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Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Zugang zu systemisch ethischem Handeln

Title: Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Zugang zu systemisch ethischem Handeln

Term Paper , 2022 , 27 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Philipp Schwenkkraus (Author)

Ethics

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Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit widmet sich dem Handlungskonzept der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg, unter dem Betrachtungswinkel der systemischen Ethik. Als systemisch-ethisches Referenzobjekt dient die 2nd-Order-Kompetenz der systemischen Ethik nach Ramita G. Blume unter Berücksichtigung des ethischen Imperatives zur Erweiterung des Möglichkeitsraums Heinz von Foersters.

Die Arbeit bzw. der Bearbeitungsteil wird daher in drei Kapitel unterteilt. In einem ersten Schritt wird das Konzept der gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg konkretisiert. Im zweiten Kapitel erfolgt dann eine abstrahierte Darstellung des systemisch-ethischen Referenzobjekts und welche Verantwortung beratenden Personen gemäß Blume obliegt. Im letzten Kapitel wird zum einen überprüft, welche Annäherungsmöglichkeiten dahingehend bestehen, gewaltfreie Kommunikation in dem systemisch-ethischen Licht zu betrachten, welches zuvor visualisiert wurde. Zum anderen wird diskutiert, wie die Theorie der gewaltfreien Kommunikation mit der ethischen Verantwortung der systemisch beratenden Person nach Blume einhergehen kann.

Das Handlungskonzept, im Englischen auch Nonviolent Communication, wurde von Rosenberg im Rahmen seiner
psychotherapeutischen Tätigkeit in den 60er Jahren entwickelt. Das Konzept besteht trotz Rosenbergs Ableben fort und wird weltweit durch das sogenannte Center for Nonviolent Communication, welches Rosenberg selbst gründete, weiter verbreitet. Rosenberg lehrte das Konzept selbst in 60 Ländern. Da Rosenberg von Carl Rogers unterrichtet wurde, wird das Konzept der gewaltfreien Kommunikation der Tradition der Gesprächstherapie zugeordnet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 BEARBEITUNGSTEIL

2.1 DIE GEWALTFREIE KOMMUNIKATION NACH MARSHALL B. ROSENBERG

2.1.1 DEFINITION UND URSPRUNG

2.1.2 DIE GRUNDANNAHMEN DER GEWALTFREIEN KOMMUNIKATION

2.1.3 DAS KONZEPT

2.1.4 ZUSAMMENFASSUNG

2.2 SYSTEMISCHEN ETHIK UND IHR HANDELN

2.2.1 SYSTEMISCHE ETHIK

2.2.2 DIE SYSTEMISCH-ETHISCHE VERANTWORTUNG DER BERATENDEN PERSON

2.3 DIE GEWALTFREIEN KOMMUNIKATION ALS SYSTEMISCH-ETHISCHES HANDELN

2.3.1 APPROXIMATION

2.3.2 INSTRUMENTALISIERUNG

3 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Handlungskonzept der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg unter dem spezifischen Betrachtungswinkel der systemischen Ethik, um deren Potenzial als Instrument für systemisch beratende Personen zu analysieren.

  • Grundlagen und Kernkonzepte der gewaltfreien Kommunikation
  • Systemische Ethik und die Bedeutung der 2nd-Order-Kompetenz
  • Analyse von Anknüpfungspunkten zwischen dem Kommunikationsmodell und systemischem Handeln
  • Möglichkeiten der Instrumentalisierung in Beratungsprozessen

Auszug aus dem Buch

Schritt 1: Beobachtungen

„Die erste Komponente der [gewaltfreien Kommunikation] erfordert das Auseinanderhalten von Beobachtung und Bewertung.“ Beobachtungen sind gemäß Rosenberg konkrete Wahrnehmungen ohne Analysen, Bewertungen oder Beurteilungen von Zuständen oder Handlungen. Zuerst soll man als Anwender:in genau beschreiben, was man beobachtet bzw. wahrgenommen hat, ohne eine Interpretation zuzuschreiben. Die reine Beschreibung einer Beobachtung verhindert, so Rosenberg, dass auf der Interpretationsebene Missverständnisse entstehen, wodurch die andere Person den Ausführungen der sprechenden Person einfacher folgen kann. Anstatt „Du kommst immer spät von der Arbeit!“ zu sagen, wäre nach Rosenberg der Satz „Du bist diese Woche immer nach 22 Uhr von der Arbeit nach Hause gekommen.“ frei von Beurteilungen, Schuldzuweisungen oder Bewertungen. Rosenberg verweist hier auf die Praxis und betont, dass es hierbei schon erste Startschwierigkeiten geben kann, da man zu Beginn des Trainings noch nicht fähig ist, Beobachtung und Bewertung zu trennen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in das Thema der gewaltfreien Kommunikation ein, verortet sie in der psychotherapeutischen Tradition und stellt den Bezugsrahmen der systemischen Ethik inklusive der Forschungsabsicht dar.

