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Das verfassungsrechtliche Widerstandsrecht im Grundgesetz. Grundlagen, Voraussetzungen und Kritik

Title: Das verfassungsrechtliche Widerstandsrecht im Grundgesetz. Grundlagen, Voraussetzungen und Kritik

Term Paper , 2021 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Law - Public Law / Constitutional Law / Basic Rights

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Bietet ein selbst empfundenes Unrecht Anlass, um das Widerstandsrecht im Grundgesetz auszurufen? Gewährleistet es damit so einfach Gewalt? "Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht." Ein viel verwendetes Zitat, welches häufig im Internet kursiert oder auf Demos plakatiert wird. Besonders Personen, bspw. aus der Querdenker-Bewegung, berufen sich auf das Widerstandsrecht im Grundgesetz. In Anlehnung auf die Widerstandsgruppen im Nationalsozialismus empfinden sie die Bundesrepublik Deutschland als ein "Unrechtsregime", aus dem es sich zu befreien gilt. In Verbindung mit dem Widerstandsrecht wird es von manchen so ausgelegt, dass man gegen Minderheiten oder einen vermeintlichen Unrechtsstaat ankämpfen müsse, da diese das Land sowie das Volk gefährden würden.

Dieses Recht wird dabei genutzt, um Gewalt zu propagieren, da dies nur eine Äußerung ihres Widerstandes gegen ein selbst empfundenes Unrecht sei. Illegale Aktivitäten werden damit als legale und notwendige Handlung deklariert. Ein Recht, dass es bereits in der Antike und im Mittelalter gab, indem das Volk das Recht und die Pflicht hat, sich gegen einen unrechten Herrscher bzw. eine führende Ordnung gewaltsam aufzulehnen. Ziel ist es, sich vor deren Unterdrückung zu schützen und die legitimierte Ordnung wiederherzustellen. Besteht so ein Recht heute immer noch? Erst im späteren Verlauf wurde das Widerstandsrecht im GG kodifiziert. Es gibt die Befugnis, sich beim drohenden Zerfall der Staatsordnung gegen jeden zu widersetzten, der etwas unternimmt, um die Verfassungsordnung zu beseitigen, wenn andere Abhilfe nicht mehr möglich ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis des verfassungsrechtlichen Widerstandsrechts im Grundgesetz

1. Einleitung

2. Was ist Widerstand?

3. Die Grundlagen des Widerstandsrechts um GG

3.1. Historischer Kontext des Widerstandsrechts

3.2. Die Einführung des Widerstandsrechts im Grundgesetz

4. Die Voraussetzungen zum Widerstandsrecht im GG

4.1. Träger und Adressaten des Widerstandsrechts im GG

4.2. Der Widerstandsfall – Art und Mittel des Widerstands

4.3. Die Abgrenzung zum zivilen Ungehorsam

5. Kritik am Widerstandsrecht im GG

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die ideengeschichtlichen Grundlagen und die verfassungsrechtliche Ausgestaltung des Widerstandsrechts gemäß Art. 20 Abs. 4 GG in der Bundesrepublik Deutschland. Dabei wird insbesondere analysiert, unter welchen Voraussetzungen das Recht zum Widerstand gegen eine unrechtmäßige Herrschaft legitimiert ist, wobei die Abgrenzung zum zivilen Ungehorsam und die Kritik am Widerstandsrecht zentrale Aspekte der Untersuchung bilden.

  • Historische Entwicklung des Widerstandsbegriffs von der Antike bis zur Moderne.
  • Analyse der Voraussetzungen und Anwendungsbereiche des Art. 20 Abs. 4 GG.
  • Diskussion über die Rolle des Widerstandsrechts zum Schutz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
  • Abgrenzung zwischen verfassungsrechtlich legitimiertem Widerstand und zivilem Ungehorsam.
  • Kritische Reflexion über die Anwendbarkeit und praktische Bedeutung in einem intakten Rechtsstaat.

Auszug aus der Untersuchung zum Widerstandsrecht

3.1. Historischer Kontext des Widerstandsrechts

Die Frage nach einem legitimen Widerstand gegen eine ungerechte Herrschaft ist so alt wie das politische Denken selbst. Sie beruhen meist auf negative Reaktionen einer defizitären Herrschaftslegitimation. Die Idee findet sich bereits in den antiken Lehren. Hier ist die sogenannte Tyrannenlehre der Leitgedanke des Widerstandsrechts. Dadurch, dass der Tyrann sein Herrschaftsrecht bricht, sieht das Volk sich gezwungen gegen die Gewaltherrschaft aktiv zu widersetzen. Um den Status quo zu verteidigen, haben die Bürger das Recht zum Tyrannenmord.

