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Innen- und Außenimage als Entwicklungsimpuls

Was bringt Standortmarketing wirklich?

Title: Innen- und Außenimage als Entwicklungsimpuls

Seminar Paper , 2007 , 26 Pages

Autor:in: Christian Fischer (Author)

Geography / Earth Science - Economic Geography

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Summary Excerpt Details

Regional- bzw. Stadtmarketing ist mittlerweile zu einem üblichen Instrument der Standortentwicklung geworden. Hierbei soll das Image der Stadt oder Region sowohl nach außen wie auch nach innen verbessert werden. Um die zu Verfügung stehenden Finanzmittel und Ressourcen möglichst effizient einsetzen zu können, ist es notwendig, die Konzepte des Marketings durch ein geeignetes Controlling kritisch zu beurteilen. Da die Messung der Effekte der Standortwerbung allerdings noch vor gewaltigen methodischen Problemen steht, wird der Nutzen nach wie vor noch recht unterschiedlich bewertet.
Im Rahmen dieser Arbeit soll ein detaillierter Überblick über Standortmarketing sowie über das Marketing von Regionen und Städten gegeben werden. Durch eine kritische Betrachtungsweise sollen an manchen Stellen dieser Arbeit denkbare Probleme aufgezeigt werden, die möglicherweise im Laufe eines Standortmarketingprozesses auftreten können. Im weiteren Verlauf soll ein Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen im Bereich Standortmarketing aufgezeigt werden. Schließlich soll der wirkliche Nutzen des Standortmarketings erläutert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Marketing von Standorten, Städten und Regionen

2.1. Standortmarketing

2.2. Stadt- und Regionalmarketing

2.3. Innen- und Außenwirkung von Marketingprozessen

2.4. Das Internet als Marketinginstrument für Innen- und Außenmarketing

2.5. Instrumente zur Imageverbreitung

2.5.1. Slogans, Themen und Positionen

2.5.2. Visuelle Symbole

2.5.3. Veranstaltungen und Aktionen

2.6. Der strategische Prozess

2.6.1. Konzeptphase

2.6.2. Konkretisierungsphase

2.6.3. Realisierungsphase

3. DIfU-Umfrage 2004 „Stadtmarketing“

4. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und Wirksamkeit von Standortmarketing als Instrument der regionalen Wirtschaftsförderung. Dabei wird analysiert, wie Städte und Regionen durch strategisches Marketing ihr Image verbessern, Wettbewerbsvorteile erzielen und auf die Herausforderungen durch Globalisierung und Strukturwandel reagieren können.

  • Grundlagen des Standort-, Stadt- und Regionalmarketings
  • Methoden zur Imagebildung und -verbreitung (Slogans, Symbole, Veranstaltungen)
  • Der strategische Marketingprozess von der Konzept- bis zur Realisierungsphase
  • Empirische Erkenntnisse zur Effektivität von Stadtmarketingmaßnahmen
  • Die Rolle der Kommunikation als Basis für erfolgreiche Standortentwicklung

Auszug aus dem Buch

2.1. Standortmarketing

In Folge der Betriebsschließungen und Rationalisierungsmaßnahmen vieler “traditioneller Branchen“ (vor allem Schwerindustrie, Bergbau und Schiffsbau) Anfang der 70er Jahre und dem daraus resultierenden Verlust von Arbeitsplätzen kam es zu einer schweren Strukturkrise, die durch die Ansiedelung von neuen Unternehmen und den in der Regel damit verbundenen positiven Einnahme- und Arbeitsmarkteffekten behoben werden sollte. Seit dieser Zeit wurden viele Standortmarketingkonzeptionen als Bestandteil der Wirtschaftsförderung von Gemeinden, Städten, Landkreisen und Regionen entwickelt. (vgl. BÜHLER, S. 29) „Standortmarketing kann als die konsequente, auf systematisch, durch fortlaufende Analyse und Beobachtung des Standortmarktes, erfassten Grundlagen beruhende Ausrichtung eines Anbieters von Standorten an den Erfordernissen und Wünschen seiner vorhandenen und potentiellen Abnehmer gekennzeichnet werden.“ (BÜHLER, S. 29). Da standortsuchende Firmen einen potentiellen Standort unter Anderem nach seinem wirtschaftlichen Klima, den gesetzlichen Bestimmungen, der Qualität der Arbeitskräfte, der Infrastruktur, den Verkehrs- und Transportbedingungen, der Qualität von Bildungseinrichtungen und nach der Lebensqualität beurteilen, müssen Standorte die Kriterien verstehen, die der Standortentscheidung zugrunde liegen. Außerdem sind für eine Standortentscheidung auch noch Kriterien wie Steuervergünstigungen, günstige Grundstückspreise, Infrastruktursubventionen und Zuschüsse für Schulungseinrichtungen von Bedeutung (vgl. KOTLER, S. 46f).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den durch Globalisierung und demographischen Wandel verschärften Wettbewerb zwischen Regionen und die steigende Bedeutung des Standortmarketings.

