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Private Equity vor und nach der Finanzkrise

Und wie der Mittelstand von den veränderten Rahmenbedingungen profitieren kann

Title: Private Equity vor und nach der Finanzkrise

Bachelor Thesis , 2009 , 94 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Michael Marquardt (Author)

Business economics - Investment and Finance

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Summary Excerpt Details

Deutsche Mittelständler weisen seit jeher eine im internationalen Vergleich sehr geringe Eigenkapitalquote auf.
Um auf lange Sicht wettbewerbsfähig bleiben zu können, gilt es diesen Mangel umgehend zu beseitigen.
Private Equity könnte zu einer Lösung dieses Problems beitragen, wird jedoch von mittelständischen Unternehmen, wie jüngst ausgeführte Studien zeigen, meist kategorisch abgelehnt.

Ausgehend von der in der Einleitung thematisierten Entwicklung des Private Equity Sektors, soll dargestellt werden, warum Private Equity in Deutschland oftmals mit
negativen Erfahrungen in Verbindung gebracht wird und somit von mittelständischen Unternehmen bisher kaum als echte Alternative zu den traditionellen Finanzierungsformen wahrgenommen wurde.

Darüber hinaus ist primäres Ziel der Arbeit, aufzuzeigen, inwiefern es, verursacht durch die Subprime-Krise und die veränderten Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten,
zu einem Wandel im Private Equity Sektor kommen wird und wie dieser aussehen könnte.

Anschließend soll die Frage geklärt werden, ob und wie der Mittelstand von möglichen
Veränderungen des Private Equity Sektors profitieren kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG

