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Ältere Mitmenschen als Randgruppe in der Diaspora-Gemeinde – in der soziologischen sowie christlich ethischen Diskussion

Titel: Ältere Mitmenschen als Randgruppe in der Diaspora-Gemeinde – in der soziologischen sowie christlich ethischen Diskussion

Hausarbeit , 2006 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Ulrike M. S. Röhl (Autor:in)

Soziologie - Alter

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Kirchenbänke in den Bistümern der Bundesrepublik Deutschland werden zunehmend leerer, ein Prozess, der kaum aufzuhalten scheint. Der Anteil der jungen Familien, die regelmäßig den Gottesdienst besuchen sowie sich in der Kirchengemeinde aktiv engagieren, ist erschreckend niedrig. Es sind vorwiegend ältere Menschen, die das Kirchenbild entscheidend prägen. Jedoch genießt gerade diese Gruppe von Gemeindemitgliedern geringes Ansehen innerhalb des Kollektivs, sie werden eher belächelt, kaum beachtet oder gar aus dem Kommunenleben ausgegrenzt.
In unserer heutigen Leistungs- sowie Konsumgesellschaft, die lediglich darauf bedacht ist, Menschen ausschließlich nach ihren Beitrag zum Sozialprodukt, ihrem beruflichen Erfolg und Prestige sowie nach physischen und psychischen Fähigkeiten zu messen, wird unaufhörlich ein Netz gebildet, indem immer mehr Menschen zu exklusieren drohen. Es liegt nahe, dass unter diesen Bedingungen, gar Belastungen minder leistungsstarke, in der Marktwirtschaft erfolglose Personen oder Gruppen bzw. die Gesamtheit der Individuen, die nicht dem Idealbild der profanen Gesellschaftsordnung entsprechen, von vornherein als lästig sowie der Zielsetzung unserer Gesellschaft im Widerspruch stehend angesehen werden und somit schnell zur Randgruppe deklariert werden.
Mit Hilfe der hier vorliegenden, von mir persönlich, im Rahmen des im Sommersemester 2006 an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt belegten Soziologieseminar „Soziale Randgruppen in der Gemeinde“, angefertigten Hausarbeit „Ältere Mitmenschen als Randgruppe in der Diaspora -Gemeinde– in der soziologischen sowie christlich ethischen Diskussion“, möchte ich mich konzentrierter mit dem im soziologischen und theologischen Bereich auftretenden Phänomen der Randgruppe, explizit mit der Klientelgruppe der älteren Mitmenschen in der Diaspora-Pfarrgemeinde, auseinandersetzen, um anschließend verschiedene Integrationsmodelle vorzustellen, die es jenen, oftmals als Randgruppe deklarierten Menschen ermöglichen, wieder in die Kirchengemeinde zu inklusieren sowie sie erneut zum festen Bestandteil der christlichen Gemeinschaft werden zu lassen. Abschließend werde ich ein bewertendes Urteil bezüglich der Diskriminierung, der Ausgrenzung und Herabsetzung von älteren Glaubensmitgliedern in den Pfarrgemeinden, in Blick auf die von Jesus aufgetragene apostolische Sukzession, formulieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Randgruppe

2.1 Soziologischer Erklärungsansatz

2.2 Randgruppen im christlich biblischen Verständnis

3 Ältere Menschen als Randgruppen in der Diaspora-Gemeinde

3.1 Altern als Lebensphase

3.2 Ätiologie für das Aufkommen von Ranggruppen in der Gemeinde

3.3 Mögliche Interaktions- und Integrationsmodelle

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die soziologische sowie christlich-ethische Einordnung älterer Menschen als Randgruppe innerhalb einer Diaspora-Gemeinde, um Integrationsansätze zu entwickeln, die den Betroffenen die Teilhabe am kirchlichen Leben ermöglichen.

  • Analyse des Begriffs der Randgruppe aus soziologischer und theologischer Sicht.
  • Untersuchung der Lebenswelt und der spezifischen Problemlagen alter Menschen im Gemeindekontext.
  • Erörterung der Ätiologie für die Marginalisierung älterer Gemeindemitglieder.
  • Entwicklung von Interaktions- und Integrationsmodellen zur Förderung der Inklusion.
  • Diskussion der christlichen Verantwortung zur Nächstenliebe und sozialen Gerechtigkeit.

Auszug aus dem Buch

3.1 Altern als Lebensphase

Der Beginn sowie eine allgemein gültige Festlegung des Alterns gestaltet sich sehr schwierig, da mehrere Faktoren, wie z.B. Lebensgeschichte und Lebensstil des Individuums zu berücksichtigen sind. Die Gesellschaft hat es sich erleichtert, indem sie das Einsetzen des Alterungsprozess, der Biomorphose genannt wird, mit dem Eintreten der Pensionierung, ergo in der Regel mit dem Alter von 65 Jahren, in Verbindung gebracht hat. Jedoch bezeichnet Altern einen ganzheitlichen Entwicklungsvorgang, den es in seiner Gesamtheit zu erfassen gilt.

