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Ermutigung, Motivation, Selbsterfüllung. Unterschiede und Koppelung

Title: Ermutigung, Motivation, Selbsterfüllung. Unterschiede und Koppelung

Term Paper , 2009 , 14 Pages , Grade: 13LP

Autor:in: Kerstin Hartwich (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology

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1. Erste Überlegungen
Ermutigung und Entmutigung beeinflussen mit ihrer immensen Bedeutung die unterschiedlichsten Lebensbereiche. Besonders in Erziehungsprozessen, vor allem aber im schulischen Kontext lassen sich die aufbauende Wirkung der Ermutigung und die schlichtweg zerstörende Wirkung der Entmutigung hinreichend beobachten. Die maßgebliche Aufgabe eines Pädagogen muss also immer einem verantwortungsbewussten Umgang mit den Schülern unterstellt werden. Jedes schulische und erzieherische Handeln muss immer einer ermutigenden Grundhaltung unterstellt werden, das ist zumindest meine Grundannahme, die am Beginn meiner Überlegungen steht. Wer wissen möchte, ob es nach der Auseinandersetzung mit dem vielschichtigen Thema noch immer so ist, der sei auf die Schlussüberlegungen dieses Textes verwiesen. Diese Forderung, also eine ermutigende, pädagogische Grundhaltung, die von den Studierenden unseres Seminars formuliert wurde, basiert auf der Überzeugung, dass beim Wissenserwerb neben dem Lern- und Leistungsverhalten der Schüler, sowie der Haltung des Wollens und Könnens, dem Intellekt und des Gedächtnisses immer auch Items wie Selbstvertrauen, Selbstbild und Zuversicht mitgedacht werden müssen.
Im Folgenden möchte ich beschreiben, welche Konsequenzen von Ermutigungen (und Entmutigungen) ausgehen und überlegen, in wiefern diese Erkenntnisse eine Relevanz für den Schulzusammenhang aufweisen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Erste Überlegungen

2. Zur Motivierung und Ermutigung

2.1. Das Motiv

2.2. Die Motivation

2.3. Die Motivierung

3. Zur Unterscheidung von Ermutigung und Motivierung

4. Über die Koppelung von Ermutigung und Motivierung

5. Über das Verhältnis von Selbsterfüllung und Ermutigung

6. Über die Unterscheidung von Ermutigung und Selbsterfüllung

7. Über die Koppelung von Ermutigung und Selbsterfüllung

8. Zu Erwartungs- und Bestätigungseffekten

9. Über das duale Modell der Ermutigungskonsequenzen

10. Schlussüberlegungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die pädagogische Bedeutung von Ermutigung im schulischen Kontext und setzt diese in Bezug zu den Konzepten Motivation, Motivierung und Selbsterfüllung. Ziel ist es zu ergründen, wie Lehrkräfte durch gezielte Ermutigung das Selbstvertrauen und die Leistungsbereitschaft von Schülern nachhaltig fördern können.

  • Abgrenzung der Begriffe Ermutigung, Motivation und Motivierung
  • Analyse des Einflusses von Selbsterfüllung und Erwartungseffekten
  • Untersuchung der Koppelung von Ermutigung mit Leistungssteigerung
  • Entwicklung eines Modells für pädagogische Ermutigungskonsequenzen
  • Reflexion über die praktische Anwendung im Schulunterricht

Auszug aus dem Buch

4. Über die Koppelung von Ermutigung und Motivierung

Ich habe gezeigt, dass Ermutigung und Motivierung nicht zwangsläufig in Verbindung miteinander stehen müssen. Es gibt jedoch Koppelungen, in denen die Ermutigung als eine spezielle Erscheinungsform der Motivierung verstanden werden kann. Die Koppelung versteht sich dann als zeitliche Reihenschaltung der beiden Phänomene.

Wenn nämlich die Ermutigung in manchen Fällen eine Erhöhung der Zuversicht bewirkt, die wiederum bewirkt, dass der Betreffende sich nun ein bestimmtes Ziel tatsächlich zutraut, kann das zu einer Handlung motivieren. Wie im Sprungturmbeispiel oben, setzen manche motivierte Handlungen ein gewisses Maß an Selbstvertrauen voraus. Wurde das Kind auf dem Sprungturm nach seinem vorangegangenen Sprung vom Einmeterbrett gelobt, kann das unter Umständen sein Selbstvertrauen so weit steigern, dass es sich getraut auch vom Dreimeterturm zu springen. Diese Erhöhung des Selbstvertrauens ist jedoch Merkmal eines Ermutigungskonzeptes.