1.2 METHODIK UND AUFBAU DER ARBEIT

A: DIE BEDEUTUNG VON PRIVATE EQUITY FÜR DIE FINANZIERUNG MITTEL-STÄNDISCHER UNTERNEHMEN

2. PRIVATE EQUITY

2.1 DEFINITION PRIVATE EQUITY

2.1.1 Private Equity als Überbegriff

2.1.2 Private Equity im Kontext der Lebensphase eines Unternehmens

2.2 DIE WESENTLICHEN BETEILIGTEN EINER PRIVATE EQUITY FINANZIERUNG

2.2.1 Das Unternehmen als Kapitalnehmer

2.2.1.1 Die Wachstumsphase

2.2.1.2 Die Bridge-Phase

2.2.1.3 Die Buy-Out-Phase

2.2.1.4 Die Turnaround-Phase

2.2.1.5 Sonstige Beweggründe für eine Private Equity Finanzierung

2.2.2 Investoren als Kapitalgeber

2.2.2.1 Großinvestoren und deren Beweggründe für eine Investition in Beteiligungskapital

2.2.2.2 Investitionsmöglichkeiten für Kleinanleger

2.2.2.2.1 Fund of Funds

2.2.2.2.2 Die Börsenplatzierung von Private Equity Gesellschaften

2.2.3 Private Equity Gesellschaften

2.2.3.1 Typisierung von Private Equity Gesellschaften

2.2.3.1.1 Private Equity Gesellschaften nach Trägerschaft

2.2.3.1.2 Private Equity Gesellschaften nach investmentpolitischer Zielsetzung und Spezialisierungsgrad

2.2.3.1.3 Private Equity Gesellschaften nach Fondsstruktur

2.2.4.2 Der Wertschöpfungsprozess einer Private Equity Finanzierung

2.2.4.2.1 Das Fund Raising

2.2.4.2.2 Der Deal Flow

2.2.4.2.3 Die Beteiligungsprüfung

2.2.4.2.4 Verhandlungen und Vertragsabschluss

2.2.4.2.5 Monitoring und Beteiligungskontrolle

2.2.4.2.6 Der Exit

2.2.4.3 Die Performancemessung eines Private Equity Fonds

2.2.5 Die Rolle der Berater

2.2.6 Die Rolle der finanzierenden Banken

2.3 DIE BESONDERHEITEN EINER BUY-OUT FINANZIERUNG

2.3.1 Die Abgrenzung des Buy-Out Begriffs

2.3.2 Die Werttreiber eines Buy-Outs

2.3.2.1 Der Leverage Effekt als Renditehebel

2.3.2.2 Die Steigerung des Veräußerungswertes

2.3.3 Der Zielkonflikt zwischen Private Equity Gesellschaft und Fremdkapitalgeber

3. DER MITTELSTAND

3.1 DEFINITION UND ABGRENZUNG DES MITTELSTANDES

3.1.1 Die Quantitative Definition des Mittelstandes

3.1.2 Die Qualitative Definition des Mittelstandes

3.2 DIE BEDEUTUNG DES MITTELSTANDES FÜR DIE GESAMTWIRTSCHAFT

3.3 DIE FINANZIERUNGSSITUATION DES MITTELSTANDES

3.3.1 Der Strukturwandel am Finanzmarkt

3.3.2 Die Eigenkapitalsituation mittelständischer Unternehmen

3.3.3 Die Auswirkungen von Basel 2 auf die Mittelstandsfinanzierung

3.3.4 Die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Mittelstandsfinanzierung

3.4 LÖSUNGSWEGE FÜR DEN MITTELSTAND

TEIL B: PRIVATE EQUITY VOR UND NACH DER FINANZKRISE

4. PRIVATE EQUITY IM ZEICHEN DER MEGA-BUY-OUTS

4.1 ENTWICKLUNG DES BETEILIGUNGSKAPITALS VON VENTURE CAPITAL ZU BUY-OUTS

4.2 DAS ZEITALTER DER MEGA-BUY-OUTS

4.2.1 Die Entwicklung der Mega-Buy-Outs aus internationaler Sicht

4.2.2 Die Entwicklung der Mega Buy-Outs in Deutschland

4.2.2.1 Die Deutschland AG als Schutzschild gegen Finanzinvestoren

4.2.2.2 Die Auflösung der Deutschland AG

4.2.2.3 Der DAX im Visier angloamerikanischer Finanzinvestoren

4.3 DIE AUSWIRKUNG EINER ZU HOHEN VERSCHULDUNG AUF UNTERNEHMEN MIT PRIVATE EQUITY BETEILIGUNG

4.3.1 Fallstudie 1: Winkler+Dünnebier – Der Börsenflop

4.3.2 Fallstudie 2: Kiekert – In der Schuldenfalle

4.3.3 Fallstudie 3: Cognis – Wie die Finanzinvestoren ohne Exit ihre Renditeziele befriedigen

4.3.4 Auswertung der Fallstudien und Fazit

5. DIE SUBPRIME-KRISE UND DAS ENDE DER MEGA BUY-OUTS

5.1 DIE SUBPRIME-KRISE WIRD ZUR BANKENKRISE

5.2 DIE AUSWIRKUNGEN DER BANKENKRISE AUF PRIVATE EQUITY

5.2.1 Probleme bei der Syndizierung von Übernahmekrediten

5.2.2 Das Ende der Covenant Lites

6. WIE DER MITTELSTAND VON DEN VERÄNDERTEN RAHMENBEDINGUNGEN PROFITIEREN KANN

6.1 MITTELSTÄNDISCHE TRANSAKTIONEN IM FOKUS VON PRIVATE EQUITY

6.1.1 Die Veränderung der Finanzierungsstruktur bei Private Equity Transaktionen

6.1.2 Die Zweiteilung des M&A Marktes

6.1.3 Überzogene Preisvorstellungen der Verkäufer

6.2 DAS WERTSTEIGERUNGSPOTENTIAL DEUTSCHER UNTERNEHMEN

6.3 DAS PRIVATE EQUITY GESCHÄFTSMODELL IM WANDEL

6.4 AUSBLICK: ETHISCHE INVESTMENTKRITERIEN FÜR PRIVATE EQUITY

7. ERGEBNISSE DER ARBEIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Rolle von Private Equity bei der Finanzierung mittelständischer Unternehmen, analysiert die Veränderungen im Private Equity Sektor infolge der Subprime-Krise und zeigt auf, wie der Mittelstand unter den neuen Rahmenbedingungen von dieser Finanzierungsform profitieren kann.

  • Bedeutung von Private Equity für den Mittelstand
  • Analyse der Auswirkungen der Finanzkrise auf den Private Equity Sektor
  • Herausforderungen in der Eigenkapitalfinanzierung deutscher Mittelständler
  • Potenziale durch neue Ansätze wie ethische Investmentkriterien oder Evergreen-Fonds
  • Vergleich von Strategien vor und nach der Finanzkrise anhand von Fallstudien

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Wer heute entlang der Wall Street in New York oder durch die Londoner City läuft, wird in sorgenvolle Gesichter blicken. Tristesse, wohin man schaut. Die aktuelle Finanzkrise hat die großen Finanzzentren fest im Griff.

Anfang 2007 herrschte an den gleichen Schauplätzen noch grenzenlose Euphorie. Der Grund hierfür war, dass die Zahl der Übernahmen und Fusionen mit rund 33.000 ein neues Rekordniveau erreicht hatte. Das gesamte Volumen der Transaktionen betrug 3,9 Bio. US-Dollar. Die weltweiten Aktienkurse erreichten, getragen von immer wieder neuen Übernahmegerüchten, historische Höchstwerte.

Maßgeblich verantwortlich für diese Entwicklung waren private Kapitalbeteiligungsgesellschaften, im Branchenjargon besser bekannt als Private Equity Gesellschaften. Im Jahr 2006 haben sie für mehr als 745 Mio. Dollar 2.900 Unternehmen übernommen. Damit geht ein Fünftel des weltweiten Übernahmevolumens auf ihr Konto.

Ermöglicht wurde diese Entwicklung durch eine globale Sparflut. In wichtigen Industrieländern wie Deutschland stieg die Sparquote im Hinblick auf die immer unsicherer werdende Altersvorsorge kontinuierlich an. Desweiteren sorgte das starke Wachstum in Asien für einen Anstieg des dortigen Einkommens und der Ersparnisse. In Mittleren Osten spülte der stetig steigende Ölpreis Milliarden Petrodollar in die Schatullen der Scheichtümer. So entstand eine Geldschwemme, die sich rund um den Globus ihre Bahn nach attraktiven Geldanlagen suchte. Ein Großteil des Kapitals floss in sichere amerikanische Staatsanleihen, was zur Folge hatte, dass die langfristigen Zinsen in den USA auf historische Tiefstände sanken.

Die niedrigen Zinsen führten dazu, dass Investoren ihren Renditehunger mit konventionellen Anlagen nicht mehr stillen konnten. Folglich schauten sie sich bei alternativen Investments um und wurden fündig bei Private Equity Gesellschaften.

Der enorme Kapitalzufluss in Verbindung mit den niedrigen Zinsen eröffnete den Private Equity Gesellschaften die Möglichkeit, immer größere Unternehmen zu übernehmen. Finanziert wurden diese Übernahmen zum Großteil durch Kredite, welche auf die Zielunternehmen übertragen wurden. Folglich waren es auch die Unternehmen, die für die Zins und Tilgungszahlungen aufkamen. Die eben skizzierte Entwicklung bedeutete für die Unternehmen oft eine Verschuldung an der Grenze ihrer Tragbarkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt das Marktumfeld vor und während der Finanzkrise und die Rolle von Private Equity bei der globalen Übernahmewelle.

2. Private Equity: Definiert Private Equity, erläutert die Akteure (Investoren, Gesellschaften, Unternehmen) und den Wertschöpfungsprozess sowie Buy-Out Finanzierungen.

3. Der Mittelstand: Definiert den Mittelstand, beleuchtet dessen Finanzierungssituation vor dem Hintergrund der Basel-2-Anforderungen und der Finanzkrise.

