Diese Arbeit greift die Frage auf, inwiefern problemorientierte Literatur den Kindern dabei helfen kann, ein realistisches Verständnis über das Thema Tod zu entwickeln. Dabei werden die Bilderbücher "Und was kommt dann?" von Pernilla Stalfelt und "Wie mag's denn wohl im Himmel sein?" von Christian und Fabian Jeremies analysiert.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Kindliche Erfahrungen mit dem Tod
- Die vier Dimensionen nach Wittkowski
- Die Entwicklung kindlicher Todesvorstellungen
- Kleinkinder bis zwei Jahre
- Kinder zwischen zwei und sechs Jahren
- Kinder zwischen 6 und 10 Jahren
- Kinder ab zehn Jahren / Jugendliche
- Die problemorientierte Kinder- und Jugendliteratur
- Definition
- Funktion
- Analyse und Vergleich der Bilderbücher
- Analyse Wie mag's denn wohl im Himmel sein?
- Analyse Und was kommt dann?
- Vergleich der beiden Bilderbücher im Hinblick auf das Todesverständnis
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit untersucht, wie problemorientierte Kinderliteratur dazu beitragen kann, dass Kinder ein realistisches Verständnis vom Tod entwickeln. Die Arbeit analysiert die beiden Kinderbücher "Und was kommt dann?" von Pernilla Stalfelt und "Wie mag's denn wohl im Himmel sein?" von Christian und Fabian Jeremies, um die sprachliche und bildliche Darstellung des Todes zu vergleichen und die unterschiedlichen Ansätze zur Vermittlung des Themas zu beleuchten.
- Entwicklung kindlicher Todesvorstellungen
- Problemorientierte Kinderliteratur
- Sprachliche und bildliche Darstellung des Todes in Kinderbüchern
- Vergleich verschiedener Ansätze zur Vermittlung des Themas Tod
- Relevanz der Bücher für den Einsatz im Schulunterricht
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema Tod in der Kinderliteratur ein und stellt die Relevanz der Thematik dar. Anschließend wird die Entwicklung kindlicher Todesvorstellungen anhand verschiedener Altersstufen und Entwicklungsphasen dargestellt. Kapitel 3 erläutert die Merkmale und Funktionen problemorientierter Kinderliteratur. Die Kapitel 4.1 und 4.2 analysieren die beiden Kinderbücher "Wie mag's denn wohl im Himmel sein?" und "Und was kommt dann?" im Hinblick auf ihre sprachliche und bildliche Gestaltung. Kapitel 4.3 vergleicht die beiden Bücher im Hinblick auf ihr Verständnis vom Tod.
Schlüsselwörter
Kindliche Todesvorstellungen, problemorientierte Kinderliteratur, Darstellung des Todes, Sprachliche und bildliche Gestaltung, Vergleich, Analyse, "Und was kommt dann?", "Wie mag's denn wohl im Himmel sein?".
Häufig gestellte Fragen
Können Kinderbücher beim Verständnis des Todes helfen?
Ja, problemorientierte Kinderliteratur kann Kindern dabei helfen, ein realistisches Verständnis vom Tod zu entwickeln, indem sie das Thema sprachlich und bildlich altersgerecht aufbereitet.
Wie verändern sich Todesvorstellungen bei Kindern je nach Alter?
Während Kleinkinder den Tod oft als vorübergehend ansehen, entwickeln Kinder zwischen 6 und 10 Jahren ein Verständnis für die Endgültigkeit und biologische Realität des Sterbens.
Welche Ansätze verfolgt das Buch „Und was kommt dann?“ von Pernilla Stalfelt?
Das Buch nähert sich dem Thema Tod auf eine sehr direkte und teils humorvolle Weise, die verschiedene kulturelle und biologische Aspekte beleuchtet.
Was ist das Besondere an „Wie mag's denn wohl im Himmel sein?“?
Dieses Buch konzentriert sich stärker auf die emotionale und fantasievolle Auseinandersetzung mit dem Jenseits und bietet Raum für tröstliche Vorstellungen.
Warum ist die bildliche Darstellung in diesen Büchern so wichtig?
Bilder ermöglichen Kindern einen nonverbalen Zugang zu einem komplexen Thema und helfen dabei, Ängste abzubauen und abstrakte Konzepte greifbar zu machen.
- Arbeit zitieren
- Yana Klein (Autor:in), 2020, Der Umgang mit dem Thema Tod in der Kinderliteratur, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1395094