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Selbstständiges Lernen im Fach Mathematik. Förderung durch eine Lerntheke (5. Klasse Mathematik, Realschule)

Titel: Selbstständiges Lernen im Fach Mathematik. Förderung durch eine Lerntheke (5. Klasse Mathematik, Realschule)

Forschungsarbeit , 2021 , 31 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Alev Günes (Autor:in)

Didaktik - Mathematik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden pädagogischen Facharbeit soll das Thema "Inwiefern fördert eine Lerntheke das selbstständige Lernen in einer Realschulklasse der Jahrgangsstufe 5 im Fach Mathematik innerhalb der Einheit Größen" herausgearbeitet werden. Konkret werde ich SuS einer Realschulklasse der Jahrgangsstufe 5 eine Lerntheke zum Thema Größen anbieten. Zudem werde ich untersuchen, inwieweit sie dieses Angebot selbstständig nutzen und wie effektiv sie sich mit dieser Methode auf die bevorstehende Mathearbeit vorbereiten. Ich habe mich bewusst für diese Methode entschieden, da die Lerntheke eine gute Methode ist, die Selbstständigkeit der SuS zu fördern. Auch bietet diese Methode eine Vielzahl an Differenzierungsmöglichkeiten, da man den SuS Aufgaben mit verschiedenen Anforderungsstufen bereitstellen kann. SuS die noch mehr Übung auf dem Basislevel benötigen, können weitere Aufgaben lösen, während beispielsweise stärkere SuS schon schwierigere Aufgaben lösen können. Mit dieser Methode kann man also jedes Kind optimal fördern. Ich möchte den SuS durch die vorhandene Offenheit ermöglichen, an den Aufgaben selbstständig zu arbeiten, die ihnen noch schwer fallen, sodass ihre Defizite dahingehend ausgeglichen werden können.

Meine Lerngruppe in der 5. Realschulklasse im Fach Mathematik ist sehr heterogen. Im Unterricht zeigt sich häufig, dass einige Schülerinnen und Schüler die Hausaufgaben bzw. die Aufgaben gut verstanden haben. Einige SuS teilen mir aber auch oft mit, dass sie die Aufgaben gar nicht verstanden haben. Auch zeigen mir einige SuS gar nicht erst die Hausaufgaben mit der Begründung, dass sie keine Zeit hatten, die Hausaufgaben zu erledigen. Damit ich den SuS, die noch Schwierigkeiten haben, wenigstens noch einmal etwas erklären kann, lasse ich oft zu Beginn der Mathestunde ähnliche Übungsaufgaben an der Tafel bearbeiten und erkläre alles noch einmal Schritt für Schritt. Dabei fällt mir oft auf, dass einige SuS die Aufgaben sehr schnell bearbeiten, während andere SuS gerade erst mit der Bearbeitung der Aufgaben begonnen haben. Auch gibt es schon die ersten Meldungen und auch Aussagen wie: "Ich bin schon fertig.", "Ich habe keine Lust, die Aufgaben zu machen.", "Ich kann das schon, warum muss ich die nochmal machen?" Schnell bin ich als Lehrkraft mit solchen Situationen überfordert und stelle mir oft die Frage, wie man in einer so heterogenen Gruppe allen SuS gerecht werden und diese Herausforderungen bewältigen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. AKTUELLE SITUATION IM MATHEMATIKUNTERRICHT

3. INDIVIDUELLE FÖRDERUNG

3.1 WAS IST INDIVIDUELLES FÖRDERN?

3.2 MÖGLICHKEITEN DER DIFFERENZIERUNG

4. DIE LERNTHEKE

4.1 WAS IST EINE LERNTHEKE?

4.2 WAS IST BEI DER PLANUNG EINER LERNTHEKE ZU BEACHTEN?

4.3 VOR- UND NACHTEILE EINER LERNTHEKE

5. SELBSTEINSCHÄTZUNGSBÖGEN UND CHECKLISTEN ZUR STRUKTURIERUNG DER LERNPROZESSE

6. PLANUNG DER UNTERRICHTSREIHE

6.1 DIE LERNGRUPPE

6.1.1. Beschreibung der Lerngruppe durch die LiV

6.1.2 Analyse der Selbsteinschätzung der SuS

6.2 ZIEL DER STUNDE

6.3 DIDAKTISCHE ÜBERLEGUNG ZUR PLANUNG DER LERNTHEKE

6.4 METHODISCHE ÜBERLEGUNG ZUR PLANUNG DER LERNTHEKE

6.5 DURCHFÜHRUNG DER LERNTHEKE

7. REFLEXION DER LERNTHEKENARBEIT

7.1 EINSCHÄTZUNG DER LIV

7.2 EINSCHÄTZUNG DURCH DIE SUS

8. FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Facharbeit untersucht die Wirksamkeit der Lerntheke als Methode zur Förderung des selbstständigen Lernens sowie als Instrument zur individuellen Differenzierung im Mathematikunterricht einer 5. Realschulklasse innerhalb der Einheit „Größen“.

