Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung 3
II. Sozioökonomische Aspekte des Strukturwandels 4
2.1. Wirtschaftlicher Strukturwandel - Der Prozess der Deindustrialisierung 4
2.2. Gesellschaftlicher Strukturwandel - Um- und Neuorientierung 5
III. Siedlungsraum Ruhrgebiet - Wandel der städtebaulichen Leitbilder und 6
Weiterentwicklung der Siedlungsstruktur
3.1. Entwicklung der Siedlungsstruktur von Beginn der Industrialisierung bis
zum Zweiten Weltkrieg 6
3.2. Stadtentwicklung und Stadtplanung nach dem Zweiten Weltkrieg 7
3.2.1. Die Bedeutung von Grünflächen in der Stadtplanung der Nachkriegszeit 8
3.2.2. Die Inhalte einer ökologisch orientierten Stadtplanung in der Gegenwart 8
3.3. Exkurs: Neue Einkaufszentren im Ruhrgebiet 10
IV. Das Projekt Internationale Bauausstellung Emscher Park –
Verknüpfung von Industrie, Siedlung, Kultur und Natur 12
4.1. Leitideen, Akteure und erste Bilanz der IBA Emscher Park 12
4.2. Die Neu- und Umgestaltung von Gartenstädten als Beispiel für neue Wohnkultur 13
4.3. Kulturregion Ruhrgebiet 14
4.3.1. Kultur: Sinnstifter – Standortfaktor – Wachstumsbranche 14
4.3.2. Bedeutung von Industriekultur 15
4.3.3. Industriekultur im Rahmen der IBA - Ausgewählte Beispiele für die Umnutzung alter Industriegebäude als neue Kultureinrichtungen 16
4.3.3.1. Der Duisburger Innenhafen 16
4.3.3.2. Der Landschaftspark Duisburg-Nord 17
4.3.3.3. Kultur in der Stadt Oberhausen 17
4.3.3.4. Die Zeche Zollverein in Essen 18
V. Region Ruhrgebiet? - Gibt es eine regionsspezifische Identität? 19
VI. Ausblick – welche Zukunft hat das Ruhrgebiet? 22
VII. Literatur 24
VIII. Links 25
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung
II. Sozioökonomische Aspekte des Strukturwandels
2.1. Wirtschaftlicher Strukturwandel - Der Prozess der Deindustrialisierung
2.2. Gesellschaftlicher Strukturwandel - Um- und Neuorientierung
III. Siedlungsraum Ruhrgebiet - Wandel der städtebaulichen Leitbilder und Weiterentwicklung der Siedlungsstruktur
3.1. Entwicklung der Siedlungsstruktur von Beginn der Industrialisierung bis zum Zweiten Weltkrieg
3.2. Stadtentwicklung und Stadtplanung nach dem Zweiten Weltkrieg
3.2.1. Die Bedeutung von Grünflächen in der Stadtplanung der Nachkriegszeit
3.2.2. Die Inhalte einer ökologisch orientierten Stadtplanung in der Gegenwart
3.3. Exkurs: Neue Einkaufszentren im Ruhrgebiet
IV. Das Projekt Internationale Bauausstellung Emscher Park – Verknüpfung von Industrie, Siedlung, Kultur und Natur
4.1. Leitideen, Akteure und erste Bilanz der IBA Emscher Park
4.2. Die Neu- und Umgestaltung von Gartenstädten als Beispiel für neue Wohnkultur
4.3. Kulturregion Ruhrgebiet
4.3.1. Kultur: Sinnstifter – Standortfaktor – Wachstumsbranche
4.3.2. Bedeutung von Industriekultur
4.3.3. Industriekultur im Rahmen der IBA - Ausgewählte Beispiele für die Umnutzung alter Industriegebäude als neue Kultureinrichtungen
4.3.3.1. Der Duisburger Innenhafen
4.3.3.2. Der Landschaftspark Duisburg-Nord
4.3.3.3. Kultur in der Stadt Oberhausen
4.3.3.4. Die Zeche Zollverein in Essen
V. Region Ruhrgebiet? - Gibt es eine regionsspezifische Identität?
VI. Ausblick – welche Zukunft hat das Ruhrgebiet?
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit analysiert die Entwicklung des Siedlungsraums, der Kultur und der Identität im Ruhrgebiet vor dem Hintergrund des anhaltenden sozioökonomischen Strukturwandels. Das Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen Stadtplanung und kultureller Transformation aufzuzeigen und zu erörtern, wie die Region den Übergang von einem industriellen Zentrum zur Kulturlandschaft vollzogen hat und welche Auswirkungen dies auf die Identitätsbildung der Bevölkerung hat.
