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Das Sozialisationskonzept von Klaus Hurrelmann

Zur Bedeutung der Sozialisation für die Gesundheit

Title: Das Sozialisationskonzept von Klaus Hurrelmann

Term Paper , 2009 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Andreas Schober (Author)

Nursing Science - Nursing Management

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Summary Excerpt Details

Die Forderung von Gesundheit und die Vermeidung von Krankheit sind zentrale gesellschaftspolitische sowie gesundheitswissenschaftliche Themen der heutigen Zeit. Durch die Überbetonung der biomedizinischen Forschung tritt die Ursachenforschung, vor allem bei chronischen Krankheiten, in den Hintergrund.

Das vorgestellte Sozialisationsmodell von Klaus Hurrelmann bezieht sich auf die sozialstrukturellen Zusammenhänge im Verlauf des Lebens. Trotz seiner Komplexität werden rasch die wechselseitigen Interaktionen und gegenseitigen
Abhängigkeiten prägnant dargestellt.
Die Bewältigung der Entwicklungsaufgaben in den jeweiligen Lebensabschnitten (Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter und Alter) wird durch die sozialen und personalen Bedingungen und deren jeweiligen Ressourcen direkt beeinflusst.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in die Thematik

2 Sozialisation und Gesundheit

2.1 Definitionen von Gesundheit und Krankheit

2.2 Arbeitsschwerpunkte der Gesundheitssoziologie

2.3 Das Modell der Sozialisationstheorie

2.3.1 Der soma-psycho-sozio-ökodynamische Ansatz

2.3.2 Das Konzept der Entwicklungsaufgaben

2.3.3 Die Komplexität des Sozialisationsmodells

3 Gesundheitsverhalten und Gesundheitsentwicklung

3.1 Die Schlüsselrolle des Gesundheitsverhaltens

3.2 Gesundheitsbedingende Einflussfaktoren in der Kindheit

3.3 Gesundheitsbedingende Einflussfaktoren in der Jugend

3.4 Gesundheitsbedingende Einflussfaktoren im Erwachsenenalter

3.5 Gesundheitsbedingende Einflussfaktoren im Alter

4 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Sozialisationskonzept von Klaus Hurrelmann im Kontext der Gesundheitswissenschaften, um den Einfluss von sozialen Lebensbedingungen auf die individuelle Gesundheitsentwicklung über die gesamte Lebensspanne hinweg zu beleuchten.

  • Analyse des Modells der Sozialisationstheorie und dessen Bedeutung für die Gesundheit.
  • Untersuchung der gesundheitsbedingenden Faktoren in verschiedenen Lebensphasen.
  • Erörterung der Wechselwirkungen zwischen individuellen Ressourcen und sozialen Umweltbedingungen.
  • Darstellung des Zusammenhangs zwischen Gesundheitsverhalten, Lebensstandard und Krankheitsrisiken.

Auszug aus dem Buch

2.3 Das Modell der Sozialisationstheorie

Hurrelmann und Ulich stellten sich zur Sozialisationstheorie die zentrale Frage: Wie schafft es ein Mensch, mit seiner genetischen Ausstattung an Trieben und Bedürfnissen und seinem angeborenen Temperaments- und Persönlichkeitsmerkmalen, zu einem selbstständigen Subjekt mit der Fähigkeit zur Selbstreflektion zu werden und dabei die Anforderungen von Kultur, Ökonomie und ökologischer Umwelt zu bewältigen? (HURRELMANN und ULICH 1999)

Dabei wurde die Denkrichtung soziologisch, sowie psychologisch beeinflusst. Neben den körperlichen und psychischen Grundmerkmalen für den Menschen, die als innere Realität beschrieben werden, existiert die äußere Realität als soziale und physikalische Umwelt.

