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Wie führen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zur Trennung der Gesellschaft?

Titel: Wie führen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zur Trennung der Gesellschaft?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2023 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Nikita Hermann (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die gesellschaftliche Reproduktion, also das Bestehen der Gesellschaft in ihrer speziellen Form, verläuft nach Habermas in zwei verschiedenen Bereichen. Diese zwei Bereiche, oder auch Sphären, betrachtet er aus der Sicht des sozial handelnden Individuums, wobei das „System“ die Sphäre ist, in der zweckrational und erfolgsorientiert gehandelt wird, wohingegen die „Lebenswelt“ die Sphäre ist, in der verständigungsorientiert und kommunikativ gehandelt wird.

System und Lebenswelt sind zwei leittragende Begriffe in der Theorie des kommunikativen Handelns, mit ihnen versucht Habermas die zeitgenössische Sicht auf die Gesellschaft und ihren Wandel zu ordnen, und seine eigene Perspektive auf das Krisenpotential der Gegenwartsgesellschaft zu schildern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Zu Jürgen Habermas

2. Die Theorie des kommunikativen Handelns

3. System und Lebenswelt

3.1 Die Kolonialisierung der Lebenswelt

3.2 Protestpotentiale

4. Gesellschaftliche Spaltungen durch die Corona-Pandemie

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis von System und Lebenswelt nach Jürgen Habermas und analysiert, inwiefern staatliche Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie als systemische Eingriffe zu werten sind, die zu einer gesellschaftlichen Trennung führen.

  • Theoretische Grundlagen von Jürgen Habermas (System vs. Lebenswelt)
  • Das Konzept der "Kolonialisierung der Lebenswelt"
  • Analyse soziologischer Protestpotentiale und Gegenbewegungen
  • Systemische Handlungen während der Corona-Pandemie
  • Gesellschaftliche Spaltungen und Auswirkungen auf den sozialen Zusammenhalt

Auszug aus dem Buch

3. System und Lebenswelt

Die gesellschaftliche Reproduktion, also das Bestehen der Gesellschaft in ihrer speziellen Form verläuft nach Habermas in zwei verschiedenen Bereichen. Diese zwei Bereiche, oder auch Sphären, betrachtet er aus der Sicht des sozial handelnden Individuums, wobei das „System“ die Sphäre ist, in der zweckrational und erfolgsorientiert gehandelt wird, wohingegen die „Lebenswelt“ die Sphäre ist, in der verständigungsorientiert und kommunikativ gehandelt wird (vgl. ebd.: 98f). System und Lebenswelt sind zwei leittragende Begriffe in der Theorie des kommunikativen Handelns, mit ihnen versucht Habermas die zeitgenössische Sicht auf die Gesellschaft und ihren Wandel zu ordnen, und seine eigene Perspektive auf das Krisenpotential der Gegenwartsgesellschaft zu schildern.

Die Lebenswelt ist der Bereich in dem Bürger: innen ihre Privatsphäre finden, es ist der Ort an dem Konflikte interpersonal ausgetragen werden. Es ist der Bereich in dem Normen, Werte, sowie verständigungsorientierte soziale Verkehrsformen und kommunikative Praktiken erfasst werden (vgl. Heming 2007: 58). Habermas formuliert die Lebenswelt auch als den Ort der „symbolischen Reproduktion“, hier ist die Sprache das Instrument zur Koordinierung von Handlungen, denn Individuen nutzen keine Medien, um miteinander zu interagieren, und somit ist soziales Handeln ein rein sprachliches Handeln (vgl. Bohnacker 1996: 99).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zu Jürgen Habermas: Einleitende biografische und theoretische Einordnung von Jürgen Habermas sowie eine Skizzierung des grundlegenden Anliegens der Arbeit.

2. Die Theorie des kommunikativen Handelns: Darstellung der soziologischen Handlungstheorie, welche beschreibt, unter welchen Bedingungen und Zwecken menschliches Handeln erfolgt.

