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Lenins Entwicklung der Revolutionsidee im Münchner Exil

Titel: Lenins Entwicklung der Revolutionsidee im Münchner Exil

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2018 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Bachelor of Arts Kristine Bäcker (Autor:in)

Geschichte Europas - Europa Nachkriegszeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit wird sehr auf das theoretische Gedankengut hinter der Oktoberrevolution ausgerichtet sein. Da dies im Vordergrund steht, soll Lenins Zeit im Exil in München ebenfalls unter diesem Gesichtspunkt betrachtet werden. Dies bedeutet praktisch für diese Arbeit, dass nicht strikt das behandelt werden kann, was ausschließlich in München geschah. Die Hintergründe dessen müssen somit auch beleuchtet werden, damit Lenins Arbeit dort nicht aus dem Zusammenhang gerissen und in ihrem Kontext abgerundet erscheint. Deshalb wird der lokale und auch zeitliche Rahmen auf die Verbannungszeit in Sibirien erweitert.

Der 7. November 1917 markiert eines der bedeutsamsten Daten der Geschichte Russlands. Der an jenem Tag durchgeführte Staatsstreich war allerdings bloß der Beginn der tatsächlichen Revolution. Nachdem die nach der Februarrevolution entstandene, im Winterpalais sitzende provisorische Regierung unter Lenins Führung gestürzt wurde, konnte die Umwälzung nach seiner Vorstellung aus ihren Keimen erblühen. Lenin verfasste schon am 8. November 1917 Dekrete für seinen neugeborenen Sowjetstaat. Eines davon befasste sich mit dem Frieden und der Beendigung von Krieg, das andere war das „Dekret von Grund und Boden“ und ging schon eher in die sozialdemokratische Richtung. Es befasste sich mit der Agrar- und Bauernfrage, um die es Lenin schon seit jeher ging. Seine Dekrete waren der erste Schritt, den Lenin tat, um den Sowjetstaat aufzubauen. Von da an begann die Machtübernahme der bolschewistischen Partei und die Diktatur der Arbeiterklasse, die den Sozialismus begründen sollte.

Leseprobe


Gliederung

1. Einleitung

2. Der Weg nach München

2.1. Grundlagen der theoretischen Arbeit

2.2. Die Anfänge der „Partei“ und der „Iskra“

3. Lenins Arbeit in München

3.1. Lenins Ausarbeitung des Marxismus

3.1.1.Gegen die Feinde aus den eigenen Reihen

3.1.2. Die Rolle der Bauern und die Agrarfrage

3.2. Die „Iskra“ als revolutionäres Mittel

3.3. Die Partei und ihre Funktion

4. Résumé

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung von Lenins revolutionärer Theorie während seines Exils in München. Sie geht der zentralen Forschungsfrage nach, wie sich seine Vorstellungen einer Revolution in dieser prägenden Phase formten und welche theoretischen sowie organisatorischen Konzepte hierbei entstanden.

  • Die theoretische Auseinandersetzung mit dem Marxismus und das Werk "Was tun?".
  • Die strategische Bedeutung der Agrarfrage für die russische Revolution.
  • Die Rolle der Zeitung "Iskra" als ideologisches und organisatorisches Steuerungsinstrument.
  • Die Konzeption der marxistischen Partei als "neuer Typus" zur disziplinierten Führung.

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Gegen die Feinde aus den eigenen Reihen

Schon immer hatte Lenin die Einstellung eine radikale Revolution durchzuführen, die einen unabdingbaren Sozialismus über sich stehen haben sollte. Nicht jeder Revolutionär, der gegen den Zarismus war, hatte die gleiche oder gar eine ähnliche Vorstellung dessen. „Was tun?“ sollte dazu dienen die abweichenden Meinungen aus dem Weg zu räumen. Ein großes Dorn im Auge Lenins im Hinblick auf die russische Revolution war der „Ökonomismus“.

Lenins Ansicht nach ist eine Ideologie notwendig, um in einer von Klassengegensätzen zerrissenen Gesellschaft Einklang zu schaffen. Er spricht davon, eine Ideologie könne nur dann ihrer Bezeichnung gerecht werden, wenn sie den spontanen Bewegungen voran marschiert. Die ideologische Bewegung ist die, die „zielbewusst“ handelt. Ein Ideologe versteht sich darauf „früher als die anderen alle theoretischen, politischen, taktischen und organisatorischen Fragen zu lösen“.

Durch seine Gegenüberstellung dieser beiden von ihm unterschiedenen Arten der Bewegungen deutet Lenin an, dass die materiellen spontanen Bewegungen in ihrem Charakter als solche nicht die richtige Herangehensweise an die Revolution verkörpern. Die Spontaneität dieser Bewegung wird in diesem Sinne als ein Problem dargestellt, da es ihr zum ersten an Zielgerichtetheit fehlt und sie somit nicht die Bewegung ist, die allen „voran marschiert“, sondern die der voran „marschiert wird“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Bedeutung von Lenins Exilzeit in München ein und stellt die Forschungsfrage nach der Entwicklung seines Revolutionsverständnisses.

2. Der Weg nach München: Das Kapitel betrachtet die Zeit vor dem Münchner Exil, insbesondere Lenins sibirische Verbannung, als fundamentale Wurzel für seine weitere theoretische Arbeit.