Im Mittelalter entwickelt sich das Widerstandsrecht zu einer formellen Rechtsnorm. Sie ist geprägt vom feudalen Dualismus zwischen König und Volk, Lehnsherr und Lehnsmann sowie Fürst und Stände, die alle unter einem verbindlichen Recht stehen. Das mittelalterliche Recht handelt dabei reaktiv, wirkt aber gleichzeitig präventiv, indem sie den Herrscher auf die Rechtmäßigkeit seiner Machtausübung hinweist und auf seine vorläufigen Berechtigungen erinnert. Der individuelle Widerstand tritt zugunsten eines gesamtheitlichen ständischen Widerstandsrechts zurück. Er fungiert dabei als Sanktion gegenüber der herrschenden Ordnung. In christlich geprägten Staaten wendet man sich häufig an ein christliche-naturrechtlichen Widerstand, in der man unter Berufung einer göttlichen Ordnung, das Recht wiederherstellen will.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die ideengeschichtliche Herkunft des Widerstandsbegriffs und führt in die Fragestellung der Arbeit ein.

2. Was ist Widerstand?: Dieses Kapitel definiert den Begriff Widerstand in einem allgemeinen sowie juristischen Sinne und ordnet ihn begrifflich ein.

3. Die Grundlagen des Widerstandsrechts um GG: Es wird die historische Genese des Widerstandsgedankens behandelt und der Weg zur Kodifizierung im Grundgesetz nachgezeichnet.

4. Die Voraussetzungen zum Widerstandsrecht im GG: Hier werden die materiellen Anforderungen, der Kreis der Berechtigten und die praktische Anwendung sowie Grenzen des Widerstandsrechts analysiert.

5. Kritik am Widerstandsrecht im GG: Das Kapitel reflektiert die dogmatischen Probleme und die Kritik an der Verortung des Widerstandsrechts innerhalb einer funktionierenden Demokratie.

6. Fazit: Die Arbeit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und bewertet die Bedeutung des Widerstandsrechts im zeitgenössischen deutschen Verfassungsrecht.

Schlüsselwörter

Widerstandsrecht, Grundgesetz, Art. 20 Abs. 4 GG, Herrschaftslegitimation, Ziviler Ungehorsam, Rechtsstaat, Tyrannenlehre, Gewaltherrschaft, Staatsordnung, Souveränität, Widerstandsfall, Verfassungsrecht, Demokratie, Freiheiten, Widerstandspflicht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der verfassungsrechtlichen Ausgestaltung, den Voraussetzungen und der theoretischen Begründung des Widerstandsrechts nach Art. 20 Abs. 4 GG in der deutschen Verfassung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Kernpunkten gehören die historische Herleitung des Widerstandsrechts, seine Funktion innerhalb der freiheitlich-demokratischen Grundordnung sowie die Abgrenzung zu außerparlamentarischen Protestformen wie dem zivilen Ungehorsam.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, unter welchen spezifischen Voraussetzungen das Widerstandsrecht in Deutschland als ultima ratio zur Anwendung kommen kann und welche rechtlichen Hürden hierbei bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt eine rechtswissenschaftliche Analyse, basierend auf Literatur zu politischer Gewalt und Widerstand, verfassungsrechtlichen Kommentaren sowie der Rechtsprechung, insbesondere des Bundesverfassungsgerichts.

Was genau wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Träger des Widerstandsrechts, die Voraussetzungen für den Eintritt eines Widerstandsfalls, die Mittel der Widerstandsausübung und die kritische Auseinandersetzung mit der Anwendung dieses Rechts in einem intakten Rechtsstaat.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind das Widerstandsrecht, das Grundgesetz, die staatliche Legitimation, der Schutz der Verfassungsordnung und die Abgrenzung zwischen rechtlich sanktioniertem Widerstand und illegalen Handlungen.

Inwiefern unterscheidet sich ziviler Ungehorsam rechtlich vom Widerstandsrecht im GG?

Ziviler Ungehorsam versucht, politische Missstände innerhalb des bestehenden Rechtssystems zu korrigieren, ohne dieses grundlegend infrage zu stellen, während das Widerstandsrecht nach Art. 20 Abs. 4 GG als Notinstrument bei einem drohenden Zerfall der verfassungsmäßigen Ordnung dient.

Warum ist die praktische Anwendbarkeit des Art. 20 Abs. 4 GG so umstritten?

Da das Bundesverfassungsgericht und die Rechtswissenschaft den Rechtsstaat als intaktes System betrachten, wird die Schwelle für den Widerstand sehr hoch angesetzt, was das Recht in der Praxis zu einer theoretischen Größe macht.

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Details

Title
Das verfassungsrechtliche Widerstandsrecht im Grundgesetz. Grundlagen, Voraussetzungen und Kritik
College
University of Stuttgart
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
22
Catalog Number
V1336608
ISBN (eBook)
9783346840370
ISBN (Book)
9783346840387
Language
German
Tags
Staatsrecht Grundgesetz Rechtswissenschaft Widerstand Widerstandsrecht Verfassung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Das verfassungsrechtliche Widerstandsrecht im Grundgesetz. Grundlagen, Voraussetzungen und Kritik, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1336608
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