Im Gegensatz zum salutogenetischen Modell von Antonovsky baut das Sozialisationsmodell darauf auf, dass sich das menschliche Individuum während seiner gesamten Lebensspanne produktiv mit der Realitätsverarbeitung auseinandersetzt. Erfolgt dies, kann die eigene Persönlichkeit aufgebaut und weiterentwickelt werden. Durch diese Grundlage werden positive Impulse für die Gesundheitsdynamik ausgelöst. (K. HURRELMANN 2006a, 128)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung in die Thematik: Die Einleitung verdeutlicht die Bedeutung von Gesundheit als hohes Gut und kritisiert die einseitige, pathogenetische Ausrichtung der modernen Medizin.

2 Sozialisation und Gesundheit: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Gesundheit, Krankheit sowie Sozialisation und führt das Sozialisationsmodell von Hurrelmann mit seinen systemischen Ansätzen ein.

3 Gesundheitsverhalten und Gesundheitsentwicklung: Hier wird der Einfluss von Lebensumständen und Verhaltensweisen auf die Gesundheit über verschiedene Lebensphasen hinweg, von der Kindheit bis zum Alter, detailliert untersucht.

4 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass Gesundheit als Ergebnis der produktiven Realitätsverarbeitung zu verstehen ist und betont die Notwendigkeit, soziale Systeme gesundheitsförderlich zu gestalten.

Schlüsselwörter

Sozialisationsmodell, Klaus Hurrelmann, Gesundheitssoziologie, Gesundheitsverhalten, Lebensspanne, Entwicklungsaufgaben, Realitätsverarbeitung, Lebensbedingungen, Prävention, Gesundheitsförderung, Multimorbidität, Chronische Krankheiten, Demographischer Wandel, Sozioökonomischer Status, Gesundheitswissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Sozialisationskonzept von Klaus Hurrelmann und dessen Bedeutung für das Verständnis von Gesundheit und Krankheit im Lebenslauf.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gesundheitssoziologie, der Bedeutung sozialer Umwelteinflüsse und der produktiven Auseinandersetzung des Individuums mit seiner Umwelt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Einfluss von Sozialisation auf die Gesundheitsentwicklung zu erörtern und aufzuzeigen, wie soziale Faktoren individuelle Krankheitsrisiken beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse soziologischer und gesundheitswissenschaftlicher Fachliteratur, insbesondere unter Rückgriff auf die Werke von Klaus Hurrelmann.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Sozialisationsmodells und die spezifische Analyse gesundheitsbedingender Einflussfaktoren über die Lebensphasen Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter und Alter.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sozialisation, Gesundheitsdynamik, Lebensbedingungen und individuelle Bewältigungsstrategien charakterisiert.

Wie unterscheidet sich Hurrelmanns Modell vom salutogenetischen Ansatz?

Während der salutogenetische Ansatz stark auf die Kohärenzgefühle fokussiert, betont das Sozialisationsmodell die aktive und lebenslange produktive Realitätsverarbeitung des Individuums in Auseinandersetzung mit inneren und äußeren Gegebenheiten.

Welche Rolle spielen ökonomische Faktoren bei der Gesundheit von Kindern?

Der sozioökonomische Status der Eltern prägt laut Arbeit maßgeblich das Gesundheitsverhalten und die Entwicklungschancen, wobei niedrige Schichten ein höheres Risiko für Mortalität und Morbidität aufweisen.

Wie beeinflusst der demographische Wandel das Arbeitsleben?

Durch die Alterung der Gesellschaft steigt der Druck, das Arbeitsleben gesund zu verlängern, um der drohenden Verknappung von Arbeitskräften entgegenzuwirken.

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Details

Title
Das Sozialisationskonzept von Klaus Hurrelmann
Subtitle
Zur Bedeutung der Sozialisation für die Gesundheit
College
University of Applied Sciences Hamburg
Course
Gesundheitswissenschaft
Grade
1,7
Author
Andreas Schober (Author)
Publication Year
2009
Pages
20
Catalog Number
V135707
ISBN (eBook)
9783640438204
ISBN (Book)
9783640438419
Language
German
Tags
Sozialisationskonzept Hurrelmann Gesundheit Hausarbeit Pflegemanagement Gesundheitswissenschaft HfH Sozialisation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Schober (Author), 2009, Das Sozialisationskonzept von Klaus Hurrelmann, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/135707
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