2 BEARBEITUNGSTEIL: Dieser Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Modells von Rosenberg, die theoretische Fundierung der systemischen Ethik und die schließlich darauf folgende Synthese beider Ansätze.

2.1 DIE GEWALTFREIE KOMMUNIKATION NACH MARSHALL B. ROSENBERG: Dieses Kapitel definiert den Ursprung und die Grundannahmen der Gewaltfreien Kommunikation und erläutert das methodische Vier-Schritt-Konzept detailliert.

2.2 SYSTEMISCHEN ETHIK UND IHR HANDELN: Hier erfolgt eine theoretische Einbettung der systemischen Ethik nach Ramita G. Blume und Heinz von Foerster mit Fokus auf die Bedeutung der 2nd-Order-Kompetenz und Verantwortung.

2.3 DIE GEWALTFREIEN KOMMUNIKATION ALS SYSTEMISCH-ETHISCHES HANDELN: Das Kapitel vergleicht beide Konzepte und hinterfragt, inwiefern die gewaltfreie Kommunikation als nützliches Instrument in systemischen Beratungsprozessen fungieren kann.

3 FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kritisiert die Anwendung beider Konzepte, während es den Nutzen der gewaltfreien Kommunikation für die systemische Arbeit abwägt.

Schlüsselwörter

Gewaltfreie Kommunikation, Marshall B. Rosenberg, Systemische Ethik, 2nd-Order-Kompetenz, Systemische Beratung, Empathie, Kommunikation, Heinz von Foerster, Reflexion, Konfliktlösung, Prozesssprache, Beratungspraxis, Wahrnehmung, Verantwortung, Handlungskonzept.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Konzept der gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg in eine systemisch-ethische Beratungspraxis integriert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf die Verbindung von humanistischen Kommunikationsmodellen mit systemtheoretischen Grundlagen der Ethik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu ergründen, ob und wie Gewaltfreie Kommunikation als hilfreiches Instrument für systemische Berater dienen kann, um Reflexionsprozesse und empathische Kommunikation zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung anhand von Fachliteratur, die eine Annäherung und einen Vergleich zweier unterschiedlicher Schulen vornimmt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Gewaltfreien Kommunikation, die theoretische Fundierung der systemischen Ethik sowie eine kritische Synthese beider Ansätze.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben der Gewaltfreien Kommunikation vor allem die 2nd-Order-Kompetenz, systemische Ethik sowie die empathiebasierte Kommunikation.

Wie unterscheidet sich die systemische Sicht der Kommunikation vom Rosenberg-Modell?

Während die systemische Beratung verstärkt auf Meta-Reflexion und die Eröffnung von Möglichkeitsräumen setzt, fokussiert sich die Gewaltfreie Kommunikation eher auf die Klärung von Gefühlen und Bedürfnissen.

Kann Gewaltfreie Kommunikation in der Systemberatung als Allheilmittel angesehen werden?

Der Autor warnt davor, das Modell als universelle Lösung zu betrachten und betont die notwendige kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Ansprüchen des Modells.

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Details

Title
Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Zugang zu systemisch ethischem Handeln
College
University of Kaiserslautern  (Sozialwissenschaften)
Grade
1,0
Author
Philipp Schwenkkraus (Author)
Publication Year
2022
Pages
27
Catalog Number
V1352092
ISBN (eBook)
9783346860293
ISBN (Book)
9783346860309
Language
German
Tags
Rosenberg Marshall Selbstreflexion Beratung Systemisch Therapie Foerster Ethik Systemtheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp Schwenkkraus (Author), 2022, Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Zugang zu systemisch ethischem Handeln, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1352092
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