Nach Erklärung zentraler Begriffe wie bspw. "Literacy" oder "Resilienz" wird anhand eines konkreten Beispiels verdeutlicht, mit welchen Methoden das Selbstbewusstsein eines Kindes zur Zeit des Übertritts von Kindergarten zur Grundschule gestärkt werden kann. Der Fokus der Seminararbeit liegt zum einen allgemein auf dem seelischen Wohl des Kindes, zum anderen auf der konkreten Leseförderung.
Inhaltsverzeichnis
1. Lexikoneintrag Resilienz
2. Medialiteracy
3. Beobachtungsbögen
4. Fördereinheit
5. Darstellung einer Methode aus der Förderung
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Dieses Portfolio widmet sich der Förderung der kindlichen Resilienz durch pädagogische Interventionen, wobei der Fokus auf dem Übergang zwischen Kindergarten und Schule sowie dem Einsatz digitaler Medien liegt. Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, wie Kinder durch gezielte Methoden, wie das Erstellen von Stärkegeschichten, in ihrer psychischen Widerstandsfähigkeit gestärkt und bei der Bewältigung von Alltagsproblemen unterstützt werden können.
- Theoretische Grundlagen zur Resilienz und ihren Schutzfaktoren
- Medienkompetenz als resilienzstärkende Ressource in der frühkindlichen Bildung
- Interaktive Beobachtungsinstrumente zur Erfassung kindlicher Entwicklungsprozesse
- Praktische Erprobung einer digitalen Fördereinheit zur Kommunikation
- Methodik der Stärkegeschichten zur Förderung der Selbstwirksamkeit
Auszug aus dem Buch
Lexikoneintrag Resilienz
Die Resilienz stellt einen zentralen Faktor seelisch-mentaler Gesundheit dar. Aufgrund der täglichen Auseinandersetzung und Konfrontation zwischen Menschen und Problemen verschiedenster Art, ist ein adäquates Maß an psychischer Widerstandsfähigkeit unverzichtbar, um gesund und selbstsicher durch das Leben zu schreiten. Je nach Situation und persönlicher Verfasstheit des Individuums gelingt es mittels dieser mentalen Kondition, mit unterschiedlichen Belastungen umzugehen und diese im Idealfall zu bewältigen.
Auf der Suche nach einer Definition eines gesamtheitlichen Gesundheitsbegriffes hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Beschreibung von Gesundheit ausformuliert, die neben dem körperlichen auch das geistige und soziale Wohlbefinden beinhaltet. Dies kontrastiert mit einer Auffassung von Gesundheit, die sich nur anhand physischer Faktoren messen und beurteilen lässt. Die mentale Gesundheit ist genauso wie ihr physisches Pendant breit aufgestellt und lässt sich auf verschiedenste Weise erhalten, trainieren und ausbauen.
Von dieser Prämisse ausgehend wurde von der sozialen und psychologischen Forschung das Konzept der Resilienz ausgearbeitet, um nach Lösungen einer gelingenden Lebensbewältigung und Lebenszufriedenheit zu suchen (vgl. Fröhlich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2015, S. 7).
Zusammenfassung der Kapitel
Lexikoneintrag Resilienz: Dieses Kapitel definiert Resilienz als psychische Widerstandsfähigkeit und erläutert deren Bedeutung für die seelisch-mentale Gesundheit sowie deren Förderung durch präventive Interventionen.
Medialiteracy: Hier wird der sachgerechte Umgang mit digitalen Medien thematisiert, wobei die Medienkompetenz als eine Ressource zur Stärkung der Resilienz in der Vor- und Grundschule betrachtet wird.
Beobachtungsbögen: Dieser Abschnitt enthält strukturierte Beobachtungsunterlagen, die zur Einschätzung sozialer Kompetenzen, der Explorationsfreude und der Lebenswelt von Kindern dienen.
Fördereinheit: Es wird eine spezifische pädagogische Einheit beschrieben, in der die sprachliche Ausdrucksfähigkeit und das selbstsichere Auftreten eines Kindes unter Einsatz eines E-Books gefördert werden.
Darstellung einer Methode aus der Förderung: Dieses Kapitel erläutert den konzeptionellen Aufbau von Stärkegeschichten, die dazu dienen, die Selbstwahrnehmung und Problemlösefähigkeit von Kindern gezielt zu unterstützen.
Schlüsselwörter
Resilienz, Resilienzförderung, Medienkompetenz, Stärkegeschichte, Selbstwirksamkeit, Frühpädagogik, Sozialkompetenz, Problembewältigung, Gesundheitsbegriff, Vorschulerziehung, Digitalisierung, pädagogische Intervention, Selbstwahrnehmung, Identifikationswert, Lebensbewältigung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Portfolio grundsätzlich?
Das Portfolio behandelt das Konzept der Resilienz in der Kindheit und zeigt praxisnahe pädagogische Ansätze auf, wie Kinder in ihrer seelischen Widerstandsfähigkeit gestärkt werden können.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Resilienz, die Bedeutung der Medienkompetenz, diagnostische Beobachtungsinstrumente sowie die Methoden der Stärkegeschichten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel liegt in der Vermittlung von Kompetenzen, die es Kindern ermöglichen, belastende Situationen erfolgreich zu bewältigen und soziale Anforderungen selbstsicher zu meistern.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Fundierung durch Fachliteratur und kombiniert diese mit dem konkreten Einsatz pädagogischer Einheiten sowie Beobachtungsbögen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in Resilienz, die Rolle digitaler Medien, praktische Beobachtungstools und die detaillierte Darstellung der Stärkegeschichten-Methode.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Resilienz, Medienkompetenz, Selbstwirksamkeit und frühkindliche Förderung definieren.
Welche Rolle spielen digitale Medien in der Förderung?
Digitale Medien werden als Werkzeuge gesehen, um Kreativität anzuregen, soziale Interaktionen zu begleiten und die Medienkompetenz als eine Art "Resilienz-Ressource" auszubauen.
Warum ist das Konzept der "Stärkegeschichte" so zentral?
Stärkegeschichten bieten einen hohen Identifikationswert und erlauben es Kindern, sich in einer fiktiven Figur wiederzufinden, die alltagstypische Probleme bewältigt, was das eigene Selbstvertrauen nachhaltig fördert.
- Quote paper
- Lenard Sprang (Author), 2021, Resilienzförderung im Vorschulalter. Wie wir Kinder beim Übertritt in die Schule unterstützen können, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1382409