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Digitales Krankenhaus. Ein Vergleich zwischen Dänemark und Deutschland am Beispiel der elektronischen Patientenakte

Titel: Digitales Krankenhaus. Ein Vergleich zwischen Dänemark und Deutschland am Beispiel der elektronischen Patientenakte

Seminararbeit , 2020 , 27 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Miriam Mueller (Autor:in)

Gesundheit - Digital Health Management

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Patientenversorgung in Deutschland zeichnet sich derzeit durch eine hohe Heterogenität und eine Vielzahl an unterschiedlichen Leistungserbringern aus. Durch mangelhafte Interaktion und Kommunikation entsteht an den Schnittstellen ein Qualitätsverlust. An diesem Punkt kann die elektronische Patientenakte unterstützen. Die flächendeckende Integrierung im Zusammenhang mit einer Telematik-Infrastruktur wurde bereits 2003 beschlossen, doch 17 Jahre später wurde die elektronische Patientenakte größtenteils immer noch nicht eingeführt. Doch woran liegt die stetige Verzögerung? Welche Problemfelder gibt es bei der Umsetzung der Akte? Wie schneidet Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern ab?

Angesichts des Veränderungsbedarfs in Deutschland befasst sich die vorliegende Studienarbeit mit der dänischen Krankenhausstruktur, die oftmals als Vorbild gesehen wird. Zunächst werden die Elemente der digitalen Transformation im Gesundheitswesen definiert, um anschließend den aktuellen Digitalisierungsgrad in Deutschland und Dänemark zu erörtern. Ferner werden die Funktionalitäten und Potentiale der elektronischen Patientenakte beleuchtet und die Implementierung dieser verglichen. Im darauffolgenden Kapitel werden mögliche Forschungsdesigns dargestellt, um die Forschungsfrage „Welche Herausforderungen verzögern die Implementierung der elektronischen Patientenakte in Deutschland und welche Erfahrungswerte können aus Dänemark abgeleitet werden?“ zu beantworten. Ferner werden mögliche Vorgehen zur Erhebung der Daten aufgeführt. Abschließend findet eine Diskussion der geeigneten Forschungsdesigns statt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlage

2.1 Digitale Transformation im Gesundheitswesen

2.1.1 Entwicklung und Digitalisierungsgrad in Deutschland

2.1.2 Entwicklung und Digitalisierungsgrad in Dänemark

2.1.3 Vergleich zwischen Deutschland und Dänemark

2.2 Elektronische Patientenakte

2.2.1 Funktionalität, Potential und Risiken

2.2.2 Impulse für Deutschland von Dänemark

3 Methode der Arbeit

3.1 Zwischenfazit und Aufstellung der Hypothesen

3.2 Festlegung der Untersuchungsziele

3.3 Festlegung des Forschungsdesigns

3.3.1 Qualitative Untersuchungen

3.3.2 Querschnitts- und Längsschnitt-Untersuchungen

3.3.3 Experimente

3.4 Darstellung der Arten zur Datenerhebung

3.4.1 Quantitative Datenerhebung

3.4.2 Qualitative Datenerhebung

3.5 Diskussion eines geeigneten Forschungsdesigns

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Studienarbeit untersucht die Verzögerungen bei der Implementierung der elektronischen Patientenakte (ePA) in Deutschland und analysiert dabei Dänemark als Best-Practice-Vorbild, um Handlungsempfehlungen für den deutschen Gesundheitssektor abzuleiten.

  • Status quo der digitalen Transformation im Gesundheitswesen
  • Vergleichende Analyse der E-Health-Strategien in Deutschland und Dänemark
  • Funktionalitäten, Potenziale und Risiken der elektronischen Patientenakte
  • Methodik zur Datenerhebung für eine empirische Untersuchung
  • Ableitung von Hypothesen zur Erfolgsfaktoren-Analyse

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Entwicklung und Digitalisierungsgrad in Dänemark

1994 wurde vom Ministerium für Gesundheit die non-Profit-Organisation MedCom (Danish Health Care Data Network) mit dem Ziel gegründet, ein landesweites Gesundheitsdatennetzwerk aufzubauen (Amelung et al. 2017, 36-37). Im Jahr 1996 wurde dann bereits der erste nationale Aktionsplan für die Digitalisierung des Gesundheitswesens verabschiedet und seitdem, im Sinne sogenannter nationaler Strategien, fortlaufend weiterentwickelt (Olejaz et al. 2012, 91; Amelung et al. 2017, 37). Im Jahr 2002 war das Kommunikationsnetzwerk der MedCom fast vollständig, wodurch die meisten Rezepte, Überweisungen und weitere Dokumente elektronisch abgewickelt wurden. Diese steigende Anzahl an übergreifenden elektronischen Gesundheitsdaten war der Impuls für das nationale digitale Patientenportal (sundhed.dk), das bereits 2003 online ging. Um das Vertrauen der Dänen in Sachen Datenschutz auszubauen, können die Patienten über genanntes Portal selbst auf die Protokolldatei zugreifen und erhalten somit Transparenz über den Zugriff auf ihre elektronischen Daten seitens Dritter (Henriksen 2019, 91-92).

