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Wie aurale Gestaltungsmerkmale eine Komödisierung der DDR ermöglichen. Spreewaldgurkenromantik im Film "Good Bye, Lenin!"

Titel: Wie aurale Gestaltungsmerkmale eine Komödisierung der DDR ermöglichen. Spreewaldgurkenromantik im Film "Good Bye, Lenin!"

Hausarbeit , 2022 , 21 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit soll der Spielfilm "Good Bye, Lenin!" nach dem methodischen Ansatz der Kinder- und Jugendfilmanalyse von Tobias Kurwinkel und Philipp Schmerheim (2013) mit dem Schwerpunkt der Auralität analysiert werden.

Der Film, welcher dem Genre der Tragikomödie zuzuordnen ist, wurde unter der Regie von Wolfgang Becker bei der Berlinale 2003 uraufgeführt und entwickelte sich im Anschluss daran nicht nur in Deutschland, sondern auch international zum Kino-Hit. Die Begeisterung im wiedervereinigten Deutschland war in den alten und neuen Bundesländern gleich groß, so hatte der Film im deutschen Kino ca. 6,5 Millionen Zuschauer:innen. Darüber hinaus gewann Wolfgang Becker mit der Verfilmung 9 Deutsche und 6 europäische Filmpreise, darunter auch den französische César. Die Geschichte dreht sich um die Tragik einer zerrissenen Familie aus der DDR vor und nach der Wende, sodass es im Verlauf der Handlung zur Erzählung von historischen Ereignissen in fiktionalisierter Form kommt. So bewegt sich die Story auf der familiären Ebene, kann aber nicht losgelöst von den gesellschaftlichen und politischen Ereignissen rund um den Mauerfall und die Wiedervereinigung betrachtet werden.
Auch über 30 Jahre nach der Wende, halte ich die Auseinandersetzung mit der damaligen Zeit und den damit verbundenen politischen Gegebenheiten für äußerst wichtig. Durch den analytischen Schwerpunkt auf Auralität, worunter die Autoren Kurwinkel und Schmerheim knapp zusammengefasst die „Verschränkung von Film und Ton“ verstehenmöchte ich herausarbeiten, welche Atmosphären die Filmermacher:innen durch das Zusammenspiel von Musik und Geräuschen mit visuellen Elementen des Films bei den Zuschauer:innen in Bezug auf die DDR hervorrufen. Durch das Genre der Tragikomödie liegt es auf der Hand, dass verschiedenste Atmosphären erzeugt werden, sodass der Regisseur selbst den Film Good Bye, Lenin! als Achterbahnfahrt beschreibt. Da eine ganzheitliche Analyse aller im Film erzeugten Atmosphären den Rahmen dieser Hausarbeit sprengen würde, liegt der Fokus in Anlehnung an Gansel auf der „Komödisierung der DDR“, bei der der Reiz des Absurden eine genussvolle Verkostung der DDR erst möglich macht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Kinder- und Jugendfilmanalyse nach Kurwinkel und Schmerheim

2.1 Tonsorten des Films im Überblick

2.2 Verschränkung von Bild und Ton

3. Inhalt Good Bye, Lenin!

4. Analyse

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Spielfilm "Good Bye, Lenin!" hinsichtlich seiner analogen Gestaltungsmittel nach dem methodischen Ansatz der Kinder- und Jugendfilmanalyse von Tobias Kurwinkel und Philipp Schmerheim. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie durch die "Verschränkung von Bild und Ton" – kurz: Auralität – Atmosphären geschaffen werden, die eine Komödisierung der DDR ermöglichen und den Reiz des Absurden in der Erzählung verstärken.

  • Anwendung des methodischen Ansatzes der Kinder- und Jugendfilmanalyse
  • Analyse der Auralität und der Verschränkung von Bild und Ton
  • Untersuchung der Komödisierung der DDR im Film
  • Rolle von Filmmusik, Geräuschen und der Off-Stimme
  • Medienkompetenz und die Manipulation von Filmaufnahmen

Auszug aus dem Buch

2.1 Tonsorten des Films im Überblick

Zunächst einmal lassen sich drei verschieden Arten von Ton im Film herausarbeiten: - „Gesprochene Sprache - Geräusche - Musik“ (Kurwinkel & Schmerheim 2013, 126) Jede dieser Tonarten lässt sich noch näher kategorisieren, so werden beispielsweise die Geräusche im Film in weitere drei Arten unterteilt und es gibt verschiedene Genres der Filmmusik. „Alle drei Elemente können in verschiedenen räumlichen und zeitlichen Relationen zur Welt des Films stehen“ (ebd.). Darüber hinaus ist für die Filmanalyse besonders wichtig, ob die Geräusche, die gesprochene Sprache oder auch die Musik, für die Protagonist:innen im Film hörbar sind oder nicht. Hier spricht man im Fachjargon von Diegese:

Bei der Analyse von Filmsound wird zwischen diegetischem Ton und nicht-diegetischem Ton unterschieden: Ersterer bezieht sich auf Klänge, die aus der Filmwelt stammen bzw. dort hörbar sind (Dialoge, Geräusche vom Handlungsort), Letztere auf Klänge, die nicht aus der Filmwelt stammen bzw. dort nicht hörbar sind (Score, Filmmusik im Vorspann, nicht diegetischer Erzähler) (Kurwinkel & Schmerheim 2013, 285).

