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Zur Shop-Startseite › Pflegewissenschaft - Demenz

Demenz bei Menschen mit Migrationshintergrund (Pflegeausbildung)

Titel: Demenz bei Menschen mit Migrationshintergrund (Pflegeausbildung)

Unterrichtsentwurf , 2021 , 41 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Tim Tübbing (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Demenz

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Thema der Hausarbeit ist eine Unterrichtsplanung zum Thema Demenzerkrankungen in Kombination mit Migrationshintergrund. Für die Auszubildenden und Pflegekräfte ist es von großer Relevanz, mit Menschen umgehen zu können, die an Demenz erkrankt sind, daher beschäftigt sich ein Hauptteil der konstruierten Lerninsel mit Konzepten, die den Umgang mit Menschen mit Demenz ermöglichen. In der 90-minütigen Unterrichtssequenz geht es speziell um das Thema Validation nach Naomi Feil.

Die Hausarbeit beginnt mit der Vorstellung und Begründung der gewählten Fallsituation. Anschließend wird aus der Fallsituation „Yusuf spricht plötzlich kein Deutsch mehr“ eine heuristische Matrix nach Darmann-Fink (2010) erstellt, um mögliche Themen aus der Fallsituation abzuleiten. Daraufhin wird eine Lerninsel erstellt, die didaktisch reduziert und analysiert wird. Zu dem Thema Validation nach Naomi Feil wird eine Sachanalyse durchgeführt, die mit einer systematischen Literaturrecherche in drei Datenbanken beginnt. Die Literaturrecherche wird vorgestellt, bevor die Ergebnisse der Literaturrecherche nach aktuellem wissenschaftlichem Stand in der Arbeit beschrieben werden. Bei der anschließen Bedingungsanalyse werden die Voraussetzungen der Lernenden und Lehrenden zu dem Thema Validation und Umgang mit Demenz eingeschätzt und die institutionellen und curricularen Einbettungen beschrieben.

Zum Ende der Hausarbeit werden die zu erreichenden Kompetenzen der Lernenden festgelegt und darauf aufbauend wird der konkrete Unterrichtsverlauf geplant. Der Unterrichtsverlauf ist angelehnt an das didaktische Konzept von Meyer und beinhaltet ein Rollenspiel zur Sicherung des Lerninhalts.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Pflegedidaktische Begründung des Themas

2.1. Begründung des Falls:

2.2. Begründung nach Hundenborn (2010):

2.3. Pflegedidaktische Reflexion anhand der heuristischen Matrix nach Darmann- Finck (2010)

2.4. Konstruktion der Lerninsel

2.5. Begründete Auswahl eines Themas aus einer Lernsequenz der Lerninsel

2.6. Didaktische Analyse

2.7. Didaktische Reduktion

3. Sachanalyse

3.1. Die Recherche

3.2. Validation nach Naomi Feil

3.2.1. Grundannahmen

3.2.2. Die vier Phasen der Desorientierung:

3.2.3. Anwendung individueller Validation

3.2.4. Validationstechniken

3.2.5. Evidenz

4. Bedingungsanalyse

4.1. Der Lernende

4.2. Der Lehrende

4.3. Die Schule

4.4. Unterrichtszusammenhang

5. Beschreibung der Kompetenzen

6. Der Unterrichtsverlauf

9. Anhang

9.1. Fallsituation „Yusufs spricht plötzlich kein Deutsch mehr “

9.2. Heuristische Matrix zur Fallsituation

9.3. Lerninsel: „Demenz aus interkultureller Perspektive“

9.4. Ein und Ausschlusskriterien

9.5. Suchstring

9.6. Trefferdarstellung

9.7. Gesamtdarstellung der Suchtreffer

9.8. Artikulationsschema

9.9. Rollenbeschreibung Herr Surgulus

9.10. Rollenbeschreibung des Pflegenden

9.11. Beobachtungsbogen für das Rollenspiel

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung einer strukturierten Unterrichtsplanung für Auszubildende in der Pflege, um den professionellen Umgang mit Menschen mit Demenz und Migrationshintergrund zu fördern. Die Arbeit geht der Frage nach, wie durch die Methode der Validation nach Naomi Feil eine symmetrische Kommunikation ermöglicht und die Autonomie von Demenzkranken in Krisensituationen gewahrt werden kann.

  • Pflegedidaktische Begründung von Unterrichtsinhalten anhand von Fallbeispielen.
  • Analyse und Anwendung des Validationskonzepts nach Naomi Feil.
  • Bedeutung interkultureller Perspektiven in der Pflege von Menschen mit Demenz.
  • Konstruktives Handeln im Umgang mit Kommunikationsbarrieren und herausforderndem Verhalten.
  • Förderung der Selbstreflexion von Pflegenden bezüglich eigener Gefühle und ethischer Dilemmata.

Auszug aus dem Buch

3.2. Validation nach Naomi Feil

„Die Summe der gezielten individuellen Interaktionen macht das Gefühl aus, gehört, verstanden und angenommen zu werden und mit anderen Personen verbunden zu sein“, formuliert der Expertenstandard (DNQP 2018). Die Interaktion ist einer der zentralen Elemente im Umgang mit Demenz. Die Interaktionspartner sollten in der Lage seine nonverbalen Botschaften zu interpretieren und Informationen zu paraphrasieren.