- Strukturwandel von der Montanindustrie zum Dienstleistungssektor
- Wandel städtebaulicher Leitbilder und ökologische Stadtplanung
- Rolle der IBA Emscher Park bei der Transformation alter Industrieflächen
- Kultur als weicher Standortfaktor und Mittel zur Identitätsstiftung
- Herausforderungen der Region hinsichtlich demografischer und sozialer Entwicklungen
Auszug aus dem Buch
4.3.3. Industriekultur im Rahmen der IBA - Ausgewählte Beispiele für die Umnutzung alter Industriegebäude als neue Kultureinrichtungen
Der Duisburger Innenhafen liegt im Norden der Altstadt Duisburgs und war bis in die 80er Jahre hinein vom Zerfall bedroht. Mitte der 80er Jahre führten erste Maßnahmen seitens der Stadt zur Umstrukturierung der ehemaligen Speichergebäude – diese stammen noch aus den Zeiten, als der Hafen größter Getreideumschlagplatz in Westeuropa war – zu kulturellen Zentren. Als der Hafen dann in die Planungen der IBA aufgenommen wurde, kristallisierte sich die Idee eines „multifunktionalen Dienstleistungsparks“ heraus, die bis zum heutigen Zeitpunkt erfolgreich realisiert worden ist.
Der Duisburger Innenhafen ist ein 89 Hektar großes Areal mitten in der Innenstadt. Man hat erkannt, dass nicht nur die verkehrstechnische Lage die Bedeutung des Hafens sowohl für die Region als auch für Europa ausmacht, sondern dass auch die Hafenatmosphäre wunderbar als Standort für Freizeit und Erholung sowohl für die 510.000 Menschen, die in der Stadt leben als auch für andere Bevölkerungsteile aus der Region und aus dem nah gelegenen Umland. Längst haben sich hier neue Dienstleistungsunternehmen und Künstler angesiedelt, die einen Teil der Zukunft der Stadt bilden.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung: Einführung in das Ruhrgebiet als industriellen Ballungsraum und Vorstellung der zentralen Forschungsfrage zum Strukturwandel und zur kulturellen Identität.
II. Sozioökonomische Aspekte des Strukturwandels: Analyse des Deindustrialisierungsprozesses und der damit verbundenen gesellschaftlichen Neuorientierung sowie Wertewandels.
III. Siedlungsraum Ruhrgebiet - Wandel der städtebaulichen Leitbilder und Weiterentwicklung der Siedlungsstruktur: Untersuchung der historischen Siedlungsentwicklung und der modernen, ökologisch orientierten Stadtplanung sowie ein Exkurs zu Einkaufszentren.
IV. Das Projekt Internationale Bauausstellung Emscher Park – Verknüpfung von Industrie, Siedlung, Kultur und Natur: Bewertung der IBA Emscher Park als Impulsgeber für die Transformation von Industriegeländen in Kultur- und Erholungsräume.
V. Region Ruhrgebiet? - Gibt es eine regionsspezifische Identität?: Erörterung der Frage, ob das Ruhrgebiet trotz seiner fehlenden naturgeographischen Einheit als zusammenhängende Identitätsregion begriffen werden kann.
VI. Ausblick – welche Zukunft hat das Ruhrgebiet?: Darstellung zukunftsweisender Prognosen für die Region unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Herausforderungen.
Schlüsselwörter
Ruhrgebiet, Strukturwandel, Deindustrialisierung, IBA Emscher Park, Industriekultur, Stadtplanung, regionale Identität, Kulturlandschaft, Siedlungsentwicklung, Sozioökonomie, Gartenstädte, Polyzentrische Struktur, Dienstleistungssektor.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht den tiefgreifenden Wandel des Ruhrgebiets von einer industriell geprägten Montanregion zu einer modernen Kulturlandschaft.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf Stadtplanung, kultureller Entwicklung, sozioökonomischem Strukturwandel und der Frage nach der regionalen Identität.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Analyse der Zusammenhänge zwischen Siedlungsentwicklung, Kultur und Identität vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Wandels.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine darstellende Analyse auf Basis bestehender Literatur und wissenschaftlicher Studien zum Strukturwandel und zur Raumplanung im Ruhrgebiet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die sozioökonomische Analyse, den Wandel der Siedlungsstruktur, die Rolle der IBA Emscher Park und die Identitätsfrage der Region.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselwörter sind unter anderem Strukturwandel, Industriekultur, IBA Emscher Park, Stadtplanung und regionale Identität.
Wie bewertet die Autorin die Rolle der IBA Emscher Park?
Die IBA wird als bedeutendes Projekt zur Trendwende gewertet, das ökologische und kulturelle Aspekte verknüpfte, wenngleich kritische Aspekte wie Bürgerbeteiligung und zwischenstädtische Konkurrenz benannt werden.
Warum ist die Identität des Ruhrgebiets so schwer zu definieren?
Aufgrund der fehlenden naturgeographischen und verwaltungstechnischen Einheit sowie der historisch bedingten Heterogenität der Bevölkerung ist eine präzise Identitätsbestimmung komplex.
- Quote paper
- Yvonne Metzger (Author), 2003, Das Ruhrgebiet – Eine Betrachtung von Siedlungsraum, Kultur und Identität vor dem Hintergrund des strukturellen Wandels der Region, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/132866