„Altern ist abnehmende Adaptionsfähigkeit des Organismus an die Umwelt“ (Pliess, in: Schenda S. 47). Diese Anpassungsfähigkeit hängt sowohl von biologischen als auch von sozialökonomischen Bedingungen ab. Altern kann somit als naturbedingte Abnahme und gesellschaftlichökonomische Abnutzung unterschiedlich akzentuiert sein, wobei sich beide Faktoren wesentlich bedingen.

Der Alternsprozess beruht einerseits auf bislang nicht aufhaltbaren biochemischen Vorgängen, wie die physiologische Veränderung der sich allmählichen verkleinerten Organe, die mit der Reduzierung des Wassergehalts im Körper zusammenhängt, was zur Folge hat, dass sich wichtige wasserlösliche Mineralstoffe wie Kalium oder Magnesium verringern und somit die Pumpkraft des Herzens, auf Grund der beeinträchtigten Durchblutung der Herzkranzgefäße, erheblich dezimiert. Die Auswirkungen des biologischen Verfalls weisen andererseits große individuelle Verschiedenheiten auf, die auf differenzierende sozialökonomische Beanspruchung zurückzuführen sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Verfasserin erläutert den Anlass und die Zielsetzung der Arbeit, insbesondere die Auseinandersetzung mit der Randständigkeit älterer Menschen in der Diaspora-Pfarrgemeinde.

2 Definition Randgruppe: Dieses Kapitel definiert den Begriff der sozialen Randgruppe unter Berücksichtigung soziologischer Ansätze sowie des christlich-biblischen Verständnisses von Jesus Christus als Zuwendendem zu Außenseitern.

3 Ältere Menschen als Randgruppen in der Diaspora-Gemeinde: Die Autorin untersucht das Altern als Lebensphase, die Ursachen für die Entstehung von Randgruppen in der Gemeinde sowie mögliche Strategien zur Integration älterer Menschen.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit zusammen, älteren Menschen durch Nächstenliebe und konkrete Eingliederungsmaßnahmen wieder zur vollen Teilhabe und Lebensqualität in der Kirchengemeinde zu verhelfen.

Schlüsselwörter

Soziale Randgruppe, Diaspora-Gemeinde, Ältere Menschen, Alternsprozess, Integration, Kirchengemeinde, Nächstenliebe, soziale Ausgrenzung, Gemeindeleben, Biomorphose, Inklusion, christliche Ethik, Lebensqualität, Seelsorge, soziale Teilhabe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der sozialen und ethischen Situation von älteren Menschen, die in Diaspora-Kirchengemeinden häufig an den Rand gedrängt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Soziologie der Randgruppen, die spezifischen Herausforderungen des Alterns sowie die kirchliche Verantwortung zur Integration.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Integrationsmodelle aufzuzeigen, die älteren Menschen eine aktive Teilhabe am Gemeindeleben ermöglichen und Diskriminierung entgegenwirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse soziologischer Theorien sowie einer theologischen Reflexion auf Basis biblischer und ethischer Grundlagen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Randgruppen, die Analyse des Alterns als Lebensphase sowie die Untersuchung von Ursachen für soziale Ausgrenzung in Gemeinden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören soziale Randgruppe, Diaspora-Gemeinde, Integration, christliche Ethik und Lebensqualität im Alter.

Warum wird speziell die Diaspora-Gemeinde betrachtet?

Die Diaspora-Situation erschwert den Ausdruck des konfessionellen Glaubens, was den gemeinschaftlichen Halt besonders wichtig, aber auch verletzlich macht.

Welche Rolle spielt die christliche Nächstenliebe in diesem Kontext?

Sie dient als verpflichtender ethischer Maßstab, um ältere Menschen trotz ihrer physischen oder psychischen Einschränkungen als wertvolle Mitglieder der Gemeinschaft zu behandeln.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ältere Mitmenschen als Randgruppe in der Diaspora-Gemeinde – in der soziologischen sowie christlich ethischen Diskussion
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt  (Religionspädagogik/Kirchliche Bildungsarbeit)
Veranstaltung
„Soziale Randgruppen in der Gemeinde“
Note
1,0
Autor
Ulrike M. S. Röhl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
22
Katalognummer
V136981
ISBN (eBook)
9783640446520
ISBN (Buch)
9783640446810
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Diaspora Randgruppen Altenpastoral
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ulrike M. S. Röhl (Autor:in), 2006, Ältere Mitmenschen als Randgruppe in der Diaspora-Gemeinde – in der soziologischen sowie christlich ethischen Diskussion, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/136981
Blick ins Buch
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