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Statistische Makroökonomie und das okunsche Gesetz am Beispiel Österreichs

Die wirtschaftspolitische Entwicklung und der Zusammenhang zwischen der Arbeitslosigkeit und dem Wirtschaftswachstum

Titel: Statistische Makroökonomie und das okunsche Gesetz am Beispiel Österreichs

Forschungsarbeit , 2021 , 35 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Marwin Meißner (Autor:in)

VWL - Makroökonomie, allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Untersuchung beschreibt das von Arthur Okun aufgestellte "okunsche Gesetz" und statistische makroökonomische Berechnungen mit Anwendungsbeispielen.

Nach Okun gibt es eine Korrelation zwischen der Arbeitslosigkeit und dem Wirtschaftswachstum. Dies hat er am Beispiel der USA durchgeführt. Als Ergebnis ermittelte er, dass, wenn das Wirtschaftswachstum um 1% gesunken ist, ist die Arbeitslosigkeit um 0,5% gestiegen und umgekehrt. Berechnungen wurden ausführlich veranschaulicht und grafisch dargestellt.

Österreich ist ein reiches Land mit starker Wirtschaft und den Bürgern geht es finanziell sehr gut. An dieses Klischee denken viele Menschen, wenn über die wirtschaftliche Lage von Österreich gesprochen wird. Doch entspricht dies der Wahrheit? Das soll in dieser Arbeit herausgefunden werden. Dafür werden in einem ersten Schritt die gängigen makroökonomischen Indikatoren zur Beurteilung einer Volkswirtschaft analysiert. Als guter Betrachtungszeitraum dienen die Jahre von 2010 bis 2019. Ab 2010 war die Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2008/2009 in Österreich überwunden und 2020 begann die Corona-Krise negativen Einfluss auf die Wirtschaft zu nehmen. Der Zeitraum liegt zwischen zwei außergewöhnlichen Krisen und man kann hierbei beobachten, wie Österreichs Volkswirtschaft in wirtschaftlich ruhigen Phasen verläuft. Diese wirtschaftlich ruhige Phase soll zunächst bewertet werden.

Interessant ist zudem der Umgang mit Krisen. Daher werden im weiteren Verlauf die Auswirkungen der Corona-Wirtschaftskrise ab 2020 bis zum aktuellen Stand betrachtet. Dadurch, dass diese Krise durch einen Virus ausgelöst wurde, könnte vermutet werden, dass Österreich wegen seiner Beliebtheit im Tourismus besonders stark betroffen ist. Es folgt eine Bewertung, wie schwer diese Krise Österreich trifft.

In einem zweiten Teil wird das von Arthur Okun aufgestellte "okunsche Gesetz" eingebracht und für die Volkswirtschaft Österreichs innerhalb des Zeitraumes der letzten 40 Jahre eingeschätzt. Nach Okun gibt es eine Korrelation der Arbeitslosigkeit und dem Wirtschaftswachstum. Dies hat er am Beispiel der USA durchgeführt. Als Ergebnis ermittelte er, dass, wenn das Wirtschaftswachstum um 1% gesunken ist, ist die Arbeitslosigkeit um 0,5 % gestiegen und umgekehrt.

Die Schätzung zu dem Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und dem Wirtschaftswachstum in Österreich wird dem von Okun aufgestellten -0,5 Effekt gegenübergestellt. In einer Abwandlung innerhalb der Berechnung mit unterschiedlichen Zeitreihen wird schlussendlich gezeigt, welche Auswirkungen Zeitreihenbrüche bei der Ermittlung haben können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Deskriptive Länderanalyse der Volkswirtschaft Österreichs

2.1 Die Entwicklung der Volkswirtschaft Österreichs von 2010 bis 2019

2.1.1 Angemessenes und stetiges Wirtschaftswachstum

2.1.2 Außenwirtschaftliche Gleichgewicht

2.1.3 Hoher Beschäftigungsgrad

2.1.4 Preisniveaustabilität

2.1.5 Fiskal- und Geldpolitik sowie Zinsstruktur

2.2 Wirtschaftliche Entwicklung ab der Covid 19 Krise

3. Das okunsche Gesetz am Beispiel der Volkswirtschaft Österreichs

3.1 Zeitreihe 1981 bis 1990

3.2 Zeitreihe 1991 bis 2000

3.3 Zeitreihe 2001 bis 2008

3.4 Zeitreihe 2010 bis 2019

3.5 Abwandlung 1: Zeitreihe 2009 bis 2020

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die wirtschaftspolitische Entwicklung Österreichs im Zeitraum von 2010 bis 2019 sowie die Auswirkungen der Corona-Krise ab dem Jahr 2020. Ein zentrales Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Arbeitslosigkeit anhand des "okunschen Gesetzes" für verschiedene Zeitreihen zu analysieren und zu prüfen, inwieweit die Theorie auf die österreichische Volkswirtschaft übertragbar ist.

  • Analyse makroökonomischer Indikatoren des "magischen Vierecks" für Österreich.
  • Bewertung der wirtschaftlichen Auswirkungen und Bewältigungsstrategien der Corona-Krise.
  • Empirische Überprüfung der Korrelation zwischen Arbeitslosenquote und BIP-Wachstum.
  • Vergleich der österreichischen Ergebnisse mit den theoretischen Annahmen von Arthur Okun.
  • Diskussion von Zeitreihenbrüchen und externen Einflüssen auf die Modellgüte.

