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Johann Liss' "Die reuige Magdalena". Provokation und Erotisierung in der Kunst

Titel: Johann Liss' "Die reuige Magdalena". Provokation und Erotisierung in der Kunst

Facharbeit (Schule) , 2020 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Laeticia Priebst (Autor:in)

Kunst - Malerei

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit setzt sich mit der Verwischung der Grenzen zwischen Sakralem und Profanem in Johann Liss' Gemälde "Die reuige Magdalena" auseinander und was diese Konzepte für eine Bedeutung haben. Dafür wird im ersten Teil das Gemälde beschrieben, analysiert und eine kurze Hintergrundbiographie zum Leben und Werk des Künstlers gegeben. Im nächsten Teil geht es um die allgemeine Darstellung der Heiligen Maria Magdalena, um die Unterschiede zu ihrer gängigen Darstellung zu finden und somit die Provokation durch das Gemälde von Johann Liss zu begründen.

Dafür gibt es zunächst einen kleinen Exkurs zur Geschichte Magdalenas, um überhaupt zu verstehen, um wen es sich hier handelt und einen kurzen Vergleich mit verschiedenen bildlichen Darstellungen aus der Zeit der klassischen Kunst, die kurz beschrieben werden und erklärt wird, welche Unterschiede auftauchen. Der letzte Teil der Arbeit geht dann auf das erotisierende Element ein, welches im Gemälde von Johann Liss überdeutlich wird, inwieweit es provoziert und wie es auch in Darstellungen anderer Künstler genutzt wurde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

2 Einleitung

3 Die reuige Magdalena von Johann Lyss

3.1 Die reuige Magdalena – Bildbeschreibung

3.2 Interpretation

3.3 Johann Liss – Leben und Werk

4 Darstellung der heiligen Maria Magdalena

4.1 Exkurs zur Heiligen Maria Magdalena

4.2 Darstellung Magdalenas im Vergleich

5 Das Element der Erotisierung in der Klassischen Kunst

5.1 Vermischung von Sakralem und Profanem

5.2 Bedeutung

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Gemälde "Die reuige Magdalena" von Johann Liss mit dem Ziel, die Provokation durch das erotisierende Element in einem religiösen Kontext zu analysieren und zu begründen, wie die bewusste Verwischung der Grenzen zwischen Sakralem und Profanem die Tiefenwirkung und Aussagekraft des Bildes beeinflusst.

  • Analytische Bildbeschreibung und Interpretation von Johann Liss' "Die reuige Magdalena".
  • Biografischer Überblick zu Leben und Werk des Künstlers Johann Liss.
  • Wissenschaftliche Aufarbeitung der christlichen Legende der Maria Magdalena.
  • Vergleichende Untersuchung erotischer Darstellungselemente in der Kunst des Barock.
  • Reflexion über die Rolle der Erotik als gezieltes Gestaltungsmittel zur Zuschaueransprache.

Auszug aus dem Buch

3.1 Die reuige Magdalena – Bildbeschreibung

Auf dem Bild sind in erster Linie drei Menschen dargestellt, die nebeneinander angeordnet sind. Sie stehen im Vordergrund, während der Hintergrund keinerlei Motiv enthält, sondern einfach nur dunkel ist. Auf der rechten Seite befindet sich ein Mann, von dem man nur den Oberkörper sieht, der Rest wäre außerhalb des Bildes. Er trägt einen roten-braunen Umhang mit einer Kordel über einem weißen Gewand, der ihn fast vollkommen bedeckt, nur sein Kopf und seine Arme sind zu sehen, denn er ist seitwärts, zur Bildmitte hin, gedreht.

