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Männlichkeitsforschung. Gewaltbegriff nach Bourdieu, Konzept der hegemonialen Männlichkeit nach Connell

Titel: Männlichkeitsforschung. Gewaltbegriff nach Bourdieu, Konzept der hegemonialen Männlichkeit nach Connell

Hausarbeit , 2022 , 13 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Philipp Zimmermann (Autor:in)

Geschlechterstudien / Gender Studies

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

»Es ist ein Junge!«, ruft die Hebamme aus, als das Kind das Licht der Welt erblickt. Erfreut über die geglückte Geburt, teilt sie den erschöpften Eltern das Geschlecht des Neugeborenen mit, das sie durch einen raschen Blick festgestellt hat. Doch der Ausruf ist mehr als eine Feststellung. Denn er ordnet das neugeborene Kind einer bestimmten Gruppe von Menschen zu, und er ist zugleich eine Anweisung: »Sei ein Junge!«, erfülle die entsprechenden Bedingungen und Erwartungen in größtmöglicher Vollkommenheit. (Martschukat & Stieglitz, 2005, S.7)
Das Zitat aus dem Buch „Es ist ein Junge!“ von Jürgen Martschukat und Olaf Stieglitz verdeutlicht die auch heute noch große Relevanz des Geschlechtes in unserer Gesellschaft. Mit dem Begriff der „Frauenforschung“ können die meisten etwas anfangen, ganz im Gegensatz zur „Männerforschung“. Daher versucht diese Arbeit die Frage zu beantworten, wie viel und was eigentlich wissenschaftliche Quellen über Männlichkeit herausgefunden haben und mit welchen Themen sich diese Wissenschaften momentan befassen.
Daher wird im ersten Teil dieser Arbeit erläutert was der Begriff „Männlichkeitsforschung“ beschreibt, welche weiteren Formen es von „Männlichkeitsforschung“ gibt und was deren Unterschiede sind.
Im späteren Teil dieser Arbeit wird die Entstehungsgeschichte der Männlichkeitsforschung beleuchtet und zwei interessante Konzepte aus ihrem Forschungsbereich vorgestellt.
Im letzten Teil wird, bevor ein Fazit gezogen wird, die Erkenntnisse der Männlichkeitsforschung mit der empirischen Realität verglichen, um herauszufinden, ob sich diese widersprechen oder zusammenpassen und es wird ein Blick darauf geworfen, welche Sicht die Frauenforschung auf die Männlichkeit und die Männlichkeitsforschung hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen von Männlichkeitsforschung

2.1 Die Männlichkeitsforschung

2.2 Die feministische Männlichkeitsforschung

2.3 Die kritische Männerforschung

2.4 Die maskulinische Männerforschung

3 Geschichte der Männlichkeitsforschung

4 Der Gewaltbegriff nach Bourdieu

5 Das Konzept der hegemonialen Männlichkeit nach Connell

6 Männlichkeit und Männlichkeitsforschung im Blick der Frauenforschung

7 Männlichkeitsforschung in der empirischen Realität

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Männlichkeitsforschung auseinander, um zu eruieren, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse über Männlichkeit vorliegen und mit welchen Thematiken sich die Forschung befasst. Dabei steht die Untersuchung der theoretischen Grundlagen sowie deren Abgleich mit der empirischen Realität, insbesondere im Kontext von männlicher Gewalt, im Zentrum der Forschungsfrage.

  • Definitionen und Strömungen der Männlichkeitsforschung
  • Historische Entwicklung der Forschungsdisziplin
  • Theoretische Auseinandersetzung mit dem Gewaltbegriff nach Bourdieu
  • Das Konzept der hegemonialen Männlichkeit von Raewyn Connell
  • Schnittstellen und Perspektiven der Frauenforschung
  • Empirische Validierung von Männlichkeitskonstrukten

Auszug aus dem Buch

Die maskulinische Männerforschung

„Die maskulinische Männerforschung propagiert eine konservative, patriarchale Auffassung von Männlichkeit. Sie tritt in den USA und seit den 90er Jahren und später auch in Deutschland, als pro‐maskuline, sog. mythopoetische Bewegung auf. Ihre bekanntesten Vertreter […] sehen Männer als Opfer des Feminismus und plädieren für männerbündisch organsierte Gruppen, um die eigene „authentische Männlichkeit“ wieder zu leben.

