Die Hausarbeit untersucht, wie die Erzählstimme des Werkes "Totgesagt" von Trude Richter die Erinnerungen konstruiert. Der analytische Fokus liegt auf dem narrativen Erzählverfahren, welches Martínez und Scheffel in ihrer Erzähltheorie der Erzählstimme beschreiben.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Forschungsfrage und analytischer Ansatz
- Kontextualisierung
- Analyse
- Kohärenzstreben und Geschlossenheit
- Sicherung eines Weltbildes
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit analysiert Trude Richters Werk „Totgesagt. Erinnerungen“ mit dem Fokus auf die erzähltechnische Konstruktion und Sicherung eines Weltbildes. Untersucht werden die narrative Gestaltung der Erinnerungen, die Rolle der Erzählstimme und die Auswirkungen auf die Rezeption des Textes.
- Analyse des Erzählverfahrens: Die Rolle der Erzählstimme als Instrument zur Konstruktion und Sicherung eines Weltbildes
- Die Bedeutung von Kohärenzstreben und Geschlossenheit in der autobiographischen Erzählung
- Die Auswirkungen der Lebensgeschichte auf die erzählte Geschichte und die Konstruktion der Erinnerungen
- Die Analyse des autobiographischen Werkes im Kontext von Exil und Stalinismus
- Die Rezeption der Erinnerungen und die Frage nach Authentizität und fiktionaler Gestaltung
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und den analytischen Ansatz vor. Sie beleuchtet die Bedeutung von Erinnerungen und ihre Konstruktion, sowie die Rolle der Erzählstimme in literarischen Werken. Der Fokus liegt auf Trude Richters autobiographischem Werk „Totgesagt. Erinnerungen“, welches die Erfahrungen der Autorin in stalinistischen Lagern verarbeitet.
Analyse
Der Analyseteil befasst sich mit dem Kohärenzstreben und der Geschlossenheit der Erzählstimme in Richters Werk. Es werden die erzähltechnischen Elemente der Erzählstimme nach Martínez und Scheffel untersucht. Die Analyse beleuchtet, wie die Erzählstimme einen kohärenten und geschlossenen Blick auf die Vergangenheit konstruiert, welche die eigenen Erfahrungen in ein umfassendes Weltbild einordnet.
Fazit
Das Fazit fasst die wichtigsten Ergebnisse der Analyse zusammen. Es wird die Bedeutung der Erzählstimme und der Konstruktion eines Weltbildes in Richters Werk beleuchtet, sowie die Auswirkungen auf die Rezeption des Textes diskutiert.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: Trude Richter, „Totgesagt. Erinnerungen“, Erzählstimme, Kohärenzstreben, Geschlossenheit, Weltbild, Autobiographie, Stalinismus, Exil, Erinnerung, Konstruktion, Rezeption.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Trude Richters Werk „Totgesagt“?
In dem autobiographischen Werk verarbeitet die Autorin ihre Erfahrungen in stalinistischen Lagern und im Exil.
Was wird in der Hausarbeit analytisch untersucht?
Der Fokus liegt auf dem narrativen Erzählverfahren und der Frage, wie die Erzählstimme Erinnerungen konstruiert und ein Weltbild sichert.
Was versteht man unter „Kohärenzstreben“ in der Autobiographie?
Es bezeichnet den Versuch der Erzählstimme, die eigene Lebensgeschichte als ein geschlossenes, sinnhaftes Ganzes darzustellen, um die Vergangenheit einzuordnen.
Welche Rolle spielt die Authentizität in Richters Erinnerungen?
Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen fiktionaler Gestaltung und dem Anspruch auf authentische Zeugenschaft im Kontext des Stalinismus.
Wie wird die Erzählstimme theoretisch eingeordnet?
Die Analyse stützt sich auf die Erzähltheorie von Martínez und Scheffel, insbesondere hinsichtlich der Funktionen der Erzählstimme.
- Quote paper
- Lucie Engert (Author), 2022, Sicherung eines Weltbildes in Trude Richters Werk "Totgesagt. Erinnerungen", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1332137