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Dissoziation und Störung der Emotionsregulation bei PatientInnen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung

Title: Dissoziation und Störung der Emotionsregulation bei PatientInnen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung

Term Paper , 2023 , 12 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Susan Waldow (Author)

Psychology - General

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Zu welchem Zeitpunkt in der Therapie sind Fähigkeiten zur Emotionsregulation mit den PatientInnen zu erarbeiten und wann braucht es Fertigkeiten, um die aufkommende Dissoziation zu verhindern? (Wie) gehört beides zusammen, gibt es eine eindeutige Abfolge oder handelt es sich um eine Wechselseitigkeit?

Um den Alltag bewältigen zu können, leisten Menschen täglich sehr viele Anpassungsprozesse. Dazu gehört auch der Umgang mit der eigenen Gefühlswelt – Emotionsregulation genannt. Damit ist gemeint, "dass wir Einfluss auf die erlebten Emotionen nehmen, um den Erfordernissen einer (meist sozialen) Situation gerecht zu werden und handlungsfähig zu bleiben".

Die Fähigkeit, die eigenen Emotionen zu regulieren, ist individuell unterschiedlich ausgeprägt. Psychische Erkrankungen gehen nicht selten auch mit Schwierigkeiten bei der Emotionsregulation einher. Menschen, die ein Trauma erlebt und in Folge dessen eine Posttraumatische Belastungsstörung (im Folgenden: PTBS) entwickelt haben, weisen oft auch eine dysfunktionale Emotionsregulation auf. Des Weiteren gibt es bei diesen PatientInnen das Symptom der sogenannten Dissoziation. Dies ist eine Möglichkeit der Psyche, einzelne Wahrnehmungen oder gar das Bewusstsein ganz zu unterdrücken.

In der klinischen Praxis begegne ich in meiner Tätigkeit als Tanztherapeutin oft PatientInnen, die dann dissoziieren, wenn heftigere Gefühle spürbar werden könnten. Daher möchte ich mit dieser Arbeit einen möglichen kausalen Zusammenhang zwischen mangelnder Emotionsregulation und Dissoziation untersuchen und auch herausfinden, ob es in der Forschung Hinweise zur Richtung dieser Kausalität gibt. Haben die PatientInnen ursächlich Schwierigkeiten mit der Emotionsregulation und fallen daher in einen dissoziativen Zustand oder kommt die Dissoziation zuerst und verhindert einen adäquaten Umgang mit den auftretenden Gefühlen?

Um sich dem Thema zu nähern, werden im theoretischen Teil der Arbeit die Begriffe Emotionsregulation und Dissoziation erklärt. Der empirische Teil gibt einen Überblick über ausgewählte relevante Studien. Im Fazit finden sich neben der Antwort auf die Ausgangsfrage Hinweise auf sich anschließende Forschungsfragen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Emotionsregulation

2.1. Definition und Motive der Emotionsregulation

2.2. Theoretische Erklärungsmodelle zur Emotionsregulation

3. Posttraumatische Belastungsstörung und Dissoziation

4. Zusammenhang zwischen Emotionsregulation und Dissoziation

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht den potenziellen kausalen Zusammenhang zwischen Schwierigkeiten bei der Emotionsregulation und dem Auftreten von Dissoziation bei Patientinnen und Patienten mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Dabei wird analysiert, inwieweit eine dysfunktionale Emotionsregulation zur Dissoziation führt oder ob Dissoziation als Abwehrmechanismus die Emotionsregulation beeinflusst, um therapeutische Implikationen abzuleiten.

  • Grundlagen der Emotionsregulation und theoretische Erklärungsmodelle (nach Gross sowie Parkinson & Totterdell)
  • Klinische Symptomatik der PTBS im Kontext von Dissoziation
  • Empirische Forschungsergebnisse zum Zusammenhang von Trauma, Emotionsregulation und dissoziativen Zuständen
  • Therapeutische Relevanz und Implikationen für die klinische Praxis (z. B. DBT-PTBS)

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Um den Alltag bewältigen zu können, leisten Menschen täglich sehr viele Anpassungsprozesse. Dazu gehört auch der Umgang mit der eigenen Gefühlswelt – Emotionsregulation genannt. Damit ist gemeint, "dass wir Einfluss auf die erlebten Emotionen nehmen, um den Erfordernissen einer (meist sozialen) Situation gerecht zu werden und handlungsfähig zu bleiben" (Brandstätter et al., 2018, S. 222). Die Fähigkeit, die eigenen Emotionen zu regulieren, ist individuell unterschiedlich ausgeprägt. Psychische Erkrankungen gehen nicht selten auch mit Schwierigkeiten bei der Emotionsregulation einher.

