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Aristoteles' Verständnis von Gemeinschaft und Gesellschaft. Die beste Verfassung

Title: Aristoteles' Verständnis von Gemeinschaft und Gesellschaft. Die beste Verfassung

Term Paper , 2021 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Kira Mae Mayer (Author)

Philosophy - Philosophy of the Ancient World

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Auf die Frage, wie sich die beste Verfassung nach Aristoteles konzipiert und ob es überhaupt die beste Verfassung gibt, soll die folgende Abhandlung abzielen. Um sich dem Thema anzunähern, wird ähnlich der Vorgehensweise von Aristoteles, mit dem Erläutern des Staatsbürgers begonnen, um anschließend den Staat genauer bestimmen zu können. So können Zusammenhang und Aufbau der drei Teile Staatsbürger, Staat und Verfassung nachvollzogen werden, damit darauffolgend die Frage nach der besten Verfassung beantwortet werden kann.

Die Begriffe "Gemeinschaft" und "Gesellschaft" werden heute häufig fälschlicherweise synonym verwendet. Während man mit Gemeinschaft Verbundenheit assoziiert, impliziert Gesellschaft mittlerweile eine scheinbar zweckhafte Vereinigung mit versteckter Anonymität. Unter Gesellschaft versteht man einen Bund, der zum Ziel hat, einen bestimmten Zweck zu erfüllen. Das Individuum lebt hier größtenteils eigenverantwortlich und isoliert. In der Gemeinschaft hingegen lebt das Individuum als Teil einer Einheit und kann sich durch das identitätsstiftende Moment selbst erkennen und verstehen. Betrachtet man den Verlauf des "Zeitalters" der Gemeinschaft bis hin zu dem "Zeitalter" der Gesellschaft, so lässt sich in der Gesellschaft eine Aufspaltung und Weiterentwicklung in die gesellschaftlichen Teilbereiche, wie Kultur, Politik, Bildung und Arbeit feststellen.

Nach Aristoteles Überzeugung, ist die Gemeinschaft elementarer Bestandteil, wenn nicht sogar Grundvoraussetzung für das Zusammenleben in einem Staat. In der Politik befasst er sich deshalb ausführlich mit dem Entstehen eines Staates, aber auch damit wie sich Staaten aufrechterhalten lassen. Auf der Suche nach der besten Verfassung beleuchtet er mit seiner ausführlichen Herangehensweise und wissenschaftlichen Untersuchung bereits bestehende Verfassungen und stellt auf dieser Grundlage neue Thesen auf. Durch diese empirische Arbeitsweise legt er mit seinem Werk Grundsteine für die moderne Politikwissenschaft.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DER STAATSBÜRGER (POLÍTĒS)

3. DER STAAT (PÓLIS)

4. DIE VERFASSUNG (POLITEÍA)

5. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aristotelische Konzeption der „besten Verfassung“ und analysiert dabei den systematischen Zusammenhang zwischen Individuum, Staatsbürgerschaft, Staat und der verfassungsrechtlichen Ordnung im Werk „Politik“.

  • Die Bestimmung und Definition des Staatsbürgers (Polítēs)
  • Die Natur und Entstehung des Staates (Pólis) als Gemeinschaft
  • Die Rolle der Verfassung (Politeía) als identitätsstiftende Ordnung
  • Differenzierung der Regierungsformen (Aristokratie, Monarchie, Politie)
  • Der Einfluss von Tugendethik und Erziehung auf die politische Gemeinschaft

Auszug aus dem Buch

2. Der Staatsbürger (polítēs)

Um den Staat (pólis) und seine Verfassung (politeía) identifizieren zu können, benötigt es zunächst eine Bestimmung des Staatsbürgers (polítēs). Die Zirkularität und Korrelation dieser drei Bestandteile zeigt sich nicht nur in ihrem gemeinsamen griechischen Wortstamm. So ist Aristoteles der Auffassung, eine Ausführung des Wesens der Verfassung kann ohne die vorherige Beleuchtung des Staates nicht durchgeführt werden (Aristoteles, 1994, S. 126). Um aber den Staat bestimmen zu können, muss man bei der Erklärung des Staatsbürgers beginnen.