Im folgenden Kapitel wird das Konzept der Validation im Umgang mit Demenz Betroffenen dargestellt. Fokus des Konzeptes ist die Interaktion zwischen dem Betroffenen und den Pflegenden.

„Validation heißt, die sehr alten desorientierten Menschen, die zum Teil in der Vergangenheit leben, so zu akzeptieren wie sie sind. Wer validiert, geht mit in die Gefühlswelt der zeitlich und örtlich desorientierten Menschen – er geht in den Schuhen des anderen.“ (Naomi Feil, 2010)

Das Konzept Validation wurde von Naomi Feil (1960) für alte und verwirrte Menschen entwickelt. Bei der Alzheimer-Demenz kann das Konzept erfolgreich eingesetzt werden (Langner, 2020, S. 99).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Relevanz der Thematik Demenz bei Menschen mit Migrationshintergrund und erläutert den Aufbau des Unterrichtsentwurfs.

2. Pflegedidaktische Begründung des Themas: Hier wird die Auswahl der Fallsituation „Yusuf spricht plötzlich kein Deutsch mehr“ begründet und pflegedidaktisch mittels einer heuristischen Matrix analysiert.

3. Sachanalyse: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung zur Validation nach Naomi Feil sowie die Ergebnisse der vorangegangenen Literaturrecherche.

4. Bedingungsanalyse: Hier werden die Voraussetzungen der Lernenden, Lehrenden sowie die institutionellen Rahmenbedingungen der Pflegeschule für den Unterricht reflektiert.

5. Beschreibung der Kompetenzen: Dieses Kapitel definiert die angestrebten kognitiven, affektiven und psychomotorischen Kompetenzen, welche die Auszubildenden erwerben sollen.

6. Der Unterrichtsverlauf: Hier wird der methodisch-didaktische Ablauf der Unterrichtssequenz, bestehend aus Einstieg, Erarbeitung und Ergebnissicherung, detailliert beschrieben.

Schlüsselwörter

Validation, Naomi Feil, Demenz, Pflege, Migrationshintergrund, Kommunikation, Unterrichtsplanung, Pflegedidaktik, Fallorientierung, Beziehungsgestaltung, Interaktion, Desorientierung, Pflegeausbildung, Ethik, Autonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Unterrichtsentwurfs zum Thema Demenz und Migrationshintergrund für Auszubildende in der Pflege.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Umgang mit demenziell erkrankten Menschen, die Kommunikation, das Konzept der Validation nach Naomi Feil sowie die interkulturelle Pflege.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Vermittlung von Handlungskompetenzen, damit Auszubildende in der Pflege auf sprachliche Barrieren und Krisen bei Demenzpatienten angemessen und validierend reagieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Neben einer systematischen Literaturrecherche wird eine pflegedidaktische Analysestruktur (heuristische Matrix) verwendet, um Bildungsinhalte aus einem konkreten Fall abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine pflegedidaktische Begründung, eine Sachanalyse zum Validationskonzept, eine Bedingungsanalyse der Lehrsituation sowie die konkrete Unterrichtsplanung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Validation, Demenz, Pflege, Kommunikation, Migrationshintergrund und Unterrichtsplanung charakterisieren.

Wie gehen die Auszubildenden mit Sprachbarrieren um?

Die Auszubildenden lernen, sprachliche Einschränkungen durch nonverbale Techniken, den Einsatz von Symbolen und insbesondere durch Validationsmethoden zu kompensieren.

Wie wurde die Fallsituation für den Unterricht ausgewählt?

Die Fallsituation stammt aus der Praxis und wurde nach der „Case-Incident-Methode“ für die Ausbildung adaptiert, um den Auszubildenden einen realitätsnahen Lernzugang zu ermöglichen.

Welche Rolle spielt das Rollenspiel im Unterricht?

Das Rollenspiel dient der Ergebnissicherung und Vertiefung, indem die Auszubildenden das erlernte theoretische Wissen in einer simulierten Pflegesituation praktisch anwenden und reflektieren.

Was ist die Besonderheit der Validation nach Feil bei diesem Fall?

Besonders ist, dass die Methode nicht nur als Pflegetechnik angewendet wird, sondern helfen soll, die Gefühlswelt des Patienten „Yusuf Surgulus“ trotz seiner verletzungsbedingten Sprachschwierigkeiten zu verstehen.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Demenz bei Menschen mit Migrationshintergrund (Pflegeausbildung)
Hochschule
Fliedner Fachhochschule Düsseldorf
Note
1,0
Autor
Tim Tübbing (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
41
Katalognummer
V1358840
ISBN (eBook)
9783346877987
ISBN (Buch)
9783346877994
Sprache
Deutsch
Schlagworte
demenz perspektive pflegeausbildung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tim Tübbing (Autor:in), 2021, Demenz bei Menschen mit Migrationshintergrund (Pflegeausbildung), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1358840
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  41  Seiten
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