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Der Einsatz von instruierten Gesten als schulische Lernmethode. Embodiment

Titel: Der Einsatz von instruierten Gesten als schulische Lernmethode. Embodiment

Hausarbeit , 2023 , 18 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Kognitive Psychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Gesten als lernbegleitendes Mittel werden immer häufiger als Lernmethode in der Schule eingesetzt und können die Vermittlung komplexer und abstrakter Inhalte unterstützen. Neben der Frage nach dem Potenzial von Handgesten bei kognitiven Prozessen wird erforscht, welche Art von Gesten konkret einen positiven Effekt verstärken kann. Die vorliegende Studie untersucht, ob die Verwendung instruierter ikonischer Handgesten bei der Lehre von abstraktem Schulwissen, eine bessere Leistung und eine verringerte kognitive Belastung bei Schüler*innen bewirken kann. Dabei wurden zwei Schülergruppen der achten Klasse miteinander verglichen, bei denen der gleiche Inhalt mit einem Unterschied in der Art der Instruktion vermittelt wurde. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Schüler*innen durch den Einsatz ikonischer Handgesten Vorteile in Bezug auf Leistung und kognitive Belastung haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Zusammenfassung

2 Einleitung

3 Literaturüberblick

4 „Using iconic hand gestures in teaching a year 8 science lesson“

4.1 Einleitung

4.2 Experiment

4.3 Hypothesen

4.4 Teilnehmende

4.5 Messinstrumente

4.6 Methodik

5 Ergebnisse

5.1 Primäre Analyse- Verständnisabfrage

5.2 Sekundäre Analyse - kognitive Belastung und Aufgabenschwierigkeit

6 Methodenkritik

7 Fazit

8 Forschungsvorschlag

8.1 Methodik

8.2 Erwartete Ergebnisse

8.3 Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von instruierten ikonischen Handgesten als didaktisches Werkzeug, um abstraktes naturwissenschaftliches Wissen effektiver zu vermitteln und die kognitive Belastung von Schülerinnen und Schülern zu senken.

  • Grundlagen der Embodied Cognition Theory (ECT)
  • Einfluss von ikonischen gegenüber deiktischen Gesten auf den Wissenserwerb
  • Anwendung der Cognitive Load Theory (CLT) im instruktionalen Kontext
  • Empirischer Vergleich zweier Lehrmethoden in einem Chemie-Kuriculum
  • Analyse von Leistungsniveaus und kognitiver Belastung

Auszug aus dem Buch

4 „Using iconic hand gestures in teaching a year 8 science lesson“

Die folgend präsentierte Studie geht der Frage nach, welche Funktion spezifisches, gestengesteuertes Lernen beim Verständnis von chemischem Schulwissen übernimmt. Unter der Annahme, dass Gesten Informationen in die kognitive Kodierung einer Aufgabe einfließen lassen, wurden zwei Arten von Gesten definiert und auf ihre Unterschiede untersucht: Deiktische und Ikonische Gesten.

Deiktische Gesten sind wichtige Elemente in einem spezifischen Kontext und entstehen aus spontanen Körperbewegungen. Dazu zählt das Zeigen auf Objekte, die Körperhaltung oder die Blickrichtung, welche das Verständnis der gesprochenen Worte vertiefen und ergänzen kann. Im Gegensatz dazu sind ikonische Gesten weniger kontextabhängig und vermitteln Informationen mit zusätzlichen bildlichen Bedeutungen. Die Lehrkraft kann „exponentiell“ sagen und dabei eine Kurvenform in die Luft zeichnen. Durch ikonische Gesten können abstrakte und komplizierte Konzepte visualisiert werden und so den Prozess der Wissensgenerierung unterstützen (Kelly et al., 1999). Insgesamt können sowohl deiktische als auch ikonische Gesten dazu beitragen, Informationen während der Kommunikation zu unterstützen und zu ergänzen. Deiktische Gesten betonen die räumlichen Beziehungen zwischen Objekten und Personen, während ikonische Gesten visuelle und bildliche Repräsentationen verwenden, um Konzepte zu verdeutlichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Zusammenfassung: Die Arbeit gibt einen Überblick über die Untersuchung zur Wirksamkeit ikonischer Handgesten im Chemieunterricht bei Schülern der achten Klasse.

2 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Embodiments und die Relevanz des Körpers als integraler Bestandteil des Denkprozesses.

3 Literaturüberblick: Hier werden wissenschaftliche Vorarbeiten zu sensomotorischen Prozessen und der kognitiven Entlastung durch Gesten sowie die theoretischen Bezugsrahmen (EEP und CLT) dargelegt.