In Bezug auf gesprochen Sprache im Film geht es weniger darum, ob die jeweils sprechende Person im Bild zu sehen ist. Nicht diegetische Sprache meint vor allem, „wenn es eine Stimme außerhalb des Bildes oder der Filmwelt gibt, über die in Form eines gesprochenen Erzählermonologs Zeiträume oder Ereignisse komprimiert oder kommentiert werden“ (Kurwinkel & Schmerheim 2013, 126). So nutzen die Filmemacher:innen zum Beispiel die Möglichkeit, visuell schwer darstellbare Informationen für die Zuschauer:innen bereitzustellen. Diese nicht sichtbare Stimme wird auch „Stimme aus dem Off“ (ebd. 127) genannt.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Dieses Kapitel führt in die methodische Herangehensweise der Kinder- und Jugendfilmanalyse ein und erläutert den Fokus auf die Auralität im Film "Good Bye, Lenin!".

2. Kinder- und Jugendfilmanalyse nach Kurwinkel und Schmerheim: Hier wird der theoretische Rahmen der Auralität erläutert, wobei insbesondere die Kategorisierung von Tonsorten sowie die Verschränkung von Bild und Ton dargelegt werden.

3. Inhalt Good Bye, Lenin!: Das Kapitel bietet eine knappe inhaltliche Zusammenfassung des Films, um die Analyse der Szenen für nicht-kundige Leser verständlich zu machen.

4. Analyse: In diesem Hauptteil wird untersucht, wie aurale Gestaltungsmittel konkret zur "Komödisierung der DDR" beitragen und den Reiz des Absurden in "Good Bye, Lenin!" erzeugen.

5. Fazit: Die Ergebnisse der Analyse werden zusammengefasst und die Bedeutung der Auralität für die Wahrnehmung des Films sowie die Manipulation der filmischen Realität bestätigt.

Schlüsselwörter

Auralität, Good Bye Lenin, Kinder- und Jugendfilmanalyse, Verschränkung von Bild und Ton, Komödisierung der DDR, Tragikomödie, Diegese, Filmmusik, Soundeffekte, Erzähler aus dem Off, Medienkompetenz, DDR-Scheinwelt, Spielfilmanalyse, audiovisuelle Gestaltung, Yann Tiersen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse des Spielfilms "Good Bye, Lenin!" unter besonderer Berücksichtigung der auditiven Ebene ("Auralität"), um zu untersuchen, wie diese die inhaltliche Komödisierung der DDR unterstützt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Filmton-Analyse, das Genre der Tragikomödie, die mediale Inszenierung von Geschichte (Wendezeit) und die Wirkung von Filmmusik und Geräuschen auf den Zuschauer.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu belegen, wie Filmemacher durch das gezielte Zusammenspiel von Bild und Ton Atmosphäre erzeugen, die das Thema der DDR-Wende in eine ironische, "komödisierte" Form überführt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit folgt dem Modell der Kinder- und Jugendfilmanalyse nach Tobias Kurwinkel und Philipp Schmerheim, wobei der Fokus gezielt auf die auralen Gestaltungsmittel gelegt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Schlüsselszenen des Films – wie die Fake-Nachrichtensendungen –, um die funktionale Einbettung von Musik, Off-Stimme und Geräuschen im Hinblick auf die komödiantische Absicht zu demonstrieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Auralität, diegetischer Ton, Verschränkung, mediale Manipulation, DDR-Nostalgie und das Genre der Tragikomödie.

Wie trägt die "Stimme aus dem Off" von Alex zur Wirkung des Films bei?

Die Stimme aus dem Off dient nicht nur der Information, sondern fungiert oft als ironischer Kommentar des Protagonisten, der die Distanz des erwachsenen Erzählers zum Geschehen des "jetzt" und des "früher" hervorhebt und so die Komik verstärkt.

Was bedeutet die "Komödisierung der DDR" im Kontext des Films?

Damit ist der Prozess gemeint, durch den der Film das ernste Thema der DDR-Vergangenheit mittels absurder Situationen – wie dem Umfüllen von DDR-Produkten oder der Inszenierung eigener Nachrichten – in ein humorvolles, teils nostalgisches Unterhaltungsformat transformiert.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie aurale Gestaltungsmerkmale eine Komödisierung der DDR ermöglichen. Spreewaldgurkenromantik im Film "Good Bye, Lenin!"
Hochschule
Universität Bielefeld
Note
2,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
21
Katalognummer
V1359368
ISBN (eBook)
9783346876935
ISBN (Buch)
9783346876942
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gestaltungsmerkmale komödisierung spreewaldgurkenromantik film good lenin
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Wie aurale Gestaltungsmerkmale eine Komödisierung der DDR ermöglichen. Spreewaldgurkenromantik im Film "Good Bye, Lenin!", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1359368
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Leseprobe aus  21  Seiten
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