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Schwächen des föderalistischen Systems der BRD in der Coronapandemie

Titel: Schwächen des föderalistischen Systems der BRD in der Coronapandemie

Hausarbeit , 2022 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jacqueline Mayrdorfer (Autor:in)

Politik - Allgemeines und Theorien zur Internationalen Politik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Studienarbeit analysiert anhand der qualitativen Inhaltsanalyse und der Dezentralisierungshypothese nach Falleti die Schwächen des föderalistischen Systems der BRD während der C19 Pandemie im Zeitraum von 2020-2022. Gegenstand der Analyse ist das Verhalten der Bundesregierung, der MP und der Landesregierungen.
Mithilfe des Grundgesetzes und der Ausgestaltung dessen in der Bundesrepublik Deutschland werden zuerst die Grundsätze des deutschen Föderalismus dargelegt, und wie diese in der C19 Krise Hindernisse, Problematiken und Konfliktzonen darstellten.
In der Analyse wird auf die Transparenz der MPK, die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern während der C19 Pandemie und die Problematik der uneinheitlichen Beschluss– umsetzungen aufgrund des Parteienwettbewerbs innerhalb der Bundesländer eingegangen. Anhand der qualitativen Inhaltsanalyse des Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite vom 27.03.2020, der Beschlusserklärungen der Videoschaltkonferenz des Bundeskanzlers mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 16. Februar 2022 und der Analyse der Zusammensetzung der MPK während der Covid-19 Pandemie setzt sich diese Studienarbeit im Wesentlichen mit den Schwächen des Föderalismus während der C19 Pandemie auseinander.
Die Ergebnisse der Auswertung zeigen manche Schwachstellen des Föderalismus auf und an welchen Stellen dieser einen Reformbedarf aufzeigt. Eine generelle Abneigung gegen den Föderalismus wird durch das alleinige Aufzeigen der Schwächen des Föderalismus nicht bezweckt, das Beleuchten der Stärken würde aber den Umfang dieser Studienarbeit sprengen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Untersuchungsgegenstand

3. Thesen und Ergebnisse

3.a. Transparenz des Gremiums der MPK

3.b. Antiföderaler Reflex

3.c. Hindernis der einheitlichen Beschlussumsetzung

4. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Studienarbeit untersucht kritisch die Funktionsweise des deutschen Föderalismus während der Covid-19-Pandemie von 2020 bis 2022. Im Fokus steht die Frage, inwieweit die Dezentralisierung und die spezifische Ausgestaltung der ministeriellen Koordination zu Ineffizienzen und Schwachstellen im Pandemiemanagement geführt haben.

  • Analyse der Transparenz und der Arbeitsweise der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK).
  • Untersuchung unitarischer und antiföderaler Tendenzen durch den Bund.
  • Bewertung der Auswirkungen von Parteienwettbewerb auf die landeseigene Beschlussumsetzung.
  • Anwendung der Dezentralisierungshypothese nach Falleti.
  • Qualitative Inhaltsanalyse relevanter Beschlussvorlagen und gesetzlicher Grundlagen.

Auszug aus dem Buch

3.a. Transparenz des Gremiums der MPK

Eine der offensichtlichsten Veränderungen der MPK in der Zeit der C19 Pandemie war, dass nun fast alle Zusammenkünfte der Bundeskanzlerin mit den MP per Videokonferenz stattfanden und entscheidende politische Debatten in diesen Treffen geführt wurden. Auf den ersten Blick mag dies vielleicht trivial erscheinen. Die Wahl der MPK als Instrument des Pandemiemanagements und die Veränderung ihrer Zusammenkunftsweise intervenierte in die sonst gewohnte Arbeitsweise der MPK und auf die deliberative politische Debatte betreffend des während der C19-Pandemie.

Die MPK ist eigentlich für die Besprechung der gemeinsamen Angelegenheiten und der Einigung auf eine konsensuale Länderposition vorgesehen. Besonders gegensätzliche Themen werden in der MPK unter den MP in der sogenannten Kaminrunde besprochen und abgestimmt. Dies und die Tatsache, dass die MPK kein Verfassungsorgan ist, gibt ihr einen eher informellen Charakter.

