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Die Schöpfung und Entstehung der Welt und des Kosmos durch den schöpferischen Akt Gottes

Titel: Die Schöpfung und Entstehung der Welt und des Kosmos durch den schöpferischen Akt Gottes

Hausarbeit , 2018 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Franziska Jarszick (Autor:in)

Theologie - Biblische Theologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Schöpfung und Entstehung der Welt sowie des gesamten Kosmos durch den schöpferischen Akt Gottes.

Bevor auf das biblische und theologische Verständnis bezüglich der Entstehung der Welt eingegangen wird, sollten zunächst die Begrifflichkeiten "Schöpfung", "Himmel" und "Erde" geklärt werden. Dies scheint besonders wichtig, da es heutzutage verschiedene Auffassungen und Theorien mit Blick auf diese Begrifflichkeiten sowie das Verständnis der Weltentstehung gibt.
Im Anschluss daran werden die beiden verschiedenen biblischen Schöpfungserzählungen thematisch gegenübergestellt. Da diese durch unterschiedliche Quellen und zu unterschiedlichen Zeiten entstanden sind und dementsprechend ein unterschiedliches Schöpfungsverständnis aufweisen, sollten vor allem die Unterschiede dieser beiden Erzählungen deutlich gemacht werden, da diese bezüglich einiger thematischer Punkte variieren. Dies gilt vor allem für das Gottesbild und das Menschenverständnis.

In einem weiteren Schritt sollen die Herausforderungen des Schöpferglaubens im heutigen Zeitalter deutlich gemacht werden, da der Glaube an einen Schöpfergott häufig auf Kritik stößt. Vor allem die Erkenntnisse der Kosmologie, darunter die Urknall-Theorie, und die der Biologie, insbesondere die Werke Darwins, brachten Kontroversen auf und ließen den Glauben an Gott als Schöpfer von Himmel und Erde oftmals in einem Licht der Sinnlosigkeit erscheinen. Daher scheint es wichtig, diese Theorien und Erkenntnisse inhaltlich aufzugreifen und im Hinblick auf den christlichen Glauben an einen Schöpfergott zu interpretieren und neu zu verstehen. Weiterhin soll der wissenschaftliche Gedanke sowohl der Evolution als auch der Entwicklung der Welt dem biblischen Verständnis von der Erschaffung der Welt durch Gott gegenübergestellt werden.

Am Ende gilt es mit einem Fazit der Hausarbeit abzuschließen, in dem die wichtigsten Punkte thematisch zusammengefasst und nochmal kurz dargestellt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was heißt „Schöpfung“?

3. Was heißt „Himmel“ und „Erde“?

4. Zwei verschiedene Schöpfungserzählungen

4.1. Die jüngere Schöpfungserzählung

4.2. Die ältere Schöpfungserzählung

4.3. Die theologische Aussage der beiden Schöpfungserzählungen

5. Herausforderungen des Schöpfungsglaubens

5.1. Glauben an den Schöpfergott im Zeitalter der Kosmologie

5.2. Glauben an den Schöpfergott im Zeitalter der Biologie

5.3. Erschaffung und Evolution

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das christliche Schöpfungsverständnis vor dem Hintergrund moderner naturwissenschaftlicher Erkenntnisse aus Kosmologie und Biologie. Das primäre Ziel ist es, den Schöpfungsglauben trotz verbreiteter Kritik und wissenschaftlicher Theorien (wie der Urknall-Theorie und Evolution) als sinnstiftend und aktuell zu erweisen sowie die biblischen Schöpfungstexte theologisch neu zu interpretieren.

  • Verständnis der biblischen Begriffe Schöpfung, Himmel und Erde
  • Vergleichende Analyse der Priesterschrift und der jahwistischen Schöpfungserzählung
  • Theologische Auseinandersetzung mit kosmologischen Entstehungsmodellen
  • Debatte um das Verhältnis von biologischer Evolution und Schöpfergotteswirken
  • Synthese von wissenschaftlichem Weltmodell und christlichem Glaubensvertrauen

Auszug aus dem Buch

3. Was heißt „Himmel“ und „Erde“?

Bei den Ausdrücken „Himmel“ und „Erde“ handelt es sich um Begriffe aus dem christlichen Credo, die nichts Anderes damit bezeichnen, als dass, was die Menschheit heutzutage unter Kosmos oder auch unter Universum versteht. In der Antike jedoch herrschte noch ein ganz anderes Weltverständnis, welches auch als „geozentrisches Weltbild“ bekannt ist. Dieses Weltbild beschreibt die Erde als eine Art Scheibe inmitten von Wassern, welche unterhalb von Säulen gehalten wird, um nicht einzubrechen. Über der Erde als Scheibe gibt es den Raum, der „Himmel“ genannt wird. Er wird beschrieben und verstanden als ein festes Gewölbe, der das Wasser oberhalb dieses Gewölbes daran hindern muss, durch das Gewölbe durchzubrechen und die Erde zu überfluten.

Fing es jedoch an zu regnen, so wurde dieses Ereignis dem antiken Weltbild zufolge so verstanden, dass Gott der Herr die sogenannten „Schleusen des Himmels“ öffnete. Mit dem Ausdruck „Schöpfung des Himmels und der Erde“ wird somit deutlich, dass nicht nur Gottes Schöpfungswerk bekannt wird, „sondern auch der damit entstandene Raum seiner Herrschaft, seines Waltens und seiner Nähe, kurz ‚göttliche Bereich‘.“ Laut der Bibel gilt dabei der Himmel als der Wohnort Gottes. Von dort kann er die Menschen sehen, zu ihnen sprechen und handeln. Von dort kann er herabsteigen und zu ihnen in Kontakt treten. Der „Himmel“ meint also konkret „den – unräumlichen – Ort seines Wohnens und In-sich-Seins“, die „Erde“ ist der unräumliche Ort „seines Wirkens und seiner Selbstmitteilung“. Beide Orte gelten hier als belebt: „der Himmel durch Wesen, denen die Verherrlichung und Anbetung Gottes obliegt – die Engel -, die Erde durch die Adressaten der göttlichen Vorhersehung und Vatergüte, aber auch seiner Selbstzuwendung.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Weltschöpfung und Darlegung der Zielsetzung, biblische Narrative mit modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu kontextualisieren.