3. System und Lebenswelt: Theoretische Abgrenzung der beiden Sphären, wobei das System zweckrational und die Lebenswelt verständigungsorientiert geprägt ist.

3.1 Die Kolonialisierung der Lebenswelt: Untersuchung des Eingriffs von administrativen und wirtschaftlichen Systemimperativen in die symbolische Reproduktion der Lebenswelt.

3.2 Protestpotentiale: Analyse der Entstehung von Gegenbewegungen durch die Unterdrückung der lebensweltlichen Selbstbestimmungspraxis.

4. Gesellschaftliche Spaltungen durch die Corona-Pandemie: Anwendung der Habermaschen Theorie auf die staatlichen Maßnahmen während der Pandemie und deren gesellschaftliche Folgen.

5. Fazit: Kritische Zusammenfassung der Anwendbarkeit des Modells auf die heutige Zeit und Resümee zur gesellschaftlichen Spaltung während der Krise.

Schlüsselwörter

Jürgen Habermas, Theorie des kommunikativen Handelns, System, Lebenswelt, Kolonialisierung der Lebenswelt, Gesellschaftliche Spaltung, Corona-Pandemie, Protestbewegungen, Soziale Reproduktion, Macht, Geld, Gesellschaftstheorie, Krisenpotential, Alltagspraxis, Soziale Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die soziologische Theorie von Jürgen Habermas, insbesondere das Spannungsfeld zwischen System und Lebenswelt, und nutzt dieses Modell, um gesellschaftliche Spaltungsprozesse während der Corona-Pandemie zu untersuchen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die kritische Gesellschaftstheorie, die Funktionsweise von Systemimperativen (Staat und Markt) sowie der Einfluss von Krisenmaßnahmen auf die zwischenmenschliche und soziale Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie staatliche Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie aus Habermas' Perspektive als Eingriffe in die Lebenswelt verstanden werden können und ob diese zu einer Trennung der Gesellschaft führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse soziologischer Fachliteratur basiert, um aktuelle gesellschaftliche Phänomene konzeptionell einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in Habermas' Werk, eine detaillierte Ausarbeitung zu System und Lebenswelt sowie die anschließende empirisch orientierte Anwendung auf die Ereignisse der Corona-Pandemie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kolonialisierung der Lebenswelt, Handlungstheorie, systemstrategisches Handeln, soziale Integration und Krisenbewältigung charakterisieren.

Inwieweit lässt sich das Konzept der "Kolonialisierung der Lebenswelt" auf die Pandemie übertragen?

Die Autorin argumentiert, dass staatliche Verordnungen wie Ausgangs- oder Kontaktbeschränkungen als strategische Systemeingriffe fungieren, die in die symbolische Alltagspraxis der Bürger eindringen.

Warum ordnet die Arbeit die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen nicht vollständig in Habermas' Problemlagen ein?

Die Autorin stellt fest, dass die üblichen Kategorien (Grüne Probleme, Überkomplexität, Überlastung der Kommunikationsinfrastruktur) nicht den Kern des Protests treffen, welcher sich spezifisch gegen die politische Einflussnahme auf die Lebenswelt richtet.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie führen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zur Trennung der Gesellschaft?
Hochschule
Zeppelin University Friedrichshafen
Veranstaltung
Problemgeschichte der Soziologie
Note
1,3
Autor
Nikita Hermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
13
Katalognummer
V1359930
ISBN (eBook)
9783346877659
ISBN (Buch)
9783346877666
Sprache
Deutsch
Schlagworte
System Lebenswelt COVID Kolonialiserung Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Thorsten Bohnacker Spaltung der Gesellschaft Pandemie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nikita Hermann (Autor:in), 2023, Wie führen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zur Trennung der Gesellschaft?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1359930
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Leseprobe aus  13  Seiten
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