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Die Einführung der Selbstbedienung in Deutschland aus der Sicht der Kunden und Händler. Revolution durch den Kunden oder Diktat des Handels?

Title: Die Einführung der Selbstbedienung in Deutschland aus der Sicht der Kunden und Händler. Revolution durch den Kunden oder Diktat des Handels?

Term Paper , 2013 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jan Hilt (Author)

Business economics - Trade and Distribution

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In dieser Hausarbeit zum Thema „Selbstbedienung in Deutschland" wird auf die Frage eingegangen werden, ob die Einführung der Selbstbedienung in Deutschland eine vom Kunden oder vom Handel gewollte Revolution war und wer am Ende davon profitierte. Dabei soll davon ausgegangen werden, dass die Einführung der Selbstbedienung in Deutschland erst zögerlich angenommen wurde. Zuerst soll sich damit beschäftigt werden, um was es sich bei der Selbstbedienung und Selbstbedienungsläden handelt und wie diese sich in Deutschland verbreitet haben. Dann soll sich mit dem Konsumenten und dessen Reaktionen auf die Einführung der Selbstbedienung auseinandergesetzt werden, wobei der Wandel von anfänglicher Skepsis zur Akzeptanz in den Mittelpunkt tritt. Das Gleiche soll dann auch aus der Sicht der Verkäufer geschehen, die zu Beginn der Entwicklung der Selbstbedienung eher kritisch gegenüberstanden, dann aber von ihren Vorteilen überzeugt wurden.

Selbstbedienung ist in der heutigen Zeit selbstverständlich. Es ist schwierig ein Geschäft zu finden, in dem es noch eine Theke gibt, hinter der ein Verkäufer steht, der den Kunden bedient. Falls ein solches Geschäft gefunden wird, werden dort meist Spezialitäten oder ähnliches verkauft. Waren des alltäglichen Bedarfs oder Lebensmittel werden sich dort aber sicher nicht finden. In der Mitte des letzten Jahrhunderts jedoch war dies noch anders. In dieser Zeit war die Selbstbedienung das Besondere, bedient wurde der Kunde in jedem Laden um die Ecke.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Selbstbedienung

2.1 Selbstbedienung, was ist das?

2.2 Entwicklung der Selbstbedienung in der Bundesrepublik Deutschland

3. Die Selbstbedienung aus der Sicht des Kunden

3.1 Die Anfänge

3.2 Von der Skepsis zur Begeisterung

4. Selbstbedienung aus der Sicht des Handels

4.1 Nicht ganz neue Ideen aus den USA und die Skepsis des deutschen Handels

4.2 Von der Skepsis zur Euphorie

4.3 Vor- und Nachteile für den Handel

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das historische Phänomen der Einführung der Selbstbedienung im deutschen Einzelhandel nach dem Zweiten Weltkrieg, um zu klären, ob dieser Wandel primär durch einen Kundenwunsch oder ein unternehmerisches Diktat des Handels forciert wurde.

  • Ursprung und Definition des Selbstbedienungskonzepts
  • Wandel des Konsumverhaltens in der Nachkriegszeit
  • Gegenüberstellung der Akteurssichten: Kunde versus Handel
  • Die Rolle von Skepsis, Akzeptanz und wirtschaftlichem Druck
  • Kostenstrukturen und Personaleinsparungen als Treiber der Entwicklung

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Anfänge

Eingeführt wurde die Selbstbedienung in Deutschland, neben dem bereits erwähnten Experiment von Eklöh, in den fünfziger Jahren. Bis dahin wurden Lebensmittel entweder bei einem Fachhändler, wie einem Fleischer, auf Wochenmärkten oder in Einzelhandelsfachgeschäften erworben.

Bei diesen Fachhändlern erwartete der Kunde eine hohe Qualität der Ware und eine besonders gute Bedienung. Daher war es üblich das Bäckereien ihre Produkte auslieferten und dem Kunden zur Haustür brachten. Die Wochenmärkte wurden genutzt um Gemüse und Obst zu erwerben, da die Konsumenten davon ausgingen, dass es auf den Märkten besonders frisch und günstiger als im Laden war. Von den Einzelhandelsfachgeschäften dagegen erwarteten sich die Kunden eine kompetente Beratung durch fachkundiges Personal, das den Kunden persönlich kannte. Weiterhin war wichtig, dass sich all diese Geschäfte in der unmittelbaren Umgebung der Konsumenten befanden und diese somit keinen langen Laufwege zu den Geschäften hatten um Zeit einzusparen, da der Einkauf selbst durch die langen Wartezeiten lange geprägt war.