Menschen, die ein Trauma erlebt und in Folge dessen eine Posttraumatische Belastungsstörung (im Folgenden: PTBS) entwickelt haben, weisen oft auch eine dysfunktionale Emotionsregulation auf. Des Weiteren gibt es bei diesen PatientInnen das Symptom der sogenannten Dissoziation. Dies ist eine Möglichkeit der Psyche, einzelne Wahrnehmungen oder gar das Bewusstsein ganz zu unterdrücken. In der klinischen Praxis begegne ich in meiner Tätigkeit als Tanztherapeutin oft PatientInnen, die dann dissoziieren, wenn heftigere Gefühle spürbar werden könnten.

Daher möchte ich mit dieser Arbeit einen möglichen kausalen Zusammenhang zwischen mangelnder Emotionsregulation und Dissoziation untersuchen und auch herausfinden, ob es in der Forschung Hinweise zur Richtung dieser Kausalität gibt. Haben die PatientInnen ursächlich Schwierigkeiten mit der Emotionsregulation und fallen daher in einen dissoziativen Zustand oder kommt die Dissoziation zuerst und verhindert einen adäquaten Umgang mit den auftretenden Gefühlen?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein, definiert die zentralen Begriffe und skizziert die Forschungsfrage nach dem kausalen Zusammenhang zwischen Emotionsregulation und Dissoziation bei PTBS-Patienten.

2. Emotionsregulation: Dieses Kapitel erläutert die Definition und Motive der Emotionsregulation sowie zwei zentrale theoretische Modelle, das deskriptive Modell von Parkinson und Totterdell und das Prozessmodell von James J. Gross.

3. Posttraumatische Belastungsstörung und Dissoziation: Das Kapitel definiert PTBS, beschreibt deren Symptomatik sowie verschiedene Traumata-Typen und ordnet Dissoziation als Schutzmechanismus der Psyche vor Überreizung ein.

4. Zusammenhang zwischen Emotionsregulation und Dissoziation: Hier werden relevante Studien diskutiert, die aufzeigen, dass der Zusammenhang zwischen Emotionsregulation und Dissoziation wahrscheinlich wechselseitig ist, wobei mangelnde Regulationsfähigkeit oft mit dissoziativen Prozessen einhergeht.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Bedeutung des Trainings von Skills (z.B. DBT-PTBS) in der Therapie und identifiziert den Bedarf an weiterer Forschung zur Kausalität.

Schlüsselwörter

Emotionsregulation, Posttraumatische Belastungsstörung, PTBS, Dissoziation, Trauma, Bewältigungsstrategien, Affektdysregulation, Psychotherapie, Skills-Training, DBT-PTBS, dissoziative Amnesie, Neuropsychologie, Gefühlsregulation, Trauma-Therapie, Kausalzusammenhang

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Zusammenhang zwischen der Fähigkeit zur Emotionsregulation und dem Symptom der Dissoziation bei Menschen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Emotionsregulationsstrategien nach verschiedenen Modellen, die Symptomatologie der PTBS, der Mechanismus der Dissoziation sowie deren Wechselwirkung in therapeutischen Kontexten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den kausalen Zusammenhang zwischen mangelnder Emotionsregulation und Dissoziation zu beleuchten und zu klären, ob einer der beiden Aspekte ursächlich für den anderen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse aktueller Fachliteratur und relevanter Studien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zur Emotionsregulation, eine Darstellung der PTBS-Symptomatik sowie eine Analyse wissenschaftlicher Studien, die den Zusammenhang von Emotionen und Dissoziation untersucht haben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Emotionsregulation, PTBS, Dissoziation, Trauma, therapeutische Skills und affektive Dysregulation.

Gibt es eine eindeutige Antwort zur Kausalität zwischen Dissoziation und Emotionsregulation?

Nein, die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass die Frage nach der Richtung der Kausalität nicht eindeutig beantwortet werden kann und von einem wechselseitigen Zusammenhang auszugehen ist.

Warum ist das Erlernen von Skills für PTBS-Patienten laut der Arbeit so wichtig?

Das Erlernen von Skills hilft Patienten dabei, heftige Emotionen in der Gegenwart auszuhalten und zu regulieren, statt durch Dissoziation das Bewusstsein zu unterdrücken, was die langfristige psychische Stabilisierung fördert.

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Details

Title
Dissoziation und Störung der Emotionsregulation bei PatientInnen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung
College
University of Applied Sciences Hamburg
Course
Allgemeine Psychologie 2
Grade
1,0
Author
Susan Waldow (Author)
Publication Year
2023
Pages
12
Catalog Number
V1364973
ISBN (eBook)
9783346890719
ISBN (Book)
9783346890726
Language
German
Tags
Dissoziation Emotionsregulation PTBS Posttraumatische Belastungsstörung Zusammenhang
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susan Waldow (Author), 2023, Dissoziation und Störung der Emotionsregulation bei PatientInnen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1364973
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