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Die Entwicklung der klitischen Pronomina im Spanischen

Title: Die Entwicklung der klitischen Pronomina im Spanischen

Term Paper , 2023 , 40 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Lea Schwerdtfeger (Author)

Romance Studies - Spanish Studies

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Um zu überprüfen, inwieweit die von Cano Aguilar (2005) angesprochene Umgestaltung die klitischen Pronomina des direkten und indirekten Objekts betrifft, wurde die folgende Fragestellung entworfen: "Wie entwickelten sich die klitischen Objektpronomina nach ihrer Ableitung aus den lateinischen Pronomina weiter, welche Unterschiede wies ihr Gebrauch in den Sprachstadien des Spanischen auf und wie erfolgt ihre moderne Verwendung?“

Die Einordnung der unbetonten Objektpronomina in den Kontext unter Bezugnahme der Differenzierung der diversen klitischen Pronomina im Spanischen sowie der Periodisierung des Lateins und des Spanischen bietet einen Einstieg in die vorliegende Arbeit, bevor im weiteren Verlauf die Entwicklung dieser Klitika näher beleuchtet wird. Dabei wird zuerst das methodische Vorgehen anhand eines eigens zusammengestellten Korpus aus fünf Texten vorgestellt, anhand derer die Entwicklung der Klitika untersuchen wird, um darauffolgend den Wandel anhand von Beispielen diachron analysieren und auf die Verwendung im modernen Spanisch eingehen zu können. Im Anschluss wird ein Ausblick auf weitere diese Pronomina betreffende Veränderungen im heutigen Spanisch gegeben, um abschließend beurteilen zu können, wie sich die klitischen Pronomina entwickelt haben, wie sie im modernen Spanisch verwendet werden und welche Wandelprozesse zukünftig stattfinden könnten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einordnung in den Kontext

2.1 Definitionen

2.1.1 Klitische Pronomina im Spanischen

2.1.2 Leísmo, laísmo und loísmo

2.2 Zeitgeschichtliche Einordnung

2.2.1 Das Latein

2.2.2 Die Sprachstadien des Spanischen

3. Die Entwicklung der klitischen Objektpronomina

3.1 Methode

3.2 Schwache Pronomina im Latein

3.3 Die unbetonten Objektpronomina im Altspanischen

3.3.1 Das 12. Jahrhundert

3.3.2 Das 15. Jahrhundert

3.4 Die unbetonten Objektpronomina im Mittelspanischen

3.5 Die unbetonten Objektpronomina im modernen Spanisch

3.6 Ausblick

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht diachron die Entwicklung der klitischen Objektpronomina des Spanischen vom Latein bis in die moderne Gegenwart. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf den Wandelprozessen der Pronomina der 3. Person sowie auf der Frage, wie sich deren syntaktische Positionierung über die verschiedenen Sprachstadien hinweg stabilisiert und geregelt hat.

  • Diachrone Entwicklung der klitischen Pronomina vom Latein zum Spanisch.
  • Analyse der satzbaulichen Positionierung (Proklise vs. Enklise).
  • Untersuchung der Phänomene Leísmo, Laísmo und Loísmo.
  • Methodische Korpusanalyse anhand ausgewählter literarischer Epochen.
  • Einfluss morphosyntaktischer Merkmale auf die Pronominalstellung.

Auszug aus dem Buch

3.2 Schwache Pronomina im Latein

Die lateinischen Personalpronomina wiesen keine „[…] separate enclitic and non-enclitic (emphatic) forms […]“ (Adams 1994: 104) auf, sondern dieser Unterschied in der Funktion war gemäß Adams (1994) teilweise semantisch bedingt, sodass semantische Überlegungen notwendig sind, um determinieren zu können, ob ein Pronomen schwach bis nicht akzentuiert oder akzentuiert war. Für diese Unterteilung in enklitische und emphatische Personalpronomina unterscheidet Adams (1994) zwischen der nachgestellten Positionierung und der fokussierten Stellung der Pronomina und betont dabei, dass es für nachgestellte Personalpronomina „[…] no reason to assign the pronoun any particular emphasis […]“ (Adams 1994: 104) gäbe. Demnach stünden emphatische Pronomina vermehrt beim Kopf der Phrase, die enklitischen hingegen weniger in der fokussierten Stellung als in der nachgestellten Positionierung (vgl. Adams 1994: 104). Es gilt festzuhalten, dass diese Observationen seitens Adams (1994) nur Tendenzen sind und eine erste Einteilung der Personalpronomina erlauben, jedoch keine allgemeingültigen Feststellungen aufzeigen, sodass jedes Vorkommen der Pronomina separat analysiert werden sollte.

Schwache Personalpronomina befanden sich im Latein oftmals in Zweitposition und entsprachen damit der sogenannten Wackernagelposition, die beschreibt, dass sich ein Klitikum an zweiter Stelle im Satz befindet, welches sowohl bedeuten kann, dass es dem ersten akzentuierten Wort einer Phrase folgt, als auch, dass es der ersten akzentuierten Phrase nachsteht (vgl. Adams 1994: 103-104). Einschränkend ist hinzuzufügen, dass im Latein zwar eine Tendenz zur Zweitposition von unakzentuierten oder schwach akzentuierten Personalpronomina bestand, es aber eine Vielzahl von Ausnahmen dazu gab.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die diachrone Entwicklung der klitischen Objektpronomina ein und definiert das Forschungsziel sowie die methodischen Grundlagen anhand von Sprachstadien des Spanischen.

2. Einordnung in den Kontext: Dieses Kapitel liefert die notwendigen begrifflichen Definitionen, insbesondere für Leísmo, Laísmo und Loísmo, sowie einen zeitgeschichtlichen Überblick über die Entwicklung vom Latein zum modernen Spanisch.

3. Die Entwicklung der klitischen Objektpronomina: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die Form- und Positionsveränderungen der Klitika vom Latein über das Alt- und Mittelspanische bis hin zum modernen Sprachgebrauch anhand einer Korpusstudie.

4. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und bestätigt die Hypothese einer fortschreitenden grammatikalischen Regelung der Klitika-Positionierung bei gleichzeitiger Dynamik innerhalb der Leísmo-Phänomene.

Schlüsselwörter

Klitische Pronomina, Spanisch, Diachronie, Objektpronomina, Leísmo, Laísmo, Loísmo, Syntax, Sprachstadien, Latein, Wackernagelposition, Proklise, Enklise, Korpusanalyse, Grammatikalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht die diachrone Entwicklung und den syntaktischen Wandel der unbetonten klitischen Objektpronomina im Spanischen von ihren lateinischen Wurzeln bis heute.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Schwerpunkte bilden die Veränderung der Kasusmarkierung, die Entwicklung von Leísmo, Laísmo und Loísmo sowie die Regeln zur proklitischen und enklitischen Pronominalstellung.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, wie sich die klitischen Objektpronomina aus dem Lateinischen ableiten, welche Unterschiede ihr Gebrauch in verschiedenen spanischen Sprachstadien aufwies und wie ihre moderne Verwendung definiert ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin verwendet eine Kleinkorpus-Analyse, bei der fünf zeitlich divergierende Textfragmente (u.a. *Cantar de Mío Cid* und *Lazarillo de Tormes*) hinsichtlich Form und Gebrauch untersucht werden.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Mittelpunkt?

Der Hauptteil gliedert sich nach historischen Epochen (Alt-, Mittel- und modernes Spanisch) und analysiert für jede Phase die spezifischen Bedingungen der Klitika-Positionierung sowie Abweichungen durch Sonderphänomene.

Was charakterisiert die Arbeit in Bezug auf ihre Schlüsselwörter?

Die Arbeit ist durch eine starke linguistische Ausrichtung auf diachrone Syntax, Grammatikalisierung und morphosyntaktische Sprachveränderungen gekennzeichnet.

Was ist das Ergebnis bezüglich der Positionierung der Klitika?

Es wird nachgewiesen, dass sich von einer anfänglichen Variation im Altspanischen hin zu einer streng „verb-based“ orientierten Regelung im modernen Spanisch entwickelt hat, bei der die Klitika zwingend ihr Verb als Host benötigen.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle des Leísmo?

Die Arbeit stellt fest, dass der Leísmo von einer Verwendung bei belebten maskulinen Objekten zu einer zunehmenden Ausbreitung auf unbelebte Objekte und neutrale Entitäten fortschritt, was in der modernen Forschung intensiv diskutiert wird.

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Details

Title
Die Entwicklung der klitischen Pronomina im Spanischen
College
University of Göttingen  (Sprachwissenschaftliches Seminar)
Course
Altiranische Sprachen und indogermanische Syntax
Grade
1,3
Author
Lea Schwerdtfeger (Author)
Publication Year
2023
Pages
40
Catalog Number
V1352059
ISBN (eBook)
9783346860583
ISBN (Book)
9783346860590
Language
German
Tags
Spanisch Sprachwissenschaft Linguistik Klitika Pronomina Diachronie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lea Schwerdtfeger (Author), 2023, Die Entwicklung der klitischen Pronomina im Spanischen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1352059
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