4 „Using iconic hand gestures in teaching a year 8 science lesson“: Das Kapitel strukturiert das durchgeführte Experiment in einer Chemiekalsse hinsichtlich Methodik, Zielgruppendefinition und Messinstrumenten.

5 Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass Schüler, die mit ikonischen Gesten instruiert wurden, eine bessere Leistung zeigten und das Lernen subjektiv als leichter empfanden.

6 Methodenkritik: Kritisch wird reflektiert, dass Faktoren wie das Vorwissen oder die Neuheit der Methode einen Einfluss auf die Ergebnisse gehabt haben könnten und weitere Forschung notwendig ist.

7 Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Ergebnis ab, dass die Kombination aus Lehrmethoden und gezielten Gesten das Verständnis komplexer Inhalte signifikant fördern kann.

8 Forschungsvorschlag: Abschließend werden Ansätze für zukünftige Studien formuliert, um die Wirksamkeit von Gesten in verschiedenen Fächern und Altersstrukturen zu vertiefen.

Schlüsselwörter

Ikonische Gesten, Handgesten, Embodiment, Kognitive Belastung, Cognitive Load Theory, Chemieunterricht, Schulwissen, Arbeitsgedächtnis, Lernmethode, Instruktionsdesign, Wissensvermittlung, Kognitionswissenschaft, Teilchentheorie, Brownsche Molekularbewegung, Lernprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, ob der bewusste Einsatz von handbegleitenden Gesten durch Lehrkräfte dazu beitragen kann, abstrakte naturwissenschaftliche Inhalte verständlicher zu vermitteln.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Embodied Cognition Theory, die Cognitive Load Theory und deren Anwendung in einem schulpädagogischen Kontext für den naturwissenschaftlichen Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu analysieren, ob ikonische Handgesten die Leistung von Achtklässlern im Fach Chemie verbessern und die kognitive Belastung während des Lernvorgangs reduzieren können.

Welche methodischen Ansätze kommen zum Einsatz?

Es wurde ein experimentelles Design mit zwei Vergleichsgruppen gewählt, wobei eine Gruppe mit spezifisch geplanten ikonischen Gesten unterrichtet wurde, während die andere Gruppe traditionelle Lehrmethoden erfuhr.

Was wird im Hauptteil der Arbeit analysiert?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Durchführung des Chemie-Experiments, der statistischen Auswertung von Verständnisabfragen und der Messung der subjektiven kognitiven Belastung mittels ANCOVA-Design.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Besonders prägend sind Begriffe wie ikonische Gesten, kognitive Entlastung, Arbeitsgedächtnis sowie die Theorie des biologisch primären und sekundären Wissens.

Müssen Schüler die Gesten aktiv selbst ausführen oder nur beobachten?

Die Studie untersuchte den Effekt durch die Lehrkraft, wobei die Schüler in der Experimentalgruppe explizit dazu ermuntert wurden, die gezeigten ikonischen Gesten zur Unterstützung der Wissensaufnahme nachzuahmen.

Wie wurde die kognitive Belastung der Schüler gemessen?

Die Erhebung erfolgte mittels einer neunstufigen Selbsteinschätzungsskala basierend auf der Methodik von van Gog et al. (2011), bei der die empfundene Schwierigkeit des Lernstoffs quantifiziert wurde.

Was bedeutet der in der Arbeit erwähnte Begriff des „visuell-räumlichen Notizblocks“?

Als Teil des Arbeitsgedächtnis-Modells nach Baddeley dient dieser Bereich der vorübergehenden Speicherung räumlicher Informationen, welche für die Interpretation von Gesten als kritisch angesehen wird.

Welche Einschränkungen werden zur Studie genannt?

Die Studie ist durch eine kleine Stichprobengröße limitiert, zudem lässt sich der positive Lerneffekt nicht eindeutig von der Neuheit der Instruktionsmethode trennen, was weitere Analysen erforderlich macht.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einsatz von instruierten Gesten als schulische Lernmethode. Embodiment
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Veranstaltung
Kognitionswissenschaftliches Prosemianar
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
18
Katalognummer
V1417064
ISBN (eBook)
9783346968593
ISBN (Buch)
9783346968609
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Embodiment Gestengesteuertes Lernen Kognitionswissenschafen Gesten Lernmethode
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Der Einsatz von instruierten Gesten als schulische Lernmethode. Embodiment, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1417064
Blick ins Buch
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