2.1. Grundlagen der theoretischen Arbeit: Hier wird der Fokus auf Lenins Lebensumstände im Exil gelegt, die ihn trotz Verbannung in die Lage versetzten, seine revolutionären Konzepte auszuarbeiten.

2.2. Die Anfänge der „Partei“ und der „Iskra“: Dieses Kapitel erläutert, wie der Wunsch nach einer sozialdemokratischen Partei und die Idee für eine eigene Zeitschrift in der Verbannung entstanden.

3. Lenins Arbeit in München: Eine Analyse von Lenins Ankunft in München und dem Umfeld, welches er als ideale Nährstätte für die Entwicklung seiner Konzepte nutzte.

3.1. Lenins Ausarbeitung des Marxismus: Das Kapitel beleuchtet das zentrale Werk "Was tun?" und die spezifischen theoretischen Beiträge Lenins während dieser Periode.

3.1.1. Gegen die Feinde aus den eigenen Reihen: Hier wird Lenins Kritik am "Ökonomismus" und sein Verständnis von ideologischer Führung und Zielbewusstheit dargelegt.

3.1.2. Die Rolle der Bauern und die Agrarfrage: Die Untersuchung befasst sich mit der Anpassung des Marxismus an die russischen Verhältnisse und der Notwendigkeit, das Agrarprogramm in die Theorie aufzunehmen.

3.2. Die „Iskra“ als revolutionäres Mittel: Das Kapitel beschreibt die Zeitschrift als organisatorischen Kern und Sprachrohr für Lenins politische Ziele.

3.3. Die Partei und ihre Funktion: Hier wird das Konzept der Partei des "neuen Typus" und die Rolle der Mitglieder als disziplinierte Akteure innerhalb der revolutionären Arbeit analysiert.

4. Résumé: Das abschließende Résumé fasst die Bedeutung der Münchener Jahre für Lenins spätere Rolle als Anführer der Oktoberrevolution zusammen.

Schlüsselwörter

Lenin, München, Oktoberrevolution, Marxismus, Was tun, Iskra, Sozialdemokratie, Klassenkampf, Agrarfrage, Bolschewiki, Ökonomismus, Organisation, Revolutionär, Partei neuen Typus, Sowjetstaat.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Der Text untersucht, wie Wladimir Iljitsch Lenin während seiner Exilzeit in München seine revolutionären Theorien entwickelte und welche theoretischen Fundamente er für die spätere Sowjetunion legte.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretische Neuausrichtung des Marxismus, die Rolle der revolutionären Presse, die Bedeutung der Agrarfrage in Russland sowie die organisatorische Strukturierung der bolschewistischen Partei.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ergründen, wie sich Lenins Vorstellung einer „Revolution“ unter den spezifischen Einflüssen und Möglichkeiten der Münchener Exilzeit konkret entwickelte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Facharbeit, die primär auf der Analyse von Originaltexten Lenins und zeitgeschichtlichen Quellen basiert, um die theoretischen Gedankengänge nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Analysen zu Lenins Werken, der kritischen Auseinandersetzung mit innerparteilichen Gegnern, der strategischen Behandlung der Bauernfrage und der funktionellen Etablierung der "Iskra" sowie der Parteiformierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind hierbei der "neue Typus" der Partei, der "Ökonomismus", Disziplin, Führungsanspruch, Klassenkampf und die ideologische Stringenz.

Warum war München für Lenins Arbeit so prägend?

München bot Lenin ein Umfeld, in dem die sozialdemokratische Arbeiterbewegung bereits weit entwickelt war und er durch den Austausch vor Ort sowie in der Bayerischen Staatsbibliothek seine Konzepte entscheidend verfeinern konnte.

Wie definiert Lenin die Rolle der "Iskra"?

Lenin betrachtet die "Iskra" nicht nur als Presseorgan, sondern als "kollektiven Organisator", der die Ideologie verbreitet und die verschiedenen Strebungen der Partei zu einem zielgerichteten Kampf bündelt.

Welche Bedeutung misst Lenin der Agrarfrage bei?

Da Russland kein klassisches Industrieland ist, erkennt Lenin, dass die Bauernschaft eine entscheidende Rolle im Kampf gegen die Überreste der Leibeigenschaft spielt und somit zwingend in das sozialistische Programm integriert werden muss.

Was unterscheidet Lenins Partei von westeuropäischen Parteien?

Im Gegensatz zu Parteien, die unter legalen Bedingungen entstanden, konzipierte Lenin eine Partei des "neuen Typus", die durch unbedingte Disziplin, strikte marxistische Dogmatik und einen unvermeidlichen Kadercharakter gekennzeichnet ist.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lenins Entwicklung der Revolutionsidee im Münchner Exil
Hochschule
Universität Stuttgart
Note
2,0
Autor
Bachelor of Arts Kristine Bäcker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
22
Katalognummer
V1339776
ISBN (eBook)
9783346841773
ISBN (Buch)
9783346841780
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lenins entwicklung revolutionsidee münchner exil
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Kristine Bäcker (Autor:in), 2018, Lenins Entwicklung der Revolutionsidee im Münchner Exil, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1339776
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Leseprobe aus  22  Seiten
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