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Das Philistertum gegenüber dem Künstlertum in Joseph von Eichendorffs "Aus dem Leben eines Taugenichts"

Titel: Das Philistertum gegenüber dem Künstlertum in Joseph von Eichendorffs "Aus dem Leben eines Taugenichts"

Hausarbeit , 2021 , 17 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll geklärt werden, inwieweit der Taugenichts eine der beiden Positionen des Bürgertums oder der freigeistlichen Künstler zugeordnet werden kann. Welche Züge und Merkmale dieser gesellschaftlichen Zuordnungen sind bei ihm auffindbar? Dafür wird zunächst auf das Philistertum in der Romantik im Allgemeinen eingegangen. Daraufhin wird das Philistertum im Werk näher untersucht. Figuren, die des Vaters, des Gärtners und des Portiers, lassen sich der bürgerlich traditionellen Position zuordnen. Typische Merkmale dafür werden herausgearbeitet. Anschließend wird die Gegenposition, die der Künstler, betrachtet. Die Philosophie der Künstler in der Romantik und speziell in dem Werk wird beschrieben. Die Studenten, sowie der Maler aus Rom und der Maler Eckbrecht werden der Weltanschauung des Künstlertums zugeordnet. Die Merkmale der Figuren werden ebenfalls aufgelistet. Daraufhin folgt der Hauptteil dieser Arbeit. Es wird sich der Frage zugewendet, inwieweit der Taugenichts philisterhafte Züge besitzt und an welchen Stellen er als typischer Künstler im Werk auftritt. Die Arbeit schließt mit einem kurzen Fazit, indem die erarbeiteten Punkte zusammenfasst und auf die anfängliche Gegenüberstellung der beiden Positionen eingegangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Philistertum in der Romantik

2.1. Philistertum im Werk

2.1.1. Der Vater

2.1.2. Der Gärtner

2.1.3. Der Portier

3. Künstlertum in der Romantik

3.1. Künstlertum im Werk

3.1.1. Die Studenten

3.1.2. Der Maler aus Rom

3.1.3. Maler Eckbrecht

4. Einordnung des Taugenichts

4.1. Der Taugenichts als Philister

4.2. Der Taugenichts als Künstler

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die gesellschaftliche Verortung der Hauptfigur in Joseph von Eichendorffs „Aus dem Leben eines Taugenichts“. Ziel ist es, durch eine Analyse der Begegnungen mit Vertretern des Philistertums und des Künstlertums zu klären, ob der Protagonist einer dieser beiden Weltanschauungen eindeutig zugeordnet werden kann.

  • Charakterisierung des romantischen Philisterbegriffs
  • Analyse der bürgerlich-philisterhaften Figuren im Werk
  • Darstellung der Philosophie und Merkmale des romantischen Künstlertums
  • Gegenüberstellung und Einordnung des Taugenichts zwischen diesen Polen

Auszug aus dem Buch

3.1.2. Der Maler aus Rom

In Rom trifft der Taugenichts auf einen Landsmann, welcher genauso wie er selbst herumreist, „um die Welt zu sehn, und hinterdrein abzumalen“ (Eichendorff, 1992, S. 66). Der Maler lädt den Taugenichts daraufhin zu sich nach Hause ein. Der Taugenichts nimmt die Wohnung folgendermaßen wahr: „Das war eine lange, lange, große Stube, dass man darin hätte tanzen können, wenn nur nicht auf dem Fußboden alles vollgelegen hätte. Aber da lagen Stiefel, Papiere, Kleider, umgeworfene Farbentöpfe, alles durcheinander“ (Eichendorff 1982, S. 67). Die Beschreibung der Wohnung spiegelt den chaotischen Lebensstil des Künstlers wider.

