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Deutschlandpolitik der Sowjetunion im Rahmen der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten

Title: Deutschlandpolitik der Sowjetunion im Rahmen der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten

Seminar Paper , 2002 , 22 Pages , Grade: 3

Autor:in: Jan Richter (Author)

Politics - Region: Russia

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Summary Excerpt Details

Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit der Deutschlandpolitik der Sowjetunion im Zuge derWiedervereinigung beider deutscher Staaten.
Die Deutschlandpolitik der Sowjetunion stellt dabei zwar nur einen Teilaspekt des sowjetischenaußenpolitischen Handelns dar, allerdings war dieser besonders wesentlich, da am Anfang und Ende desKalten Krieges Rahmenbedingungen für einen grundsätzlichen Wandel des internationalen Systemsgeschaffen wurden. Dabei stellt die Restrukturierung der Außenpolitik einer Großmacht wie der Sowjetunionein dramatisches Unternehmen dar, welches in der Regel nur als Folge eines militärischen Konfliktes möglicherscheint. Daß eine militärische Spannungssituation, welche die Weltpolitik von 40 Jahren eindeutig diktierte,durch die Wiedervereinigung eines Staates im Herzen Europas gelöst wird, hat mich ausschlaggebend zudieser Untersuchung angetrieben.
Ich kann dabei aber nicht auf die gesamte Außenpolitik der Sowjetunion ab 1985 eingehen, sondern werdemich an die veränderten deutschlandpolitischen Ansätze Gorbatschows, mit ihren Auswirkungen halten.
Weiterhin erscheint mir wichtig die Rahmenbedingungen zu analysieren, unter denen es zurWiedervereinigung kam. Die Hauptfrage, die es zu beantworten gilt, lautet: Wie hat sich die sowjetischeHaltung zur deutschen Frage in der Zeit der Wiedervereinigung 1989/90 entwickelt? Welche Resultateerfolgte daraus?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Innenpolitische Ausgangslage

2. Die außenpolitische Situation nach Gorbatschows Machtübernahme

2.1.Alte und neue deutschlandpolitische Denkansätze

2.1.1. Die orthodoxe Status quo Schule

2.1.2. Das reformistisch-zentristische Denken

2.1.3. Die realistisch visionäre Schule

2.2. Reale Deutschlandpolitik Gorbatschows bis 1989

2.2.1. Verhalten gegenüber der BRD

2.2.2. Achse Moskau- Berlin (Ost)

2.3. Der Besuch Gorbatschows in Bonn im Juni 1989

2.3.1. Die Reaktion der DDR

2.4. Die Sowjetunion und der Fall der DDR

2.4.1.Die ungarische Grenzöffnung

2.4.2. Der 40.Jahrestag der DDR

2.4.3.. Sturz Honeckers und die Folgen

3. Der Weg zur Wiedervereinigung

3.1. Der Zehn-Punkte-Plan

3.2. Gorbatschows prinzipielles "ja" zur deutschen Einheit

3.2.1. Gründe Gorbatschows

3.3. Rahmenbedingungen von 2+4

3.3.1. Festlegungen von Ottawa

3.3.2. Deutschlandinterner Verlauf

3.3.3. Weitere Entwicklung des Warschauer Paktes

3.3.4.Innersowjetische Entwicklung

3.4.Die Zwei-plus-Vier-Verhandlungen

3.4.1. Die historische Wende

3.4.2. Die Schlußrunde(n)

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung der sowjetischen Außenpolitik gegenüber Deutschland während des Wiedervereinigungsprozesses 1989/90. Das zentrale Ziel besteht darin, die Wandlungsprozesse in der Haltung der Sowjetunion unter Gorbatschow zu analysieren und die ausschlaggebenden Faktoren für die schlussendliche Zustimmung zur deutschen Einheit zu identifizieren.

  • Die Auswirkungen der Reformpolitik (Perestrojka und Glasnost) auf die sowjetische Außenpolitik.
  • Die strategische Neuausrichtung in den deutsch-sowjetischen Beziehungen zwischen 1985 und 1990.
  • Der Einfluss der innenpolitischen Krise in der Sowjetunion auf den Entscheidungsprozess zur deutschen Frage.
  • Die Rolle der 2+4-Verhandlungen als diplomatischer Rahmen für die Wiedervereinigung.
  • Die ökonomischen und sicherheitspolitischen Motive der sowjetischen Führung im Einigungsprozess.

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Gründe Gorbatschows

Die Gründe welche zum Umschwung in Gorbatschows Einstellung führten, sind vielschichtig. Trotz der Wende in Osteuropa hielten Gorbatschow und Schewardnadse an ihrem außenpolitischen Modell des "neuen Denkens" und der Freiheit der Wahl weiter fest. Eine Militärische Lösung war für beide nicht vorstellbar und auch zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ohne einen Weltkrieg möglich. Die DDR-Entwicklung hatte darüber hinaus eine derartige Eigendynamik entwickelt, die nicht mehr von Gorbatschow aufgehalten werden konnte.