Einerseits standen alle relevanten Akteure der MPK durch die neue Form der Öffentlichkeit unter medialer Dauerbeobachtung. Durch den erweiterten Teilnehmerkreis gelangten während der Konferenzen zeitweise Informationen in Form von Live-Tickern an die Öffentlichkeit, obwohl die MPK noch nicht zu finalen Ergebnissen gekommen ist. So etablierten auch Boulevardblätter wie die Bild während der C19-Pandemie diese Form der medialen Arbeit. Da aber die MPK eine Plattform der Diskussion und Konsensfindung darstellt, kam es während der Konferenzen oft zu Widersprüchen und Revisionen. Dies spiegelte sich natürlich auch in den Live-Tickern wider und verunsicherte im Folgenden die Zivilgesellschaft, die andererseits aus den wesentlichen Punkten der entscheidenden politischen Debatte weitgehend ausgeschlossen wurde. Weder Ablauf und Inhalte der Debatten noch Verhandlungspositionen der Länder oder der Bundesregierung waren öffentlich, somit entzog sich „die Koordination der Rechtsetzung der Landesregierung“ der öffentlichen Kontrolle.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, die sich mit der Analyse der Schwächen des föderalistischen Systems der BRD während der Pandemie unter Einbeziehung der Dezentralisierungshypothese nach Falleti befasst.

2. Untersuchungsgegenstand: Es wird die verfassungsrechtliche Stellung der Länder und die Rolle von Bundesrat sowie MPK als verfassungsrechtliches bzw. informelles Koordinationsorgan dargelegt.

3. Thesen und Ergebnisse: Dieses Kapitel identifiziert zentrale Schwachstellen, angefangen bei der Intransparenz der MPK über antiföderale Verzerrungen durch den Bund bis hin zu Umsetzungshindernissen aufgrund regionaler Parteienwettbewerbe.

4. Schlussfolgerung: Das Fazit fasst zusammen, dass die Natur des Föderalismus in der Krise zur Schwäche wurde, da ein einheitlicher Konsens bei heiklen Themen wie der Impfpflicht durch profilierungsorientierte Akteure erschwert wurde.

Schlüsselwörter

Föderalismus, Covid-19-Pandemie, MPK, Ministerpräsidentenkonferenz, Infektionsschutzgesetz, InfSG, Dezentralisierung, Parteienwettbewerb, Krisenmanagement, Beschlussumsetzung, Protokollerklärung, Exekutivföderalismus, Transparenz, Bund-Länder-Beziehungen, Pandemiepolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Schwächen des föderalistischen Systems der Bundesrepublik Deutschland bei der Bewältigung der Covid-19-Pandemie im Zeitraum von 2020 bis 2022.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Rolle der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK), die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern sowie die Auswirkungen des Parteienwettbewerbs auf eine einheitliche Politik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ergründen, warum der Föderalismus während der Pandemie an seine Grenzen stieß und an welchen Stellen Reformbedarf hinsichtlich der Koordinationsstrukturen besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine qualitative Inhaltsanalyse und wendet die Dezentralisierungshypothese nach Falleti an, um das Verhalten staatlicher Akteure zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Intransparenz der MPK, unitarische Tendenzen der Bundesregierung durch das Infektionsschutzgesetz sowie die Profilierungssucht einzelner Ministerpräsidenten mittels Protokollerklärungen detailliert untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselwörtern zählen Föderalismus, Krisenmanagement, MPK, Parteienwettbewerb, Dezentralisierung und das Infektionsschutzgesetz.

Wie wirkte sich die informelle Natur der MPK auf die Pandemiepolitik aus?

Da die MPK kein Verfassungsorgan ist, fehlte es an transparenter deliberativer Kontrolle, was zu Verunsicherungen in der Bevölkerung und einer erschwerten konsensualen Zusammenarbeit führte.

Welchen Einfluss hatte der Parteienwettbewerb auf die Umsetzung von Beschlüssen?

Der Wettbewerb zwang Ministerpräsidenten dazu, sich gegenüber ihrer eigenen Regierung und Opposition zu profilieren, was oft zu abweichenden Protokollerklärungen und damit einer uneinheitlichen bundesweiten Umsetzung führte.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schwächen des föderalistischen Systems der BRD in der Coronapandemie
Hochschule
Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg  (Fakultät ANK)
Note
1,0
Autor
Jacqueline Mayrdorfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
15
Katalognummer
V1390891
ISBN (eBook)
9783346934338
ISBN (Buch)
9783346934345
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Corona Föderalismus ministerpräsidentenkonferenz merkel söder Bundesrepublik Kanzler Kaminrunde Dezentralisierungshypothese Falletti
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jacqueline Mayrdorfer (Autor:in), 2022, Schwächen des föderalistischen Systems der BRD in der Coronapandemie, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1390891
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Leseprobe aus  15  Seiten
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