Diese sehen sie im Mythos des „wilden Mannes“ verkörpert. Durch Initiationsriten und ein archaisches Verständnis von Männlichkeit sollen diese Anteile neu entdeckt werden.“ (Kroll, 2002, S. 249)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Relevanz der Geschlechterrollen in der Gesellschaft und Darlegung der Zielsetzung der Arbeit.

2 Definitionen von Männlichkeitsforschung: Differenzierung verschiedener Forschungsansätze wie der feministischen, kritischen und maskulinischen Männerforschung.

3 Geschichte der Männlichkeitsforschung: Darstellung der Entstehung des Forschungsbereichs ausgehend von den sozialen Bewegungen der 70er und 80er Jahre.

4 Der Gewaltbegriff nach Bourdieu: Analyse der theoretischen Betrachtung von Gewalt als strukturelle und symbolische Komponente männlicher Herrschaft.

5 Das Konzept der hegemonialen Männlichkeit nach Connell: Erläuterung der Bedeutung von Dominanzverhältnissen und Machtansprüchen in der Maskulinitätstheorie.

6 Männlichkeit und Männlichkeitsforschung im Blick der Frauenforschung: Reflexion über die historische Perspektive der Frauenforschung auf den Mann und die Entwicklung zu einem geschlechterübergreifenden Diskurs.

7 Männlichkeitsforschung in der empirischen Realität: Abgleich theoretischer Modelle mit empirischen Daten, fokussiert auf das Thema männliche Gewalt gegen Frauen.

8 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Notwendigkeit einer empirisch fundierten Männlichkeitsforschung zur Überwindung von Machtstrukturen.

Schlüsselwörter

Männlichkeitsforschung, Gender Studies, hegemoniale Männlichkeit, Bourdieu, Connell, Maskulinität, Gewaltbegriff, Patriarchat, feministische Forschung, Männerforschung, Geschlechterrolle, Identität, Sozialisation, Machtstrukturen, Gewaltprävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht über die Disziplin der Männlichkeitsforschung, ihre theoretischen Ansätze, deren historische Entwicklung sowie deren Relevanz für aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Definitionen verschiedener Männerbilder, die Gewaltforschung, hegemoniale Machtstrukturen und der fachliche Diskurs zwischen Männer- und Frauenforschung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, wie viel wissenschaftliches Wissen über Männlichkeit generiert wurde und inwieweit diese theoretischen Ansätze mit der heutigen empirischen Realität übereinstimmen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich primär um eine theoretische Literaturanalyse, die verschiedene soziologische und geschichtswissenschaftliche Konzepte sowie empirische Studien zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den grundlegenden Begriffsdefinitionen die Theorien von Bourdieu (Gewaltbegriff) und Connell (hegemoniale Männlichkeit) detailliert diskutiert sowie der Dialog mit der Frauenforschung beleuchtet.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Männlichkeitsforschung, Hegemonie, Gewalt und Gender Studies geprägt, die den analytischen Rahmen abstecken.

Wie definiert die maskulinische Männerforschung Männlichkeit?

Diese Strömung definiert Männlichkeit konservativ und patriarchal, lehnt den Feminismus ab und sucht im Mythos des „wilden Mannes“ eine vermeintlich authentische männliche Identität.

Worin liegt die Bedeutung des Gewaltdreiecks von Galtung im Text?

Es dient dazu, Gewalt umfassend zu klassifizieren und nicht nur als exzessiven Akt, sondern in den Formen direkte, strukturelle und kulturelle Gewalt als Bedingung gesellschaftlicher Ungleichheit zu identifizieren.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Männlichkeitsforschung. Gewaltbegriff nach Bourdieu, Konzept der hegemonialen Männlichkeit nach Connell
Hochschule
Hochschule Ravensburg-Weingarten
Veranstaltung
Gender
Note
1,6
Autor
Philipp Zimmermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
13
Katalognummer
V1406217
ISBN (eBook)
9783964877765
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Männer Männlichkeit Männlichkeitsforschung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp Zimmermann (Autor:in), 2022, Männlichkeitsforschung. Gewaltbegriff nach Bourdieu, Konzept der hegemonialen Männlichkeit nach Connell, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1406217
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Leseprobe aus  13  Seiten
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