In dem dritten Buch der Politik erläutert Aristoteles, dass das Bestehen des Staates sich aus einer Menge von Bürgern konstruiert und dass das Zusammenleben dieser Bürger durch einen gewissen Terminus, die Verfassung, festgelegt ist (Ebd., S. 126). Dadurch, dass sich die Verfassung als grundlegende Form des Zusammenschlusses der Bürger darstellen lässt, verwirft Aristoteles den Gedanken die Staatsbürger über ihren Wohnort oder ihre Justiz zu kennzeichnen (Ebd., S. 127). Den Staatsbürger selbst definiert er nämlich als denjenigen, der die Berechtigung besitzt, am politischen Geschehen in Form von einer beratenden oder richtenden Tätigkeit mitzuwirken. (Ebd., S. 129).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Begriffe Gemeinschaft und Gesellschaft sowie Hinführung zur Fragestellung der „besten Verfassung“ nach Aristoteles.

2. DER STAATSBÜRGER (POLÍTĒS): Definition des Staatsbürgers als politisch aktives Mitglied der Polis und Abgrenzung von Sklaven und Handwerkern unter dem Aspekt der Tugend.

3. DER STAAT (PÓLIS): Analyse des Staates als „höchste Gemeinschaft“, die menschliche Unzulänglichkeiten kompensiert und auf ein gelingendes Leben ausgerichtet ist.

4. DIE VERFASSUNG (POLITEÍA): Untersuchung der Verfassung als ordnungsstiftendes Element und Kategorisierung der verschiedenen Regierungsformen in korrekte Typen und Abarten.

5. FAZIT: Zusammenfassende Betrachtung, dass es keinen universellen „besten Staat“ gibt, sondern politische Ordnung eine situations- und tugendabhängige Angelegenheit ist.

Schlüsselwörter

Aristoteles, Politik, Verfassung, Politeia, Polis, Staatsbürger, Politēs, Tugend, Gemeinwohl, Gemeinschaft, Aristokratie, Politie, Staatsform, Gemeinschaftswesen, Erziehung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Aristotelischen Theorie zu Staat und Verfassungslehre, insbesondere unter dem Fokus, wie das Individuum in die politische Ordnung eingebettet ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Bestimmung des politischen Wesens des Menschen, die Rolle der Tugend innerhalb der Bürgerschaft und die Analyse der verschiedenen Regierungsformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, wie Aristoteles die „beste Verfassung“ definiert und ob es nach seiner Lehre überhaupt eine allgemeingültig beste Staatsform geben kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit folgt einer strukturierten Analyse der aristotelischen Originaltexte („Politik“) und zieht ergänzend fachwissenschaftliche Sekundärliteratur zu Rate.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung des Staatsbürgers, die ontologische Bedeutung des Staates und die vergleichende Einordnung verschiedener Verfassungsmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind vor allem Aristoteles, Politik, Politie, Tugend und das Streben nach dem höchsten Gut in der Gemeinschaft.

Warum spielt die Unterscheidung von Handwerker und Staatsbürger eine Rolle?

Für Aristoteles ist die politische Betätigung an spezielle Tugenden gebunden, über die nach seiner Auffassung Handwerker aufgrund ihrer Erwerbsobliegenheiten nicht im gleichen Maße verfügen wie der ideale Staatsbürger.

Welche Rolle spielt die „Mitte“ in Aristoteles' Verhältnismäßigkeit?

Die Mitte (der Mittelstand) fungiert als Schlichter und Neutralisator zwischen Extremen wie Arm und Reich, was zur Stabilität der Politie als praktizierbarer Staatsform beiträgt.

Wie bewertet die Autorin das Erreichen der „besten Verfassung“?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Aristoteles keine absolute, statische Verfassungsform vorgibt, da eine gelungene Politik immer kontextabhängig und am Machbaren orientiert sein muss.

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Details

Title
Aristoteles' Verständnis von Gemeinschaft und Gesellschaft. Die beste Verfassung
College
Johannes Gutenberg University Mainz
Grade
1,0
Author
Kira Mae Mayer (Author)
Publication Year
2021
Pages
14
Catalog Number
V1340684
ISBN (eBook)
9783346844781
ISBN (Book)
9783346844798
Language
German
Tags
aristoteles verständnis gemeinschaft gesellschaft verfassung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kira Mae Mayer (Author), 2021, Aristoteles' Verständnis von Gemeinschaft und Gesellschaft. Die beste Verfassung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1340684
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