Sein linker Arm ist angewinkelt und hält ein grün-braunes gefiedertes Blatt, welches über seine Schulter ragt. Vom rechten sieht man nur die Hand, die um den Arm der Frau neben ihn gelegt ist, der Rest verschwindet in Schatten. Er hat schwarz-braunes, halblanges Haar, das er zu einem kleinen Zopf gebunden hat und aus seinem Rücken ragt ein Paar schmutzig-weißer Flügel. Der Oberkörper ist zudem leicht nach vorn (also zur Bildmitte hin) geneigt und sein Blick geht auf etwas schräg, links unter ihm. Links neben ihm, als zentrales Element in der Bildmitte, befindet sich eine Frau. Auch von ihr ist nur ein Teil des Oberkörpers zu sehen, Der Rest ist durch ihr gewandt verdeckt oder ragt aus dem Bild heraus. Sie hat den Oberkörper nach hinten, beziehungsweise nach hinten und leicht rechts, zu dem Mann hin gelehnt. Ihre Haut ist sehr hell und bildet einen starken Kontrast zum dunklen Hintergrund, vor dem ihre dunklen Locken kaum hervorstechen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das Thema der erotisierten Darstellung im Barock anhand des Gemäldes "Die reuige Magdalena" und Vorstellung der Forschungsabsicht.

Die reuige Magdalena von Johann Lyss: Detaillierte visuelle Beschreibung, kunsthistorische Interpretation des Werkes sowie eine biografische Skizze des Künstlers.

Darstellung der heiligen Maria Magdalena: Betrachtung der historischen Legende der Maria Magdalena und Vergleich ihres Bildtypus mit anderen Werken der klassischen Kunst.

Das Element der Erotisierung in der Klassischen Kunst: Untersuchung der Vermischung von sakralen und profanen Inhalten sowie Analyse der künstlerischen Intention dahinter.

Fazit: Zusammenführung der Ergebnisse zur bewussten Nutzung erotischer Elemente als Ausdruck der menschlichen Doppelnatur und Mittel zur Betrachterbindung.

Schlüsselwörter

Johann Liss, Die reuige Magdalena, Barock, Maria Magdalena, Sakrales und Profanes, Erotisierung, Caravaggio, Kunstgeschichte, Bildwirkung, Zentralperspektive, Heiligenbild, Kunstinterpretation, Bildbeschreibung, Tugend und Laster.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der kunsthistorischen Analyse des Gemäldes "Die reuige Magdalena" von Johann Liss und untersucht, wie der Künstler durch erotische Elemente eine Provokation erzeugt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Verwischung von sakralen und profanen Darstellungsgrenzen, die Ikonografie der Maria Magdalena und die Wirkungsweise erotischer Darstellungsmittel im Barock.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Bedeutung der erotischen Aufladung in Liss' Gemälde zu ergründen und aufzuzeigen, wie diese bewusst gewählt wurde, um den Betrachter tiefer in die Bildaussage einzubeziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine formale Bildanalyse angewandt, unterstützt durch kunsthistorische Vergleiche mit anderen Werken und eine Kontextualisierung durch Literaturrecherche.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bildbeschreibung und Interpretation, die Biografie von Liss sowie einen Vergleich der Darstellung der heiligen Maria Magdalena durch verschiedene Epochen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Johann Liss, Barock, Sakralität, Profanität, Bildkomposition, christliche Ikonografie und erotische Bildsprache.

Warum spielt der "Goldene Schnitt" in der Analyse eine Rolle?

Der Goldene Schnitt wird mathematisch auf das Bild angewandt, um zu zeigen, wie der Fokus des Betrachters gezielt auf die Brust der dargestellten Magdalena gelenkt wird.

Welchen Einfluss hatte Caravaggio auf das Werk von Johann Liss?

Die Arbeit legt dar, dass Liss Techniken wie den starken Hell-Dunkel-Kontrast, die Körperhaltung und die lasziven Gesichtsausdrücke direkt von Caravaggio und dessen Nachfolgern adaptierte.

Warum wird das Gemälde als provokativ eingestuft?

Die Provokation entsteht durch die unerwartete erotische Ausstrahlung einer Heiligen, die im Kontext der damaligen Zeit und der katholischen Reform als problematisch wahrgenommen wurde.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Johann Liss' "Die reuige Magdalena". Provokation und Erotisierung in der Kunst
Note
1,0
Autor
Laeticia Priebst (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V1331593
ISBN (eBook)
9783346831859
ISBN (Buch)
9783346831866
Sprache
Deutsch
Schlagworte
johann liss magdalena provokation erotisierung kunst
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laeticia Priebst (Autor:in), 2020, Johann Liss' "Die reuige Magdalena". Provokation und Erotisierung in der Kunst, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1331593
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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