Moskaus Reaktion ist aber auch gesamtheitlich mit in das Konzept, welches Gorbatschow als eine Art Befreiungsschlag Anfang 1990 führte, mit einzubinden. Er führte hier verschiedenste Kurskorrekturen an den vielen Krisenherden mit denen er sich beschäftigen mußte durch, um nicht mehr nur in der Lage des Reagierenden zu sein, sondern er wollte wieder seine politischen Konzepte umsetzen. Dies erforderte, daß er in die Offensive ging. Dazu gehörten nicht nur der schon erwähnte Truppenabzug aus Ungarn und der CSSR, sondern auch Eingeständnisse an die baltischen Staaten, die Einführung des Mehrparteiensystems und die Aufgabe der Monopolstellung der KPDSU. Die Wirtschaftskrise verschärfte sich immer mehr und innenpolitisch war seine Perestrojka immer mehr in die Kritik geraten, so daß er sich zumindest außenpolitisch einen Handlungsspielraum schaffen mußte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt das Thema dar, definiert den Untersuchungsrahmen und präzisiert die leitende Forschungsfrage zur Entwicklung der sowjetischen Haltung gegenüber Deutschland.

2. Die außenpolitische Situation nach Gorbatschows Machtübernahme: Dieses Kapitel behandelt die konzeptionellen Grundlagen des "neuen Denkens" und analysiert die verschiedenen Denkschulen innerhalb der sowjetischen Führung bezüglich der deutschen Frage sowie das reale politische Handeln bis 1989.

3. Der Weg zur Wiedervereinigung: Hier wird der Prozess von der Ablehnung des Zehn-Punkte-Plans über das prinzipielle "Ja" Gorbatschows zur Einheit bis hin zur Durchführung und den Rahmenbedingungen der 2+4-Verhandlungen detailliert nachgezeichnet.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und resümiert, warum die Zustimmung der sowjetischen Führung zur deutschen Wiedervereinigung angesichts des Systemzusammenbruchs und ökonomischer Zwänge nahezu unvermeidlich wurde.

Schlüsselwörter

Sowjetunion, Wiedervereinigung, Gorbatschow, Außenpolitik, Deutschlandpolitik, DDR, Perestrojka, neues Denken, 2+4-Verhandlungen, Kalter Krieg, Warschauer Pakt, deutsch-sowjetische Beziehungen, Transformation, Souveränität, Reformpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie die Sowjetunion unter Michail Gorbatschow ihre Haltung zur deutschen Frage während der Jahre 1989/90 wandelte und welche Faktoren zu der letztlichen Zustimmung zur Wiedervereinigung führten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die Reformpolitik Gorbatschows, die sowjetische Außenpolitik des "neuen Denkens", die Entwicklung innerhalb der DDR und die diplomatischen 2+4-Verhandlungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, wie sich die sowjetische Position zur deutschen Einheit zwischen 1989 und 1990 entwickelte und welche Resultate aus dieser Haltungsänderung hervorgingen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine politikwissenschaftliche Analyse, die primär auf der Auswertung von Fachliteratur, zeitgenössischen Berichten und Dokumenten zur sowjetischen Außenpolitik basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der außenpolitischen Denkschulen Gorbatschows, die reale Politik gegenüber der BRD und DDR, die Dynamik der 2+4-Verhandlungen sowie die Einflüsse innenpolitischer Krisen der Sowjetunion auf diesen Prozess.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Gorbatschow, Perestrojka, 2+4-Verhandlungen, Souveränität und die Transformation des Ostblocks.

Warum war der "Zehn-Punkte-Plan" für Moskau zunächst problematisch?

Moskau lehnte den Plan ab, da dieser den Prozess der deutschen Einheit ohne Einbeziehung der Sowjetunion forcierte und die Stabilität in Europa sowie den Status der DDR gefährdete.

Welche Rolle spielte die wirtschaftliche Situation der Sowjetunion bei der Entscheidung zur Wiedervereinigung?

Die prekäre wirtschaftliche Lage der Sowjetunion zwang Gorbatschow zu einem außenpolitischen Kurs, der finanzielle Unterstützung aus dem Westen (insbesondere der BRD) als notwendigen Bestandteil einer Partnerschaft vorsah, was den Spielraum für harte Forderungen einengte.

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Details

Title
Deutschlandpolitik der Sowjetunion im Rahmen der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten
College
University of Würzburg  (Politikwissenschaft)
Grade
3
Author
Jan Richter (Author)
Publication Year
2002
Pages
22
Catalog Number
V13327
ISBN (eBook)
9783638190138
Language
German
Tags
Deutschlandpolitik Sowjetunion Rahmen Wiedervereinigung Staaten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Richter (Author), 2002, Deutschlandpolitik der Sowjetunion im Rahmen der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/13327
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