Wir haben es also erneut mit einer Koppelung der beiden Erscheinungsformen zu tun. Die Koppelung von Ermutigung und Motivierung manifestiert sich in genau diesem Punkt. Der Grad der Leistung, zu dem motiviert werden soll (etwa dem Sprung von einem Dreimeterturm im Vergleich zu dem von einem Zehnmeterturm) bleibt stets eng verknüpft mit dem Grad an Selbstvertrauen, der wiederum durch gezielte Ermutigung gesteigert werden kann. So ist es nicht möglich jemanden zu einer Handlung zu motivieren, die er sich nicht zutraut. Immer muss zuerst das Selbstvertrauen soweit gesteigert werden, dass der Ermutigte(!) sich eine entsprechende Handlung auch selbst zutraut und sie folgerichtig als sinnvoll betrachtet. Ist dieser Schritt geschafft kann durchaus die Motivation zu einem Handeln hin gesteigert werden, was dann wiederum als Motivierung beschrieben werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Erste Überlegungen: Einführung in die Relevanz von Ermutigung für Erziehungsprozesse und die Grundannahme einer ermutigenden pädagogischen Haltung.

2. Zur Motivierung und Ermutigung: Klärung der Begriffe Motiv, Motivation und Motivierung als theoretische Basis für die weitere Untersuchung.

3. Zur Unterscheidung von Ermutigung und Motivierung: Abgrenzung der Konzepte anhand ihrer Voraussetzungen und der Wirkung auf die Zuversicht des Schülers.

4. Über die Koppelung von Ermutigung und Motivierung: Analyse, wie Ermutigung durch Steigerung des Selbstvertrauens als Voraussetzung für erfolgreiche Motivierung dient.

5. Über das Verhältnis von Selbsterfüllung und Ermutigung: Erläuterung der Verbindung zwischen Ermutigung und selbsterfüllenden Prophezeiungen.

6. Über die Unterscheidung von Ermutigung und Selbsterfüllung: Differenzierung zwischen der intendierten Handlung der Ermutigung und der Kausalkette der Selbsterfüllung.

7. Über die Koppelung von Ermutigung und Selbsterfüllung: Betrachtung von Situationen, in denen Ermutigung und Selbsterfüllung hand in hand gehen, um Leistung zu steigern.

8. Zu Erwartungs- und Bestätigungseffekten: Klassifizierung von Erwartungseffekten in realitätsbezogene und allgemeine Kategorien.

9. Über das duale Modell der Ermutigungskonsequenzen: Zusammenführung der Konzepte in einem Modell, das handlungs- und verhaltensorientierte Ermutigung unterscheidet.

10. Schlussüberlegungen: Reflexion über die praktische Umsetzung von Ermutigungsmitteln im Schulalltag.

Schlüsselwörter

Ermutigung, Motivierung, Motivation, Selbsterfüllung, Erwartungseffekte, Pädagogik, Grundschule, Selbstvertrauen, Leistungssteigerung, Zuversicht, Lehrer-Schüler-Interaktion, Bestätigungseffekte, Handlungsplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Ermutigung als zentralem Element pädagogischen Handelns im Grundschulunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die theoretische Abgrenzung von Motivierung und Ermutigung sowie deren Verknüpfung mit Selbsterfüllungsprozessen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Wirkmechanismus der Ermutigung zu verstehen und aufzuzeigen, wie sie gezielt zur Förderung von Schülern eingesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich primär auf die theoretischen Modelle von Peter-H. Ludwig, um die psychologischen Prozesse und Koppelungen von Ermutigung und Leistung zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil differenziert detailliert die Begriffe der Motivation und Selbsterfüllung und integriert diese in ein duales Modell der Ermutigungskonsequenzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Ermutigung, Motivierung, Zuversicht und Selbsterfüllung geprägt.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen Ermutigung und Motivierung?

Ermutigung setzt dort an, wo Zuversicht fehlt und Handlungskompetenzen noch nicht vorhanden sind, während Motivierung voraussetzt, dass der Adressat die Handlung bereits ausführen kann.

Was besagt das im Text erwähnte duale Modell der Ermutigungskonsequenzen?

Das Modell verknüpft Ermutigung mit Motivationserfüllung und Selbsterfüllung, um sowohl handlungsorientiertes als auch unwillkürliches Verhalten von Schülern positiv zu beeinflussen.

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Details

Title
Ermutigung, Motivation, Selbsterfüllung. Unterschiede und Koppelung
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
13LP
Author
Kerstin Hartwich (Author)
Publication Year
2009
Pages
14
Catalog Number
V139429
ISBN (eBook)
9783640495054
ISBN (Book)
9783640495160
Language
German
Tags
Ermutigung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kerstin Hartwich (Author), 2009, Ermutigung, Motivation, Selbsterfüllung. Unterschiede und Koppelung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/139429
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