  • Förderung der Selbstständigkeit durch offene Lernarrangements
  • Individualisierung im heterogenen Mathematikunterricht
  • Einsatz von Selbsteinschätzungsbögen und Checklisten zur Lernstrukturierung
  • Effektivität der Lerntheke als Vorbereitung auf Klassenarbeiten

Auszug aus dem Buch

4.1 Was ist eine Lerntheke?

Die Lerntheke zählt neben der Stationenarbeit, der Freiarbeit, dem Lernzirkel, der Lernwerkstatt und der Wochenplanarbeit zu den offenen Unterrichtsmethoden.25

Solche offenen Lernsituationen bieten den SuS viele Freiräume und somit auch die Möglichkeit möglichst effektiv und selbstständig zu handeln und ihr Lernen selbst zu organisieren. Durch eine freie Aufgabenwahl und die Bestimmung des eigenen Lerntempos ist im Unterricht auch eine erhöhte Individualisierung und Differenzierung möglich.26 Der Grad der Mit- bzw. Selbstbestimmung wird hier auch zum entscheidenden Kriterium: je freier die Schüler entscheiden dürfen, wann sie was und wie sie lernen, umso offener kann ein Unterricht beurteilt werden.27 Man kann also sagen, dass wenn die SuS sich für die Aufgabenstellungen oder den Materialien interessieren und entscheiden, auch die Aneignung von Fähigkeiten und Fertigkeiten eher und leichter gelingt. Die SuS nehmen bei dieser Methode also eine wichtige Rolle ein, da sie selbstständig und in beliebiger Abfolge entscheiden, welche Aufgaben gelernt werden.28

Somit kann man die Motivation der SuS steigern, sich mit einem Sachverhalt zu beschäftigen. Dennoch sollte man sich dessen bewusst sein, dass es noch Lernende gibt, die trotzdem keine Lust haben etwas zu lernen und sich vorab überlegen, wie man diese SuS dann integriert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der heterogenen Klassensituation und der Zielsetzung der Arbeit, die Lerntheke als Methode zur Förderung der Selbstständigkeit und Differenzierung zu evaluieren.

2. AKTUELLE SITUATION IM MATHEMATIKUNTERRICHT: Analyse der Herausforderungen durch Heterogenität und Leistungsunterschiede im Mathematikunterricht basierend auf einschlägigen Studien.

3. INDIVIDUELLE FÖRDERUNG: Theoretische Herleitung und Bedeutung der individuellen Förderung sowie Möglichkeiten der inneren Differenzierung zur Optimierung von Lernchancen.

4. DIE LERNTHEKE: Definition der Lerntheke als offene Unterrichtsmethode, Anforderungen an die Planung, Gestaltung und Gegenüberstellung von Chancen und Risiken.

5. SELBSTEINSCHÄTZUNGSBÖGEN UND CHECKLISTEN ZUR STRUKTURIERUNG DER LERNPROZESSE: Erläuterung der Bedeutung von Diagnosetools zur Förderung der Eigenverantwortung und Transparenz der Lernfortschritte.

6. PLANUNG DER UNTERRICHTSREIHE: Dokumentation der konkreten Unterrichtsplanung, inklusive Lerngruppenanalyse, Zielsetzungen sowie methodisch-didaktischer Überlegungen.

7. REFLEXION DER LERNTHEKENARBEIT: Auswertung der Implementierung aus Sicht der Lehrkraft sowie Feedbackanalyse der Schüler zur Wirksamkeit der Methode.

8. FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung des Vorhabens und Ausblick auf die zukünftige Anwendung der Lerntheke im Unterrichtsalltag.

Schlüsselwörter

Lerntheke, Mathematikunterricht, individuelle Förderung, Selbstständigkeit, Differenzierung, Heterogenität, Größen, Selbsteinschätzung, Checkliste, offener Unterricht, Lernprozesse, Klassenarbeit, Sekundarstufe, Kompetenzorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit?

Die Arbeit untersucht den Einsatz einer Lerntheke im Mathematikunterricht einer 5. Realschulklasse, um die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler beim Thema „Größen“ zu fördern.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf individueller Förderung in heterogenen Lerngruppen, der praktischen Umsetzung offener Unterrichtsmethoden und der Bedeutung von Selbstdiagnose-Instrumenten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es herauszufinden, inwiefern die Methode der Lerntheke das selbstständige Lernen strukturiert und sich als effektive Vorbereitung für bevorstehende Klassenarbeiten eignet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine pädagogische Facharbeit, die eine theoretische Fundierung mit einer praktischen Unterrichtsreihe sowie einer anschließenden Reflexion und Analyse der Ergebnisse verbindet.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block zu Differenzierung und Lerntheken sowie einen praktischen Block, in dem die konkrete Planung, die Lerngruppenbeschreibung und die reflexive Auswertung der Durchführung dargestellt werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich besonders durch Begriffe wie Lerntheke, Selbstständigkeit, Differenzierung, heterogene Lerngruppen und individuelle Förderung charakterisieren.

Wie gehen die Schüler mit den Fehlern während der Lerntheke um?

Die Arbeit unterstreicht die Wichtigkeit einer Fehlerkultur, bei der Schüler mithilfe von Lösungen ihre Arbeit eigenständig kontrollieren, Fehler korrigieren und diese reflektieren.

Welche Rolle spielen Selbsteinschätzungsbögen für den Lernprozess?

Sie dienen dazu, dass Schüler ihr Vorwissen und ihre Kompetenzen zu Beginn selbst bewerten, wodurch Stärken und Schwächen sichtbar werden und der Lernprozess individuell gesteuert werden kann.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Selbstständiges Lernen im Fach Mathematik. Förderung durch eine Lerntheke (5. Klasse Mathematik, Realschule)
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
1,3
Autor
Alev Günes (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
31
Katalognummer
V1417616
ISBN (eBook)
9783346968753
ISBN (Buch)
9783346968760
Sprache
Deutsch
Schlagworte
individuelle Förderung Differenzierung Lerntheke Mathematik Unterrichtsreihe Checklisten Selbsteinschätzungsbögen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alev Günes (Autor:in), 2021, Selbstständiges Lernen im Fach Mathematik. Förderung durch eine Lerntheke (5. Klasse Mathematik, Realschule), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1417616
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Leseprobe aus  31  Seiten
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