Tatsache, dass er am frühen Morgen vergessen hatte die Wohnungstür zuzuschließen, zeigt dass er nicht immer sehr gewissenhaft handelt, wie es die Philister tun würden (Brentano, 1988). Die Gegenstände in seiner Wohnung waren nicht systematisch sortiert, sodass sie lange nach einem Messer suchen mussten, bevor sie es „unter einem großen Pakete endlich fanden“ (S. 67).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt den Grundstein der Untersuchung, indem sie die Hauptfigur und die polarisierende Thematik zwischen bürgerlichem Philistertum und künstlerischer Freiheit definiert.

2. Philistertum in der Romantik: Dieses Kapitel arbeitet das historische und literarische Verständnis des Philisterbegriffs auf und identifiziert bürgerliche Rollenbilder wie den Vater, den Gärtner und den Portier.

3. Künstlertum in der Romantik: Der Fokus liegt hier auf der romantischen Auffassung von Kunst sowie auf Figuren wie den Studenten und den Malern, welche den Gegenpol zur bürgerlichen Welt bilden.

4. Einordnung des Taugenichts: Hier wird der Taugenichts kritisch analysiert, um aufzuzeigen, wie er sowohl philisterhafte Züge als auch eine eindeutige künstlerische Grundhaltung in sich vereint.

5. Fazit: Die abschließende Betrachtung fasst die Zerrissenheit der Figur zusammen und resümiert die Unmöglichkeit einer finalen, statischen Einordnung.

Schlüsselwörter

Joseph von Eichendorff, Aus dem Leben eines Taugenichts, Romantik, Philistertum, Künstlertum, bürgerliche Welt, Lebensauffassung, Identität, Rollenbild, Naturerfahrung, Freiheit, Wanderung, Weltanschauung, Poetisierung, Zerrissenheit.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundsätzliche Anliegen dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit widmet sich der Frage, wie sich der Taugenichts in Joseph von Eichendorffs Novelle gesellschaftlich verorten lässt und ob er zwischen den Polen des Philistertums und des Künstlertums steht.

Welche zentralen Themenfelder behandelt der Autor?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von bürgerlichen Konventionen, die Suche nach individueller Freiheit sowie die Auseinandersetzung zwischen wirtschaftlicher Nützlichkeit und künstlerischer Existenz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel besteht darin, durch eine detaillierte Analyse der Interaktionen des Taugenichts mit verschiedenen Romanfiguren aufzuzeigen, wie er sich gegenüber dem Philistertum abgrenzt oder diesem unfreiwillig nahekommt.

Welche methodische Vorgehensweise liegt dem Text zugrunde?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, bei der sowohl das epochenspezifische Verständnis von Philistertum und Künstlertum als auch die konkrete Ausprägung dieser Merkmale bei den Figuren im Werk untersucht werden.

Was sind die Schwerpunkte im Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Repräsentanten des Philistertums, die Analyse des Künstlertums in der Romantik sowie eine abschließende Gegenüberstellung beider Positionen am Beispiel des Taugenichts.

Durch welche Begriffe lässt sich die Arbeit am besten beschreiben?

Die Arbeit lässt sich am besten durch die Begriffe Eichendorff, Philistertum, Künstlertum, Romantik und Identitätssuche beschreiben.

Welche Rolle spielt die Figur des Vaters im Kontext des Philistertums?

Der Vater verkörpert als Müller das fleißige, zweckorientierte Bürgertum und dient als direkter Gegenentwurf zum Taugenichts, wodurch der typische Generationskonflikt der Zeit verdeutlicht wird.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Musik für den Taugenichts?

Die Musik wird als Ausdruck seiner unmittelbaren Emotionalität und Freiheit gedeutet, die im bewussten Gegensatz zu materiellen Interessen oder beruflichem Nutzen steht.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Philistertum gegenüber dem Künstlertum in Joseph von Eichendorffs "Aus dem Leben eines Taugenichts"
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1,5
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
17
Katalognummer
V1331151
ISBN (eBook)
9783346824646
ISBN (Buch)
9783346824653
Sprache
Deutsch
Schlagworte
philistertum künstlertum joseph eichendorffs leben taugenichts
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Das Philistertum gegenüber dem Künstlertum in Joseph von Eichendorffs "Aus dem Leben eines Taugenichts", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1331151
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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