Auszug aus dem Buch

2.1.3 Hoher Beschäftigungsgrad

Des Weiteren ist die Vollbeschäftigung ein zentrales Ziel jeder Volkswirtschaft. Dieses Ziel liegt bei einer Arbeitslosenquote von 2% vor. Durch die natürliche Arbeitslosigkeit (friktionell und strukturell) und Menschen, die nicht arbeiten gehen wollen, ist es praktisch unmöglich eine Arbeitslosenquote von 0% zu erreichen.

Zum besseren Vergleich mit anderen Ländern dient die Berechnung nach dem ILO-Konzept (ALQ nach internationaler Definition) und wenn nur Österreich beobachtet wird, die Berechnung des AMS (ALQ nach nationaler Definition in Österreich) aufgrund der höheren bereitgestellten Datenmenge vom AMS für Österreich. Diese muss man unterscheiden, denn die AMS-Berechnung ist wesentlich strenger, als die des ILO Konzepts. Beispielsweise reicht nach dem ILO-Konzept eine legale oder auch illegale Arbeitsstunde pro Woche aus, um nicht mehr als arbeitslos zu gelten. Im Vergleich dazu muss nach Definition des AMS ein legaler Job vorliegen und man muss über die Geringfügigkeitsgrenze mit dem Entgelt gelangen. Es muss also ein sozialversicherungspflichtiger Job sein und kein „Minijob“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab, definiert den Betrachtungszeitraum von 2010 bis 2019 und stellt die Forschungsfrage bezüglich der Anwendbarkeit des okunschen Gesetzes auf Österreich.

2. Deskriptive Länderanalyse der Volkswirtschaft Österreichs: In diesem Kapitel werden die makroökonomischen Kennzahlen Österreichs anhand des "magischen Vierecks" analysiert und die spezifischen Herausforderungen durch die Corona-19-Krise ab 2020 detailliert beleuchtet.

3. Das okunsche Gesetz am Beispiel der Volkswirtschaft Österreichs: Dieses Kapitel widmet sich der empirischen Anwendung des okunschen Gesetzes mittels linearer Regressionen für verschiedene Zeitperioden, um Korrelationen zwischen Arbeitslosigkeit und Wirtschaftswachstum zu identifizieren.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die ökonomische Entwicklung Österreichs solide war, das okunsche Gesetz jedoch nur begrenzt auf die spezifische Struktur der österreichischen Wirtschaft anwendbar ist.

Schlüsselwörter

Österreich, Wirtschaftspolitik, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftswachstum, okunsches Gesetz, BIP, Konjunkturzyklus, Corona-Krise, Arbeitsmarktservice, Vollbeschäftigung, Makroökonomie, Regressionsanalyse, Leistungsbilanz, Maastricht-Kriterien, Fiskalpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die wirtschaftliche Entwicklung Österreichs nach der Finanzkrise 2008/2009 bis zur Corona-Krise und untersucht die Gültigkeit des okunschen Gesetzes für den österreichischen Wirtschaftsraum.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der makroökonomischen Stabilität, den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Beschäftigung und BIP sowie der statistischen Prüfung der Korrelation zwischen Arbeitslosenquoten und Wachstumsraten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu bewerten, wie die Volkswirtschaft Österreichs in ruhigen Phasen sowie in Krisenzeiten agiert und festzustellen, ob das klassische Modell von Arthur Okun zur Vorhersage von Arbeitsmarktveränderungen in Österreich belastbare Ergebnisse liefert.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es werden deskriptive Länderanalysen durchgeführt sowie quantitative Verfahren in Form linearer Regressionen genutzt, um das Bestimmtheitsmaß für den Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und BIP-Wachstum in diversen Zeitreihen zu berechnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte deskriptive Analyse der makroökonomischen Indikatoren (magisches Viereck) sowie eine tiefgehende empirische Untersuchung des okunschen Gesetzes in unterteilten Zeitperioden von 1981 bis 2020.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Österreich, okunsches Gesetz, Wirtschaftswachstum, Arbeitslosigkeit, BIP, Konjunkturzyklen und Fiskalpolitik.

Warum schneidet die AMS-Berechnung der Arbeitslosigkeit strenger ab als die ILO-Berechnung?

Die AMS-Berechnung erfordert ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis über der Geringfügigkeitsgrenze, während die ILO-Definition bereits eine einzige Arbeitsstunde (auch illegal) pro Woche als Beschäftigung wertet.

Welchen Einfluss hatte die Corona-Krise auf Österreichs Staatshaushalt?

Durch die massiven Ausgaben für Kurzarbeitergelder und den starken Einbruch des BIPs stieg die Staatsverschuldung Österreichs bis Mitte 2021 auf einen neuen Hochstand an, womit die Maastricht-Kriterien deutlich überschritten wurden.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Statistische Makroökonomie und das okunsche Gesetz am Beispiel Österreichs
Untertitel
Die wirtschaftspolitische Entwicklung und der Zusammenhang zwischen der Arbeitslosigkeit und dem Wirtschaftswachstum
Hochschule
Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth  (Wirtschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Öffentliche Finanzen
Note
1,0
Autor
Marwin Meißner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
35
Katalognummer
V1337446
ISBN (eBook)
9783346841551
ISBN (Buch)
9783346841568
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Volkswirtschaft Statistik Österreich Makroökonomie Okun okunsche Gesetz zeitreihenanalyse Geldpolitik köster
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marwin Meißner (Autor:in), 2021, Statistische Makroökonomie und das okunsche Gesetz am Beispiel Österreichs, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1337446
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Leseprobe aus  35  Seiten
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