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Vergleich des Berliner Eingewöhnungsmodells mit dem Tübinger Modell unter Bezug auf die Eingewöhnungsqualität

Titel: Vergleich des Berliner Eingewöhnungsmodells mit dem Tübinger Modell unter Bezug auf die Eingewöhnungsqualität

Hausarbeit , 2023 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Nancy Fleissner (Autor:in)

Pädagogik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Inwiefern wirkt sich die Eingewöhnung bei den beiden unterschiedlichen Modellen a) Berliner Eingewöhnungsmodell und b) Tübinger Modell im Hinblick auf die Qualität aus?

Im Kapitel zwei werden die Begriffe Eingewöhnung/Transition, Peer sowie der Begriff Qualität, im Kontext der Eingewöhnung, definiert. Daran anschließend folgt die Vorstellung des Berliner Eingewöhnungsmodells sowie des Tübinger Modells mit der Beschreibung des Ablaufes und der Bedeutung der einzelnen Phasen. Im Kapitel 3 folgt die Darstellung des aktuellen Forschungsstandes und ausgewählter Studien. Kapitel 4 dient der Beantwortung der Forschungsfrage und stellt die Ergebnisse aus dem direkten Vergleich beider Modelle dar. Kapitel 4 beendet die Arbeit mit einem Fazit und Ausblick.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Begriffsdefinitionen: Eingewöhnung/Transition

2.2 Peer

2.3 Qualität im Kontext der Eingewöhnung

2.4 Überblick Berliner Eingewöhnungsmodell

2.5 Überblick Tübinger Modell

3 Aktueller Forschungsstand

4 Ergebnisse

5 Fazit/Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern sich das Berliner Eingewöhnungsmodell und das Tübinger Modell im Hinblick auf die Qualität der Eingewöhnung von Kindern unterscheiden und welche Rolle die jeweilige pädagogische Konzeption für den Transitionsprozess spielt.

  • Vergleich der theoretischen Grundlagen beider Eingewöhnungsmodelle
  • Bedeutung der Bindungstheorie sowie der sozialen Interaktion unter Peers
  • Analyse der Rolle der pädagogischen Fachkraft und der Elternbeteiligung
  • Einfluss struktureller Rahmenbedingungen auf die Prozessqualität
  • Rolle der Transition bei der Bewältigung kindlicher Entwicklungsaufgaben

Auszug aus dem Buch

2.4 Berliner Eingewöhnungsmodell

Dieses Modell ist das älteste Eingewöhnungskonzept in Deutschland. Das Konzept wurde im Jahr 1990, in erster Auflage, von Laewen, Andres und Hédervari-Heller gemeinsam mit dem Institut für angewandte Sozialisationsforschung (INFAS) veröffentlicht. Das infans-Modell basiert auf Erkenntnissen der Bindungsforschung. Ein zentrales Anliegen dieses Modells ist es, die unterschiedlichen Bindungsmuster der Kinder an ihre Eltern zu beachten. Dieses Modell ist auf die Anwesenheit der Eltern oder anderen primären Bindungspersonen des Kindes ausgelegt. Die Anwesenheit einer Bindungsperson ist Voraussetzung, damit das Kind eine Bindung zu einer pädagogischen Fachkraft aufbauen kann. In der Regel dauert der Aufbau einer Bindung bei Krippenkindern sechs bis vierzehn Tage (vgl. Dreyer 2017: 79 f.). Das Eingewöhnungsmodell unterteilt sich in fünf Stufen.

In der ersten Stufe, der sogenannten Vorbereitungsphase, werden die Bindungspersonen schriftlich und mündlich informiert. Informationsthemen sind unter anderem der Eingewöhnungsverlauf, die Bedeutung der Bindung sowie die Rolle der Bindungsperson und der pädagogischen Fachkraft im Eingewöhnungsprozess. Das erste Aufnahmegespräch dient dazu, bestehende Unsicherheiten zu klären und eine Vertrauensbasis zwischen Bindungsperson und pädagogischer Fachkraft herzustellen (vgl. Dreyer 2017: 84).