Getrieben durch die eHealth-Strategien und MedCom wurde im Zeitraum von 2002 bis 2006 die Einführung der ePA in allen Krankenhäusern als auch fachärztlichen und hausärztlichen- Bereichen verpflichtend. Während die Allgemein- und Hausärzte bis spätestens 2012 den Datenfluss zu 100% elektronisch abwickelten, ging die Implementierung der ePA im stationären Sektor zunächst nicht über einzelne Insellösungen, bedingt durch etwaigen Schnittstellenproblematiken, hinaus (Kierkegaard 2015, 3-5; Amelung et al. 2017, 37).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung im Gesundheitswesen und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Verzögerungen bei der Einführung der ePA in Deutschland im Vergleich zu Dänemark.

2 Theoretische Grundlage: Dieses Kapitel definiert die digitale Transformation im Krankenhaus, vergleicht den Digitalisierungsgrad von Dänemark und Deutschland und erörtert Funktionsweisen und Potenziale der elektronischen Patientenakte.

3 Methode der Arbeit: Der methodische Teil beschreibt die Ableitung von Hypothesen, die Festlegung von Forschungszielen und diskutiert verschiedene Untersuchungsdesigns sowie Techniken zur Datenerhebung für eine empirische Untersuchung.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, hebt die Wichtigkeit einer einheitlichen Governance nach dänischem Vorbild hervor und betont die Notwendigkeit, Datenschutzbedenken durch Transparenz zu minimieren.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Gesundheitswesen, elektronische Patientenakte, ePA, Digitaler Wandel, Telematik-Infrastruktur, Dänemark, Deutschland, Krankenhausstruktur, E-Health-Strategie, Datensicherheit, Patientenversorgung, Wissensvorsprung, Forschungsmethodik, Implementierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Digitalisierung in deutschen Krankenhäusern, speziell mit den Verzögerungen bei der Einführung der elektronischen Patientenakte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind der internationale Vergleich der Digitalisierungsstrategien, der Nutzen der elektronischen Patientenakte sowie die methodischen Grundlagen für eine empirische Untersuchung in diesem Bereich.

Was ist das Hauptziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, welche Herausforderungen die Implementierung der ePA in Deutschland verzögern und welche Erkenntnisse aus der dänischen Krankenhausstruktur abgeleitet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen und diskutiert verschiedene empirische Forschungsdesigns (explorativ, deskriptiv, kausal-analytisch) zur fundierten Datenermittlung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Digitalisierung, analysiert den Status quo in Deutschland und Dänemark und evaluiert Methoden zur Datenerhebung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, Gesundheitswesen, ePA, E-Health-Strategie, Dänemark, Deutschland, Datenschutz und Implementierung.

Warum wird ausgerechnet Dänemark als Vergleichsland herangezogen?

Dänemark gilt in der Literatur als Pionier und Vorbild bei der Etablierung elektronischer Gesundheitsdatennetzwerke und verfügt über einen hohen Digitalisierungsgrad.

Welche Rolle spielt der Datenschutz in der Untersuchung?

Datenschutzbedenken werden in Deutschland als hauptsächlicher Hemmschuh identifiziert, während in Dänemark eine höhere Transparenz und ein größeres Grundvertrauen in die Digitalisierung bestehen.

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse zum Forschungsdesign?

Die Autorin empfiehlt eine Kombination aus Sekundärforschung zur Wissensaufarbeitung und quantitativer Online-Befragung zur empirischen Hypothesenprüfung.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Digitales Krankenhaus. Ein Vergleich zwischen Dänemark und Deutschland am Beispiel der elektronischen Patientenakte
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Note
1,3
Autor
Miriam Mueller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
27
Katalognummer
V1333719
ISBN (eBook)
9783346825353
ISBN (Buch)
9783346825360
Sprache
Deutsch
Schlagworte
elektronischen Patientenakte Digitales Krankenhaus Digitale Transformation Gesundheitswesen Methodik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Miriam Mueller (Autor:in), 2020, Digitales Krankenhaus. Ein Vergleich zwischen Dänemark und Deutschland am Beispiel der elektronischen Patientenakte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1333719
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Leseprobe aus  27  Seiten
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