Zeit zwischen dem 18. und 21. Jahrhundert anhand eines Korpus, welches Soldatenbriefe enthält, und der aktuellen Bedeutungen anhand von Wörterbüchern. Dazu erfolgt zunächst der theoretische Teil, welcher die theoretischen Konzepte und den Forschungsstand enthält. In diesem Teil wird auf Begriffsdefinitionen, Verwendungsweisen und die etymologische Herleitung von Ehre eingegangen. Anschließend wird der empirische Teil dargestellt. Im Methodenkapitel wird die Vorgehensweise dargestellt, indem das Korpus und das Programm, mit welchem gearbeitet wird, vorgestellt werden. Der Analyse-/Auswertungsteil legt offen, wie bei der Analyse vorgegangen ist und welche Ergebnisse vorhanden sind. Im Anschluss wird anhand der Ergebnisse herausgestellt, ob ein Bedeutungswandel vorhanden ist, indem auch die historischen und die aktuellen Bedeutungen miteinander verglichen werden. Abschließend wird ein Fazit vorgelegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik des Ehrbegriffs ein, stellt die Forschungsfrage nach einem Bedeutungswandel zwischen dem 18. und 21. Jahrhundert und erläutert den strukturellen Aufbau der Arbeit.

2 Theoretische Konzepte: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Bedeutungswandel, Attribution und Kollokation sowie die etymologische Entstehung und aktuelle Verwendung des Lexems Ehre.

3 Methode: Hier wird das für die Untersuchung verwendete Soldatenbrief-Korpus vorgestellt und die korpuslinguistische Vorgehensweise mithilfe des Programms AntConc dargelegt.

4 Analyse-/Auswertungsteil: Das Kapitel präsentiert die quantitative und qualitative Auswertung des Korpus, kategorisiert Attributionen und Kollokationen und vergleicht die semantischen Ergebnisse.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen, bestätigt den Bedeutungswandel hin zu einer Bedeutungserweiterung und reflektiert den gesamten Forschungsprozess.

Schlüsselwörter

Ehre, Bedeutungswandel, Sprachgeschichte, Soldatenbriefe, Korpuslinguistik, AntConc, Wertschätzung, Attribution, Kollokation, Sprachwandel, Semantik, Militärkultur, Ehrbegriff, Sprachgebrauch, Jugendsprache

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der linguistischen Untersuchung des Begriffs Ehre und analysiert, wie sich dessen Bedeutung über mehrere Jahrhunderte hinweg verändert hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind Sprachwandel, die Semantik des Wortes Ehre sowie der Vergleich zwischen historischem militärischem Sprachgebrauch in Soldatenbriefen und heutiger Alltagssprache.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Hauptziel ist es, einen möglichen Bedeutungswandel des Ausdrucks Ehre von der Zeit zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert bis in die heutige Zeit anhand von Korpusdaten und Wörterbüchern nachzuweisen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine korpuslinguistische Methode, bei der ein Korpus von über 2.300 Soldatenbriefen mithilfe der Software AntConc analysiert wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, methodische Ausführungen sowie eine detaillierte Analyse der Attributionen und Kollokationen des Lexems Ehre innerhalb der ausgewählten Korpusdaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Ehre, Bedeutungswandel, Soldatenbriefe, Korpuslinguistik, Wertschätzung, Sprachgeschichte und semantische Analyse.

Warum wurden gerade Soldatenbriefe als Korpus gewählt?

Soldatenbriefe wurden gewählt, da der Begriff Ehre einen festen Bestandteil des militärischen Wertekanons darstellt und somit eine hohe Wahrscheinlichkeit für ein signifikantes Vorkommen des Lexems bestand.

Welche Erkenntnis lieferte der Vergleich mit dem Jugendwort des Jahres 2018?

Der Vergleich macht eine signifikante Bedeutungserweiterung deutlich, bei der die ursprüngliche explizite Bedeutung der „Wertschätzung“ heute oft zugunsten einer inflationären Verwendung verloren geht.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sprachwandel als Bedeutungswandel anhand des Lexems "Ehre"
Hochschule
Universität Paderborn
Veranstaltung
Sprachwandel als Bedeutungswandel
Note
1,7
Autor
Thalia Twenhöven (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
29
Katalognummer
V1419039
ISBN (eBook)
9783346973474
ISBN (Buch)
9783346973481
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprachwandel Bedeutungswandel Ehre
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thalia Twenhöven (Autor:in), 2023, Sprachwandel als Bedeutungswandel anhand des Lexems "Ehre", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1419039
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Leseprobe aus  29  Seiten
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