Die Arbeit fokussiert auf eine Anwendung des SAP ERP aus der ‘SAP Business Suite‘ des Marktführers SAP AG. Das Modul ‘Human Capital Management (HCM)‘ bietet integrierte Self-Services für Manager und Angestellte. Besonders die Manager Self-Services (MSS) tragen dabei einer weiteren Tendenz als Folge der genannten Herausforderung Rechnung. Schnell verfügbare, fundierte Informationen als Produktionsfaktor und als Werkzeug vor allem für Entscheider in Unternehmen sind in ihrer Wichtigkeit erkannt worden, ihrer Bereitstellung wird Priorität beigemessen.
An der Schnittstelle der beiden Tendenzen – kontinuierliche Anpassung an Erfordernisse und Informationsbereitstellung – setzt diese Arbeit an.
Inhaltsverzeichnis
1 Panta Rhei – Alles fließt
2 Grundlagen – Manager Self-Services
2.1 Vorteile, Definition und Abgrenzung
2.2 Management Self-Services im Überblick
2.3 Implementierungsstand bei E.ON IS
2.3.1 Systemlandschaft
2.3.2 Implementierte Manager Self-Services bei E.ON IS
3 Erhebung: Betroffene zu Beteiligten machen
3.1 Zielsetzung
3.2 Methodik
3.2.1 Grund- und Erhebungsgesamtheit
3.2.2 Erhebung durch Interviews
3.2.3 Repräsentativität
3.2.4 Technische Unterstützung der Befragung
3.3 Durchführung
4 Auswertung: Vom Gewünschten zum Möglichen
4.1 Auswertung und Aggregation
4.2 Testung und Filterung
4.3 Ergebnisse
4.3.1 Persönliche Daten eines Mitarbeiters und digitale Personalakte
4.3.2 Verbesserung des Reports – Abwesenheiten
4.3.3 Antrag auf Überprüfung der Vergütung
4.3.4 Stellenausschreibung und Personalbeschaffungsantrag
5 Bewertung: Kosten und Nutzen im Vergleich
5.1 Bewertungsmaßstab Wirtschaftlichkeit
5.2 Aspekte der Kostenkalkulation
5.3 Aspekte der Nutzenkalkulation
5.4 Anwendung am Beispiel
6 Umsetzung: Implementierungsempfehlungen für Manager Self-Services
6.1 Beispiel – Antrag auf Überprüfung der Vergütung
6.2 Beispiel – Stellenausschreibung und Personalbeschaffungsantrag
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Manager Self-Services (MSS) als Teil der SAP-Unternehmenssoftware durch gezielte Prozessverbesserungen und die Einbindung von Nutzerfeedback effizienter gestaltet werden können, um so einen Mehrwert durch Zeitersparnis und Prozessoptimierung im HR-Bereich zu schaffen.
- Grundlagen und Implementierung von Manager Self-Services
- Methodik der qualitativen Bedarfsermittlung durch Experteninterviews
- Kriterienbasierte Auswertung und Filterung von Verbesserungspotenzialen
- Analyse der Wirtschaftlichkeit durch Kosten-Nutzen-Vergleiche
- Praktische Implementierungsempfehlungen für ausgewählte HR-Prozesse
Auszug aus dem Buch
3.1 Zielsetzung
Die zentrale Fragestellung der Untersuchung und damit der Ausgangspunkt für die Empfehlungen in Kapitel 6 lautete:
Wie kann die personalbezogene Arbeit der Manager durch die Funktionen von Manager Self-Services (intern unter der Bezeichnung ‚MyTeam‘) noch besser unterstützt werden? Für welche Funktionen rechtfertigt das Verhältnis von Kosten und Nutzen eine Verbesserung oder Neueinführung?