Die Selbstbedienungsläden dagegen waren, wie bereits erläutert, anders aufgebaut. Statt einer umfassenden Beratung gab es ein im Vergleich zu den Einzelhandelsläden umfassendes Warenangebot. Von dieser Warenfülle fühlten sich aber manche Neukunden verwirrt und verunsichert. Besonders deshalb, da sich die Kunden über ihr eigenes Kaufverhalten verunsichert waren. Die Kunden stellten dabei selbst fest, dass sie eine größere Anzahl an Waren kauften, als sie ursprünglich vorhatten und somit trotz der geringeren Preise mehr Geld ausgaben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den historischen Kontext der Selbstbedienung und stellt die Forschungsfrage zur Entstehung sowie dem Wandel der Konsumgeschichte im 20. Jahrhundert.

2. Selbstbedienung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Selbstbedienung als Vertriebsform und skizziert deren historische Entwicklung in Deutschland von ersten gescheiterten Versuchen bis zum Durchbruch in den späten fünfziger Jahren.

3. Die Selbstbedienung aus der Sicht des Kunden: Hier wird der Transformationsprozess der Konsumenten beschrieben – von der anfänglichen Skepsis und dem Wunsch nach persönlicher Beratung hin zur Akzeptanz durch gewonnene Zeitersparnis und Autonomie.

4. Selbstbedienung aus der Sicht des Handels: Dieses Kapitel analysiert die Perspektive der Ladenbesitzer, deren initiale Skepsis aufgrund von Investitionskosten und Diebstahlrisiken durch die wirtschaftlichen Vorteile der Personaleinsparung abgelöst wurde.

5. Fazit: Das Fazit belegt, dass die Einführung der Selbstbedienung nicht erzwungen wurde, sondern auf einem wechselseitigen Lernprozess von Kunden und Händlern beruhte, bei dem beide Seiten von den resultierenden Effizienzsteigerungen profitierten.

Schlüsselwörter

Selbstbedienung, Einzelhandel, Konsumgeschichte, Nachkriegszeit, Wirtschaftswunder, Tante-Emma-Laden, Kundensicht, Händlersicht, Supermarkt, Massenkonsum, Kosteneffizienz, Vertriebsformen, 1950er Jahre, Konsumverhalten, Amerikanisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Einführung der Selbstbedienung in Deutschland nach 1945 und analysiert, wer diese Veränderung vorangetrieben hat.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind der Wandel im Einzelhandel, die soziologische Sichtweise der Kunden auf neue Einkaufsmethoden sowie die wirtschaftlichen Beweggründe der Händler.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage untersucht, ob die Etablierung des Selbstbedienungsladens eine vom Kunden gewünschte Befreiung oder ein durch den Handel diktierter Prozess war.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine historische Analyse, die Primärquellen wie zeitgenössische Umfrageergebnisse, Berichte und Fachliteratur auswertet.

Welche Themen behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Selbstbedienungsdefinitionen, der kundenorientierten Akzeptanzentwicklung sowie der wirtschaftlichen Kalkulationen und Motive der Händler.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Zu den prägenden Begriffen zählen Selbstbedienung, Wirtschaftswunder, Konsumgeschichte, Einzelhandel sowie die Dynamik zwischen Käuferbedürfnissen und Händlerstrategien.

Was war die größte emotionale Hürde für Kunden bei der Einführung?

Die Kunden waren zunächst verunsichert durch die ungewohnt große Warenfülle und das Risiko, aufgrund fehlender Beratung mehr Geld auszugeben als geplant.

Warum galten die Konsumgenossenschaften als Verlierer?

Sie litten unter einem negativen Image als „Geschäfte für Arme“ und verfügten nicht über das notwendige Kapital, um die notwendige Modernisierung ihrer Läden zu finanzieren.

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Details

Title
Die Einführung der Selbstbedienung in Deutschland aus der Sicht der Kunden und Händler. Revolution durch den Kunden oder Diktat des Handels?
College
Saarland University  (Geschichte)
Course
Konsum
Grade
1,3
Author
Jan Hilt (Author)
Publication Year
2013
Pages
16
Catalog Number
V1405564
ISBN (eBook)
9783346957429
ISBN (Book)
9783346957436
Language
German
Tags
Selbstbedienung Konsumgeschichte Einzelhandel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Hilt (Author), 2013, Die Einführung der Selbstbedienung in Deutschland aus der Sicht der Kunden und Händler. Revolution durch den Kunden oder Diktat des Handels?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1405564
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