2. Was heißt „Schöpfung“?: Erläuterung des hebräischen Begriffs „bara“ und der theologischen Vorstellung eines guten, liebevollen Zusammenhanges zwischen Gott und seinem Geschöpf.

3. Was heißt „Himmel“ und „Erde“?: Erörterung der biblischen Begriffe im Kontext antiker Weltbilder und deren heutiger Entsprechung als Raum göttlicher Präsenz und Wirkung.

4. Zwei verschiedene Schöpfungserzählungen: Gegenüberstellung der priesterschriftlichen und jahwistischen Erzählung unter besonderer Berücksichtigung der unterschiedlichen Menschenbilder und Schöpfungsmodi.

4.1. Die jüngere Schöpfungserzählung: Analyse der priesterlichen Schöpfungserzählung durch das Wort Gottes und ihre Strukturierung mittels des Siebentage-Schemas.

4.2. Die ältere Schöpfungserzählung: Untersuchung des jahwistischen Textes, der die Formung des Menschen aus Erde betont und dessen zentralen Stellenwert in der Schöpfung hervorhebt.

4.3. Die theologische Aussage der beiden Schöpfungserzählungen: Zusammenfassung der Kernaussage, dass Gott als souveränes Subjekt hinter allem Seienden steht, unabhängig von der exakten erzählerischen Abfolge.

5. Herausforderungen des Schöpfungsglaubens: Diskussion über die Spannung zwischen dem biblischen Schöpfungsglauben und der modernen Kritik durch wissenschaftliche Weltbilder.

5.1. Glauben an den Schöpfergott im Zeitalter der Kosmologie: Untersuchung, ob die Urknall-Theorie den Glauben an einen Schöpfergott ausschließt oder als Bestätigung eines Urgrundes dienen kann.

5.2. Glauben an den Schöpfergott im Zeitalter der Biologie: Reflexion über die Ambivalenz von Biologie und Evolution im Hinblick auf die Frage nach Gott als „Spielmacher“ mit eigenen Regeln.

5.3. Erschaffung und Evolution: Detaillierte Betrachtung des Konflikts seit Charles Darwin und der Versuch, Erschaffung und Entwicklung theologisch als komplementär zu begreifen.

6. Fazit: Zusammenfassende Bestätigung, dass der Schöpfungsglaube trotz wissenschaftlicher Diskurse eine zentrale Quelle für das Grundvertrauen und die Sinnfindung des Menschen bleibt.

Schlüsselwörter

Schöpfung, Gott, Schöpfergott, Priesterschrift, Jahwist, Evolution, Urknall, Weltbild, Anthropologie, Imago Dei, Creatio continua, Theologie, Naturwissenschaft, Sinnstiftung, Glaube.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theologischen Deutung der Schöpfung der Welt durch Gott und dem Spannungsfeld zwischen biblischen Erzählungen und modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das biblische Verständnis von Himmel und Erde, die Analyse der zwei Schöpfungserzählungen des Alten Testaments sowie die Herausforderungen moderner Kosmologie und Biologie für den Glauben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu zeigen, dass der Glaube an einen Schöpfergott nicht im Widerspruch zu wissenschaftlichen Theorien stehen muss, sondern eine sinnstiftende Deutung für das menschliche Leben und die Weltentstehung bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die exegetische Analyse biblischer Texte in Kombination mit einer dogmatischen Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Theorien, um diese theoretisch-theologisch zu vermitteln.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung biblischer Schöpfungstexte und die kritische Auseinandersetzung mit der Urknall-Theorie, der Evolution und der Frage nach der Sinnhaftigkeit im modernen Weltbild.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Schöpfung, Evolution, Schöpfergott, biblische Exegese, Creatio continua und das Spannungsfeld zwischen Glauben und Naturwissenschaft definiert.

Inwiefern unterscheidet sich die Priesterschrift von der jahwistischen Erzählung?

Während die Priesterschrift die Schöpfung durch Gottes Wort und ein systematisches Tagesschema betont, fokussiert die jahwistische Erzählung auf die händische Formung des Menschen aus der Erde und dessen hervorgehobene Rolle.

Wie positioniert die Arbeit Gott gegenüber dem Evolutionsprozess?

Der Autor argumentiert, dass Evolution und Schöpfung einander nicht ausschließen, indem er Evolution als eine andauernde Schöpfung (Creatio continua) Gottes betrachtet, die den kreativen Prozess erst ermöglicht.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Schöpfung und Entstehung der Welt und des Kosmos durch den schöpferischen Akt Gottes
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta  (Institut für Katholische Theologie)
Veranstaltung
Was wir glauben. Einführung in die großen Themen des christlichen Glaubens und der Dogmatik
Note
1,0
Autor
Franziska Jarszick (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
22
Katalognummer
V1416226
ISBN (eBook)
9783346964861
ISBN (Buch)
9783346964878
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schöpfung entstehung welt kosmos gottes
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franziska Jarszick (Autor:in), 2018, Die Schöpfung und Entstehung der Welt und des Kosmos durch den schöpferischen Akt Gottes, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1416226
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Leseprobe aus  22  Seiten
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