Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Geschichte - Asien

Der gesellschaftliche Wandel der koreanischen Frau. Der Begriff "New Women"

Titel: Der gesellschaftliche Wandel der koreanischen Frau. Der Begriff "New Women"

Hausarbeit , 2019 , 13 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Meike Vollbrecht (Autor:in)

Geschichte - Asien

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit behandelt die Frage, ob die koreanische Frau es bewältigte einen Wandel zu einer eigenständigeren Haltung zu durchleben, beziehungsweise eine emanzipiertere Rolle in der koreanischen Gesellschaft zu erlangen und beizubehalten. Im Folgenden werde ich in meinem Hauptteil damit beginnen, die Anfänge beziehungsweise die Entwicklung der Neuen Frau zu erläutern. Dabei gehe ich vorerst auf den Ursprung des Terminus "New Woman" ein. Anschließend werde ich mich mit dem Katalysator für die Diskussion der Frauenfrage, dem ersten koreanischen, feministischen Journal, Sin yŏja befassen. Die Formen des darauffolgenden Wandels der Frau werden in dem nächsten Kapitel zur Sprache kommen. Dabei möchte ich auf die äußerliche sowohl als auch auf die geistige Veränderung im Auftreten der koreanischen Frauen eingehen. Mein finaler Punkt wird sich auf die Kritik an der Neuen Frau und ihre Herausforderungen in der Gesellschaft beziehen.

Während der Zeit des vormodernen Königreichs Chosŏn war die Ungleichheit der Geschlechter schwerwiegend.
Die Frauen waren in ihrer Freiheit enorm eingeschränkt, durfte nicht wirklich in die Öffentlichkeit treten und war nur ermächtigt dazu die Familie zu sehen.

Alles lief nach dem Prinzip der drei Gehorsamkeiten ab, dem Ideal der männlichen Überlegenheit. Die Frau war dazu bestimmt den Männern in ihrem Leben blind zu folgen und zu gehorchen. Mit dem Anbruch einer neuen Zeit, neuen Werten übernommen aus dem Christentum, Missionaren aus dem Ausland und dem Einfluss der japanischen und westlichen Frauenbewegung begann sich, auch in Korea ein neues Bewusstsein zu entwickeln.

In der dunklen Zeit der angebrochenen Kolonialherrschaft Japans gab es einen kleinen Lichtblick, denn unter dem Deckmantel der Verwestlichung entwickelte sich eine Gruppe von Frauen, die ihre Chance sahen, sich geistig weiterzuentwickeln und ihren eigenen Platz in der Gesellschaft zu definieren.
Dabei mussten sie sich viel Kritik stellen und auch der Herausforderung ihren eigenen Platz vor den nationalistischen Reformern zu verteidigen, die es als ihre Aufgabe sahen die Existenz einer Neuen Frau zu untergraben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Anfänge

2.2 Wandel der Frau

2.2.1 Äußerlichkeiten

2.2.2 Intellekt

2.3 Kritik

3. Zusammenfassung und Fazit

4. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den gesellschaftlichen Wandel der koreanischen Frau während der Kolonialzeit unter dem Einfluss westlicher Moderne und traditioneller konfuzianischer Werte. Ziel ist es, zu analysieren, ob und wie Frauen eine emanzipierte Identität entwickelten und wie die Auseinandersetzung mit der "Neuen Frau" in der damaligen Gesellschaft verlief.

  • Historischer Kontext der Frauenrolle im vormodernen Korea
  • Einfluss der "New Woman"-Bewegung durch das Journal Sin yŏja
  • Wandel in Kleidung und äußeres Erscheinungsbild als Ausdruck von Modernität
  • Bedeutung von Bildung für die weibliche Identitätsfindung
  • gesellschaftliche Kritik und Widerstände durch Nationalisten und Konservative

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Äußerlichkeiten

Der Wandel, den die Neue koreanische Frau durchlief, zeichnete sich mehr als alles andere durch die Veränderung ihres Aussehens aus. Der Kleidungsstil einer Frau war einer der wichtigsten Bestimmungsfaktoren in der Entwicklung der Identität der New Women.

Im Jahr 1920 zeichnete sich die Umgestaltung der weiblichen Garderobe durch kurze und gefaltete Röcke aus, eine abgeänderte Version des Ch'ima, ebenso durch eine längere Ausführung des Chŏgori. Da die immer kürzer werdenden Röcke zur Folge hatten, dass die sonst immer versteckten Waden zum Vorschein kamen und das Zeigen nackter Beine zu diesem Zeitpunkt noch immer als Tabu galt, zogen einige koreanische Frauen dazu lange Socken an, um den Antagonisten nicht noch mehr Angriffsfläche geben zu können. Ch’ima und Chŏgori sind beides Teile eines traditionellen Outfits, einer Form des Hanbok, welche zu der Ausstattung einer koreanischen Frau gehörten. Da diese Tradition durch Modifizierungen gebrochen wurde und auch in koreanischen Zeitungen, Journalen und Magazinen in der Zwischenzeit für zweiteilige Sets im westlichen Stil, bestehend aus Bluse und Rock, ebenso wie für Oxford Schuhe geworben wurde, entwickelte sich unter denjenigen, welche die traditionellen Werte und Bräuche beibehalten wollten, eine gewisse Empörung oder sogar Abscheu.