Die zweite Stufe ist die dreitägige Grundphase, in welcher sich die Bezugsperson mit dem Kind für ein bis zwei Stunden im Gruppenraum aufhält. Die Bezugsperson dient dem Kind als sicherer Hafen und verhält sich passiv und ergreift keine Initiative. Die pädagogische Fachkraft hingegen nimmt vorsichtig Kontakt zu dem Kind auf, in dem sie diese verschiedenen Angebote anbietet. Der Bindungsperson gegenüber baut die pädagogische Fachkraft Unsicherheiten ab, sie gibt Empfehlungen für Ihr Verhalten und erläutert und begründet Schritte. Die pädagogische Fachkraft wird auf Kontaktversuche des Kindes, wie Blickkontakt, Anlächeln oder Spielzeug anbieten, reagieren, damit das Kind ermutigt wird weiteren Kontakt mit ihr aufzunehmen (vgl. Laewen, Andres & Hedervari-Heller, 2015: 46 f.; Dreyer, 2017: 84 f.). Es erfolgt noch keine Trennung in der Grundphase.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problematik des Übergangs von der Familie in die Kindertagesbetreuung und Definition der zentralen Forschungsfrage.

2 Theoretischer Hintergrund: Definition grundlegender Begrifflichkeiten wie Transition, Peer und Qualität sowie detaillierte Darlegung des Berliner und Tübinger Eingewöhnungsmodells.

3 Aktueller Forschungsstand: Überblick über relevante Studien zu Bindung, Trennungserfahrungen und der Qualität pädagogischer Interventionen.

4 Ergebnisse: Analyse der Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Modelle insbesondere in Bezug auf das Bild vom Kind und die Rolle der Eltern.

5 Fazit/Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Eingewöhnungsansätze und Forderung nach verbesserten strukturellen Rahmenbedingungen in Kindertageseinrichtungen.

Schlüsselwörter

Eingewöhnung, Berliner Eingewöhnungsmodell, Tübinger Modell, Transition, Bindungstheorie, Kindheitspädagogik, Peer, Eingewöhnungsqualität, Frühkindliche Betreuung, Bezugsperson, Übergangsbewältigung, Kindertageseinrichtung, Sozialisation, Prozessqualität, Strukturqualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht das Berliner Eingewöhnungsmodell und das Tübinger Modell hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Eingewöhnungsqualität von Kleinkindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Themen Bindungstheorie, Transitionsforschung, Peer-Interaktionen sowie die strukturellen Rahmenbedingungen in Kindertageseinrichtungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich die unterschiedlichen Konzeptionen der beiden Modelle auf das Wohlbefinden und die Qualität der Eingewöhnung des Kindes auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine fundierte Literaturrecherche durchgeführt, um den aktuellen Forschungsstand und die Merkmale der Eingewöhnungsmodelle aufzuarbeiten und kritisch zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden begriffliche Grundlagen geklärt, beide Modelle in ihren Abläufen beschrieben und deren Erkenntnisse mittels des aktuellen Forschungsstandes gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Eingewöhnung, Transition, Berliner Modell, Tübinger Modell, Bindung, Peer und Qualitätssicherung.

Wie definiert das Tübinger Modell die Rolle des Kindes?

Im Gegensatz zum eher auf verlässliche Bindung fokussierten Berliner Modell, betrachtet das Tübinger Modell das Kind als eigenaktiv, selbst bildend und kompetent.

Welchen Einfluss hat die Peer-Gruppe im Tübinger Modell?

Die Peer-Gruppe dient als unterstützende Ressource, die es Kindern ermöglicht, soziale Beziehungskompetenzen zu entwickeln und gemeinsam die Aufgabe der Transition zu bewältigen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vergleich des Berliner Eingewöhnungsmodells mit dem Tübinger Modell unter Bezug auf die Eingewöhnungsqualität
Hochschule
DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen; Zentrale
Note
1,3
Autor
Nancy Fleissner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
19
Katalognummer
V1383374
ISBN (eBook)
9783346926920
ISBN (Buch)
9783346926937
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bindung Eingewöhnung Vergleich Berliner Modell mit Tübinger Modell
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nancy Fleissner (Autor:in), 2023, Vergleich des Berliner Eingewöhnungsmodells mit dem Tübinger Modell unter Bezug auf die Eingewöhnungsqualität, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1383374
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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