4. Private Equity im Zeichen der Mega-Buy-Outs: Analysiert die Phase vor der Krise, die Rolle von "Going Privates" und untersucht anhand von Fallstudien (Winkler+Dünnebier, Kiekert, Cognis) die Folgen hoher Verschuldung.

5. Die Subprime-Krise und das Ende der Mega Buy-Outs: Beschreibt die Entstehung der Krise, den Vertrauensverlust bei Banken und die Auswirkungen auf Übernahmekredite sowie das Ende der "Covenant Lites".

6. Wie der Mittelstand von den veränderten Rahmenbedingungen profitieren kann: Diskutiert die notwendige strategische Neuausrichtung von Private Equity, das Potenzial für mittelständische Transaktionen und die Bedeutung ethischer Investmentkriterien.

7. Ergebnisse der Arbeit: Fasst die zentralen Erkenntnisse über die künftige Bedeutung von nachhaltigem Wachstum und einem langfristigeren Geschäftsmodell im Private Equity Sektor zusammen.

Schlüsselwörter

Private Equity, Mittelstand, Finanzkrise, Buy-Out, Leveraged Buy-Out, Eigenkapital, Finanzierung, Subprime-Krise, Wertsteigerung, Rendite, Due Diligence, Mittelstandsfinanzierung, Eigenkapitalquote, Nachhaltigkeit, Banken

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelor-Thesis analysiert die Bedeutung von Private Equity für die Finanzierung mittelständischer Unternehmen, insbesondere vor und nach der Finanzkrise, und untersucht, wie der Mittelstand von einer veränderten Private-Equity-Strategie profitieren kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Private Equity und Mittelstand, die Finanzierungssituation mittelständischer Unternehmen, den Einfluss der Finanzkrise auf den Transaktionsmarkt sowie strategische Ansätze zur nachhaltigen Unternehmensentwicklung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie es durch die Finanzkrise zu einem Wandel im Private Equity Sektor kommt und ob mittelständische Unternehmen ihre ablehnende Haltung gegenüber Private Equity zugunsten einer neuen, nachhaltigeren Partnerschaft aufgeben können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von Branchendaten, Marktberichten sowie der Untersuchung von drei konkreten Fallstudien zu Private-Equity-Finanzierungen (Winkler+Dünnebier, Kiekert, Cognis).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Private Equity Marktes, eine Analyse der Finanzierungssituation des Mittelstandes, eine Bestandsaufnahme der Übernahmewelle vor der Krise und die Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf den Sektor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Private Equity, Mittelstand, Finanzkrise, Leveraged Buy-Out, Eigenkapitalfinanzierung, Rendite und nachhaltige Wertsteigerung charakterisiert.

Welche Rolle spielt die Eigenkapitalquote im Kontext des Mittelstandes?

Die im internationalen Vergleich geringe Eigenkapitalquote des deutschen Mittelstands stellt ein Finanzierungsproblem dar, da Banken im Zuge von Basel 2 und der Finanzkrise ihre Kreditvergabe an ein strengeres Rating knüpfen.

Was sind "Covenant Lites" und warum waren sie bedeutend?

Covenant Lites sind Kreditverträge ohne strenge Absicherungsklauseln. Vor der Krise ermöglichten sie Private Equity Gesellschaften hohe Flexibilität, verloren aber mit der Bankenkrise massiv an Bedeutung, da Banken heute wieder auf Sicherheiten bestehen.

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Details

Title
Private Equity vor und nach der Finanzkrise
Subtitle
Und wie der Mittelstand von den veränderten Rahmenbedingungen profitieren kann
College
Nürtingen University  (European School of Finance)
Grade
1,3
Author
Michael Marquardt (Author)
Publication Year
2009
Pages
94
Catalog Number
V137243
ISBN (eBook)
9783640445165
ISBN (Book)
9783640445479
Language
German
Tags
Private Equity Finanzkrise Mittelstand Rahmenbedingungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Marquardt (Author), 2009, Private Equity vor und nach der Finanzkrise, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/137243
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