Auch in den Kreisen der New Women gab es unterschiedliche Ansichten zu diesem kontroversen Thema. Auf der eine Seite wurde die Adaption des westlichen Stils oder der westlichen Kleidung positiv angenommen, unter Betrachtung des Gesundheitsaspekts. Der Riemen, ein Teil der Ch’ima chŏgori mit dem der Rock unter der Brust gebunden wird, ist laut Argumentation extrem einengend mit der unschönen Folge, dass die Frauen mit Mühe uneingeschränkt atmen konnten. Überdies konnte es durch das exzessive Einschnüren zu ständigen Hautirritation im Bereich der Brust und des Rückens führen. Als Lösungsansatz für diese gesundheitlichen Probleme war es deshalb am sinnvollsten die Chŏgori in ihrer ursprünglichen Form abzuändern und des Weiteren den Ch’ima zu kürzen, um den koreanischen Frauen zu ermöglichen ohne großartige Hindernisse den Alltag zu bewältigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Unterdrückung der Frau im vormodernen Korea und skizziert den beginnenden Wandel durch westliche Einflüsse und die Kolonialherrschaft.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die Ursprünge des "New Woman"-Konzepts, die Rolle der Frauenzeitschrift Sin yŏja sowie die sichtbaren Veränderungen in Mode und Bildung.

2.1 Anfänge: Dieses Kapitel beschreibt die Entstehung des Begriffs "New Woman" und die Etablierung des feministischen Journals Sin yŏja als öffentliche Plattform für Frauen.

2.2 Wandel der Frau: Dieser Abschnitt thematisiert die allgemeinen Veränderungen der weiblichen Identität in der koreanischen Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

2.2.1 Äußerlichkeiten: Hier wird der Einfluss westlicher Mode auf die traditionelle Kleidung und die damit verbundenen gesundheitlichen und ideologischen Debatten erläutert.

2.2.2 Intellekt: Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle von Bildung und Schule für die Selbstentfaltung der koreanischen Frau im Vergleich zur vormodernen Tradition.

2.3 Kritik: Das Kapitel untersucht die öffentliche Gegenreaktion gegen die "Neue Frau", geprägt von konservativer Kritik, Doppelmoral und nationalistischer Ablehnung.

3. Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit zieht eine Bilanz und kommt zu dem Ergebnis, dass die gesellschaftliche Entwicklung ambivalent verlief und Rückschläge erfahren musste.

4. Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen für die vorliegende Arbeit.

Schlüsselwörter

Neue Frau, Korea, Kolonialzeit, Frauenbewegung, Sin yŏja, Emanzipation, Kleidung, Bildung, Modernität, Tradition, Gesellschaftswandel, Geschlechterrollen, Nationalismus, Identität, Mode.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptanliegen dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, ob es der koreanischen Frau während der japanischen Kolonialzeit gelang, einen Wandel zu einer eigenständigeren Haltung und einer emanzipierteren Rolle innerhalb der Gesellschaft erfolgreich zu vollziehen.

Welche zentralen Themenfelder werden analysiert?

Die zentralen Felder umfassen die historische Genese des "New Woman"-Begriffs, die Bedeutung feministischer Medien, den Einfluss westlicher Mode sowie die Rolle von Bildung und die damit verbundene gesellschaftliche Kritik.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der "Neuen Frau" in Korea nachzuzeichnen und zu bewerten, inwieweit diese durch äußere gesellschaftliche Widerstände in ihren Emanzipationsbestrebungen eingeschränkt wurde.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine historische und kulturwissenschaftliche Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur sowie zeitgenössischer Publizistik, wie dem Journal Sin yŏja, basiert.

Was behandelt der Hauptteil der Publikation?

Im Hauptteil werden zunächst die Begriffsursprünge und das erste feministische Journal Koreas erläutert, gefolgt von einer detaillierten Betrachtung äußerer Erscheinungsbilder und bildungstechnischer Entwicklungen, sowie abschließend der öffentlichen Kritik seitens nationalistischer und konfuzianischer Kreise.

Welche Schlüsselbegriffe sind charakteristisch für die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie "Neue Frau", "Sin yŏja", "Modernität", "Emanzipation", "koloniale Zensur" und "konfuzianische Tradition".

Welche Bedeutung hatte das Journal Sin yŏja?

Es fungierte als Katalysator für die Frauenfrage, indem es erstmals eine Plattform schuf, die koreanische Frauen dazu anregte, ihren Status zu hinterfragen und über Geschlechtergleichheit zu debattieren.

Wie reagierte die Gesellschaft auf die Veränderungen bei den Frauen?

Die Gesellschaft reagierte gespalten; während einerseits Modernisierung begrüsst wurde, führte die Abweichung von traditionellen Rollenbildern zu einer intensiven Kritik, die Frauen als egoistisch oder "unkeusch" darstellte.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der gesellschaftliche Wandel der koreanischen Frau. Der Begriff "New Women"
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Asien-Orient-Institut Abteilung Koreanistik)
Veranstaltung
Vormodernes Korea
Note
2,3
Autor
Meike Vollbrecht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
13
Katalognummer
V1348441
ISBN (eBook)
9783346855725
ISBN (Buch)
9783346855732
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wandel frau begriff women
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Meike Vollbrecht (Autor:in), 2019, Der gesellschaftliche Wandel der koreanischen Frau. Der Begriff "New Women", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1348441
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  13  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum