Das Ziel dieser Seminararbeit ist es, festzustellen, ob es einen Zusammenhang zwischen der Ausgabebereitschaft beim Kauf von Weihnachtsgeschenken und dem Geschlecht bei Frauen und Männern in Düsseldorf gibt.
Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine quantitative Datenanalyse, da für die Durchführung des Zieles die statistikorientierte Statistiksoftware R verwendet wird. Der Hauptunterschied zu den meisten Programmen, die unter Windows verwendet werden, besteht darin, dass R befehlsorientiert ist. Das bedeutet, dass Befehle eingegeben werden müssen, um mit R zu kommunizieren. Zudem eignet sich R für eine exakte Darstellung von Grafiken und statistischen Analysen. Der zur statistischen Auswertung dieser Untersuchung herangezogene Fragebogen “Weihnachtsumfrage 2021” ist von Prof. Dr. Oliver Gansser entwickelt worden. Die Umfrage, aus der der Datensatz stammt, der hier analysiert wird, wurde von Studierenden der FOM Hochschule für Wirtschaft und Management durchgeführt.
In dem Datensatz sind Parameter wie Geschlecht, Alter, Status, die Ausgabebereitschaft für Weihnachtsgeschenke sowie die Auswahl von Produktbereichen und Einkaufsmöglichkeiten enthalten. Dazu wird zunächst eine deskriptive Analyse durchgeführt. In diesem Teil werden die relevanten Daten ausgewertet und anschließend in einem Boxplot dargestellt. Zusätzlich wurde eine induktive Analyse unter Verwendung des t-Tests durchgeführt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Explorative und induktivstatistische Datenanalyse
2.1 Daten und R-Pakete
2.2 Deskriptive Analyse
2.3 Der t-Test
3 Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Seminararbeit ist die statistische Untersuchung, ob ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Ausgabebereitschaft für Weihnachtsgeschenke und dem Geschlecht bei Frauen und Männern in Düsseldorf besteht. Die Arbeit nutzt hierfür eine quantitative Datenanalyse mit der Statistiksoftware R.
- Anwendung der Statistiksoftware R mit dem Paket mosaic
- Durchführung einer deskriptiven Datenanalyse des Datensatzes "Weihnachtsumfrage 2021"
- Grafische Aufarbeitung der Daten mittels Boxplots
- Überprüfung von Hypothesen mittels des induktiven t-Tests
Auszug aus dem Buch
2.2 Deskriptive Analyse
Mithilfe der deskriptiven und analytischen Methoden werden die relevanten Daten grundlegend ausgewertet. Einen ganzheitlichen Überblick liefert der inspect-Befehl aus dem mosaic-Paket. Dies funktioniert, indem der inspect-Befehl die Variablen im Datenrahmen beschreibt, um die statistischen Kennzahlen und Informationen zu dem Datensatz zu erhalten (vgl. Horton, N. J., 2018, Sauer, S., 2019).
Durch den inspect-Befehl ist festzustellen, dass der Median bei 350€ liegt. Der Median beschreibt den Mittelwert der Ausgabebereitschaft. Die Mindestausgabe liegt bei 0€, während die Höchstausgabe bei 15.000€ liegt. Des Weiteren lässt sich ablesen, dass das 1. Quantil bei 200€ und das 3. Quantil bei 500€ liegt. Mithilfe der Standardabweichung sd wird die durchschnittliche Entfernung der gemessenen Daten vom Mittelwert mit 751 angegeben. Das arithmetische Mittel wird mit einem Wert von 512 bestimmt. Da das arithmetische Mittel größer als der Median ist, liegt eine rechtsschiefe Verteilung vor (vgl. Hatzinger, R. et al., 2014).
Nach der Ermittlung der Ausgabebereitschaft der Weihnachtsgeschenke in Düsseldorf wird als Nächstes das Geschlecht der Teilnehmenden analysiert. Dies wird anhand des transform-Befehls ausgewertet. Dafür wurde eine neue Variable (Geschlecht) angelegt. In diesem Fall müssen die Zuordnungen in alphabetischer Reihenfolge erfolgen. So waren 51,3 % der Befragten männlich, 48,4 % weiblich und 0,3 % divers. Eine Person hat keine Angaben zum Geschlecht gemacht.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Ausgabebereitschaft für Weihnachtsgeschenke ein und erläutert die methodische Herangehensweise mittels der Software R.
2 Explorative und induktivstatistische Datenanalyse: Hier erfolgt die technische Aufbereitung der Daten mittels R-Befehlen, eine deskriptive Darstellung der Variablen sowie die Durchführung des t-Tests zur Hypothesenprüfung.
3 Fazit: Das Abschlusskapitel fasst die statistischen Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass kein signifikanter Unterschied zwischen den Geschlechtern in Düsseldorf besteht.
Schlüsselwörter
Quantitative Datenanalyse, R Software, mosaic Paket, Weihnachtsgeschenke, Ausgabebereitschaft, Geschlechtervergleich, Düsseldorf, Statistik, Deskriptive Analyse, t-Test, Mittelwert, Median, Hypothesentest, Boxplot, Signifikanzniveau.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, ob es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Bereitschaft gibt, Geld für Weihnachtsgeschenke auszugeben, basierend auf einer Umfrage in Düsseldorf.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind quantitative statistische Analyseverfahren, angewandt auf Konsumverhalten im Kontext der Weihnachtszeit.
Was ist das Ziel der Forschungsarbeit?
Primäres Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob das Geschlecht einen statistisch signifikanten Einfluss auf die Höhe der Spendierfreudigkeit bei Weihnachtsgeschenken hat.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden deskriptive Statistikmethoden (wie der inspect-Befehl und Boxplots) sowie induktive Statistik mittels eines zweiseitigen t-Tests angewendet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der praktischen Umsetzung der Datenanalyse in R, der Datenbereinigung, der Beschreibung der Stichproben-Kennzahlen und der statistischen Testung der aufgestellten Hypothesen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind quantitative Datenanalyse, R, Ausgabebereitschaft, Signifikanz und Geschlechtervergleich.
Warum wurde für die Analyse die Statistiksoftware R gewählt?
R wurde gewählt, weil es befehlsorientiert ist, eine hohe Flexibilität bei der Datenverarbeitung bietet und exzellente Möglichkeiten zur Erstellung statistischer Grafiken besitzt.
Welches zentrale Ergebnis lieferte der t-Test?
Der t-Test ergab einen p-Wert von 0,09715, was über dem Signifikanzniveau von 0,05 liegt, womit kein signifikanter Unterschied zwischen Frauen und Männern nachgewiesen werden konnte.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2022, Ausgabebereitschaft beim Kauf von Weihnachtsgeschenken. Zusammenhang mit dem Geschlecht?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1351578