In Form einer Erhebung sollte zunächst die Nachfrage der Nutzer nach Verbesserungen bestehender und Ergänzung fehlender Funktionen ermittelt werden. Durch entsprechende Bearbeitung und Beurteilung der Ergebnisse sollte das Maß an Verbesserung einerseits, das heißt konkrete Vorteile nach Meinung der Betroffenen und das Verhältnis zum erwarteten Aufwand andererseits, basierend auf der Einschätzung des technischen Dienstleisters, als Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen dienen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Panta Rhei – Alles fließt: Einleitung in die Thematik der ständigen Veränderung und Anpassung von IT-gestützten Geschäftsprozessen in modernen Unternehmen.
2 Grundlagen – Manager Self-Services: Definition und Vorstellung der MSS-Module innerhalb der SAP-Software sowie der IST-Zustand der Systemlandschaft bei der E.ON IS GmbH.
3 Erhebung: Betroffene zu Beteiligten machen: Beschreibung des qualitativen Forschungsansatzes, der Auswahl der Teilnehmer sowie der Durchführung der Experteninterviews zur Bedarfsanalyse.
4 Auswertung: Vom Gewünschten zum Möglichen: Darstellung des methodischen Filterprozesses, um aus den Interviewergebnissen realisierbare Anforderungen an die Software zu extrahieren.
5 Bewertung: Kosten und Nutzen im Vergleich: Erörterung der theoretischen Grundlagen für Wirtschaftlichkeitsanalysen von IT-Projekten inklusive einer Matrix zur Bewertung von Kosten und Nutzen.
6 Umsetzung: Implementierungsempfehlungen für Manager Self-Services: Konkrete Handlungsempfehlungen basierend auf den durchgeführten Analysen für spezifische Prozesse der E.ON IS.
Schlüsselwörter
Manager Self-Services, SAP ERP, Human Capital Management, Prozessoptimierung, Wirtschaftlichkeitsanalyse, qualitative Forschung, Experteninterviews, Anforderungsanalyse, IT-Controlling, Kosten-Nutzen-Vergleich, Business Case, Systemintegration, E.ON IS, Personalmanagement, Workflow-Management
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Optimierung von Manager Self-Services (MSS) innerhalb einer SAP-Umgebung, um die personalbezogene Arbeit von Führungskräften durch eine verbesserte Systemunterstützung zu erleichtern.
Welches ist das zentrale Themenfeld?
Zentrale Themenfelder sind die Analyse von Nutzeranforderungen, die Bewertung der technischen Realisierbarkeit sowie die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Erweiterungen im HR-Bereich.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, den Bedarf an Anpassungen der MSS-Funktionalitäten durch Interviews zu ermitteln und konkrete Empfehlungen zu geben, die einen nachhaltigen Mehrwert für das Unternehmen schaffen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Untersuchung nutzt ein qualitatives Erhebungsverfahren durch halbstrukturierte Experteninterviews mit Führungskräften, ergänzt um eine systematische Filterung und wirtschaftliche Bewertung der Ergebnisse.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Beschreibung der MSS-Grundlagen, das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung, die Auswertung der Anforderungen sowie die Evaluierung von Kosten und Nutzen.
Was charakterisiert die Arbeit?
Die Arbeit zeichnet sich durch eine starke Praxisorientierung aus, da sie theoretische Konzepte (wie den IT-Kostenwürfel) direkt mit den realen Erfahrungen und Anforderungen bei der E.ON IS GmbH verknüpft.
Welche Rolle spielt die E.ON IS GmbH in der Arbeit?
Sie dient als konkretes Beispielunternehmen, an dessen bestehender Systemlandschaft und organisatorischen Rahmenbedingungen die Methodik der Datenerhebung und Wirtschaftlichkeitsprüfung illustriert wird.
Warum wird eine Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt?
Um sicherzustellen, dass nur solche Erweiterungen implementiert werden, deren Investitionsaufwand in einem sinnvollen Verhältnis zum erwarteten Nutzen – wie Zeitersparnis oder verbesserte Datenqualität – steht.
- Arbeit zitieren
- Johannes Werner (Autor:in), 2008, Implementierungsempfehlungen für Manager Self-Services, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/140171