2. Marketing von Standorten, Städten und Regionen: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen des Standort-, Stadt- und Regionalmarketings, beleuchtet Instrumente der Imageverbreitung sowie den strategischen Prozess von der Analyse bis zur Umsetzung.

3. DIfU-Umfrage 2004 „Stadtmarketing“: Hier werden Ergebnisse einer Umfrage unter deutschen Städten vorgestellt, die die Zielsetzungen und Erfolgsfaktoren von Stadtmarketing sowie die methodischen Herausforderungen bei der Erfolgskontrolle diskutieren.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass Standortmarketing trotz methodischer Schwierigkeiten in der Messbarkeit eine unverzichtbare Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit in einer globalisierten Wirtschaft darstellt.

Schlüsselwörter

Standortmarketing, Stadtmarketing, Regionalmarketing, Wirtschaftsförderung, Imagebildung, Strategischer Prozess, Wettbewerbsfähigkeit, Standortfaktoren, Standortentscheidung, Standortanalyse, Kommunales Marketing, Nonprofit-Marketing, Infrastruktur, Standortattraktivität, Wirtschaftsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Konzepte und Strategien des Standortmarketings, um Regionen und Städte im internationalen Wettbewerb erfolgreicher zu positionieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die theoretischen Grundlagen des Standortmarketings, Instrumente zur Imagebildung, der strategische Ablauf von der Konzeption bis zur Realisierung sowie die Erfolgsfaktoren für kommunale Akteure.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, einen detaillierten Überblick über Standortmarketing zu geben und kritisch zu beleuchten, welchen wirklichen Nutzen diese Maßnahmen für die Standortentwicklung haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturanalyse und wertet zudem empirische Daten, wie die DIfU-Umfrage 2004 zum Stadtmarketing, aus.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Marketings, die Darstellung spezifischer Instrumente zur Imageverbreitung sowie eine detaillierte Aufarbeitung des strategischen Marketingprozesses.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Standortmarketing, Standortattraktivität, strategischer Prozess, Wirtschaftsförderung und Imagebildung geprägt.

Was bedeutet "Coopetition" im Kontext von Standortmarketing?

Der Begriff beschreibt eine Mischung aus "co-operation" und "competition", bei der Regionen trotz Wettbewerb um Ressourcen in bestimmten Bereichen kooperieren, um die Sichtbarkeit zu erhöhen.

Warum ist die Erfolgsmessung im Standortmarketing schwierig?

Es gibt bisher kein allgemein anerkanntes, standardisiertes Methodik-Konzept, weshalb oft auf schwer vergleichbare Selbsteinschätzungen der Akteure zurückgegriffen werden muss.

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Details

Title
Innen- und Außenimage als Entwicklungsimpuls
Subtitle
Was bringt Standortmarketing wirklich?
College
University of Augsburg  (Humangeographie Geoinformatik)
Course
Hauptseminar Standortentwicklung
Author
Christian Fischer (Author)
Publication Year
2007
Pages
26
Catalog Number
V139575
ISBN (Book)
9783640493982
ISBN (eBook)
9783640494262
Language
German
Tags
Wirtschaftsförderung Regionalmanagement Standortentwicklung Entwicklungstheorien Standortmarketing Standortmanagement Regionalmarketing Regionalwirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Fischer (Author), 2007, Innen- und Außenimage als Entwicklungsimpuls, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/139575
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